Energiewende verschieben!!! (Forum)
Akt. Heizölnachfrage/Kaufinteresse
Mittl. Bestellmenge gestern: 1860 Liter im Ø.
QUELLE:
tecson.de
Est60, Tuesday, 19.04.2022, 21:06 (vor 1447 Tagen)
Akt. Heizölnachfrage/Kaufinteresse
Mittl. Bestellmenge gestern: 1860 Liter im Ø.
QUELLE:
tecson.de
United Sixties, Friday, 22.04.2022, 08:50 (vor 1444 Tagen) @ Est60
Und das Auto bleibt auch den Münchnern wichtiger als das Radl
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/umfrage-zeigt-muenchner-wollen-auch-in-zukunft-nicht-aufs-auto-verzichten-art-808970
Amafan, Friday, 22.04.2022, 09:21 (vor 1444 Tagen) @ United Sixties
Und das Auto bleibt auch den Münchnern wichtiger als das Radl
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https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/umfrage-zeigt-muenchner-wollen-auch-in-zukunft-nicht-aufs-auto-verzichten-art-808970
Jeder konnte daran im Netz teilnehmen, es gab keine qualifizierte Auswahl für einen Bevölkerungsquerschnitt. Es haben also nicht "die Münchner" abgestimmt, sondern onlineaffine Menschen mit Erfahrung in Kommunikation mit Behörden, die eigeninitiativ an einer Umfrage teilnehmen wollten.
Die Umfrage zeigt lediglich, dass Menschen, die ein Auto besitzen, dieses auch gerne ohne Einschränkungen benutzen möchten. Das verstehe ich gut und überrascht mich null.
Ich persönlich bin beispielsweise ein Freund davon, massiv Liefer- und Handwerkerzonen auszuweisen, damit der Wirtschaftverkehr in der Stadt besser läuft. Doch woher den Platz nehmen zu Gunsten der Liefer- und Handwerkerautos? Es werden Private vom Straßenrand weichen müssen. Anders geht es nicht. Wenn ich nun eine Umfrage unter den Betroffenen mache, ob sie vielleicht ihren Parkplatz... Wie wird das Ergebnis sein? Eh klar.
Den täglichen massiven Pendelverkehr von außerhalb würde ich an Großparkplätzen am Stadtrand konzentrieren und dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum befördern. Soweit die Theorie. Mache ich nun eine Umfrage unter den Pendlern, ob sie das möchten, was wird das Ergebnis sein? Wollen sie nicht. Sie wollen so nah wie möglich an ihr Ziel heranfahren. Verstehe ich auch. Aber daraus kann man keine Zukunftskonzepte ableiten.
Est60, Friday, 22.04.2022, 13:11 (vor 1444 Tagen) @ United Sixties
War gestern Mittag kurzfristig vor Ort, es war aber leider geschlossen.
Dann mussten wir zum Straßburger ausweichen.
Stimmen die angeschrieben Öffnungszeiten noch?
Glaube es war Mittwoch bis Samstag ab 17 Uhr?
Dann schau mal, wann es sich demnächst ausgehen könnte
United Sixties, Friday, 22.04.2022, 21:22 (vor 1444 Tagen) @ Est60
ja schad, da hättest Du um 15.00 Uhr nochmals kommen sollen ( hab da Tennis gespielt), denn unser Biergarten zwischen Heuberg- und Wendelsteinblick ist deutlich sonniger als beim Strassburger.
Öffnungszeiten ab Hauptsaison am SportWirt in Nussdorf a. Inn ist
zum "Apres Wandern" jeweils Mi - So 16.00 Uhr - 24.00 Uhr
sowie nach Bedarf und Reservierung ! Freu mich über jeden Löwenbesuch
BlueMagic, Saturday, 23.04.2022, 00:11 (vor 1444 Tagen) @ United Sixties
Inzwischen ist auch klar, dass Automobillobyisten bundesweit dazu aufgefordert haben, diese Umfrage zu manipulieren. Hoffe sehr, dass das ein Schuss ins eigene Knie der Autolobby war und sich der Stadtrat davon nicht beeinflussen lässt. Schlimm und bezeichnend finde ich, dass der Boulevard auf das offensichtlich manipulierte Umfrageergebnis voll angesprungen ist.
Wenn die Menschen nicht selber vernünftig genug sind, auf nicht zwingend notwendige Autofahrten zu verzichten, dann müssen sie durch vernünftige Politik dazu gezwungen werden. So wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht bleiben.
lustiger_hans, Saturday, 23.04.2022, 18:48 (vor 1443 Tagen) @ BlueMagic
Inzwischen ist auch klar, dass Automobillobyisten bundesweit dazu aufgefordert haben, diese Umfrage zu manipulieren. Hoffe sehr, dass das ein Schuss ins eigene Knie der Autolobby war und sich der Stadtrat davon nicht beeinflussen lässt. Schlimm und bezeichnend finde ich, dass der Boulevard auf das offensichtlich manipulierte Umfrageergebnis voll angesprungen ist.
Wenn die Menschen nicht selber vernünftig genug sind, auf nicht zwingend notwendige Autofahrten zu verzichten, dann müssen sie durch vernünftige Politik dazu gezwungen werden. So wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht bleiben.
Die Umfrage taugt soviel wie die ganzen Umfragen, bei denen Lastenradmuttis in Berlin-Mitte ein Gradmesser für Tempolimits sein sollen.
Jaja, die übliche grüne Verbotspolitik. An deren Wesen soll die Welt genesen (solagen ihnen keiner das fliegen verbietet). Anstatt endlich mal Alternativen ranzubringen. Und nein, 2 Stunden Zugfahren ist keine Alternative zu 30 Minuten Autofahrt.....
BlueMagic, Sunday, 24.04.2022, 00:07 (vor 1443 Tagen) @ lustiger_hans
Thema verfehlt! Es geht nicht um diejenigen, die nicht anders können. Sondern um diejenigen, die aus Gewohnheit, Bequemlichkeit und Faulheit grs. alles mit dem Auto fahren, egal ob Grosseinkauf oder 5-10 km in die Arbeit. Und davon gibt es leider viel zu viele. Da ist es vom Intellekt her oft schon nicht möglich mit dem Rad in die Arbeit zu fahren, weil ein Rad ein reines Freizeitgerät fürs Wochenende oder den Biergarten ist. Und dann ist es natürlich unwürdig und nicht standesgemäss mit einem Rad zu fahren. Diese Klientel gibt es leider zur Genüge. Und das hat nichts mit angeblich grüner Ideologie zu tun, sondern mit dem schlicht und einfach viel zu grossen Platzbedarf des MIV. Und diesen Platz würde ich gerne sinnvoller genutzt sehen. Und nicht die halbe Stadt als Grossraumparkplatz zugemüllt. Da die meisten Autofahrer sich gar nicht darüber bewusst sind, mit welch unerträglicher Arroganz sie wertvollen Lebensraum in den Städten beanspruchen ohne auch nur annähernd die Gesamtkosten des MIV bezahlen zu müssen, muss die Politik dringend nachhelfen.
lustiger_hans, Sunday, 24.04.2022, 09:17 (vor 1442 Tagen) @ BlueMagic
Leuten, die großteils kumuliert 3 Monate im Jahr Rad fahren, die ganze Stadt umbauen zu wollen, damit sie geflissentlich die Verkehrsregeln ignorieren, großflächig Fußgänger gefährden und dann von ihrem Gutmenschenkomplex schwärmen können, halte ich wiederum für arrogant. Wem das Stadtleben nicht passt, der kann aufs Land ziehen. Da kann er dann 10 Kilometer über einen Feldweg zur Arbeit fahren und damit glücklich werden.
In der Stadt brauchts an guten, funktionierenden ÖPNV, keine Schönwetterradwege für ein paar fitte Hipster mit Duschen, Umkleiden und Reinigungsservice im Startup-Büro. Oder, der einfachste und schnellste Weg zu einer umweltfreundlichen Verkehrsreduktion: Homeofficeanspruch für alle, bei denen das technisch möglich ist. Aber lieber Steurgeld (von den Autofahrern dann gerne genommen!) für blödsinnige Straßenumbauten ausgeben....
BlueMagic, Sunday, 24.04.2022, 14:59 (vor 1442 Tagen) @ lustiger_hans
Hatte ich nicht schon mal geschrieben, dass es unter Radfahrern, Autofahrern, Fussgängern und Hundebesitzern prozentual ziemlich genau gleich viele Arschlöcher und Idioten gibt? Insofern ist deine Unterstellung, dass alle Radfahrer Fussgänger gefährden und sich nicht an Regeln halten, falsch. Behaupte jetzt einfach, dass alle Autolenker illegale Rennen fahren, auf Autobahnen ständig rasen und damit Menschenleben gefährden und beim Abbiegen zu mindestens 50% das Blinken vergessen. Der Unterschied ist nur, dass ein Auto mit 1-2 Tonnen viel eher ein Mordwerkzeug sein kann als ein Rad. Habe jedenfalls noch nirgends gelesen, dass ein Radler einen Autofahrer versehentlich tot gefahren hat. Umgekehrt muss ich das aber dauernd lesen. Da frage ich mich dann schon, wer hier der gefährlichere Verkehrsteilnehmer ist. Und das Benutzen der Fussgängerwege durch Radfahrer hat halt auch sehr viel mit der Infrastruktur und den Platzverhältnissen zu tun. 80 % Platz für 2 Fahrspuren und eine Parkspur und dann daneben ein schmaler Rad- und Fussweg. Dann muss man als Radfahrer auch noch auf die Dooring-Zone aufpassen, weil die Beifahrer beim Aussteigen meist nicht umschauen. So sieht die Realität leider meistens noch aus. Und das Steuerargument ist halt völlig daneben. Es gibt genügend Studien die belegen, dass der MIV wesentlich mehr gesamtgesellschaftliche Kosten verursacht als die Autofahrer beahlen. D.h., dass Menschen, die sich kein Auto leisten können oder wollen mit ihren Steuern massiv den MIV subventionieren. Wenn endlich mal die gesamten Kosten für Strassenbau und -unterhalt verursachungsgerecht auf KFZ- und Benzinsteuern umgelegt würden, gäbe es garantiert auf einen Schlag mind. 30% weniger zugelassene KFZs.
