Schade was aus der Löwenbar geworden ist (Forum)

Theo West, Friday, 18.12.2020, 13:16 (vor 1982 Tagen)

Schön waren die Zeiten, wo KHW das einzige Feindbild hier, der Stoibeißer seine genialen Texte veröffentlichte, die ISF über Aga-Kröten philosophierte und man auch mal irgendetwas Gaga mäßiges posten konnte.

Jetzt nur noch Politik und gegenseitiges Anmaulen. Vielleicht liegt es daran, dass wir alle 20 Jahre älter geworden sind, sich die gesellschaftliche Situation geändert hat oder dass nun kein Stadion-Fußball mehr ist.

Und wenn manche hier sich die absolute Deutungshoheit über irgendwelche Themen zu eigen machen, gefällt mir das auch nicht.
Aber jede Kneipe hat halt seine Zeit.

Schade was aus der Löwenbar geworden ist

Weißbier, Friday, 18.12.2020, 14:03 (vor 1982 Tagen) @ Theo West

Vielleicht sollte ich mehr schreiben, um das Niveau wieder zu heben ...:-D

Schade was aus der Löwenbar geworden ist

friedhofstribüne, Friday, 18.12.2020, 14:57 (vor 1982 Tagen) @ Weißbier

Vielleicht sollte ich mehr schreiben, um das Niveau wieder zu heben ...:-D

Und um das ganze zu befrieden. Quasi der Mahatma von der Dolly.

Schade was aus der Löwenbar geworden ist

nordkurvenasso, Friday, 18.12.2020, 23:03 (vor 1982 Tagen) @ friedhofstribüne

Vielleicht sollte ich mehr schreiben, um das Niveau wieder zu heben ...:-D


Und um das ganze zu befrieden. Quasi der Mahatma von der Dolly.

Schade dass der Luengerl nimma schreibt

Nicht immer seiner Meinung, aber doch immer lesenswert gewesen

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Max Headroom ⌂, Saturday, 19.12.2020, 13:47 (vor 1981 Tagen) @ Theo West

Wir haben gewonnen.

Sechzig ist wieder daheim, das Sechzger nicht nur nicht abgerissen sondern bald wieder mit Zweit- und Erstligatauglichkeit, der Wildmoser ist Vergangenheit, Olympiastadion und AA ebenfalls.

Die Löwenbar war immer ein Sammelbecken für den Widerstand, somit haben wir schon ein bisserl den Raison d'être verloren. Gegen wen willst du noch opponieren?

Wir haben das erste Mal überhaupt ein fähiges Präsidium, das anständig kommuniziert und handelt, eine sympathische Mannschaft mit einem coolen, fähigen Trainer.

Ich erinnere mich gerne und mit a bisserl Wehmut an die Amateure Zeiten mit Ama-Derby vor 500 Zuschauern und alter Stawi, FDS, Wählergruppe und die Anfangszeiten von WBS, etc., alles legendär.

Die Zeiten haben sich geändert, aber für mich eher zum Guten.

Wie das alles weitergeht und wie die (Fußball-)Welt nach Corona aussieht, bleibt abzuwarten. Wer weiß, ob es den Profifußball in seiner momentanen Form dann überhaupt noch gibt.

Und dass die ISF nicht mehr postet, finde ich auch schade.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

nordkurvenasso, Saturday, 19.12.2020, 18:08 (vor 1981 Tagen) @ Max Headroom

Wir haben gewonnen.

Sechzig ist wieder daheim, das Sechzger nicht nur nicht abgerissen sondern bald wieder mit Zweit- und Erstligatauglichkeit, der Wildmoser ist Vergangenheit, Olympiastadion und AA ebenfalls.

Die Löwenbar war immer ein Sammelbecken für den Widerstand, somit haben wir schon ein bisserl den Raison d'être verloren. Gegen wen willst du noch opponieren?

Wir haben das erste Mal überhaupt ein fähiges Präsidium, das anständig kommuniziert und handelt, eine sympathische Mannschaft mit einem coolen, fähigen Trainer.

Ich erinnere mich gerne und mit a bisserl Wehmut an die Amateure Zeiten mit Ama-Derby vor 500 Zuschauern und alter Stawi, FDS, Wählergruppe und die Anfangszeiten von WBS, etc., alles legendär.

Die Zeiten haben sich geändert, aber für mich eher zum Guten.

Wie das alles weitergeht und wie die (Fußball-)Welt nach Corona aussieht, bleibt abzuwarten. Wer weiß, ob es den Profifußball in seiner momentanen Form dann überhaupt noch gibt.

Und dass die ISF nicht mehr postet, finde ich auch schade.

Das stimmt alles

Doch noch ist das Ding nicht ueberdacht

Natuerlich ist der jetzige Status quo mehr als ich mir erhofft habe- ich hatte Tränen vor Wut in den Augen mnach de 4 - 1 gegen Rostock damals im August 2005 - wegen dieser uebwlen Berichterstattung und den künstlichen hype.

Wir haben immer noch den Investor an der backe, wobei ich ausdrücklich die Beschimpfungen nicht gutheisse

Und langfristig wird ein 18000 er Stadion zwar locker fuer Liga 2 reichen - aber Nasenbohrervereine, die frueher einfach hinter 60 anzusiedeln waren, haben alle ihre 35000er grounds und sind mittlerweile etablierte Bundesligisten (Freiburg, Mainz, Augsburg)
Sie sind auch so aufgestellt auch Zweutligafussball zu uerberleben (in Fegt nsatz zu Schalke - die spielen bald wieder Glueckaufkampfbahn)
Vielleicht gruendet irgendeiner ein pro 13 mal gws plus 4mal oly forum

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Amafan, Saturday, 19.12.2020, 18:28 (vor 1981 Tagen) @ nordkurvenasso

Wir haben immer noch den Investor an der backe, wobei ich ausdrücklich die Beschimpfungen nicht gutheisse

Welche Beschimpfungen bitte? Das Scheichlied? Da hat der "Scheich" selbst schon weit schärfer vom Leder gezogen. Über Funktionäre, über Mitarbeiter, über Sponsoren, über Fans. Er hat vor nichts und niemandem halt gemacht. Das Spottlied ist harmlos dagegen und Ismaik hat es sich redlich verdient.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

madoXX!, Saturday, 19.12.2020, 21:54 (vor 1981 Tagen) @ Max Headroom

Ich gebe dir absolut Recht.
"Wir" haben gewonnen. Ich zähle mich selbst auch eigentlich zum Inventar hier (und dem alten Löwenforum). Auch wenn ich von hier die wenigsten persönlich kenne (natürlich bis auf den City Roller und mittlerweile auch den Luxl, der mir seit 2006 eine Kiste Bier schuldet, sowie eben dem seligen Stoibeißer den ich in Kaltern kennengelernt habe. Ach ja den Kraiburger kenn ich natürlich noch :)), bin ich eigentlich gerne hier, einfach weil es hier "anders" ist.
Allerdings muss ich wirklich anmerken, dass mir der politische Ton hier nicht immer gefällt. Ich bin eben eher konservativ oder auch politisch rechts angehaucht. Damit werde ich wahrscheinlich hier in der Bar wenig (politische) Freunde haben.
Wer mich kennt, weiß allerdings, dass man mit mir über alles reden und diskutieren kann.
Manchmal ist es hier aber echt schwer. Alles was nicht politisch korrekt oder links ist wird verteufelt und es wird vom Hausrecht gesprochen. Ich finde, auch hier in der Bar, politische Diskussionen gut, auch, oder gerade zwischen Andersdenkenden.
Aber kaum ist etwas nicht genehm, wird einem gleich mit Rausschmiss aus der Bar gedroht oder der Gegenüber zieht sich selbst zurück.
Das finde ich sehr schade.
Just my 2 cents here.

PS: Ich liebe sehr die Österreich Geschichten aller Baristas hier. Wie eigentlich alle Reiseberichte. Die sind wirklich Gold wert
PPS: Da fällt mir ein: Lebt der Clarence eigentlich noch? Den hab ich am Ballermann kennengelernt! Ein echter Pfundskerl!

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

United Sixties, Saturday, 19.12.2020, 22:15 (vor 1981 Tagen) @ madoXX!

Finde ich auch. Gewonnen hat Sechzig und unser aller ehrwürdige Kampf um seine Tradition. Andersdenkende unter Löwen, in diesen Zeiten des völlig ausgeuferten Sportkommerz, sollten sich daher auch untereinander etwas öfter mehr Respekt zollen..für das gemeinsam Erreichte und einen TSV 1860 , zwar noch mit ungeliebten Mehrheitsgesellschafter, in inzwischen guten Bahnen.
Politisch oder gesellschaftliche Unterschiede dürfen und sollten auch unter uns weiter diskutabel bleiben und ich fände es sogar toll, wenn sich einige mehr von hier auch noch persönlich kennenlernen.Vielleicht trifft man sich ja schon bald zur Grundsteinlegung Hallenbau e.V. am Trainingsgelände.
( als Innstadt-Löwe Fanclubgründer 1985, seit 1999 - 2013 im loewenforum , auch im sog. Fanforum und ab 2009 mit westkurve60.de aktiv unterwegs)

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Saturday, 19.12.2020, 22:17 (vor 1981 Tagen) @ madoXX!

mittlerweile auch den Luxl, der mir seit 2006 eine Kiste Bier schuldet

Da Wettschulden Ehrenschulden sind, ärgert mich das selber auch.

Post-Covid sollten wir uns mal in Giesing treffen und ich kaufe eurem Fanclub einen Kasten beim ReWe oder so ;-)

Ich bin eben eher konservativ oder auch politisch rechts angehaucht. Damit werde ich wahrscheinlich hier in der Bar wenig (politische) Freunde haben.

Das ist doch egal. Hauptsache wir alle sind für Sechzig! Egal ob liberal, konservativ, sozialdemokratisch, grün, rechts, links etc. Extremisten mal ausgenommen aber derer sind m.E. keine hier, egal welcher Couleur.

Wer mich kennt, weiß allerdings, dass man mit mir über alles reden und diskutieren kann.

Stimmt.

Ich finde, auch hier in der Bar, politische Diskussionen gut, auch, oder gerade zwischen Andersdenkenden.

Stimmt auch.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

friedhofstribüne, Sunday, 20.12.2020, 02:06 (vor 1981 Tagen) @ Max Headroom
bearbeitet von friedhofstribüne, Sunday, 20.12.2020, 02:25

Wir haben gewonnen.

Ich weiß nicht, ob ich gewonnen habe. Zumindest bin ich mir nicht unbedingt sicher.

Ohne die emotionalen und unmittelbaren Dosen an Drogen jede Woche haben wir nur eine investorengestützte KGaA die sich nicht groß unterscheidet von anderen Profikonstrukten.
Zumindest wenn man die feuchtschwangerern Erinnerungsorgasmen außen vor läßt. Heilt man denn tatsächlich 20 Jahre Scheiße mit versuchten 3 Guten? Und geplant möchte man das dann ja auch weiterhin fremdfinanzieren. Ist das tatsächlich das was ich möchte?

Also ich bin mir nicht wirklich sicher ob ich gewonnen habe.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

United Sixties, Sunday, 20.12.2020, 08:53 (vor 1980 Tagen) @ friedhofstribüne

Wann genau hast du dich als Löwenfan je als Gewinner gefühlt ?
Klar bringt das Zurückblicken wenig ( so gern auch ich das oft nostalgisch betrachte)
und was die nahe Zukunft im Verein angeht: Hallenbau am Trainingsgelände wird kommen. Abteilungen vielfältig und aktiv wie nie zuvor. Der Umbau GWS durch die Stadt sollte auch durch sein und Stadionheimat für jede Liga gewährleisten. Diese KGaA wird evtl. einen Schuldenschnitt und eines Tages weitere Mitgesellschafter bekommen, falls die Mitglieder das (wie unser Präsidium ) mit Dreiviertelmehrheit gutheissen. Das Tun oder Nichttun des Hasan kann niemand beeinflussen. Aber besonders für das wie uns Sechzger gilt doch weiterhin: die Hoffnung stirbt zuletzt. :-D
Die Frage wer gewonnen hat ? Vielleicht gar nicht soo entscheidend .

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

friedhofstribüne, Sunday, 20.12.2020, 14:59 (vor 1980 Tagen) @ United Sixties

Wann genau hast du dich als Löwenfan je als Gewinner gefühlt ?
Klar bringt das Zurückblicken wenig ( so gern auch ich das oft nostalgisch betrachte)
und was die nahe Zukunft im Verein angeht: Hallenbau am Trainingsgelände wird kommen. Abteilungen vielfältig und aktiv wie nie zuvor. Der Umbau GWS durch die Stadt sollte auch durch sein und Stadionheimat für jede Liga gewährleisten. Diese KGaA wird evtl. einen Schuldenschnitt und eines Tages weitere Mitgesellschafter bekommen, falls die Mitglieder das (wie unser Präsidium ) mit Dreiviertelmehrheit gutheissen. Das Tun oder Nichttun des Hasan kann niemand beeinflussen. Aber besonders für das wie uns Sechzger gilt doch weiterhin: die Hoffnung stirbt zuletzt. :-D
Die Frage wer gewonnen hat ? Vielleicht gar nicht soo entscheidend .

Recht viel verstehen wolltest du ja nicht von dem was ich geschrieben habe. Mach dir doch mal die Mühe und reagiere individuell auf einen Beitrag und spare dir die immer gleichen Textbausteine.

Hallenbau (Halle steht noch nicht) und Abteilungen (sehr positiv) haben nichts mit der KGaA zu tun. Thematisch ging es aber um die 1. Mannschaft.

Solange die Bagger nicht anfahren, ist der Stadionumbau m.E. nicht in trockenen Tüchern. Besonders in diesen Zeiten. Hier muss sich inzwischen die KGaA vielleicht auch erst mal überlegen was sie will.

Ob ein Schuldenschnitt kommt, steht vollkommen in den Sternen. Eigentlich ist es eher unwahrscheinlich, zumindest hätte Herr Ismaik nichts davon. Ich glaube trotzdem, dass Sie versuchen weiter Anteile zu verkaufen, um die KGaA künstlich zu stützen. Das Geld ist dann irgendwann weg. Genauso wie die Anteile.

Wir haben momentan sportlichen Erfolg. Das tut sicher gut.

Wir arrangieren uns mit der Situation und bleiben gleichzeitig trotzdem ein Investorenverein mit unserer KGaA. Die Situation geht ja nicht einfach weg, wenn man nicht mehr dran denkt. Vielleicht braucht man einen sehr langen Atem um das alles zu heilen.

Zurück gewonnen haben wir natürlich das Erlebnis Heimspiel und damit eine positive Grundtendenz mit so unglaublich geilen Fans.

Fürs erste schaut es daher vielleicht aus, ob wir gewonnen hätten. Ob es sich auf Dauer bestätigt, weiß man noch nicht. Und so empfinde ich das momentan, wenn wir keine Heimspiele und Auswärtsspiele haben.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

United Sixties, Sunday, 20.12.2020, 15:56 (vor 1980 Tagen) @ friedhofstribüne

Um das Alles in dieser kgaA „zu heilen“ wird es allerdings einen sehr langen Atem brauchen. Der TSV 1860 ist auch für mich nicht so einfach in Verein und kgaA zu trennen, denn ohne die zigtausenden Fußballfans als treue Mitglieder des Verein aus allen Regionen könnte der e.V
(mit seiner FA ohne deren Mitgliederbeiträge ) nicht so existieren. die KGaA ohne den gigantischen Zuschauer- und Dauerkartenzuspruch in dieser 3. Liga genauso wenig.
Ein Idealverein im nostalgischen Sinne ( im Profifußball etwa noch der SC Freiburg mit seiner Unabhängigkeit ) können wir als faktischer Investorenklub (der wir leider seit April 2011 geworden sind) nicht mehr werden. Kein Fussball ohne Risiko und kein Fandasein ohne Leiden, aber mit unserer Leidenschaft dann doch wieder Gewinner: als einfacher Fan mit größtmöglichen Spaß am Löwenprofifussball im Stadion seines Herzens und manchmal auch auswärts ( wir werden ja nicht jünger) . Auch für eine nächste Sechzgerfangeneration.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Sunday, 20.12.2020, 18:02 (vor 1980 Tagen) @ United Sixties

Ein Idealverein im nostalgischen Sinne ( im Profifußball etwa noch der SC Freiburg mit seiner Unabhängigkeit ) können wir als faktischer Investorenklub (der wir leider seit April 2011 geworden sind) nicht mehr werden.

Stimmt. Müssen wir aber aus meiner Sicht auch nicht. Ich finde es persönlich sogar absolut richtig die Profisparte in eine Kapitalgesellschaft auszulagern um neue Investitionsmöglichkeiten zu erlangen. Allerdings sollte der e.V. der Hauptgesellschafter bleiben und im Idealfall wären die Aktionäre/Investoren alle Fans des Vereins und auch Mitglieder des e.V.

Ich bin daher seit Jahren für einen Fantrust als dritten Gesellschafter neben dem e.V. und Hasan Ismaik. Idealerweise wäre Hasan zwar weg, aber solange er da ist, muss man sich mit ihm halt zweckarrangieren.

Ansonsten sehe ich mich persönlich als Gewinner. Ich war immer gegen die AA und gegen die Kooperation mit dem FC Bayern. Diese wurde 2017 beendet, wir sind weg vom Müllberg, haben eine tolle Mannschaft mit gesunder Mischung zwischen jung und alt mit eindeutig bairischem Flair, einen sympathischen Trainer (ich war ja Biero-Fan, bin nun aber längst auch begeisterter Köllner-Fan und muss zugeben dass er wohl doch mehr draufhat als sein Vorgänger), spielen endlich wieder in Giesing (wobei ich mit ein paar höherklassigeren Spitzenspielen im Oly irgendwann auch leben könnte, aber die Mehrzahl der Spiele muss ligaunabhängig im Sechzgerstadion stattfinden!) und das Präsidium Reisinger macht insgesamt eine sehr gute Arbeit.

Was will ich da mehr?

Außer halt meine 1860-Fanaktie ;-)

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

United Sixties, Sunday, 20.12.2020, 20:27 (vor 1980 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

Einverstanden. Nur der Zeitpunkt für einen solchen Fantrust muss passen. Sportlich wie im Sponsorenumfeld und das sieht ja aktuell gar nicht mal so schlecht aus. Ein Wiederaufstieg wäre zudem heilsam, wenn die Vernunft bei Spielergehältern und Transfers auch dann bei GF und allen Gesellschaftern beibehalten wird. Als Gewinner sehe ich mich seit ich als kleiner Bub an Vaters Hand erstmals dem sympathischen Münchner Klub des Volkes Beifall klatschen durfte...unabhängig von Meiserschaften oder Ligazugehörigkeit. Und dabei zahlreiche Freundschaften unter Weiß-Blauen schließen durfte, die bis heute halten. ELIL

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

friedhofstribüne, Monday, 21.12.2020, 01:15 (vor 1980 Tagen) @ Max Headroom


Die Löwenbar war immer ein Sammelbecken für den Widerstand, somit haben wir schon ein bisserl den Raison d'être verloren. Gegen wen willst du noch opponieren?


Gegen den Hasan? ...oder sind wir gerne so ein Investorenverein?

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

grasober, Monday, 21.12.2020, 09:27 (vor 1979 Tagen) @ friedhofstribüne

Ich fürchte die überwiegende Mehrheit ist mittlerweile sehr gerne ein Investoren-Verein. Leider auch die meisten die Hasan ablehnen.

Waren 2011 noch die meisten die gegen den Einstieg von HI opponierten von einer generellen Ablehnung von Investoren im Fußball getrieben, kritisieren heute viele nur noch die Tatsache dass er nicht genug investiert. Aus "Sechzig darf nie ein Investoren-Club werden" ist im Laufe der Jahre "Sechzig soll endlich ein gescheiter Investoren-Club werden" geworden. Wohl deshalb sehen auch erschreckend viele im Einstieg eines weiteren Gesellschafters die Lösung unserer Probleme.

Deine Ausführungen in diesem Thread kann ich weitestgehend unterschreiben. Lediglich bei der Frage ob ich persönlich gewonnen oder verloren habe, bin ich nicht mehr von irgendwelchen Zweifeln geplagt...

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

laimerloewe (c), Monday, 21.12.2020, 10:59 (vor 1979 Tagen) @ friedhofstribüne

es ist halt wie immer bei sechzig. kein sieg, hne ihm innewohnende niederlage.

für mich ist jedes spiel in der heimat ein sieg! ein sieg gegen khw, gegen die verdammte pro-arena stimmungsmache vor 20 jahren, gegen allem die sagen profifußball im sechzger wäre unmöglich und vor allenm ein sieg der fankultur und der verwurzelung unseres vereins. SECHZIG MÜNCHEN GIBTS NUR IN GIESING!

andererseits ist es natürlich schon auch eine niederlage, dass alle 2 wochen ein investorenkonstrukt spielt, das finanziell nach wie vor ein fass ohne boden ist. das lehne ich prinzipiell ab, aber die heimspiele überwiegen da für mich aktuell schon!

also knapper sieg, aber ziemlich viel wasser im wein.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Observer, Monday, 21.12.2020, 11:24 (vor 1979 Tagen) @ grasober

Ich fürchte die überwiegende Mehrheit ist mittlerweile sehr gerne ein Investoren-Verein. Leider auch die meisten die Hasan ablehnen.

Waren 2011 noch die meisten die gegen den Einstieg von HI opponierten von einer generellen Ablehnung von Investoren im Fußball getrieben, kritisieren heute viele nur noch die Tatsache dass er nicht genug investiert. Aus "Sechzig darf nie ein Investoren-Club werden" ist im Laufe der Jahre "Sechzig soll endlich ein gescheiter Investoren-Club werden" geworden. Wohl deshalb sehen auch erschreckend viele im Einstieg eines weiteren Gesellschafters die Lösung unserer Probleme.

Deine Ausführungen in diesem Thread kann ich weitestgehend unterschreiben. Lediglich bei der Frage ob ich persönlich gewonnen oder verloren habe, bin ich nicht mehr von irgendwelchen Zweifeln geplagt...

was ist dann mit BVB Borussia Dortmund?
Die haben 98% Ihrer KGaA Aktien verkauft....

Grund der Ausgliederung war, die finanziellen Risiken für den eV zu minimieren und nicht die Aktien stets zu 100% im Vereinseigentum zu halten - ob der Verein 100% oder keine Anteile an der KgaA hält, ist mir egal.

Dass die Geschäftsführungs GmbH aber in Investorenhände fallen kann, gefällt mir auch nicht und dass ist das viel größere Problem, dass berichtigt gehört.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

grasober, Monday, 21.12.2020, 11:31 (vor 1979 Tagen) @ Observer

was ist dann mit BVB Borussia Dortmund?

Mag ich genauso wenig wie den ganzen anderen Käse auf Platz 1 bis 5 der ersten Liga, weil:

Die haben 98% Ihrer KGaA Aktien verkauft....

Der Klugscheißer in mir lässt es sich leider nicht nehmen darauf hinzuweisen dass der BVB "nur" 94,5% der Anteile verkauft hat. Was die Sache aber natürlich kein bisschen besser macht...

Investoren-Clubs ausschließen (egal ob aus Ost oder West) ;-)

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

friedhofstribüne, Monday, 21.12.2020, 12:00 (vor 1979 Tagen) @ Observer


was ist dann mit BVB Borussia Dortmund?
Die haben 98% Ihrer KGaA Aktien verkauft....

Grund der Ausgliederung war, die finanziellen Risiken für den eV zu minimieren und nicht die Aktien stets zu 100% im Vereinseigentum zu halten - ob der Verein 100% oder keine Anteile an der KgaA hält, ist mir egal.

Dass die Geschäftsführungs GmbH aber in Investorenhände fallen kann, gefällt mir auch nicht und dass ist das viel größere Problem, dass berichtigt gehört.


Hier sollte man sich einfach die Aktienstruktur beim BVB anschauen und mit der bei uns vergleichen. Schon sieht man einige eklatante Unterschiede. Da ist keiner dabei, der über 10 Prozent hält. Schwerlich mit uns zu vergleichen.

Und wie sieht dann deine Lösung für deinen letzten Satz aus?
Wir arrangieren uns mit dem Innvestor, und HI ändert freiwillig den KO Vertrag?
Meine Prognose ist eher er vermeidet Investitionen die ihn auch Geld kosten, und wartet einfach ab bis ihm die Firmma in den Schoß fällt.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Observer, Monday, 21.12.2020, 12:10 (vor 1979 Tagen) @ friedhofstribüne


Hier sollte man sich einfach die Aktienstruktur beim BVB anschauen und mit der bei uns vergleichen. Schon sieht man einige eklatante Unterschiede. Da ist keiner dabei, der über 10 Prozent hält. Schwerlich mit uns zu vergleichen.

Und wie sieht dann deine Lösung für deinen letzten Satz aus?

Deshalb bin ich ein Befürworter einer Kapitalerhöhung, da sich dann die Aktieneignerstruktur ändert, wenn auch noch nicht so wie bei BVB, aber doch in eine Richtung mit mehr Gesellschaftern, wer weiss was in 5-10 Jahren dann noch kommt, HI hat mMn eine klare Exitstrategie, wenn er genug Geld bekommt, verlauft er seine Anteile.

Wir arrangieren uns mit dem Innvestor, und HI ändert freiwillig den KO Vertrag?

Wer sind wir ? Jeder der frisches Kapital zuführt, wird eine Anpassung des KO-Vertrag verlangen, da gilt es das Beste für den eV zu verhandeln und ich vertraue da dem Präsidium und den Mitgliedern, die ja jetzt darüber abstimmen dürfen.

Meine Prognose ist eher er vermeidet Investitionen die ihn auch Geld kosten, und wartet einfach ab bis ihm die Firmma in den Schoß fällt.

Der Fall von 50&1 wird jetzt schon seit 3 Jahren von den einschlägigen Kreisen erwartet, ich glaube nicht, dass diese Regel in gänze fallen wird, da kann HI noch lange darauf warten.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Rosenheimer Löwe, Monday, 21.12.2020, 12:32 (vor 1979 Tagen) @ Observer

Der Fall von 50&1 wird jetzt schon seit 3 Jahren von den einschlägigen Kreisen erwartet, ich glaube nicht, dass diese Regel in gänze fallen wird, da kann HI noch lange darauf warten.

Vor allem glaube ich nicht, dass man die Regel einfach rückwirkend abschaffen kann. Die Anteilsverkäufe wurden ja eben unter der Voraussetzung der gültigen 50+1-Regel abgewickelt. Da wird man schlecht sagen können, dass die ab sofort nicht mehr gilt und damit auch alle vor Jahren geschlossenen Verträge nicht mehr.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

grasober, Monday, 21.12.2020, 12:36 (vor 1979 Tagen) @ Rosenheimer Löwe

Das verstehe ich jetzt nicht.
Der Fall von 50+1 und die Konsequenz daraus, nämlich dass HI dann sofort die Macht übernehmen kann, wurde doch beim Anteils-Verkauf im Kooperationsvertrag schon ausdrücklich geregelt.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Rosenheimer Löwe, Monday, 21.12.2020, 12:46 (vor 1979 Tagen) @ grasober

Das verstehe ich jetzt nicht.
Der Fall von 50+1 und die Konsequenz daraus, nämlich dass HI dann sofort die Macht übernehmen kann, wurde doch beim Anteils-Verkauf im Kooperationsvertrag schon ausdrücklich geregelt.

Wenn das so ist, dann haben wir Pech gehabt.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

grasober, Monday, 21.12.2020, 12:53 (vor 1979 Tagen) @ Rosenheimer Löwe

Jo, das ist so.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, wundert es mich ein wenig dass es tatsächlich noch Leute gibt, zumal welche die regelmäßig in Foren aktiv sind, die das nicht wissen. Das ist eigentlich einer der entscheidenden Dreh- und Angelpunkte in der Investoren-Diskussion seit mittlerweile knapp 10 Jahren.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Rosenheimer Löwe, Monday, 21.12.2020, 13:16 (vor 1979 Tagen) @ grasober

Jo, das ist so.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, wundert es mich ein wenig dass es tatsächlich noch Leute gibt, zumal welche die regelmäßig in Foren aktiv sind, die das nicht wissen. Das ist eigentlich einer der entscheidenden Dreh- und Angelpunkte in der Investoren-Diskussion seit mittlerweile knapp 10 Jahren.

War ein Blackout, hab's verdrängt... Die Idee, das vertraglich festzuhalten und damit den Verein auszuliefern liegt mir so fern, dass ich es nicht glauben will, dass es tatsächlich passiert ist.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

BlueMagic, Monday, 21.12.2020, 13:57 (vor 1979 Tagen) @ laimerloewe (c)

Sehr schön auf den Punkt gebracht. Genauso sehe ich es auch. Sieg für unser ursprüngliches Anliegen auf ganzer Linie. Dafür die grosse Aga-Kröte Ismaik!

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

friedhofstribüne, Monday, 21.12.2020, 14:02 (vor 1979 Tagen) @ Observer


Deshalb bin ich ein Befürworter einer Kapitalerhöhung, da sich dann die Aktieneignerstruktur ändert, wenn auch noch nicht so wie bei BVB, aber doch in eine Richtung mit mehr Gesellschaftern, wer weiss was in 5-10 Jahren dann noch kommt, HI hat mMn eine klare Exitstrategie, wenn er genug Geld bekommt, verlauft er seine Anteile.


Wer sind wir ? Jeder der frisches Kapital zuführt, wird eine Anpassung des KO-Vertrag verlangen, da gilt es das Beste für den eV zu verhandeln und ich vertraue da dem Präsidium und den Mitgliedern, die ja jetzt darüber abstimmen dürfen.


Verlangen kann man viel. Die Frage ist ob man es bekommt. Meines Erachtens ginge eine nächste Kapitalerhöhung nur zu Lasten der Anteile des e.V. Herr Ismaik hat doch schon angekündigt, dass er eine Verwässerung seiner Anteile nicht zustimmt. Momentan hat er auch noch genügend Spielgeld in Form von Genussscheinen, die er dazu jederzeit einsetzen kann, um die Kapitalerhöhung mitzugehen. Natürlich kann man sagen, diese Anteile sind ja eh zu nichts nutze, also kann man sie genausogut verkaufen. Gleichzeitig gehören sie dir halt danach nicht mehr, und falls sie mal zu etwas nutze wären, schaust du mit dem Ofenrohr ins Gebirge.

Naheliegenster Anwärter wäre ja vermutlich die Bayrische. Hier könnte man, wenn schon der KO Vertrag nicht angepasst wird, zumindest einfach mal ein geplantes Sponsoring in Anteile wandeln. Nachdem sie uns ständig den Arsch retten. Mehr als Recht und Billig, oder? Und schon sind die ersten 5% umsonst verschnoizt.

Meine Prognose ist eher er vermeidet Investitionen die ihn auch Geld kosten, und wartet einfach ab bis ihm die Firmma in den Schoß fällt.


Der Fall von 50&1 wird jetzt schon seit 3 Jahren von den einschlägigen Kreisen erwartet, ich glaube nicht, dass diese Regel in gänze fallen wird, da kann HI noch lange darauf warten.

Mag sein, aber in 5 Jahren tut das genauso weh wie in 2.
Und in 10 wollte ich eigentlich auch noch zum TSV gehen.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Observer, Monday, 21.12.2020, 14:03 (vor 1979 Tagen) @ grasober

deshalb ist es auch ein Märchen, dass HI keine Kenntnis von 50&1 bei Aktienkauf hatte..

Wer lässt sich so einen Passus in den KO Vertrag schreiben, wenn er davon angeblich keine Kenntnis hat ?

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Observer, Monday, 21.12.2020, 15:20 (vor 1979 Tagen) @ friedhofstribüne

Mußt du denn besitzen, / was dich erfreuet? Unerreichbar wandeln / die Sterne ihre Bahn und jeder freut / sich ihrer dennoch.

Christian Dietrich Grabbe

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

grasober, Monday, 21.12.2020, 15:29 (vor 1979 Tagen) @ Observer

Korrekt.
Ich bin immer wieder verblüfft wie hartnäckig sich diese offensichtlich falsche Darstellung in vielen Köpfen hält.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

friedhofstribüne, Monday, 21.12.2020, 15:53 (vor 1979 Tagen) @ Observer

Mußt du denn besitzen, / was dich erfreuet? Unerreichbar wandeln / die Sterne ihre Bahn und jeder freut / sich ihrer dennoch.

Christian Dietrich Grabbe

Wieso?
Mir gehört doch sowieso nichts. Ich möchte aber trotzdem kein Fan von einer Firma sein, die einem Investor gehört.

Weil die unerreichbar schönen Bahnen
die der Fußballhimmel gerne zeigt,
sind gar nicht so mein Erstreben,
und kann ja jeder auch nach Gusto,
beim reichen Nachbarn erleben.

@grasober und andere Investorengegner

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Monday, 21.12.2020, 19:43 (vor 1979 Tagen) @ grasober

Investorenverein ist nicht gleich Investorenverein. Es ist ja wohl ein Unterschied ob die Profi-Kapitalgesellschaft einer Person oder mehreren Personen gehört, die nur finanziellen Gewinn und/oder Imagegewinn haben wollen (wo es von sehr erfolgreichen Investoren wie Abramovich bis hin zu erfolglosen wie Hasan Ismaik allerdings auch alles gibt) oder ob die Investoren eigentlich Fans und Mitglieder sind, die vor allem mit Herz und Leidenschaft dabei sind, allerdings auch nichts dagegen haben, vielleicht eines Tages eine kleine Dividende zu bekommen, wenn es denn möglich werden sollte eine auszuzahlen.

Mein Vorschlag wäre eben folgender:

Als dritter Gesellschafter steigt ein Fantrust ein. Also eine Art Holdinggesellschaft, die vom Präsidium gegründet werden könnte und bei der sich man als Fan und Mitglied des e.V. beteiligen kann.

Dieser Fantrust wird nach einer Kapitalerhöhung (mit debth-equity swap von Seiten Hasans) 15% an der (nunmehr liquideren und weniger verschuldeten) KgaA halten, der e.V. noch 25% und Hasan Ismaik 60%. Der Kooperationsvertrag muss dabei selbstverständlich angepasst werden. Wenn Hasan zusätzlich Anteile an den Fantrust verkaufen möchte, ist das zu begrüssen (von mir aus idealerweise irgendwann alle!).

Am Fantrust beteiligen dürfen sich nur Mitglieder des e.V. Damit keine Dahergelaufenen diesen Trust so einfach übernehmen können, muss man mindestens fünf, vielleicht sogar eher zehn Jahre Mitglied im e.V. sein.

Die Aktionäre des Trusts bestimmen einen Vertreter, der ihre Interessen gegenüber der KgaA bzw. im Beirat der GF-Gmbh vertritt.

Was haltet ihr davon?

@grasober und andere Investorengegner

grasober, Tuesday, 22.12.2020, 08:23 (vor 1978 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

Ja, einen Fantrust als Mitgesellschafter könnte ich mir grundsätzlich schon vorstellen.

Was mich persönlich angeht aber nicht als dritten Gesellschafter, sondern nur als einzigen neben dem eV. Solange ein "echter" Investor mit im Spiel ist, ist die KGaA für mich gestorben und wäre mir keinen Cent wert.

Schade was aus der Löwenbar geworden ist

Clarence, Tuesday, 22.12.2020, 08:34 (vor 1978 Tagen) @ Weißbier

Aber nur nach gründlicher Vorbereitung bevorst dich an den Computer setzt

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

Max Headroom ⌂, Tuesday, 22.12.2020, 10:44 (vor 1978 Tagen) @ BlueMagic

Genauso sehe ich das auch.

Klar sind mir 18.000 zu wenig und der Hasan passt mir auch nicht, aber verglichen mit dem Szenario wo das Sechzger abgerissen ist und wir permanent Mieter bei den Roten in F-maning sind finde ich das momentan schon sehr OK.

Thema Hasan: Ich finde so richtig hassen kann man den Hasan nicht (nicht so wie KHW), der Hasan tut mir eher ein bisserl leid.

Schade was aus der Löwenbar geworden ist

friedhofstribüne, Tuesday, 22.12.2020, 12:36 (vor 1978 Tagen) @ Clarence

Aber nur nach gründlicher Vorbereitung bevorst dich an den Computer setzt

15 WB sollten reichen. :-D

@grasober und andere Investorengegner

friedhofstribüne, Tuesday, 22.12.2020, 13:18 (vor 1978 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

Investorenverein ist nicht gleich Investorenverein. Es ist ja wohl ein Unterschied ob die Profi-Kapitalgesellschaft einer Person oder mehreren Personen gehört, die nur finanziellen Gewinn und/oder Imagegewinn haben wollen (wo es von sehr erfolgreichen Investoren wie Abramovich bis hin zu erfolglosen wie Hasan Ismaik allerdings auch alles gibt) oder ob die Investoren eigentlich Fans und Mitglieder sind, die vor allem mit Herz und Leidenschaft dabei sind, allerdings auch nichts dagegen haben, vielleicht eines Tages eine kleine Dividende zu bekommen, wenn es denn möglich werden sollte eine auszuzahlen.

Mein Vorschlag wäre eben folgender:

Als dritter Gesellschafter steigt ein Fantrust ein. Also eine Art Holdinggesellschaft, die vom Präsidium gegründet werden könnte und bei der sich man als Fan und Mitglied des e.V. beteiligen kann.

Dieser Fantrust wird nach einer Kapitalerhöhung (mit debth-equity swap von Seiten Hasans) 15% an der (nunmehr liquideren und weniger verschuldeten) KgaA halten, der e.V. noch 25% und Hasan Ismaik 60%. Der Kooperationsvertrag muss dabei selbstverständlich angepasst werden. Wenn Hasan zusätzlich Anteile an den Fantrust verkaufen möchte, ist das zu begrüssen (von mir aus idealerweise irgendwann alle!).

Am Fantrust beteiligen dürfen sich nur Mitglieder des e.V. Damit keine Dahergelaufenen diesen Trust so einfach übernehmen können, muss man mindestens fünf, vielleicht sogar eher zehn Jahre Mitglied im e.V. sein.

Die Aktionäre des Trusts bestimmen einen Vertreter, der ihre Interessen gegenüber der KgaA bzw. im Beirat der GF-Gmbh vertritt.

Was haltet ihr davon?


Charmante Idee, kleine Einschränkungen:

Wenn Herr Ismaik mit 60% weiterhin Mehrheitseigner ist, bleibst du der gleiche Investorenverein, ob mit Fantrust, oder sonstigen Einlegern.

Wir sind seit 2017 nicht wirklich weiter gekommen mit der Einnahmen Ausgaben Seite.
Warum soll eine weitere Finanzspritze jetzt groß helfen. Meiner Meinung ist das in 2 Jahren ohne Nachhaltigkeit verbraten. Wenn du aufgestiegen bist, hat es etwas gebracht, wenn nicht stehst du an gleicher Stelle wie vorher.

Vorschlag:
Wenn sich Hr. Ismaik einbringt in die Reihe der Unterstützer von 60 wäre es vielleicht sinnvoll neues Geld zu generieren. Dazu müsste er unter 50% gehen, der neue Investor müsste tatsächlich viel Geld mitbringen und der KO Vertrag müsste transparent angepasst werden.

Und wenn mir jetzt jemand sagt, das ist realistisch, dann bin ich doch dabei. :-|

@grasober und andere Investorengegner

laimerloewe (c), Tuesday, 22.12.2020, 14:26 (vor 1978 Tagen) @ friedhofstribüne

KO-Vertrag trifft's auf jeden fall recht gut!

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

nordkurvenasso, Tuesday, 22.12.2020, 23:12 (vor 1978 Tagen) @ laimerloewe (c)

es ist halt wie immer bei sechzig. kein sieg, hne ihm innewohnende niederlage.

für mich ist jedes spiel in der heimat ein sieg! ein sieg gegen khw, gegen die verdammte pro-arena stimmungsmache vor 20 jahren, gegen allem die sagen profifußball im sechzger wäre unmöglich und vor allenm ein sieg der fankultur und der verwurzelung unseres vereins. SECHZIG MÜNCHEN GIBTS NUR IN GIESING!

andererseits ist es natürlich schon auch eine niederlage, dass alle 2 wochen ein investorenkonstrukt spielt, das finanziell nach wie vor ein fass ohne boden ist. das lehne ich prinzipiell ab, aber die heimspiele überwiegen da für mich aktuell schon!

also knapper sieg, aber ziemlich viel wasser im wein.

Da hamma sie wieder :die oesterreich Affinität :ein klassischer gspritzter

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

Herbert, Friday, 25.12.2020, 13:51 (vor 1975 Tagen) @ Max Headroom

Thema Hasan: Ich finde so richtig hassen kann man den Hasan nicht (nicht so wie KHW), der Hasan tut mir eher ein bisserl leid.

Das trifft es auch meiner Meinung nach sehr gut. "Hass" bzw. zu bekämpfen sehe ich eher die Schmarotzer die sich "auf Kosten" von Hasan als Ja-Sager bzw. als Speichellecker durchwurschteln und damit mehr kaputt machen als falsche Entscheidungen die halt auch mal viel Geld kosten. Daher auch von mir eher Mitleid als "Abneigung" (Hass empfinde ich auch aus anderen Gründen für praktisch niemanden sondern maximal Abneigung). Wobei ich mir nicht sicher bin ob mir, wenn es um mich ginge, nicht "Abneigung" oder sogar "Hass" lieber wäre als wenn mich jemand "bemitleidet", aber das ist ein anderes Thema.

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

friedhofstribüne, Friday, 25.12.2020, 19:21 (vor 1975 Tagen) @ Herbert
bearbeitet von friedhofstribüne, Friday, 25.12.2020, 19:35

Thema Hasan: Ich finde so richtig hassen kann man den Hasan nicht (nicht so wie KHW), der Hasan tut mir eher ein bisserl leid.


Das trifft es auch meiner Meinung nach sehr gut. "Hass" bzw. zu bekämpfen sehe ich eher die Schmarotzer die sich "auf Kosten" von Hasan als Ja-Sager bzw. als Speichellecker durchwurschteln und damit mehr kaputt machen als falsche Entscheidungen die halt auch mal viel Geld kosten. Daher auch von mir eher Mitleid als "Abneigung" (Hass empfinde ich auch aus anderen Gründen für praktisch niemanden sondern maximal Abneigung). Wobei ich mir nicht sicher bin ob mir, wenn es um mich ginge, nicht "Abneigung" oder sogar "Hass" lieber wäre als wenn mich jemand "bemitleidet", aber das ist ein anderes Thema.


Warum sollte man Mitleid mit HI haben. Ist ihm denn Leid widerfahren? Und wenn ja welches?

Eigentlich wäre mir dieser Mensch vollkommen egal, hätte er nicht 60% der KGaA gekauft.
Er persönlich kann da wenig dafür. Es wurde ihm angeboten, er hat es gemacht. Also Hass ist daher nicht vorhanden. Emotionaler wird es bei den damals Handelnden und allen Verantwortlichen die es ihm verkauft hatten, und den Verein dahin gebracht hatten. Nachdem ich trotzdem kein Fan eines Investorenvereins sein möchte, wäre es mir ein Anliegen, diesen (in meinen Augen) Fehler zu reparieren. Dazu wird man ihn wohl zumindest bekämpfen müssen, bzw. ihm zu verstehen geben, dass man sich trotz seiner "Hilfe" in 2011 sich inzwischen von ihm emanzipieren möchte.

Ehrlich gesagt sehe ich aber da wenig, was mir zeigen würde, das wäre auch im Interesse der momentan Verantwortlichen und der großen Masse an Löwenfans. Also ist das wohl eher "Gespinne" von ein paar "Idealisten"

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

Herbert, Friday, 25.12.2020, 21:09 (vor 1975 Tagen) @ friedhofstribüne

Warum sollte man Mitleid mit HI haben. Ist ihm denn Leid widerfahren? Und wenn ja welches?

1. schlechte Berater die Ihm teilweise das Geld aus der Tasche ziehen oder einfach nur unfähig sind
2. viel Geld, aufgrund 1. oder auch evtl. "eigenen Entscheidungen", verbrannt
3. diverse Beileidigungen, egal ob unberechtigt oder berechtigt
4. insgesamt "schlechtes Invest"
...

Mir fallend da auch noch weitere Dinge ein, weswegen mir HI schon irgendwie "Leid tut" aber natürlich gibt es auch viele Aspekte weswegen auch ein "gschiad eam recht" angebracht ist.

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

friedhofstribüne, Saturday, 26.12.2020, 01:56 (vor 1975 Tagen) @ Herbert

Warum sollte man Mitleid mit HI haben. Ist ihm denn Leid widerfahren? Und wenn ja welches?


1. schlechte Berater die Ihm teilweise das Geld aus der Tasche ziehen oder einfach nur unfähig sind
2. viel Geld, aufgrund 1. oder auch evtl. "eigenen Entscheidungen", verbrannt
3. diverse Beileidigungen, egal ob unberechtigt oder berechtigt
4. insgesamt "schlechtes Invest"
...

Mir fallend da auch noch weitere Dinge ein, weswegen mir HI schon irgendwie "Leid tut" aber natürlich gibt es auch viele Aspekte weswegen auch ein "gschiad eam recht" angebracht ist.

Natürlich kann sich jeder selbst aussuchen mit wem er Mitleid hat, daher kann die Diskussion vielleicht nur schwerlich funktionieren. Aber mir fällt es tatsächlich schwer, groß Mitleid mit einem Immobilienmillionär zu empfinden der sich gerade mal branchenfremd einen Zweitligisten in Deutschland kauft. Das hat ihm ja keiner angeschafft. Oder hast du den Eindruck, dass er vom damaligen Präsidium über den Tisch gezogen wurde, oder warum wäre die eigenständige Unternehmerverantwortung außer Kraft gesetzt? Alles andere bedingt sich ja.

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

Herbert, Saturday, 26.12.2020, 09:34 (vor 1974 Tagen) @ friedhofstribüne

... Oder hast du den Eindruck, dass er vom damaligen Präsidium über den Tisch gezogen wurde, oder warum wäre die eigenständige Unternehmerverantwortung außer Kraft gesetzt? Alles andere bedingt sich ja.

ja, den Eindruck, dass er vom damaligen Präsidium "über den Tisch gezogen wurde" habe ich. Zum einen aus "Eigeninteresse" (z.B. Rückzahlung von Krediten) aber natürlich auch "zum Wohle" des TSV (zumindest was das damalige Präsidium als "das Beste" für den TSV gehalten hat) was man natürlich auch als "Aufgabe des Präsidiums" sehen kann, allerdings sehe ich hier eben Grenzen die damals überschritten wurden. Da wollten, so zumindest mein Eindruck, die handelnden Personen mit fremden Geld (von HI) Fußball-Manager spielen.

Aber vor allem wurde er, meiner Meinung nach, beim Kauf von seinen Beratern - definitiv Eigeninteresse (z.B. Anteile an Firmen) - über den Tisch gezogen. Natürlich kann man da von Unternehmerverantwortung reden und wenn jemand, wie HI, so gar kein gutes Händchen für die Wahl seiner Berater hat, dann liegt das nicht an den Beratern ;-) aber irgendwie hab ich da halt dann doch Mitleid. Du hast aber recht, das ist eine sehr persönliche Sichtweise und auf keinen Fall ein "das muss doch jeder so sehen".

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

Observer, Saturday, 26.12.2020, 12:36 (vor 1974 Tagen) @ Herbert

wenn ich mir den Kooperationsvertrag so anschaue, frage ich mich wer da wenn über den Tisch gezogen und falsche Berater gehabt hat....

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

United Sixties, Saturday, 26.12.2020, 13:09 (vor 1974 Tagen) @ Observer
bearbeitet von United Sixties, Saturday, 26.12.2020, 14:22

So sehe ich das ähnlich. Weder Mitleid noch Hass.
Wer wollte seiner Zeit Fussballmanager mit dem Geld vom Hasan ( mit dubiosen Hamada Iraki zunächst als sein Statthalter und Mitgesellschafter in der Merchandising-später als „Freund“ der Herren Schäfer und Steiner u.a. ) spielen und sich zum Kooperationsvertrag auf solche Inhalte von wem beraten lassen (Bay ? Kambli ? D. Schneider / Maget/ Hauner samt AR ).
Und wer hat uns denn die dramatische finanz. Situation 2008-2010 vorenthalten auf den Delegiertenversammlungen (noch mit Arge-Mehrheiten im Rücken )?
Egozentriker HI mit seinem Hang zu falschen Beratern badete das genauso aus , wie wir diesen knebligen Vertrag der damaligen gewählten Vereinsverantwortlichen bis heute.

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

A.S., Saturday, 26.12.2020, 18:21 (vor 1974 Tagen) @ United Sixties

Ein Jordanier musste im Jahr 2011 schnellstmöglich eine größere Summe an Geld waschen und hat recht unkontrolliert und gedankenlos in diverse Projekte investiert. Das Geld, das nach Jordanien ging, wurde eingefroren. Auch das in eine deutsche Firma investierte Geld zog Ermittlungen der Steuerbehörden mit sich, aber ohne Ergebnis. Im Endeffekt sind alle Projekte gescheitert. Die einzigen Anteile von damals, die noch existieren, sind in Deutschland. Das er auch in Deutschland falsch beraten wurde, ist da einer der kleinsten Probleme in seiner Finanzwelt.

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

United Sixties, Saturday, 26.12.2020, 19:00 (vor 1974 Tagen) @ A.S.

Wie oder bei wem das Invest endet bleibt spannend.

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

grasober, Saturday, 26.12.2020, 22:13 (vor 1974 Tagen) @ Herbert

Mitleid? Ganz sicher nicht.
Der Kerl macht nicht geringsten Hehl aus seiner Verachtung für den eV und dessen Strukturen, nennt den gewählten Präsidenten seinen Butler und einen Rassisten, legt den Löwenfans nahe sich doch mal ein Beispiel an der Kundschaft aus der Säbener Straße zu nehmen, verklagt Fans und Fangruppen unter haarsträubenden Vorwänden um sie mundtot zu machen,...

Nein, beim besten Willen. Mitleid vermag ich da keins zu empfinden. Hass ist sicherlich auch ein zu großes Wort, tief empfunde Verachtung trifft es vermutlich am besten.

Unabhängig davon ist er mir aber von allen denkbaren Mitgesellschaftern (uU mit Ausnahme eines Fantrust als einzigem Anteilseigner neben dem eV) noch am liebsten, aber das hat sicherlich nichts mit Sympathie zu tun.

Naja, schon, aber die Umstände habe sich ja auch geändert

harie (ohne R), Sunday, 27.12.2020, 12:43 (vor 1973 Tagen) @ United Sixties

Gewonnen haben wir(wenn man es so sehen will) erst, wenn im 60er wieder nur 60 spielt und wenn dass auch in der 1. Liga profitabel gemacht werden kann. Dann ist sichergestellt, dass keiner mehr auf die Idee kommt man bräuchte ein anderes Stadion, weil...

Und wie der Friedhofstribüne schon erwähnt hat, muss die KGaA als potenzieller Haupt- oder gar Exklusivmieter erst Mal klar sagen wie für sie eine nachhaltige Stadionlösung in Giesing aussehen könnte.

Also bis zur Planung von Siegesgfeiern und Triumphzügen läuft nicht nur noch viel Wasser die Isar runter, sondern sind noch zahlreiche Maßnahmen zu ergreifen und Unwegbarkeiten zu beseitigen.

Mehr Mitleid als Abneigung/Hass

harie (ohne R), Sunday, 27.12.2020, 13:26 (vor 1973 Tagen) @ Herbert

... Oder hast du den Eindruck, dass er vom damaligen Präsidium über den Tisch gezogen wurde, oder warum wäre die eigenständige Unternehmerverantwortung außer Kraft gesetzt? Alles andere bedingt sich ja.


ja, den Eindruck, dass er vom damaligen Präsidium "über den Tisch gezogen wurde" habe ich. Zum einen aus "Eigeninteresse" (z.B. Rückzahlung von Krediten) aber natürlich auch "zum Wohle" des TSV (zumindest was das damalige Präsidium als "das Beste" für den TSV gehalten hat) was man natürlich auch als "Aufgabe des Präsidiums" sehen kann

Naja wenigstens hast die Reihenfolge der Prioritäten für die damaligen Veranwortlichen richtig gesetzt.

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