An welchem nicht nur die Arbeitsplätze der Spieler hängen, sondern allein in Deutschland wohl 20.000 weitere Arbeitsplätze.
Laut Seifert sind es allein 56 000 durch die 1&2 BL und nochmal zehntausend weitere Arbeitsplätze bei den Medien, im Catering, in der Gastronomie usw.
Den Spielbetrieb komplett einzustellen würde die Vereine und die Verbände komplett in den Abgrund reißen.
Dafür gibt es keinen Anlass. Die Ligen 1-3 sollten Geisterspiele ausrichten, wobei die DFL solidarisch Geld für die Dritte Liga spenden sollte. Aus den RL steigen einfach alle 5 aktuell Tabellenersten auf (bzw. im Westen der Zweite, weil Rödinghausen ja auf einen Aufstieg verzichtet). Die derzeitigen Konkurrenten können sich damit trösten, dass zumindest nächste Saison ein großer Konkurrent weg ist. Für die Zukunft wurde zudem ein Präzedenzfall geschaffen. Liga drei wird für die darauffolgende Saison auf 21 Vereine aufgestockt, weil die Relegation Nordost-West entfällt. Die RL wird zudem mit Aufsteigern aufgestockt, niemand steigt ab. Unter der RL lässt man auch die aktuelle Tabelle zählen. Evtl. ebenfalls jeweils ohne Absteiger und mit Aufstockung.
Irgendeine Lösung muss es geben
Geisterspiele im Profifußball sind den Spielern absolut zuzumuten bei deren Gehältern, verbunden mit der Tatsache dass sie alle noch sehr jung und weit überdurchschnittlich gesund sind.
Zudem kann man vor jedem Spiel Schnelltests machen wie der Virologe Kekulé auch schon vorgeschlagen hatte. Ein positiv getesteter Spieler wird halt 14 Tage aus dem Verkehr gezogen. Alle negativ Getesteten dürfen spielen. Ein gewisses Restrisiko gibt es halt immer, im Fußball wie in anderen Wirtschaftsbereichen. Man muss halt auch mal wieder zu einem rationalen Umgang mit dem Virus kommen, momentan stellen einige Leute schlichtweg utopische Anforderungen. Gerade auch an den Fußball. Siehe Karl Lauterbach, dessen Einwände gegen Geisterspiele einfach nur übertrieben sind.
Begründen sollte man diese Spiele damit dass damit die Leute zuhause bei Laune gehalten werden. Brot&Spiele eben.
In einer zweiten Phase- erst ab der folgenden Saison 20/21- habe ich mir überlegt, ob man nicht 500 Fans zu Spielen unter freiem Himmel wieder zulassen könnte. Egal in welcher Liga.
Ich würde dann zum FC The Belval Belvaux sonntags gehen, Bier, Bratwurst, später Stadionwirtschaft mit Geisterspiel auf Sky. Die kleinen unterklassigen Vereine würden sich freuen, wenn sie jedes Wochenende mit den dann maximal erlaubten 500 Fans ausverkauft wären. In der Stadionwirtschaft wären 2m Abstand einzuhalten und die Kapazität wäre entsprechend beschränkt.
Ganz, unabhängig vom Fußball, muss man aber mal wirklich zu einem rationalen Umgang mit diesem Virus kommen. Man muss sich vor Infektionen schützen. Das geht recht einfach mit vernünftigen Maßnahmen wie wir sie uns in Asien (Südkorea, Taiwan, Hongkong) anschauen können. Testen, tracen (mit freiwilliger App), isolieren, Maske tragen, Abstand halten!
Der Lockdown hat die erste Welle gebrochen, das war wichtig, weitere Wellen sollten nun aber smart und clever vermieden werden. Smart und clever iSv "nicht die Wirtschaft total zerstörend". Als erstens sollten alle Geschäfte wieder mit Maskenschutz von Seiten des Kunden öffnen dürfen. So wie (teilweise) in Österreich ab heute.