Begründet hat er es im Jahresinterview der tz: (Forum)

Kraiburger, Thursday, 19.01.2023, 11:30 (vor 12 Tagen) @ Rentnergang

https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-dieter-reiter-interview-oberbuergermeister-amtszeit-soeder-oepnv-olympia-92003831.html


Sie hatten angedeutet, den Wunsch zu verspüren, 2026 wieder als OB-Kandidat anzutreten. Besteht der Wunsch weiter?

Ja, wenn ich mich fit genug fühle und meine Familie mitspielt.

Zuvor müsste aber der Freistaat das Gesetz ändern, dass Oberbürgermeister bei der Wahl nicht älter als 67 sein dürfen.

Die Regel ist aus der Zeit gefallen. Warum muss man bei den einzigen Politikern, die direkt vom Volk gewählt werden, so eine Grenze einziehen? Hält man die Wählerinnen und Wähler für so unmündig? Für so unfähig zu erkennen, ob ich noch Lust habe oder nicht? Verdammt noch mal, das merken die doch selbst, dann sollen sie mich nicht wählen. 2020 war ich 62 Jahre und offenbar noch nicht zu alt, um gewählt zu werden.

Haben Sie beim Freistaat schon mal vorgefühlt, die Tendenz bei Markus Söder soll gegen null gehen?

Von meiner Partei gibt es eine klare Bereitschaft, das zu diskutieren. Die FDP hatte auch ausgeführt, dass die Altersgrenze diskriminierend sei. So hoffnungslos sehe ich das nicht. Und so schlecht ist der Kontakt zu Söder auch nicht. Der wird für sich selbst schauen müssen, wie die Alternativen 2026 aussehen.

Weil er in München keine Grüne als OB will?

Das können Sie nun interpretieren, wie Sie wollen.


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