Münchner Konzertveranstalter sind stocksauer (Forum)

Kraiburger, Wednesday, 10.08.2022, 13:04 (vor 1332 Tagen) @ BlueMagic

Nein, weil ihnen jahrelang seitens der Stadt mitgeteilt wurde, dass große Open-Air-Konzerte ausschließlich im Oly stattfinden dürfen. Bei größerem Zuschauerandrang dann halt an zwei oder drei Terminen.
Und dann kam letztes Jahr plötzlich dieser neue Veranstalter daher und hat mit der Messe München diese Open-Airs (Gabalier) mit 90.000 Zuschauern organisiert und auch genehmigt bekommen. Dass man sich da verarscht vorkommen darf, ist nachvollziehbar.
Und jetzt halt die Steigerung mit Rammstein an Silvester auf der Theresienwiese. 145.000 Menschen an einem Platz an dem normalerweise an Silvester von den Pyromanen Feuerwerks-Krieg gespielt wird. Dass die Theresienwiese Platz für mehr als 145.000 Menschen hat, weiß man von der Wiesn. Aber an Silvester ein neues Format mit anderen Abläufen? Der An- und Abmarsch der Gäste verteilt sich bei der Wiesn auf den Zeitraum von 9:00 - 0:30 Uhr. Das ist eingespielt. Aber wenn am Neujahrsmorgen um 2:00 oder 3:00 Uhr morgens plötzlich 145.000 Menschen möglichst schnell gleichzeitig nachhause wollen...
Und dann ist Silvester/Neujahr die arbeitsträchtigste Nacht des Jahres für Polizei, Rettungsdienste und Nothilfen in den Kliniken. Und dann noch so ein Mega-Event oben drauf? Die Idee alleine finde ich schon krank. Cooles Marketing für die geile Event-Stadt München Hin oder Her.

Ist auf der Wiesn zu der Zeit nicht eigentlich noch das Tollwood?


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