"Auch der Umzug ins Olympiastadion ist mehr als ein plumper Marketingtrick. Türkgücü baut für die Zukunft vor (...). Viele Groundhopper aus der ganzen Welt haben das Olympiastadion auf ihrem Tourzettel - und dann setzt man natürlich auch auf die 60.000 Türken in der Stadt."
Es ist längst zu einem Gesetz geworden: ist der Blogger von einer Sache überzeugt, darf man getrost davon ausgehen, das exakte Gegenteil erweist sich am Ende als richtig.
Seine Helden scheitern einer nach dem anderen auf mehr oder weniger tragische Weise. Er hat Unterhaching und Schwabl mit dem Börsengang voller Pathos hochgejubelt, Uerdingen und Ponomarev als Vorbild für 1860 beschrieben, Türkgücü und Kivran laut beklatscht... die machen es alle richtig.
Seine Idole wirken meist etwas aus der Zeit gefallen. Klopft einer als One-Man-Show starke Sprüche und winkt mit Geldbündeln, hüpft dem Blogger das Fußballherz.
An Ismaiks Stelle würde ich mir ernsthaft Sorgen machen über seine unverbrüchliche Liebe. Die kann nur übel ausgehen.