Analyse der Nachrichtenlage zu Sechzig (Forum)

hjs analysierend, Sunday, 16.04.2023, 11:17 (vor 1078 Tagen)

Wenn man man versucht, die Woche analysierend zusammenzufassend, dann war das doch eine ziemliche Katastrophe für die Investorenseite. Jahrelang war deren Argumentationslinie "Die müssen sich nur mal zusammensetzen. Die e.V-Seite blockt das ab." Das haben sogar viele neutrale Kommentatoren so gesehen.

Nun hat es sich innerhalb von zwei Wochen ins Gegenteil verkehrt. Denn wer kann denn eine Position "Ich kommuniziere über ein Millionen-Invest nur in der Öffentlichkeit über Social Media" Ernst nehmen? Ich vermute, da ist dem Oli etwas der Pinsel ausgerutscht. Er flieht sich in Ausflüchte: "Reden bringt nichts!" "Nur die Anwälte reden!", widerspricht sich damit aber - im zweiten Fall sogar im gleichen Absatz (Wenn Ismaiks Anwalt spricht - gut. Wenn Reisingers Anwalt spricht - schlecht). Nur noch Hartgesottene tief in der db24-Filterblase folgen ihm da.

Und dann am Samstag das Interview mit Steiner, der ja nie auf dr Pro-Seite stand (oder?). Das ist dann so ein wenig der neutrale Insider, dessen Ismaik-kritische Haltung früher nur eine Außenseiterposition war und - so nehme ich es wahr - immer mehr zur Mehrheitsmeinung wird.

Isamaik steht vor keiner leichten Entscheidung. Geld her, damit der Aufstieg zumindest theoretisch möglich ist. Oder kein Geld her und damit das Gegenteil. Wie die letzten Jahre. Vielleicht wird ihm das irgendwann zu blöd?

Ismaiks Posting war der PR-Supergau!

Amafan, Sunday, 16.04.2023, 12:38 (vor 1078 Tagen) @ hjs analysierend

Seine Berater oder was auch immer das ist, was er da beschäftigt, haben ihn derb in die Scheiße geritten. Im Zusammenspiel mit dem Steiner-Interview (war damals der Kandidat der ARGE) ergibt es ein Bild des Grauens vom "Investor".

Wenn man man versucht, die Woche analysierend zusammenzufassend, dann war das doch eine ziemliche Katastrophe für die Investorenseite. Jahrelang war deren Argumentationslinie "Die müssen sich nur mal zusammensetzen. Die e.V-Seite blockt das ab." Das haben sogar viele neutrale Kommentatoren so gesehen.

Nun hat es sich innerhalb von zwei Wochen ins Gegenteil verkehrt. Denn wer kann denn eine Position "Ich kommuniziere über ein Millionen-Invest nur in der Öffentlichkeit über Social Media" Ernst nehmen? Ich vermute, da ist dem Oli etwas der Pinsel ausgerutscht. Er flieht sich in Ausflüchte: "Reden bringt nichts!" "Nur die Anwälte reden!", widerspricht sich damit aber - im zweiten Fall sogar im gleichen Absatz (Wenn Ismaiks Anwalt spricht - gut. Wenn Reisingers Anwalt spricht - schlecht). Nur noch Hartgesottene tief in der db24-Filterblase folgen ihm da.

Und dann am Samstag das Interview mit Steiner, der ja nie auf dr Pro-Seite stand (oder?). Das ist dann so ein wenig der neutrale Insider, dessen Ismaik-kritische Haltung früher nur eine Außenseiterposition war und - so nehme ich es wahr - immer mehr zur Mehrheitsmeinung wird.

Isamaik steht vor keiner leichten Entscheidung. Geld her, damit der Aufstieg zumindest theoretisch möglich ist. Oder kein Geld her und damit das Gegenteil. Wie die letzten Jahre. Vielleicht wird ihm das irgendwann zu blöd?

Zumal die einschlägigen Münchner Boulevardzeitungen

Otto-Fleck-Schneise, Monday, 17.04.2023, 14:08 (vor 1076 Tagen) @ Financial Fairplay

im Herbst 2021 anscheidend überhaupt nicht kapiert hatten, was da eigentlich vom DFB Folgenreiches beschlossen worden war. Entsprechend wurde darüber gar nicht berichtet. Ihr Schweigen hält bis heute an.

In der Münchner Lokalpresse war nur beim Wochenanzeiger etwas darüber zu lesen gewesen.

Ab der kommenden Saison greifen die neuen Auflagen voll.

Gute Zusammenfassung im LM: https://loewenmagazin.de/konsolidierungskurs-und-sportbudget/

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