Das passt natürlich hervorragend in diese Zeit. Allerorten schwafelt man von erweiterter Bürgerbeteiligung und hier würde man einfach so an den Nutzerbedürfnissen vorbei planen.
Wobei sie sich natürlich immer gerne auf die erfolgte Beteiligung der maßgeblichen KGaA-Vertreter zurückziehen werden. Ob die die Wünsche ihrer Kunden einbezogen haben, ist dann wieder allen Beteiligten wurscht. Hauptsache es fließt genug Kohle.
Aber das wissen die FDS-Vertreter natürlich auch alles und werden sich entsprechend verhalten.
Die FdS haben es in ihrer Zusammenfassung auf sechzger.de im März ganz gut geschrieben:
Wenn es um Rechte geht, dann verteilt die Stadt diese gerne auf alle 3 Mieter gleichermaßen. Und jeder der Mieter hat gefälligst in gleichem maße auf den anderen Mieter rücksicht zu nehmen, und die Interessen von keinem der 3 werden irgendwie priorisiert.
Aber wenn es um Pflichten geht, dann hat natürlich derjenige am meisten zu zahlen, der am meisten Besucher ins Stadion bringt.
Da liegt noch etwas der Haase im Pfeffer: Derjenige, der das Stadion am meisten nutzt, sollte auch in der Planungsphase am meisten gehört werden! (*)
Aber auf diesem Ohr ist das Baureferat noch taub.
(*= Das heißt nicht, dass bei Sechzig jeder irgendwie was mitzuschnabeln haben soll. Sechzig sollte seine Interessen gemeinsam mit Fans, KgaA, Sponsoren, FdS, SiS, pipapo gemeinsam bündeln, und dann der Stadt gegenüber mit einer Stimme vortragen. Das wäre meine Wunschvorstellung.)