ich feier den brunnenmiller (Forum)

hjs lobend, Saturday, 20.08.2022, 10:19 (vor 1327 Tagen)

würd ich schreiben, wenn ich so schreiben würde.

Sehr gute Artikelserie über Hasan Ismaik und sein Wirken bei Sechzig. Da wurde wirklich viel zusammengetragen, und das Fazit ist eindeutig.

Das Einzige, was noch kommen könnte, wäre die geschäftliche Seite: Wie viel Geld hat er wirklich reingesteckt und in welcher Form, was hat er damit für Einfluss? Welche Rolle spielt 50+1? Warum verkauft er nicht? So Zeug halt.

ich feier den brunnenmiller

tomtom, Saturday, 20.08.2022, 10:41 (vor 1327 Tagen) @ hjs lobend

Will das auch haben ... )-:

würd ich schreiben, wenn ich so schreiben würde.

Sehr gute Artikelserie über Hasan Ismaik und sein Wirken bei Sechzig. Da wurde wirklich viel zusammengetragen, und das Fazit ist eindeutig.

Das Einzige, was noch kommen könnte, wäre die geschäftliche Seite: Wie viel Geld hat er wirklich reingesteckt und in welcher Form, was hat er damit für Einfluss? Welche Rolle spielt 50+1? Warum verkauft er nicht? So Zeug halt.

ich feier den brunnenmiller

Est60, Saturday, 20.08.2022, 11:37 (vor 1327 Tagen) @ tomtom

schreib das halt als Anregung den BM-Schreibern ;-)
Mail Adresse letzte Seite ganz links unten

Die machen schon einen top Job!!
Kaufe ich mir jedes mal sehr gerne.

Journalisten bekommen leider davon nie was mit

Berufsalltag, Saturday, 20.08.2022, 13:24 (vor 1327 Tagen) @ hjs lobend

würd ich schreiben, wenn ich so schreiben würde.

Sehr gute Artikelserie über Hasan Ismaik und sein Wirken bei Sechzig. Da wurde wirklich viel zusammengetragen, und das Fazit ist eindeutig.

Das Einzige, was noch kommen könnte, wäre die geschäftliche Seite: Wie viel Geld hat er wirklich reingesteckt und in welcher Form, was hat er damit für Einfluss? Welche Rolle spielt 50+1? Warum verkauft er nicht? So Zeug halt.

Was am Spieltag auf den Straßen passiert, was rund ums Stadion los ist, welche Themen in der Fanszene diskutiert werden, ist für die meisten Jpurnalisten maximal online im Nachgang einsehbar. Vor Ort bekommen sie nichts davon mit. Sie erscheinen spät, nehmen ihre reservierten Presseplätze ein, hocken in der Halbzeit in abgeschirmten Medienräumen und verlassen nach der Pressekonferenz Giesing.

Vom Gegenstand ihrer Berichterstattung fehlt ihnen dadurch eine wesentliche Seite. Sie haben auch keine Zeit herumzustreifen, vor den Kneipen mit Fans zu reden, Erkundigungen einzuholen. Fallweise das Verhalten der Polizei zu beobachten. Oder ein Fanzine zu kaufen. Alles was eben dazugehört, um ein Gefühl und ein Gespür für eine Gesamtsituation zu bekommen. Sie sind von ihren Redaktionen dazu angehalten, in der gleichen Zeit online Meldungen rauszuballen, beispielsweise ein belangloses Facebookpost von Hasan Ismaik wiederzugeben. Oder den Polizeibericht mit Copy and Paste in das Blatt zu nageln. Hintergrundrecherchen sind von gestern oder werden maximal noch für eine Handvoll Auserwählter in großen Zeitungen bezahlt.

Journalisten bekommen leider davon nie was mit

tomtom, Saturday, 20.08.2022, 13:44 (vor 1327 Tagen) @ Berufsalltag

Die u.a. Analyse stimmt leider. So siecht die Berichterstattung eben vor sich hin und einer, der letztlich monothematisch Auftragskommunikation betreibt, profitiert immens von dieser Schwäche.

(...)

Was am Spieltag auf den Straßen passiert, was rund ums Stadion los ist, welche Themen in der Fanszene diskutiert werden, ist für die meisten Jpurnalisten maximal online im Nachgang einsehbar. Vor Ort bekommen sie nichts davon mit. Sie erscheinen spät, nehmen ihre reservierten Presseplätze ein, hocken in der Halbzeit in abgeschirmten Medienräumen und verlassen nach der Pressekonferenz Giesing.

Vom Gegenstand ihrer Berichterstattung fehlt ihnen dadurch eine wesentliche Seite. Sie haben auch keine Zeit herumzustreifen, vor den Kneipen mit Fans zu reden, Erkundigungen einzuholen. Fallweise das Verhalten der Polizei zu beobachten. Oder ein Fanzine zu kaufen. Alles was eben dazugehört, um ein Gefühl und ein Gespür für eine Gesamtsituation zu bekommen. Sie sind von ihren Redaktionen dazu angehalten, in der gleichen Zeit online Meldungen rauszuballen, beispielsweise ein belangloses Facebookpost von Hasan Ismaik wiederzugeben. Oder den Polizeibericht mit Copy and Paste in das Blatt zu nageln. Hintergrundrecherchen sind von gestern oder werden maximal noch für eine Handvoll Auserwählter in großen Zeitungen bezahlt.

Quod erat demonstrandum

Aus der Praxis, Saturday, 20.08.2022, 15:01 (vor 1327 Tagen) @ Berufsalltag

Ist das noch Journalismus oder PR oder einfach nur die Newsspülung betätigt? https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/tsv-1860-historisch-hasan-ismaik-feiert-seine-rekord-loewen-art-837917

Es gab Zeiten, in denen hätten sich Schreibende für so etwas noch geschämt.

würd ich schreiben, wenn ich so schreiben würde.

Sehr gute Artikelserie über Hasan Ismaik und sein Wirken bei Sechzig. Da wurde wirklich viel zusammengetragen, und das Fazit ist eindeutig.

Das Einzige, was noch kommen könnte, wäre die geschäftliche Seite: Wie viel Geld hat er wirklich reingesteckt und in welcher Form, was hat er damit für Einfluss? Welche Rolle spielt 50+1? Warum verkauft er nicht? So Zeug halt.


Was am Spieltag auf den Straßen passiert, was rund ums Stadion los ist, welche Themen in der Fanszene diskutiert werden, ist für die meisten Jpurnalisten maximal online im Nachgang einsehbar. Vor Ort bekommen sie nichts davon mit. Sie erscheinen spät, nehmen ihre reservierten Presseplätze ein, hocken in der Halbzeit in abgeschirmten Medienräumen und verlassen nach der Pressekonferenz Giesing.

Vom Gegenstand ihrer Berichterstattung fehlt ihnen dadurch eine wesentliche Seite. Sie haben auch keine Zeit herumzustreifen, vor den Kneipen mit Fans zu reden, Erkundigungen einzuholen. Fallweise das Verhalten der Polizei zu beobachten. Oder ein Fanzine zu kaufen. Alles was eben dazugehört, um ein Gefühl und ein Gespür für eine Gesamtsituation zu bekommen. Sie sind von ihren Redaktionen dazu angehalten, in der gleichen Zeit online Meldungen rauszuballen, beispielsweise ein belangloses Facebookpost von Hasan Ismaik wiederzugeben. Oder den Polizeibericht mit Copy and Paste in das Blatt zu nageln. Hintergrundrecherchen sind von gestern oder werden maximal noch für eine Handvoll Auserwählter in großen Zeitungen bezahlt.

Quod erat demonstrandum

tomtom, Saturday, 20.08.2022, 18:01 (vor 1327 Tagen) @ Aus der Praxis

Das muss man verstehen, ein Ismaik-Versteher möchte halt auch dereinst mal wieder von IHM profitieren und mit solch servilen Diensten auf sich aufmerksam machen.

Ist das noch Journalismus oder PR oder einfach nur die Newsspülung betätigt? https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/tsv-1860-historisch-hasan-ismaik-feiert-seine-rekord-loewen-art-837917

Es gab Zeiten, in denen hätten sich Schreibende für so etwas noch geschämt.

würd ich schreiben, wenn ich so schreiben würde.

Sehr gute Artikelserie über Hasan Ismaik und sein Wirken bei Sechzig. Da wurde wirklich viel zusammengetragen, und das Fazit ist eindeutig.

Das Einzige, was noch kommen könnte, wäre die geschäftliche Seite: Wie viel Geld hat er wirklich reingesteckt und in welcher Form, was hat er damit für Einfluss? Welche Rolle spielt 50+1? Warum verkauft er nicht? So Zeug halt.


Was am Spieltag auf den Straßen passiert, was rund ums Stadion los ist, welche Themen in der Fanszene diskutiert werden, ist für die meisten Jpurnalisten maximal online im Nachgang einsehbar. Vor Ort bekommen sie nichts davon mit. Sie erscheinen spät, nehmen ihre reservierten Presseplätze ein, hocken in der Halbzeit in abgeschirmten Medienräumen und verlassen nach der Pressekonferenz Giesing.

Vom Gegenstand ihrer Berichterstattung fehlt ihnen dadurch eine wesentliche Seite. Sie haben auch keine Zeit herumzustreifen, vor den Kneipen mit Fans zu reden, Erkundigungen einzuholen. Fallweise das Verhalten der Polizei zu beobachten. Oder ein Fanzine zu kaufen. Alles was eben dazugehört, um ein Gefühl und ein Gespür für eine Gesamtsituation zu bekommen. Sie sind von ihren Redaktionen dazu angehalten, in der gleichen Zeit online Meldungen rauszuballen, beispielsweise ein belangloses Facebookpost von Hasan Ismaik wiederzugeben. Oder den Polizeibericht mit Copy and Paste in das Blatt zu nageln. Hintergrundrecherchen sind von gestern oder werden maximal noch für eine Handvoll Auserwählter in großen Zeitungen bezahlt.

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