Der Scheich von Giesing auf Gesichtsbuch (Forum)

Zausl, Tuesday, 23.05.2023, 16:08 (vor 12 Tagen) @ Ehrenmann

Liebe Löwen,

aufgrund der jüngsten Ereignisse (Absage Kult-Event Freie Bahn für Ssechzig!“ im Filmtheater Sendlinger Tor) habe ich der AZ noch einmal exklusiv ein Interview gegeben, das ich unten anfüge. Nach meinen Informationen werde ich mich demnächst auf meinen Social Media-Kanälen zu meiner kurzfristigen Absage nochmals persönlich äußern.

Einmal Löwe, immer Löwe
#ScheichVonGiesing

𝗔𝗭: 𝗛𝗲𝗿𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗼𝗻 𝗚𝗶𝗲𝘀𝗶𝗻𝗴, 𝗱𝗶𝗲 𝗧𝗶𝘁𝗲𝗹 𝘃𝗼𝗻 𝗯𝗲𝗸𝗮𝗻𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗩𝗼𝗹𝗸𝘀𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗹𝗮𝘂𝘁𝗲𝗻: „𝗞𝗼𝗺𝗺𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗩𝗼𝗴𝗲𝗹 𝗴𝗲𝗳𝗹𝗼𝗴𝗲𝗻“, „𝗙𝘂𝗰𝗵𝘀, 𝗱𝘂 𝗵𝗮𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗮𝗻𝘀 𝗴𝗲𝘀𝘁𝗼𝗵𝗹𝗲𝗻“ 𝘂𝗻𝗱 „𝗘𝘀 𝘁𝗮𝗻𝘇𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗕𝗶𝗯𝗮𝗯𝘂𝘁𝘇𝗲𝗺𝗮𝗻𝗻“. 𝗦𝗶𝗲 𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗸ü𝗿𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗸ü𝗻𝗱𝗶𝗴𝘁, 𝗮𝗺 𝗺𝗼𝗿𝗴𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝘁𝘄𝗼𝗰𝗵 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗠ü𝗻𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗶𝗻𝘀 𝗞𝗶𝗻𝗼 𝗮𝗺 𝗦𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲𝗿 𝗧𝗼𝗿 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘄𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻. 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘀𝗼 𝗸𝘂𝗿𝘇𝗳𝗿𝗶𝘀𝘁𝗶𝗴 𝗮𝗯𝗴𝗲𝘀𝗮𝗴𝘁?
SCHEICH VON GIESING: Es hatte sich so ergeben, dass ich sowieso geplant hatte, geschäftlich in Europa zu sein und ein Kino in München zu mieten. Zufällig wurde ich zur gleichen Zeit zu einem Fantreffen eingeladen. Es tut mir sehr leid, dass ich nun doch nicht nach München kommen kann – v. a. nachdem mir gesagt wurde, dass sich so viele Fans vor dem Kino versammeln wollten, um ihre Wertschätzung für mich auszudrücken und meine Leistungen für Sechzig zu würdigen. Mir ist aber dann kurzfristig eingefallen, dass ich es für wichtig halte, mich zuerst mit meinen Partnern bei 1860 über unsere gemeinsamen Ziele und Visionen auszutauschen und uns endlich auf vernünftige Positionen zu einigen – z. B. darauf, dass ich nicht das Problem bin und das Scheitern der Mannschaft ein Ausdruck der Inkompetenz des e.V. in seiner Kontroll- und Weisungsfunktion ist.

𝗜𝗻 𝗜𝗵𝗿𝗲𝗺 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝘃𝗶𝗲𝘄 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗭 𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲, 𝗲𝘀 𝘀𝗲𝗶𝗲𝗻 – 𝗯𝗶𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝗜𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘁𝗿𝗶𝘁𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗶𝗻𝗼 – 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 1860 𝗴𝗲𝗽𝗹𝗮𝗻𝘁. 𝗦𝗶𝗲 𝘃𝗲𝗿𝘄𝗶𝗲𝘀𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗜𝗵𝗿𝗲 𝗦𝘁𝗲𝗹𝗹𝘃𝗲𝗿𝘁𝗿𝗲𝘁𝗲𝗿, 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗲𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗲𝘀 𝗲.𝗩. 𝗵𝗶𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗳ü𝗿 𝗻ö𝘁𝗶𝗴. 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗿𝘂𝗻𝗱, 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘀𝗶𝗲 𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗠ü𝗻𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗿 𝗲𝗿𝘀𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗲𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗲𝘀 𝗲.𝗩. 𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻?
Gegenfrage: Wussten Sie, dass alle Löwenfans Grünwalder sind? Denken Sie da mal drüber nach.

𝗦𝗶𝗻𝗱 𝗦𝗶𝗲 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗴𝗿𝘂𝗻𝗱𝘀ä𝘁𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗽𝗿𝗼𝗱𝘂𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲𝗿 𝘄ä𝗿𝗲, 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗲𝗰𝗵𝘇𝗴𝗲𝗿 𝘇𝘂 𝗽𝗲𝗿𝘀ö𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘁𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻, 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗙𝗮𝗻-𝗕𝗹𝗼𝗴𝗴𝗲𝗿𝘀 𝗯𝗲𝗶𝘇𝘂𝘄𝗼𝗵𝗻𝗲𝗻?
Ich habe schon vor langer Zeit beschlossen, mich nicht mehr persönlich einzumischen. Die letzten Jahre habe ich hauptsächlich auf einer einsamen Insel mit mäßigem WLAN-Empfang verbracht. Zuvor hatte ich an der Geschäftsstelle einen Topf voll Gold vergraben und dem Präsidium Hinweise zukommen lassen, wo dieser zu finden ist – versteckt in den kryptischen Instagram-Posts von Anthony Power. Sie sehen: Die e.V.-Seite hätte in den letzten Jahren aus dem Vollen schöpfen können und schalten und walten wie sie wollte – gebracht hat es offensichtlich wenig. Die Leistung des Präsidiums erhält von mir die Schulnote 6-. Trotzdem wäre ich zu einem Treffen bereit gewesen, wenn Robert Reisinger im Büßerhemd vorm Mandarin Oriental erschienen wäre und mir eine Obstschale mit dem Kopf von Günther Gorenzel überreicht hätte. Leider habe ich auf diesen konstruktiven Vorschlag bisher keine Antwort erhalten. Beim Der Löwen-Influentsser möchte ich mich für die freundliche Einladung zu seiner Veranstaltung bedanken. Auch ohne mich ist der Event „Freie Bahn für Ssechzig!“ noch gewichtig genug – dafür sorgt der Ausrichter höchstpersönlich.

𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗼𝗰𝗵 𝘇𝘂𝗲𝗿𝘀𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗶𝗲 𝗧𝗮𝗯𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗿𝗶𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗟𝗶𝗴𝗮 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝘀𝗽𝗼𝗿𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗲𝗵𝗲𝗻: 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲 𝗹ö𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗜𝗵𝗻𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗧𝗦𝗩 1860 𝗻𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗴𝗲𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗳𝗲𝗹𝗱 𝗿𝗮𝗻𝗴𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝗵𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘀𝘁𝗶𝗲𝗴 𝗲𝗿𝗻𝗲𝘂𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗽𝗮𝘀𝘀𝘁 𝗵𝗮𝘁?
Leider erlaubt mir die 50+1-Regel keinen uneingeschränkten Zugriff auf meine Emotionen, weshalb das wenig bei mir auslöst. Ich habe mich leider schon so sehr an die Dritte Liga gewöhnt, dass ich kurz davor bin, die „3“ wieder in mein Zahlenrepertoire aufzunehmen. Lange Zeit glaubte ich, dass nach der „2“ immer die „4“ kommt. Hätte ich ein Mitspracherecht in sportlichen Belangen gehabt, hätte ich mit meinem Fußballsachverstand sicher noch einmal das Ruder herumreißen können.

𝗛𝗮𝘁 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝗲𝗿 𝗚ü𝗻𝘁𝗵𝗲𝗿 𝗚𝗼𝗿𝗲𝗻𝘇𝗲𝗹, 𝗱𝗲𝗺 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝗽𝗼𝗿𝘁 𝗼𝗯𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 ö𝗳𝗳𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗸𝗿𝗶𝘁𝗶𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻, 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗺 𝗥𝗮𝘂𝘀𝘄𝘂𝗿𝗳 𝘃𝗼𝗻 𝗘𝘅-𝗧𝗿𝗮𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗰𝗵𝗮𝗲𝗹 𝗞ö𝗹𝗹𝗻𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗜𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗔𝘂𝗴𝗲𝗻 ü𝗯𝗲𝗿𝗵𝗮𝘂𝗽𝘁 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗯𝗲𝗶 1860?
Zunächst einmal müssen wir aufklären, was wirklich zu dieser Entscheidung geführt hat. Nach Köllners bockstarker Serie mit einem Sieg in sieben Spielen scheiden sportliche Gründe für mich aus.

𝗦𝗶𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗞ö𝗹𝗹𝗻𝗲𝗿𝘀 𝗘𝗻𝘁𝗹𝗮𝘀𝘀𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗝𝗮𝗻𝘂𝗮𝗿, 𝗦𝗶𝗲 𝗵ä𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗲𝗿𝘀𝘁 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻 𝗲𝗿𝗳𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻. 𝗙ü𝗵𝗹𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗻𝗻 ü𝗯𝗲𝗿𝗵𝗮𝘂𝗽𝘁 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴, 𝘂𝗺𝗳𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗵𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗴𝗲𝘁𝗿𝗲𝘂 𝘃𝗼𝗻 𝗜𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝘁𝘁𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗵𝗶𝗲𝗿𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗱?
Diese Art der Kommunikation geht gar nicht und ist nicht löwenlike. Ich gebe dem Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel, dem Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und jedem, der beim e.V. Kenntnis davon hatte, die Schuld. Ich musste leider feststellen, dass die Kommunikation bei 1860 sicherlich besser sein könnte, und ich werde den Verantwortlichen zeitnah das Entsprechende mitteilen. Was genau, das werden Sie erfahren, wenn Sie mir auf Facebook oder Instagram folgen.

𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗻𝗻 𝘃𝗼𝗺 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗻 𝗧𝗿𝗮𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗠𝗮𝘂𝗿𝗶𝘇𝗶𝗼 𝗝𝗮𝗰𝗼𝗯𝗮𝗰𝗰𝗶, 𝗱𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗳 𝗞ö𝗹𝗹𝗻𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗶𝗺𝘀𝘁𝗿𝗮𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗚𝗼𝗿𝗲𝗻𝘇𝗲𝗹 𝗴𝗲𝗳𝗼𝗹𝗴𝘁 𝗶𝘀𝘁? 𝗧𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗺 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗻 𝗖𝗼𝗮𝗰𝗵 𝘇𝘂, 𝗱𝗶𝗲 𝗟ö𝘄𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗺 𝗔𝘂𝗳𝘀𝘁𝗶𝗲𝗴 𝘇𝘂 𝗳ü𝗵𝗿𝗲𝗻?
Mir gefällt vieles von dem, was ich in seiner Einstellung und den Leistungen, die er aus der Mannschaft herausholt, sehe. Ob er so viel von sich selbst herausholen wird wie die Schnalz aus der Oberpfalz ist allerdings die Frage.

𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮𝘄𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗹: 𝗜𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲 𝗯𝗲𝘁𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗲𝗶𝘁 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻, 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗡𝗲𝘂𝗯𝗮𝘂 𝗳𝗼𝗿𝗰𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘄𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻. 𝗚𝗶𝗯𝘁 𝗲𝘀 𝗺𝗶𝘁𝘁𝗹𝗲𝗿𝘄𝗲𝗶𝗹𝗲 𝗵𝗮𝗹𝗯𝘄𝗲𝗴𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗹ä𝗻𝗲 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗥𝗶𝗰𝗵𝘁𝘂𝗻𝗴?
Ich habe sehr viele konkrete Pläne. Leider ist mir diesbezüglich ein kleines Malheur passiert: Wie sie wissen, bin ich ein großer Freund von Fellmänteln und Hundewelpen, die in meiner Luxus-Villa in L.A. (immer noch billig abzugeben, bei Interesse PN an mich!) herumtollen dürfen. Und einer davon hat leider kürzlich meine Pläne gefressen, die ausgedruckt auf meinem Schreibtisch lagen. Zur Strafe habe ich ihn an Peter Cassallette verkauft. Dieser unglückliche Vorfall bedeutet allerdings nicht, dass ich nicht ständig neue Pläne entwickeln und die Stadionfrage voranbringen würde. So habe ich beispielsweise Saki Stimoniaris beauftragt, mit seinem Chauffeur die Gegend um Rosenheim nach einem geeigneten Standort abzusuchen. Leider mussten die Erkundungsfahrten mehrmals abgebrochen werden, weil der Streit zwischen Saki und der Stimme aus dem Navi eskaliert ist und er an der Autobahnraststätte in Holzkirchen von zu viel Calippo-Eis Hirnfrost bekam. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass wir hier bald erste Ergebnisse haben werden.

𝗗𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘀𝘃𝗲𝗿𝘁𝗿𝗲𝘁𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗿𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗮𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗲𝗵𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝗯𝗮𝘂 𝗱𝗲𝘀 𝗚𝗿ü𝗻𝘄𝗮𝗹𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗱𝗶𝗼𝗻𝘀 𝗮𝗻, 𝗱𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗿𝗱𝗶𝗻𝗴𝘀 𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗿𝗮𝘁𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁. 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗨𝗺𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘄ü𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗣𝗹ä𝗻𝗲 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝗲𝗻, 𝗲𝘁𝘄𝗮 𝗯𝗲𝗶 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗴𝗿öß𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗙𝗮𝘀𝘀𝘂𝗻𝗴𝘀𝘃𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗲𝗻 𝗮𝗹𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗱𝗮𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻 18.105 𝗭𝘂𝘀𝗰𝗵𝗮𝘂𝗲𝗿?
Das Grünwalder Stadion ist für mich keine nachhaltige Lösung. Nachhaltig wäre es z. B., wenn die KGaA einen kleinen Kredit aufnimmt (50 Millionen sollten reichen) und man ein Stück Wiese im Münchner Umland mit der Karl-Heinz-Wildmoser-Arena für 60.000 Zuschauer (mit angrenzendem Werner-Lorant-Parkhaus) versiegelt.

𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘀𝗲𝗶𝘁 𝗠𝗮𝗶 2011 𝗜𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗼𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗟ö𝘄𝗲𝗻, 𝗮𝗹𝘀𝗼 𝘀𝗲𝗶𝘁 𝗲𝘁𝘄𝗮 𝘇𝘄ö𝗹𝗳 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗪ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲, 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗭𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗵𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗺𝗶𝘁 1860? 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝘀𝘁 𝘃𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗵𝗮𝗺𝗽𝗶𝗼𝗻𝘀 𝗟𝗲𝗮𝗴𝘂𝗲, 𝘃𝗼𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗔𝘂𝗴𝗲𝗻𝗵ö𝗵𝗲 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗙𝗖 𝗕𝗮𝘆𝗲𝗿𝗻. 𝗛𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗜𝗵𝗿𝗲 𝗱𝗮𝗺𝗮𝗹𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗩𝗼𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 (𝗻𝗼𝗰𝗵) 𝗳ü𝗿 𝗿𝗲𝗮𝗹𝗶𝘀𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵?
Das alles hätten wir mit Sechzig längst erreicht. Aber leider stehen mit 50+1 alle Räder still, wenn der Giesinger Staat es will. Als Robert Reisinger seine Ernennung zum Präsidenten annahm, sagte er sehr schnell, dass mein Geld nicht mehr willkommen sei, und soweit ich weiß, hat er diese Worte nie zurückgenommen. Meine Geldbörse ist so prall gefüllt, wie eines der originellen Shirts aus meinem Fanshop, wenn Anthony Power es trägt. Wenn Reisinger seine Worte zurücknehmen und sich entschuldigen würde, würde ich Sechzig mit Geld überschwemmen und wir hätten einen Kaderetat im zweistelligen Millionenbereich. Es wäre alles so einfach. Und deshalb sage ich noch einmal: Ich bin nicht das Problem.

𝗦𝗶𝗲 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗞ö𝗹𝗹𝗻𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗝𝗮𝗻𝘂𝗮𝗿 𝗴𝗲𝘁𝗿𝗼𝗳𝗳𝗲𝗻, 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿ä𝘀𝗶𝗱𝗶𝘂𝗺. 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗼𝗯𝘄𝗼𝗵𝗹 𝗜𝗵𝗻𝗲𝗻 𝗛𝗲𝗿𝗿 𝗥𝗲𝗶𝘀𝗶𝗻𝗴𝗲𝗿 𝘇𝘂𝘃𝗼𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗘𝗶𝗻𝗹𝗮𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝘀𝗽𝗿𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁?
Leider ist auch mein Erinnerungsvermögen aufgrund der 50+1-Regel stark eingeschränkt. Das muss in die Zeit fallen, in der ich beschlossen hatte, mich nicht mehr persönlich einzumischen. Soweit ich mich erinnere, habe ich an diesem Tag mittags klipp und klar über Twitter kommuniziert: „The Scheich is here“. Wenn ich mich recht erinnere, hat Herr Reisinger seinen Südafrika-Urlaub trotzdem nicht abgebrochen. Auch daran sieht man, wo beim Präsidium die Prioritäten liegen.

𝗚𝗲𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘂𝗻𝘀 𝗲𝗶𝗻 𝗽𝗮𝗮𝗿 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝘁𝗿ö𝗺𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝘂𝗺 𝗦𝗲𝗰𝗵𝘇𝗶𝗴: 𝗜𝗵𝗿 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗔𝗻𝘁𝗵𝗼𝗻𝘆 𝗣𝗼𝘄𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗶𝗺 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘀𝘂𝗺𝗳𝗲𝗹𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗟ö𝘄𝗲𝗻 𝘀𝗲𝗶𝘁 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝘂𝗺𝘀𝘁𝗿𝗶𝘁𝘁𝗲𝗻. 𝗦𝗶𝗲 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗶𝗵𝗻 𝗸ü𝗿𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗹𝘀 "𝗲𝗳𝗳𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃" 𝗯𝗲𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁. 𝗜𝘀𝘁 𝗜𝗵𝗻𝗲𝗻 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗜𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗴𝗻𝗲𝗿 𝗥𝘂𝗳 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝘀𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗶𝗿𝗸𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝗧𝗲𝗶𝗹𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗮𝗻𝘀 𝗦𝗰𝗵𝗮𝗱𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁?
Anthony ist eine starke, tatkräftige Persönlichkeit, er verfügt über eine sehr lange Zündschnur und ein Oberarmutszeugnis. Er ist hat den schwarzen Gürtel in Sanftmut, ist stets auf Ausgleich bedacht und eine echte Integrationsfigur. Er war der beste Geschäftsführer, den Sechzig je hatte. Ich möchte Ihre Leser herausfordern, mir in der jüngeren Geschichte unseres Vereins eine Saison zu nennen, die so schnörkellos und erfolgreich verlief wie 2016/17.

𝗪𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗻 𝗟ö𝘄𝗲𝗻𝗳𝗮𝗻𝘀 𝗮𝗯𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗲ß𝗲𝗻𝗱 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗲𝘁𝘄𝗮𝘀 𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗶𝗹𝗲𝗻?
Ich möchte es ganz klar sagen: Als jemand, der immer darauf verzichtet hat, Ämter mit ihm nahestehenden Personen zu besetzen und der die 50+1-Regel immer respektiert hat, ging es für mich nie um Macht. Und dass ich in den letzten Jahren nur das notwendige Minimum in ein Unternehmen investiert habe, an dem ich 60% der Anteile halte, zeigt ja wohl eindeutig: mir geht es auch nicht um finanzielle Rendite. In erster Linie bin ich immer ein 1860-Fan gewesen – also verschlossen, in einem kleinen Kosmos lebend mit einem starken Gefühl von Angst vor Veränderungen.


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