Offenbar bin ich damit gemeint.
Sorry, dass ich mich erst heute dazu melde, aber ich habe die Diskussion erst heute mitbekommen.
Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass Oliver sich über mich beschwert hat, weil wir uns in der Regel eher persönlich, face to face, necken, wie es halt unter Journalisten und Bloggern üblich ist.
Außerdem ist er Profi genug, um zu wissen, dass ich mich weit zügelloser über ihn äußern kann, wenn ich nicht beim TSV angestellt bin. (Wobei ich persönlich ihn ja bei allen Bedenken weit mehr schätze, als viele andere in Verein und KGaA).
Ich war jetzt etwa zwei Jahre beim Ordnungsdienst und es war eine schöne und spannende Zeit, wobei man es mit mir auch nicht immer leicht hat, weil ich meine eigene Agenda habe und verfolge.
Nun haben sich zum Jahreswechsel meine beruflichen Rahmenbedingungen geändert, weshalb es mir nicht mehr unbedingt vernünftig schien, die Möglichkeit eines Minijobs für den TSV zu blockieren, wenn ich damit anderswo ein Vielfaches verdienen könnte. Und die Arbeit selbst hat sich durch die Geisterspiele natürlich auch stark verändert.
Ich hatte mich schon in den letzten Wochen und Monaten mit Verschiedenen darüber unterhalten und Abwanderungsgedanken geteilt.
Dass man bei der KGaA generell nicht begeistert war, wenn man sich als Angestellter während der Arbeitszeit mit dem Smartphone beschäftigt, ist nichts Neues. Und es gab aktuell auch konkrete Bedenken wegen meiner Social-Media-Aktivitäten. Einerseits kann ich das nachvollziehen. Andererseits habe ich immer sehr genau überlegt und entschieden, was ich öffentlich poste und teile – und was nicht.
Es wäre mir aber neu, dass man mich kündigen wollte. Man hat nur das Gespräch mit mir gesucht, wie man es unter vernünftigen Erwachsenen eben auch macht.
Da ich aber eh aufhören wollte, schien es mir nicht zwingend, diese Thematik noch diskutieren zu müssen.
Ob ich nun in München bleibe, ist ein ganz anderes Thema. Ich war schon immer recht flexibel in der Wahl meines Wohnorts und nur jetzt 15 Jahre lang aufgrund meiner Patenkinder und zu pflegenden Mutter an München gebunden. Das ist jetzt vorbei, weshalb ich mich als Journalist jetzt auch für Führungspositionen in anderen Städten bewerbe. Andererseits habe ich gerade auch eine recht schöne Aufgabe bei einer Münchner Tageszeitung, weshalb ich meiner Heimat vielleicht doch noch erhalten bleibe.