Beschluss des Stadtrats stößt auf großen Protest (Forum)

Amafan, Wednesday, 10.01.2024, 08:35 (vor 781 Tagen)

Auf den Bezirkssportanlagen soll es künftig keine Sportgaststätten mehr geben.

Vereine starten Online-Petition.

Das Sportamt und die Mitglieder des Stadtrats verstehen die soziokulturelle Bedeutung einer funktionierenden Sportgaststätte nicht.

Beschluss des Stadtrats stößt auf großen Protest

lustiger_hans, Wednesday, 10.01.2024, 09:29 (vor 781 Tagen) @ Amafan

Auf den Bezirkssportanlagen soll es künftig keine Sportgaststätten mehr geben.

Vereine starten Online-Petition.

Das Sportamt und die Mitglieder des Stadtrats verstehen die soziokulturelle Bedeutung einer funktionierenden Sportgaststätte nicht.

Für mich ein weiteres Beispiel, wie man politisch völlig an der Lebenswirklichkeit vorbeidenkt. Und die Gelegenheit, die es bietet, wenn an den Anlagen immer jemand da ist, lässt man auch außer Acht. Ist es denn so, dass man mit der Einrichtung und Verpachtung der Gaststätten Verlust macht? Das kann ich mir garnicht so recht vorstellen. Dann wäre es sogar doppelt blöd.

Beschluss des Stadtrats stößt auf großen Protest

United Sixties, Wednesday, 10.01.2024, 10:52 (vor 781 Tagen) @ lustiger_hans

Ja oft mehr als seltsame Entscheidungen, aber wer geht schon noch in die Politik im Ehrenamt..oder in die Vereinsführungen?
Bei uns im Inntal wird jetzt sogar die Sportheimküche vergrößert , da ein wichtiger Gesellschaftstreff für Aktive wie Nichtaktive im Dorf.
Die Städter müssen halt noch viel lernen:-D

Beschluss des Stadtrats stößt auf großen Protest

Est60, Wednesday, 10.01.2024, 11:31 (vor 781 Tagen) @ United Sixties

Da seid ihr aber eine Ausnahme.
Die anderen Sportheime sind (außer an Spieltagen Herren) immer geschlossen
Beispiele:
Großholzhausen, Pang, Kiefer, Nicklheim
etc.

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Eigene Erfahrung - es gähd hoit ned!

Fred, München, Wednesday, 10.01.2024, 11:30 (vor 781 Tagen) @ lustiger_hans

Wir verpachten die Gaststätte in unserem Verein in der Stadt seit 50 Jahren. Seit einigen Jahren, befeuert durch die Coronaschließungen, wird der Betrieb der gaststätte immer schwieriger. Bei uns sind jetzt zwei verschiedene Pächter hintereinander wirtschaftlich gescheitert. Der allgemeine Preisanstieg führt zur Verlagerung des "Betriebs" in Bereiche außerhalb des Vereinsheims (Kabine, Vereinsräume). Fußballübertragungen werden für Gastrobetriebe zum finanziellen Fiasko, weil viel zu wenige Leute kommen. Faktisch ist die lange gewachsene Symbiose Gastronomie-Verein im städtischen Umfeld nicht mehr möglich. Das mag in Stadtrandlagen oder außerhalb ganz anders sein. Aktuell diskutieren wir die Optionen außerhalb des Betriebs als öffentliche Gaststätte und die damit einhergehenden Möglichkeiten für den Verein.
Das Thema ist doch, dass auf Bezirkssportanlagen die Stadt München als Verpächter agiert, und damit auch die Defizite des Betriebs zu tragen hat. Aus beschriebenen Gründen gibts da zumeist eine eher niedrige Pacht - bei steigenden Kosten für den baulichen Unterhalt. Mit der Übergabe der Versorgung an die Vereine in kioskähnliche Einrichtungen wandert das Thema halt zu den Vereinen.
Die klassischen halb ehrenamtlichen Vereinswirte sind eine aussterbende Spezies. Auch das führt in diese problematische Situation.
Ich kann die Argumente der Stadt in dieser Sache absolut nachvollziehen. Weil wir exakt vor dem gleichen Problem stehen.

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Sechzig München gibt's nur in Giasing!

da möchte ich widersprechen

Otti,, Wednesday, 10.01.2024, 11:43 (vor 781 Tagen) @ Fred

Es gähd hoit doch!

Das Thema der Verlagerung der Feierlichkeiten in die Kabinen/Vereinsräume ist ja nicht neu.

In meinem Heimatverien gab es zu meiner aktiven Fussballerzeit (Karriere vor 15 Jahren beendet) seitens der Vereinsführung (Präsidium) die klare Ansage, das "Kabinenbier" auf eine Halbe zu beschränken und auch an die Familie des Vereinswirtes zu denken. Es gab zwischenzeitlich auch Pächterwechsel, aber das hat immer gut funktioniert und tut es aktuell immer noch.

Es ist ein Geben und Nehmen!
Wenn man einen Vereinswirt haben will, muss man die Sportler seitens des Vereins auch dazu bringen, hin zu gehen.

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da möchte ich widersprechen

Fred, München, Wednesday, 10.01.2024, 12:04 (vor 781 Tagen) @ Otti,

Das ging lange Zeit auch gut. Ein Bierpreis der die 5€ streift hebelt aber jede Ansage aus. Aber letztlich brauchst halt den passenden Wirt. Und da wirds auch nicht einfacher. Ich bin die monatlichen Diskussionen zum Thema einfach leid. Frag mal euren Vorstand, wenn die Gaststätte vom Verein betrieben wird.

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Sechzig München gibt's nur in Giasing!

da möchte ich widersprechen

Otti,, Wednesday, 10.01.2024, 13:11 (vor 781 Tagen) @ Fred

Da versteh ich dich...

Es ist ja auch nochmal ein Unterschied zwischen München und Starnberger Hinterland ;-)
Die Gaststätte wird vom Verein betrieben, ist aber verpachtet und schenkt Paulaner aus, da Brauereiverträge bestehen. Das allein ist ja schon ein Grund nicht hinzugehen...

Für Stammgäste gibts aber unter der Hand, bzw. unterm Tresen, was Gscheids

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laimerloewe (c), Thursday, 11.01.2024, 13:18 (vor 780 Tagen) @ Fred

mal eine frage: woran merkt man denn in der praxis, das eine vereinsgaststätte "nicht-öffentlich" ist?

als das meraviglia (ehemals eine sehr beliebte pizzeria in laim) in das vereinheim beim sv laim in der umgebauten anlage anzog, war das eine ganz normale wirtschaft, wo halt auch die aktiven sportler einkehrten.

gibt's da andere auflagen/regularien?

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Eigene Erfahrung - es gähd hoit ned!

Fred, München, Thursday, 11.01.2024, 13:33 (vor 780 Tagen) @ laimerloewe (c)

Eigentlich ganz einfach. Eine öffentliche Gaststätte kann ordentlich verpachtet werden. Für den Betrieb brauchst Du die Genehmigung des KVR. Dafür sind viele Auflagen einzuhalten. Von der Schankanlagenreinigung, bis zur Personaltoilette und separatem Handwaschbecken. Vor allem in der Küche gibt es ein strenges Reglement.

Der "Kiosk" ist dagegen die intern organisierte Ausgabe von Getränke und evtl. einfachen Speisen von Mitgliedern für Mitglieder und der Gäste (Gastmannschaften). Haken: Die Orga und ein paar steuerrechtliche Fragestellungen. Letztlich wird damit kein Überschuss erzielt, sondern nur eine Rücklage für Neu- oder Ersatzinvestitionen gebildet. Und die aktiv mithelfenden Mitglieder brauchen den Hygieneschulungsnachweis.

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laimerloewe (c), Thursday, 11.01.2024, 16:14 (vor 780 Tagen) @ Fred

ich meinte zwischen vereinsgaststätte und "öffentlicher gaststätte". ich hatte das irgendwie so verstanden, dss es da auch einen verwaltungstechnischen unterschied gibt.

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Fred, München, Friday, 12.01.2024, 00:12 (vor 780 Tagen) @ laimerloewe (c)

Ist mir nicht bekannt. Wir waren bisher öffentliche Gaststätte.

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friedhofstribüne, Thursday, 11.01.2024, 13:21 (vor 780 Tagen) @ Fred

Wieder ein Beispiel, was in München nicht gähd, und woanders eher selbstverständlich ist. Ob die pure Schließung der Gaststätten die Lösung ist, wage ich zu bezweifeln. Und die finanzielle Belastung für die Stadt, wäre mit einem Großereignis, einem EM Spiel, oder 1 CL Finalbewerbung "weniger" wohl auch gelöst. Und bei der Reglemtierungswut unserer Behörden hat sich dann das Bier aus dem Kiosk über kurz oder lang auch erledigt. Das wird halt einfach untersagt auf städtischen BSA.

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tomtom, Thursday, 11.01.2024, 13:35 (vor 780 Tagen) @ friedhofstribüne

Am End gibt's dann eine Bierstandrevolution vgl. Biergartenrevolution 1995 (das waren noch Zeiten ...). Bloß für erstgenannte Volkserhebung vielleicht nicht ganz so viele Leute zu gewinnen.

Wieder ein Beispiel, was in München nicht gähd, und woanders eher selbstverständlich ist. Ob die pure Schließung der Gaststätten die Lösung ist, wage ich zu bezweifeln. Und die finanzielle Belastung für die Stadt, wäre mit einem Großereignis, einem EM Spiel, oder 1 CL Finalbewerbung "weniger" wohl auch gelöst. Und bei der Reglemtierungswut unserer Behörden hat sich dann das Bier aus dem Kiosk über kurz oder lang auch erledigt. Das wird halt einfach untersagt auf städtischen BSA.

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Fred, München, Thursday, 11.01.2024, 13:36 (vor 780 Tagen) @ friedhofstribüne

Es gähd eigentlich alles.
Jeder Verein kann die Anlage und damit auch die Gaststätte von der Stadt übernehmen. Dann kann der Verein die Gaststätte ganz ordentlich weiterbetreiben.
Freilich um dann festzustellen, dass genau die Leute, die vorher geschrien haben dann wegen der hohen Preise nicht mehr rein gehen.
So die harte erfahrene Realität.

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Busfahra_, Thursday, 11.01.2024, 16:53 (vor 780 Tagen) @ Fred

Es gähd eigentlich alles.
Jeder Verein kann die Anlage und damit auch die Gaststätte von der Stadt übernehmen. Dann kann der Verein die Gaststätte ganz ordentlich weiterbetreiben.
Freilich um dann festzustellen, dass genau die Leute, die vorher geschrien haben dann wegen der hohen Preise nicht mehr rein gehen.
So die harte erfahrene Realität.

Hauptsache, die Wirtschaft am 6er-Platz macht nicht zu!
Wobei es natürlich von Vorteil ist, wenn a) der Präse zugleich Pächter ist und b) Sechzig da regelmäßig spiel:-P.

Wobei der 6er-Platz ja keine Bezirkssportanlage ist, soweit ich weiß.

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Eigene Erfahrung - es gähd hoit ned!

Fred, München, Thursday, 11.01.2024, 13:40 (vor 780 Tagen) @ friedhofstribüne

Es geht ja nicht um die komplette Schließung. Es geht vorrangig um das Ende des Zuschußgeschäfts. Letztlich muss sich eine Gaststätte einfach selber tragen. Das ist quasi im Stadtgebiet heute die Ausnahme auf Bezirkssportanlagen. Da ist die Eigenverwaltung von Vereinskiosken doch eine charmante Alternative!

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lustiger_hans, Thursday, 11.01.2024, 13:44 (vor 780 Tagen) @ Fred

Es geht ja nicht um die komplette Schließung. Es geht vorrangig um das Ende des Zuschußgeschäfts. Letztlich muss sich eine Gaststätte einfach selber tragen. Das ist quasi im Stadtgebiet heute die Ausnahme auf Bezirkssportanlagen. Da ist die Eigenverwaltung von Vereinskiosken doch eine charmante Alternative!

Solange ein Verein das selber organisieren muss, kanns vielleicht noch klappen, wenn man ein paar Engagierte findet, die dauernd ihre Zeit als Gratiswirt verplempern. Wenn mehrere Vereine drauf sind (und das ist in der Stadt schon mal öfter so), dann sind da Probleme vorprogrammiert. Wsl. gibts schon Probleme, wenns nur verschiedene Abteilungen des gleichen Vereins sind....

Eigene Erfahrung - es gähd hoit ned!

Kraiburger, Thursday, 11.01.2024, 13:48 (vor 780 Tagen) @ Fred

Aber die Gastro im Sechzgerstadion, wo die Leute saufen wie die Löcher, verpachtet die Stadt dann schon gerne selber und lässt Sechzig nicht zum Zug kommen, oder?

Saubere Bagage ... !

Schade, ...

"Swiss Lion" Dani (c), Thursday, 11.01.2024, 15:39 (vor 780 Tagen) @ Fred

...dann scheint unser Besuch und Wimpel dem Vereinsheim kein Glück gebracht zu haben :-(. Ich wünsche Euch eine gute Entscheidung für die Zukunft!

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Schade, ...

Fred, München, Friday, 12.01.2024, 00:25 (vor 780 Tagen) @ "Swiss Lion" Dani (c)

Ehrlich gesagt ist es eine Erlösung. ich erhoffe mir einen massiven Schub. Die Zeit wirds zeigen :-)

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Beschluss des Stadtrats stößt auf großen Protest

Kraiburger, Wednesday, 10.01.2024, 14:13 (vor 781 Tagen) @ Amafan

Wie willst du denn die Jugend zukünftig für den Sport begeistern, wenn sie dort nicht mehr saufen dürfen?

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Fehler - jetzt wird eben billiger!

Fred, München, Thursday, 11.01.2024, 11:49 (vor 780 Tagen) @ Kraiburger

Genau darum dreht sich alles. Wer kann sich dreimal in der Woche leisten pro Halbe 5€ zu zahlen. Jugendliche und junge Erwachsene oftmals nicht. Viele Erwachsene haben da auch ein Problem. Daher trinken die eben gar nix mehr im Vereinsheim, welches in der Konsequenz verödet und unwirtschaftlich wird.
Die avisierten Kioske im Eigenbetrieb der Vereine ermöglichen die Abgabe zum Getränkemarkt EK. Da sind wir auf einem sozialeren Niveau. Und jammernde Wirtsleute hast auch keine mehr!

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Fehler - jetzt wird eben billiger!

tomtom, Thursday, 11.01.2024, 12:42 (vor 780 Tagen) @ Fred

Ich bin ja leider kaum noch auf Sportplätzen unterwegs, aber mir fiel bei den zu schließenden Sportgaststätten gleich die Demleitner Str. 2 auf – Wacker München, der Blaustern. Den kann ich mir ohne Sportgaststätte eigentlich nicht vorstellen. Aber offenbar funktioniert das Ganze nun mal nicht mehr und die Stadt muss – wie viel eigentlich? – diese Kleinbetriebe ständig subventionieren. Schwierig.

Fehler - jetzt wird eben billiger!

lustiger_hans, Thursday, 11.01.2024, 13:41 (vor 780 Tagen) @ tomtom

Muss man ständig subventionieren?

Ich meine, man kann das auch ganz anders lösen. Z.B. erhalten die Pächter die Räumlichkeiten sehr billig oder kostenfrei mit der Auflage, diese Preisvorteile an die Besucher weiterzugeben. Gleichzeitig müssen sie dafür die Anlagen pflegen, also solche Dinge wie fegen, Hecken schneiden, Schnee schippen oder dergleichen. Damit könnte man ggf. bei der Stadt wiederum Personal in gewissem Umfang sparen und trotzdem ist mehr Betreuung der Anlagen vorhanden. Die Vereine müssen halt dann einen gewissen "Gaststättenzwang" durchsetzen, damit die Leute eben nach dem Training oder Spiel ihre Getränke und ggf. was zu essen dort kaufen und nicht woanders essen gehen oder in der Kabine saufen.

Muss nicht klappen, aber den Versuch ist es wert....

Fehler - jetzt wird eben billiger!

hjs binnenmarktsozialist, Thursday, 11.01.2024, 14:07 (vor 780 Tagen) @ lustiger_hans

Da würde ich vermuten, das geht nicht, weil das ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Gaststätten wäre. Die müssen eine marktübliche Miete verlangen, sonst könnte jemand klagen. Ich erinner mich an einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion aus den 90er Jahren, der besagte, die STadtsparkasse solle ein Kreditprogramm mit niedrigen Zinsen für sozial Benachteiligte auflegen oder so ähnlich Das konnte aus eben diesem Grund nicht realisiert werden.

Fehler - jetzt wird eben billiger!

lustiger_hans, Thursday, 11.01.2024, 14:43 (vor 780 Tagen) @ hjs binnenmarktsozialist

Da würde ich vermuten, das geht nicht, weil das ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Gaststätten wäre. Die müssen eine marktübliche Miete verlangen, sonst könnte jemand klagen. Ich erinner mich an einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion aus den 90er Jahren, der besagte, die STadtsparkasse solle ein Kreditprogramm mit niedrigen Zinsen für sozial Benachteiligte auflegen oder so ähnlich Das konnte aus eben diesem Grund nicht realisiert werden.

Naja, ein Wettbewerbsvorteil wäre es auf jeden Fall, wenn die Gaststätten einfach nur billiger verpachtet würden. Hier soll ja genau das nicht passieren: Die Pächter sollen dafür gewisse Leistungen erbringen. Sowas macht man ja z.B. auch bei der Verbilligung von Wohnungen gegen Hausmeistertätigkeiten. Knackpunkt wäre dann natürlich die Verpflichtung zu einem niedrigeren Preisniveau....

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Fehler - jetzt wird eben billiger!

Fred, München, Thursday, 11.01.2024, 15:34 (vor 780 Tagen) @ lustiger_hans

Unsere letzte Pacht war eher eine Schamgebühr. Da ging es wirklich nur noch darum, den Betrieb halbwegs attraktiv für den Pächter zu machen. Eine Weitergabe an Gäste über die Preise glaube ich mittlerweile nicht mehr. Das ist leider eine schöne Theorie, die real nicht funktioniert. Auf städtischen Anlagen wär das dann der PLatzwart mit Schankkonzession ;-)

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friedhofstribüne, Thursday, 11.01.2024, 17:30 (vor 780 Tagen) @ tomtom

Ich bin ja leider kaum noch auf Sportplätzen unterwegs, aber mir fiel bei den zu schließenden Sportgaststätten gleich die Demleitner Str. 2 auf – Wacker München, der Blaustern. Den kann ich mir ohne Sportgaststätte eigentlich nicht vorstellen.

Wobei die ja eigentlich 2 Gaststätten haben. Die "Clubgaststätte Wacker" und das "Zum Blaustern".

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tomtom, Thursday, 11.01.2024, 17:43 (vor 780 Tagen) @ friedhofstribüne

Danke für die Aufklärung, bei denen war ich natürlich auch schon länger nicht mehr ... Ist daneben nicht auch noch ein griechischer Verein, bei dem gab's mal sehr schmackhaftes Souvlaki (an's Spiel erinnere ich mich natürlich nimmer, doch, ich glaube, wir haben gewonnen)?

Ich bin ja leider kaum noch auf Sportplätzen unterwegs, aber mir fiel bei den zu schließenden Sportgaststätten gleich die Demleitner Str. 2 auf – Wacker München, der Blaustern. Den kann ich mir ohne Sportgaststätte eigentlich nicht vorstellen.


Wobei die ja eigentlich 2 Gaststätten haben. Die "Clubgaststätte Wacker" und das "Zum Blaustern".

Fehler - jetzt wird eben billiger!

Heidelberg, Monday, 15.01.2024, 09:37 (vor 776 Tagen) @ tomtom

Dürfte der FC Hellas Monachou München sein.

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Fehler - jetzt wird eben billiger!

Fred, München, Monday, 15.01.2024, 13:46 (vor 776 Tagen) @ Heidelberg

Hellas und Wacker spielen auf der gleichen Bezirkssportanlage.

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Sechzig München gibt's nur in Giasing!

Andere Vereinsgaststätte: Eine schwäbische Enklave

tomtom, Monday, 15.01.2024, 10:48 (vor 776 Tagen) @ Amafan

Gestern habe ich zum „Fremdgehen“ mal eine etwas andere Vereinsgaststätte in Berlin besucht: Das Rössle/Cannstatter Kurve in Neukölln. War sehr angenehm, mittn aufm Kiez, günstige Preise (einmaliger Tageseintritt).

„Das Rössle ist ein Vereinsheim, keine öffentliche Kneipe. Wer kein Mitglied der CKB ist, kann an der Theke für 4,- € eine Tagesmitgliedschaft erwerben. Damit stehen wir auf der sicheren Seite und Ihr unterstützt das Projekt“.

Rund 60, 70 Besucher:innen gestern, nur das Ergebnis stimmte halt ned. Seit 2010 funktioniert das offenbar.

Zu Weihnachten musste ich beim Merchandise in Bad Cannstatt zuschlagen (nicht beim hiesigen Fanshop). Außerdem war ich in der Cannstatter Kurve gegen Bremen um mal wieder Fußball zu sehen. (-;

[image]

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

laimerloewe (c), Wednesday, 17.01.2024, 11:31 (vor 774 Tagen) @ AlexGiesing

das klingt ja gar nicht schlecht. aber irgendwie hätte man sich das auch vorher überlegen können.

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

friedhofstribüne, Wednesday, 17.01.2024, 16:30 (vor 774 Tagen) @ laimerloewe (c)

das klingt ja gar nicht schlecht. aber irgendwie hätte man sich das auch vorher überlegen können.

Wenn man sich das durchliest, langt man sich doch an den Kopf. Im Jahr 2024 fehlt es an Kabinen für Frauen? Und um die BSA zu ertüchtigen fällt ihnen nichts anders ein, als die Wirtschaften zu schließen, und gleichzeitig verpflichten sie Ehrenamtliche aus dem Büro raus, Kioske zu bewirtschaften. Echt, manchmal wundert man sich nicht mehr, dass bei uns überhaupt nichts mehr klappt.

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

laimerloewe (c), Wednesday, 17.01.2024, 18:06 (vor 774 Tagen) @ friedhofstribüne

Da gebe ich dir recht. Meine Antwort war nur auf das Thema mit den Wirtschaften bezogen.

Interessante Einzelfallprüfung:

Herbert, Wednesday, 17.01.2024, 23:29 (vor 774 Tagen) @ Kraiburger

"Dem neuen Mieter kann aufgrund des beabsichtigten Stadionumbaus ab dem Jahr 2027 allerdings vorerst nur eine Zwischennutzung ermöglicht werden. Der Mietvertrag wird dementsprechend beendet, sobald die Umbaupläne umgesetzt werden."

Interessante Einzelfallprüfung:

Busfahra_, Thursday, 18.01.2024, 07:43 (vor 773 Tagen) @ Herbert

"Dem neuen Mieter kann aufgrund des beabsichtigten Stadionumbaus ab dem Jahr 2027 allerdings vorerst nur eine Zwischennutzung ermöglicht werden. Der Mietvertrag wird dementsprechend beendet, sobald die Umbaupläne umgesetzt werden."

Interessant - beim letzten großen Umbau 2012/13 wurde der Pachtvertrag nicht beendet, sondern war nur ausgesetzt (oder wie auch immer man das juristisch korrekt ausdrückt).

Ich weiß nicht, ob der Pachtvertrag von einer Seite gekündigt wurde, oder er einfach nur eine gewisse Laufzeit von z.B. 10 Jahren hat. Ich vermute eher Letzteres.

Die Beiträge dazu auf sechzger.de und im Löwenmagazin sind übrigens etwas irreführend. Aktueller Pächter der Stadiongastronomie ist nicht die Fa. Stiftl, sondern seit Jahrzehnten die Paulaner Gruppe. Die haben es an Stiftl lediglich unterverpachtet.

Interessante Einzelfallprüfung:

Kraiburger, Thursday, 18.01.2024, 08:09 (vor 773 Tagen) @ Busfahra_

Dann will hacker evtl nicht mehr und Stiftl schon?

Interessante Einzelfallprüfung:

Busfahra_, Thursday, 18.01.2024, 09:10 (vor 773 Tagen) @ Kraiburger

Dann will hacker evtl nicht mehr und Stiftl schon?

Ich glaube eher, dass der Vertrag ganz einfach ausläuft und deswegen neu ausgeschrieben werden muss.
Dass die Stadt gekündigt hat, glaube ich nicht. Macht ja nur Arbeit. Und Paulaner kann eigentlich auch kein Interesse daran haben, den Vertrag zu kündigen. Die wirtschaftlichen Risiken trägt ja wiederum der Stiftl.

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

Busfahra_, Thursday, 18.01.2024, 07:51 (vor 773 Tagen) @ friedhofstribüne

das klingt ja gar nicht schlecht. aber irgendwie hätte man sich das auch vorher überlegen können.


Wenn man sich das durchliest, langt man sich doch an den Kopf. Im Jahr 2024 fehlt es an Kabinen für Frauen? Und um die BSA zu ertüchtigen fällt ihnen nichts anders ein, als die Wirtschaften zu schließen, und gleichzeitig verpflichten sie Ehrenamtliche aus dem Büro raus, Kioske zu bewirtschaften. Echt, manchmal wundert man sich nicht mehr, dass bei uns überhaupt nichts mehr klappt.

Die ganze Kommunikation ist halt wieder mal völlig laienhaft. Das hätte man ja auch vorher klären können und sich damit viel Ärger ersparen. Und ein Populist wie der Brannenkämper hätte nicht den ganzen Münchner Nordosten mit seinen depperten Plakaten von wegen "Stadt macht Sport-Gaststätten platt - Rettet die Taverna Pyrsos" (Pyrsos = Gaststätte auf dem Platz von Helios Daglfing) verschandelt.

Aber bei solchen Sachen fehlt städtischen Behörden ja öfter mal eine gewisse Sensibilität.

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

tomtom, Thursday, 18.01.2024, 08:17 (vor 773 Tagen) @ Busfahra_

Hm, Helios Daglfing, da soll auch der Griss aktiv sein. Macht den Verein auch nicht sympathischer.

das klingt ja gar nicht schlecht. aber irgendwie hätte man sich das auch vorher überlegen können.


Wenn man sich das durchliest, langt man sich doch an den Kopf. Im Jahr 2024 fehlt es an Kabinen für Frauen? Und um die BSA zu ertüchtigen fällt ihnen nichts anders ein, als die Wirtschaften zu schließen, und gleichzeitig verpflichten sie Ehrenamtliche aus dem Büro raus, Kioske zu bewirtschaften. Echt, manchmal wundert man sich nicht mehr, dass bei uns überhaupt nichts mehr klappt.


Die ganze Kommunikation ist halt wieder mal völlig laienhaft. Das hätte man ja auch vorher klären können und sich damit viel Ärger ersparen. Und ein Populist wie der Brannenkämper hätte nicht den ganzen Münchner Nordosten mit seinen depperten Plakaten von wegen "Stadt macht Sport-Gaststätten platt - Rettet die Taverna Pyrsos" (Pyrsos = Gaststätte auf dem Platz von Helios Daglfing) verschandelt.

Aber bei solchen Sachen fehlt städtischen Behörden ja öfter mal eine gewisse Sensibilität.

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

lustiger_hans, Thursday, 18.01.2024, 08:19 (vor 773 Tagen) @ friedhofstribüne


[...] Im Jahr 2024 fehlt es an Kabinen für Frauen? [...]


Kann mir das mal jemand erklären? Es spielen 2 Mannschaften. Diese nutzen je eine Kabine.

Der Kabine ist es doch eigentlich egal, ob sich dort eine Frau oder ein Mann umzieht.

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

Busfahra_, Thursday, 18.01.2024, 09:31 (vor 773 Tagen) @ lustiger_hans


[...] Im Jahr 2024 fehlt es an Kabinen für Frauen? [...]

Kann mir das mal jemand erklären? Es spielen 2 Mannschaften. Diese nutzen je eine Kabine.

Der Kabine ist es doch eigentlich egal, ob sich dort eine Frau oder ein Mann umzieht.

Ich glaube, dass es ganz grundsätzlich zu wenig Kabinen gibt.

Bei den größeren Anlagen, bei denen mehrere Plätze am Sonntag parallel und fast durchgängig bespielt werden, braucht man ja im Grunde wegen der kurzen Pausen zwischen den Partien doppelt so viele Kabinen als Mannschaften, die gerade aktiv sind.
Und ob jede Anlage mit drei Plätzen mindestens 12 Kabinen hat, wage ich zu bezweifeln.

Mit den Frauen-Teams hat das nur insofern zu tun, als dass deren Zahl in letzter Zeit gestiegen ist und damit auch die Nutzung der Anlagen.

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

Kraiburger, Thursday, 18.01.2024, 11:38 (vor 773 Tagen) @ Busfahra_

Ich denke, dass es schon etwas mit der Überschneidung der Spiele zu tun hat.

In eine Kabine, die von einer Männermannschaft bespielt wird, kann eine darauffolgende Männermannschaft ja schonmal rein.

Bei Frauen, die gerade duschen, ist das ja nicht so einfach?

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

lustiger_hans, Thursday, 18.01.2024, 12:42 (vor 773 Tagen) @ Kraiburger

Ich denke, dass es schon etwas mit der Überschneidung der Spiele zu tun hat.

In eine Kabine, die von einer Männermannschaft bespielt wird, kann eine darauffolgende Männermannschaft ja schonmal rein.

Bei Frauen, die gerade duschen, ist das ja nicht so einfach?

Ok, möglich. Ich kenne das nur so, dass die Mannschaften jeweils eine Kabine haben und die Mannschaften der nächsten Spiele dann eine andere. Wenn tatsächlich "zu wenige" Kabinen da sind, dann mag das ein Problem sein. Jedoch eher ein organisatorisches, als ein bauliches....

Kompromiss: Einzelfallprüfung für Gaststätten

BlueMagic, Thursday, 18.01.2024, 22:58 (vor 773 Tagen) @ lustiger_hans

Ist ja schon sehr lange her, dass ich mich als 16/17-Jähriger in solchen Kabinen umgezogen habe. Frauenfussball gab es damals so gut wie nicht.
Kann mich aber erinnern, dass man schon mal zu den Duschen über einen Flur musste und da dann die Gegner auch geduscht haben. Da können die Anlagen noch so viele Kabinen haben, wenn es aus Kostengründen grosse Gemeinschaftsduschräume für mehrere Mannschaften gibt. Dann geht halt mal nur ein Geschlecht in der ganzen Anlage mit ggf. entsprechend langer Pause zwischen den Spielen.

Aus für Blaustern in Sendling?

laimerloewe (c), Friday, 05.04.2024, 16:47 (vor 695 Tagen) @ Amafan

Kann es denn sein, dass eine Vorplanung mehr als zwei Jahre dauert?

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