Warum Kimmich m.E. recht hat (Forum)
Obwohl es die Zeit momentan eigentlich nicht zulässt, eine kurze Antwort:
zu 1) Klar gibt es Impfdurchbrüche. Die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen Infektion wurde von Anfang an mit 70-90% angegeben. Wenn jetzt an die 60 Mio. Menschen in D geimpft sind, kommt es natürlich auch zu mehr Infektionen von Geimpften. 10-30% von fast 60 Mio. sind halt auch eine Menge. Damit hat man aber zumindest mal einen größeren Teil der Infektionen vermieden. Das ergeben alle Studien. Wenn es nicht so wäre, wären die Impfstoffe nicht zugelassen. Dass die Wirksamkeit bei Älteren geringer ist, weil deren Immunsystem nicht mehr so fit ist, ist auch klar. Aber dafür gibt es ja jetzt die Booster-Impfung. Ich hoffe, dass ich als Ü 60 auch bald eine bekomme.
Diesen statistisch logischen Zusammenhang hast weggelassen.
Zur Aussage von Mertens (keine Zeit sie zu verifizieren, zeitlich einzuordnen):
dieses Zitat scheint mir aus dem Zusammenhang gerissen. Stammt wohl aus der Zeit als die Studienlage für die Wirksamkeit des Impfstoffs für die Ü11-Jährigen mangels Daten noch nicht nachgewiesen war.
Jedenfalls sagt die ganz große Mehrheit der Experten, dass es keine Impfung gibt, bei der nach längerer Zeit noch Schäden auftreten. Die Impfschäden (auch die erwähnte Narkolepsie) treten alle innerhalb der ersten Wochen nach der Impfung auf. Und im Verhältnis zu den bereits stattgefundenen Impfungen sind die aufgetretenen Impfschäden zahlenmäßig sehr niedrig.
Klar muss und darf jeder (auch Kimmich) das Risiko für sich selbst bewerten. Aber als bekannte Person, die für viele Menschen (unverständlicherweise) eine Vorbildfunktion hat, darf ich halt nicht öffentlich so eine wenig fundierte Aussage treffen. Am Schluss glaubt noch jemand, dass die vielen Kopfbälle schon Wirkung zeigen 
