Und dann stellt sich die Frage, ob man Pro als "politisches" Gegengewicht noch braucht.
Pro ist doch nicht "gegen die ARGE" gegründet worden, sondern um etwas zu erreichen. Da ist die Basisdemokratie beim e.V. (sprich Satzungsänderung) ja, wie auch schon mit den PRO-Mitgliedern besprochen, etwas wodurch Pro nicht mehr so benötigt wird bzw. sich die "Aufgaben" geändert haben.
Wenn sich die ARGE auflöst oder die KgaA nicht mehr mit der ARGE zusammen arbeitet ist das erst mal kein Grund, dass Pro nicht mehr gebraucht wird. Wenn der e.V. und die KgaA die Mitglieder und Fans fair, ausführlich und "neutral" (soweit das möglich ist) informiert und dann jedem einzelnen seine Entscheidung frei treffen lässt, dann spricht das natürlich dafür, dass Pro nicht mehr so dringend gebraucht wird.
Dies zu entscheiden liegt aber nicht in den Händen des Vorstands sondern in den Händen der Mitglieder von Pro. Darüber haben wir ja schon des öfteren diskutiert, aber der Tenor war recht eindeutig für eine Beibehaltung von Pro. Allerdings wird sich über die Zeit zeigen, ob z.B. Info-Veranstaltungen (übrigens gab es auch diverse Veranstaltungen von Pro gemeinsam mit der ARGE-Region 1 organisiert) oder ein e.V.-Fest oder ... auch ohne Pro gemacht werden. Funktionieren würde es ohne Pro sicherlich, aber ob und von wem das dann gewollt ist oder ob bestimmte Veranstaltungen / Aktionen dann doch nicht gemacht werden weil "so wichtig ist das nicht", dass zeigt halt erst die Zeit.