„Der Spiegel“ über Rainer Koch: Hehre, leere Worte (Forum)

tomtom, Saturday, 21.09.2019, 17:35 (vor 2491 Tagen)
bearbeitet von tomtom, Saturday, 21.09.2019, 17:58

Im aktuellen „Spiegel“ wird mit dem derzeitigen DFB-Vizepräsident und Präsident des Süddeutschen sowie Bayerischen Fußball-Verbands, Rainer Koch, abgerechnet. Koch möchte am kommenden Freitag beim DFB-Bundestag in das Amt des DFB-Vizepräsidenten gewählt werden.

Was der „Spiegel“ an Einkünften und anderen qua Amtes erlangten Vorteilen des im Ehrenamt agierenden Koch auflistet, hört sich nicht nach nicht wenig an (neben Aufwandsentschädigungen ein Dienstwagen der Mercedes E-Klasse für 80.000 Euro und Vielfliegerei in der Business Class). Koch, im Hauptberuf Richter, beruft sich immer wieder auf die DFB-Regularien, nach denen dies legitim sei. Nein, dass ist keine Neiddebatte, aber man fragt sich schon, wie sich dies mit den nach draußen vertretenen hehren Ansprüchen des DFB verträgt.

Den Artikel gibt es in der gedruckten Ausgabe auf den Seiten 106 und 107 und online kostenpflichtig.

Ob er am Freitag wahrscheinlich wieder gewählt wird steht nicht im Artikel, aber ich vermute mal stark, dass dies der Fall sein wird. Ich – naiver Mensch – bin ehrlich gesagt nicht sehr erfreut über Kochs Gebaren.

Im Februar hatte ich auf meiner Facebook-Seite den „Spiegel“-Artikel mit dem Titel „Lustreisen und Saufgelage der DFB-Spitze – 20.000 Euro für eine Geburtstagsfeier“ erwähnt, in welchem behauptet wurde, dass Koch „bei vielen Sausen mit von der Partie“ gewesen sei.

Koch kommentierte wenige Stunden später auf meiner Facebook-Seite: „Ich war als 1. Vizepräsident des DFB neben Ligapräsident Rauball, Ligavizepräsident Peters, dem DFB-Präsident und dem DFB-Generalsekretär genau wie bei der Euro 2016 in Frankreich und der WM 2018 in Russland bei der WM 2014 in Brasilien nicht Tourist, sondern Teil der fünfköpfigen offiziellen WM-Delegation. Sausen und Prassereien habe ich während meiner Funktionsausübung, die im übrigen bei allen drei Turnieren bis heute sauber auf Rainer Koch dokumentiert ist, nicht erlebt.“

Mal sehen, ob und wie er sich jetzt äußert.

„Der Spiegel“ über Rainer Koch: Hehre, leere Worte

A.S., Saturday, 21.09.2019, 18:25 (vor 2491 Tagen) @ tomtom

Vielleicht kommt ja was im Löwenmagazin. Da reagiert er immer sehr schnell.

„Der Spiegel“ über Rainer Koch: Hehre, leere Worte

tomtom, Saturday, 21.09.2019, 19:16 (vor 2490 Tagen) @ A.S.

Darüber würde ich mich sehr freuen.

Vielleicht kommt ja was im Löwenmagazin. Da reagiert er immer sehr schnell.

„Der Spiegel“ über Rainer Koch: Hehre, leere Worte

friedhofstribüne, Saturday, 21.09.2019, 20:38 (vor 2490 Tagen) @ tomtom

Lieber Thomas,
das erinnert mich doch stark an die Klimabemühungen von unser aller Angela.
Ich bin jetzt mal zu 100% auf deiner Seite, aber gleichzeitig etwas desillusioniert was das Gute im Menschen betrifft.

Vielleicht bin ich auch bloß enttäuscht über die III. :-(

„Der Spiegel“ über Rainer Koch: Hehre, leere Worte

friedhofstribüne, Sunday, 22.09.2019, 13:53 (vor 2490 Tagen) @ tomtom

Automatisch generierter Spielbericht beim BFV ...

Vielleicht bin ich auch bloß enttäuscht über die III. :-(

Ein deutliches Beispiel warum man sich diese Berichte sparen sollte. Vielleicht hat der Automat aber auch ein anderes Spiel gesehen.

„Der Spiegel“ über Rainer Koch: Hehre, leere Worte

Unnerfranke, Monday, 23.09.2019, 08:06 (vor 2489 Tagen) @ tomtom

Ohne den Koch in Schutz nehmen sollen, sind da paar reißerische Formulierungen drin, die den Artikel für mich entwerten.
Beispiel Dienstwagen. Der DFB wird wohl kaum 80.0000€ auf den Tisch legen. Die Karre ist geleast und kostet im Monat wahrscheinlich keine 1000€. Viel Geld natürlich, aber wohl doch zu klein um in einem Artikel Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Saufgelage für 20.000€. Klar ließt sich bonzenmässig und ist es auch.
Nur, wieviel gehen auf Koch seine Kappe und wer war noch so alles dabei?

Letztendlich Bild-Niveau. Aber bitte, wenn Man das abfeiern möchte...

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

Amafan, Monday, 23.09.2019, 08:57 (vor 2489 Tagen) @ Unnerfranke

Gegen Koch kann man durchaus etwas vorbringen, dafür müsste man sich inhaltlich mit seiner Arbeit auseinandersetzen, das will aber der "Spiegel" nicht. Stattdessen zählt man kleinkrämerisch Dinge auf, die die Basis empören sollen. Ob sein Dienstwagen 30 oder 80 Riesen kostet, ist mir persönlich völlig sacki. Bei einer kritischen Auseinandersetzung mit Koch müssten ganz andere Dinge im Vordergrund stehen.

Ohne den Koch in Schutz nehmen sollen, sind da paar reißerische Formulierungen drin, die den Artikel für mich entwerten.
Beispiel Dienstwagen. Der DFB wird wohl kaum 80.0000€ auf den Tisch legen. Die Karre ist geleast und kostet im Monat wahrscheinlich keine 1000€. Viel Geld natürlich, aber wohl doch zu klein um in einem Artikel Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Saufgelage für 20.000€. Klar ließt sich bonzenmässig und ist es auch.
Nur, wieviel gehen auf Koch seine Kappe und wer war noch so alles dabei?

Letztendlich Bild-Niveau. Aber bitte, wenn Man das abfeiern möchte...

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

tomtom, Monday, 23.09.2019, 09:21 (vor 2489 Tagen) @ Amafan

Natürlich kann man das als Sozialneid betrachten, aber ich halte es für angemessen, aufzuzeigen, wie ein ehrenamtlich agierender Funktionär nicht schlecht von seinem Amt profitiert; wobei sich der Richter Koch formal natürlich völlig korrekt verhält. Ich halte dies nicht für maßvoll und habe dies auch nicht abgefeiert.

Wünschenswert wäre es, wenn solche Vereinbarungen transparent für die Mitglieder dargestellt werden.

Gegen Koch kann man durchaus etwas vorbringen, dafür müsste man sich inhaltlich mit seiner Arbeit auseinandersetzen, das will aber der "Spiegel" nicht. Stattdessen zählt man kleinkrämerisch Dinge auf, die die Basis empören sollen. Ob sein Dienstwagen 30 oder 80 Riesen kostet, ist mir persönlich völlig sacki. Bei einer kritischen Auseinandersetzung mit Koch müssten ganz andere Dinge im Vordergrund stehen.

Ohne den Koch in Schutz nehmen sollen, sind da paar reißerische Formulierungen drin, die den Artikel für mich entwerten.
Beispiel Dienstwagen. Der DFB wird wohl kaum 80.0000€ auf den Tisch legen. Die Karre ist geleast und kostet im Monat wahrscheinlich keine 1000€. Viel Geld natürlich, aber wohl doch zu klein um in einem Artikel Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Saufgelage für 20.000€. Klar ließt sich bonzenmässig und ist es auch.
Nur, wieviel gehen auf Koch seine Kappe und wer war noch so alles dabei?

Letztendlich Bild-Niveau. Aber bitte, wenn Man das abfeiern möchte...

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Amafan, Monday, 23.09.2019, 10:34 (vor 2489 Tagen) @ tomtom

Koch müsste auf eine gerechtere Verteilung der Einnahmen im Fußball pochen, schließlich gibt er sich als Interessenvertreter des Amateurfußballs. Das Gegenteil ist bei ihm leider der Fall. Der skandalöse Grundlagenvertrag DFB/DFL (siehe u.a.: https://www.11freunde.de/artikel/hat-sich-der-dfb-mit-dem-grundlagenvertrag-pflichtwidrig-verhalten) ist seine Baustelle und geht klar zu Lasten der Amateure.

Bei der "Aufklärung" des Korruptionsskandals rund um die WM 2006 hat Koch als Interimspräsident eine jämmerliche Figur abgegeben. Man konnte der Eindruck gewinnen, die Verhinderung von Recherchen und die Bagatellisierung der Vorwürfe wären oberstes Gebot gewesen.

Der enorme Eifer, mit dem Koch Fans, die Pyrotechnik zünden, verfolgt wissen will und sie am liebsten ins Gefängnis stecken würde, steht in einem grotesken Missverhältnis dazu.

Formal hat Koch sich, im Gegensatz zu seinen zurückgetretenen Mitstreitern im DFB-Präsidium, vermutlich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Koch ist kein Dummkopf. Er weiß was geht und was nicht. Welche Automarke er bei der Ausübung seines Amts fährt und ob er im Restaurant ein Glas teuren Rotwein hatte oder nicht, führt auf die falsche Fährte.

Natürlich kann man das als Sozialneid betrachten, aber ich halte es für angemessen, aufzuzeigen, wie ein ehrenamtlich agierender Funktionär nicht schlecht von seinem Amt profitiert; wobei sich der Richter Koch formal natürlich völlig korrekt verhält. Ich halte dies nicht für maßvoll und habe dies auch nicht abgefeiert.

Wünschenswert wäre es, wenn solche Vereinbarungen transparent für die Mitglieder dargestellt werden.

Gegen Koch kann man durchaus etwas vorbringen, dafür müsste man sich inhaltlich mit seiner Arbeit auseinandersetzen, das will aber der "Spiegel" nicht. Stattdessen zählt man kleinkrämerisch Dinge auf, die die Basis empören sollen. Ob sein Dienstwagen 30 oder 80 Riesen kostet, ist mir persönlich völlig sacki. Bei einer kritischen Auseinandersetzung mit Koch müssten ganz andere Dinge im Vordergrund stehen.

Ohne den Koch in Schutz nehmen sollen, sind da paar reißerische Formulierungen drin, die den Artikel für mich entwerten.
Beispiel Dienstwagen. Der DFB wird wohl kaum 80.0000€ auf den Tisch legen. Die Karre ist geleast und kostet im Monat wahrscheinlich keine 1000€. Viel Geld natürlich, aber wohl doch zu klein um in einem Artikel Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Saufgelage für 20.000€. Klar ließt sich bonzenmässig und ist es auch.
Nur, wieviel gehen auf Koch seine Kappe und wer war noch so alles dabei?

Letztendlich Bild-Niveau. Aber bitte, wenn Man das abfeiern möchte...

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

laimerloewe (c), Monday, 23.09.2019, 10:57 (vor 2489 Tagen) @ Amafan

letztendlich geht es da schon auch um eine vorbildfunktion für den amateurfußball und darum die kosten des dfb im rahmen zu halten. daher finde ich, dass das schon einen gewissen raum einnehmen sollte. allerdings sind die von euch aufgezählten inhaltlichen kritikpunkte natürlich deutlich schwerer zu gewichten.

da ich den artikel nicht gelesen habe, kann ich keine aussage zur gewichtung im artikel treffen.

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tomtom, Monday, 23.09.2019, 11:47 (vor 2489 Tagen) @ laimerloewe (c)

Ich kann Dir ne Privatkopie zukommen lassen, bitte ggfs. Mail-Adresse angeben, wird dann wieder gelöscht.

da ich den artikel nicht gelesen habe, kann ich keine aussage zur gewichtung im artikel treffen.

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A.S., Monday, 23.09.2019, 11:48 (vor 2489 Tagen) @ tomtom
bearbeitet von tomtom, Monday, 23.09.2019, 12:11

Dann schick´s bitte auch an mich

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

tomtom, Monday, 23.09.2019, 11:02 (vor 2489 Tagen) @ Amafan

Gute Kritik – wenn ich das Notentäfelchen mal auspacken darf –, solche inhaltliche Auseinandersetzung mit Kochs Sacharbeit kommt in dem Artikel überhaupt nicht vor. Dass er persönlich sehr gut von dieser Arbeit profitiert kommt erschwerend hinzu.

Koch müsste auf eine gerechtere Verteilung der Einnahmen im Fußball pochen, schließlich gibt er sich als Interessenvertreter des Amateurfußballs. Das Gegenteil ist bei ihm leider der Fall. Der skandalöse Grundlagenvertrag DFB/DFL (siehe u.a.: https://www.11freunde.de/artikel/hat-sich-der-dfb-mit-dem-grundlagenvertrag-pflichtwidrig-verhalten) ist seine Baustelle und geht klar zu Lasten der Amateure.

Bei der "Aufklärung" des Korruptionsskandals rund um die WM 2006 hat Koch als Interimspräsident eine jämmerliche Figur abgegeben. Man konnte der Eindruck gewinnen, die Verhinderung von Recherchen und die Bagatellisierung der Vorwürfe wären oberstes Gebot gewesen.

Der enorme Eifer, mit dem Koch Fans, die Pyrotechnik zünden, verfolgt wissen will und sie am liebsten ins Gefängnis stecken würde, steht in einem grotesken Missverhältnis dazu.

Formal hat Koch sich, im Gegensatz zu seinen zurückgetretenen Mitstreitern im DFB-Präsidium, vermutlich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Koch ist kein Dummkopf. Er weiß was geht und was nicht. Welche Automarke er bei der Ausübung seines Amts fährt und ob er im Restaurant ein Glas teuren Rotwein hatte oder nicht, führt auf die falsche Fährte.

Natürlich kann man das als Sozialneid betrachten, aber ich halte es für angemessen, aufzuzeigen, wie ein ehrenamtlich agierender Funktionär nicht schlecht von seinem Amt profitiert; wobei sich der Richter Koch formal natürlich völlig korrekt verhält. Ich halte dies nicht für maßvoll und habe dies auch nicht abgefeiert.

Wünschenswert wäre es, wenn solche Vereinbarungen transparent für die Mitglieder dargestellt werden.

Gegen Koch kann man durchaus etwas vorbringen, dafür müsste man sich inhaltlich mit seiner Arbeit auseinandersetzen, das will aber der "Spiegel" nicht. Stattdessen zählt man kleinkrämerisch Dinge auf, die die Basis empören sollen. Ob sein Dienstwagen 30 oder 80 Riesen kostet, ist mir persönlich völlig sacki. Bei einer kritischen Auseinandersetzung mit Koch müssten ganz andere Dinge im Vordergrund stehen.

Ohne den Koch in Schutz nehmen sollen, sind da paar reißerische Formulierungen drin, die den Artikel für mich entwerten.
Beispiel Dienstwagen. Der DFB wird wohl kaum 80.0000€ auf den Tisch legen. Die Karre ist geleast und kostet im Monat wahrscheinlich keine 1000€. Viel Geld natürlich, aber wohl doch zu klein um in einem Artikel Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Saufgelage für 20.000€. Klar ließt sich bonzenmässig und ist es auch.
Nur, wieviel gehen auf Koch seine Kappe und wer war noch so alles dabei?

Letztendlich Bild-Niveau. Aber bitte, wenn Man das abfeiern möchte...

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

Joerg ⌂, Monday, 23.09.2019, 15:52 (vor 2489 Tagen) @ tomtom

Gute Kritik – wenn ich das Notentäfelchen mal auspacken darf –, solche inhaltliche Auseinandersetzung mit Kochs Sacharbeit kommt in dem Artikel überhaupt nicht vor. Dass er persönlich sehr gut von dieser (nicht-)*Arbeit profitiert kommt erschwerend hinzu.

genau er profitiert von etwas was er nicht tut, keine arbeit für die amateure, das ist der eigentliche skandal

*klammer von mir

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

TKP-Weisswuaschd, Monday, 23.09.2019, 14:31 (vor 2489 Tagen) @ Amafan

Der enorme Eifer, mit dem Koch Fans, die Pyrotechnik zünden, verfolgt wissen will und sie am liebsten ins Gefängnis stecken würde, steht in einem grotesken Missverhältnis dazu.

Seinerzeit waren wir als Fanrat mal beim BFV eingeladen, relativ frisch nach der Gründung desselbigen. Mit am Start war das Fanprojekt; vom BFV waren Koch und sein Stellvertreter anwesend.

Relativ schnell positionierte sich Koch, übrigens ganz ohne Not, pro Pyro (!) und schwadronierte davon, dass er sich dafür einsetzen würde. Rhabarber Rhabarber.
Auch beim Thema Polizei positionierte er sich schnell auf der fanfreundlichen Seite und bot sogar eine Vermittlerrolle zwischen Fans und dem USK an - wäre er doch mal zu einem der vielen Treffen zwischen Polizei und Fanvertretern in der Ettstraße gekommen ;-)

Wie auch immer:
Koch ist ein Politiker durch und durch und erzählt ganz gerne das, was sein Gegenüber (vermeintlich) hören will.
Die unterschiedlichen Äußerungen zum Thema Pyro in Bezug auf kleine Runde/ Öffentlichkeit haben dann auch keinen überrascht.

Ein ähnlicher Schmatzer war übrigens ein gewisser Niemann, kurzzeitig mal GF bei der KGaA.
Der verzapfte beim Fanrat-Treffen im Fanheim einen ähnlichen Blödsinn, um tags darauf bei einer ARGE-Veranstaltung das Gegenteil zu behaupten und sauber über uns abzulästern.
Schad, dass der so schnell wieder weg war. Der hatte großes Spaßpotentional :-)

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

laimerloewe (c), Monday, 23.09.2019, 15:11 (vor 2489 Tagen) @ TKP-Weisswuaschd

da muss ein wahrnehmungsfehler deinerseits vorliegen.

pyro gibt´s erst seitdem reisinger präsident ist und gezündet wird nur auf seine persönliche anordnung!

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

Heidelberg, Monday, 23.09.2019, 15:19 (vor 2489 Tagen) @ laimerloewe (c)

Weil er es halt aber auch nicht abschafft, der Robert. :-D

Der Artikel arbeitet mit Sozialneid, das funktioniert immer

TKP-Weisswuaschd, Monday, 23.09.2019, 15:23 (vor 2489 Tagen) @ laimerloewe (c)

Du hast natürlich recht.
Es ist halt auch schon ein paar Jahre her und ich werde nicht jünger.

Feiersinger raus!

Rede vom Amateukongress des Herrn Koch und die Wirklichkeit

Walter Zitzlsperger ⌂ @, Walchsing, Saturday, 07.03.2020, 05:53 (vor 2323 Tagen) @ tomtom

Hallo Tom Tom, nur mal zur info, wir werden am 29.3 einen Stammtisch in Osterhofen machen, es haben uns über 50 Vereinesvorstände schon die Zusage geben, um endlich mal die Wahrheiten und Machnenschaften über Herrn Koch und den BFV die den Fußball an der Basis in Niederbayern komplett vernichtet haben/werden.Wenn man hinter die Kulissen schaut ist das ein reiner Sumpf.

Koch Rede vom Amateurkongress:
Wir Amateurfußballer arbeiten in aller Regel im Stillen und ohne Entgelt, stehen nicht auf den großen Bühnen, wir veranstalten außer an Silvester keine Feuerwerke. Es ist an der Zeit – und dieser Kongress bietet dazu die Gelegenheit – deutlich zu machen, dass die 25.000 Amateurfußballvereine das Fundament des Fußballs
Wir spielen, wir leben und wir lieben Amateurfußball inmitten dieser verrückten Welt. Unsere Welt des Amateurfußballs unterscheidet sich von der Welt des Glamours, des Geldes und des großen Fußballs auf vielfache Weise. Oftmals werden wir deshalb heute als „ewig Gestrige“ belächelt, die die Anforderungen der globalisierten Welt nicht kapieren. Aber wir angeblich „ewig Gestrige des Amateurfußballs“, wir sind in Deutschland über sieben Millionen Mitglieder in über 25.000 Vereinen. wenn das Motto „Fußball füreinander miteinander“ aktiv gelebt wird, wenn es um die Menschen, vor allem um die Kinder und Jugendlichen geht, kurzum, wenn es „um die Sache Fußball“ und nicht um Geld, Posten und Pfründe geht – dann entsteht Freude am Fußball und Freude am ehrenamtlichen Engagement

Ausschnitte aus Spiegel:
Hehre, leere Worte
Großer Dienstwagen, teure Flüge: Interne Papiere zeigen, dass Vizepräsident Rainer Koch vom alten Schlag ist. Kurz vor seiner erhofften Wiederwahl gibt er sich als Reformer – ein durchsichtiges Manöver. Zum Glück hatte Koch, 60, das Rezept für eine »gute Neuordnung« gleich parat: »Transparenz« und »Sachaufklärung«. Genau dafür stehe nämlich die neue Führung – nur dass die kurz nach dieser Rede im Februar 2019 schon wieder ganz alt aussah. Schließlich hieß der DFB-Chef damals noch Reinhard Grindel, der nichts dabei fand, sich eine Luxusuhr von einem Oligarchen schenken zu lassen.Keine Frage, Transparenz und Sachaufklärung wären ein Anfang für einen geläuterten DFB – wäre da nicht auch Koch selbst, der Prototyp jener Funktionärskaste, die das Ansehen des größten deutschen Sportverbands über Jahre abgewirtschaftet hat. Koch diente sich vom DFB-Sportgericht bis in die Führung des Verbands hoch – und trug all jene Dinge willfährig mit, die beim Finanzamt die Gemeinnützigkeit des DFB gefährdet haben: luxuriöse Funktionärsreisen zu großen Turnieren, dubiose Beraterverträge, First-Class-Catering und Saufgelage bei Weihnachtsfeiern und Tagungen. »Übersicht monatliche Aufwandsentschädigungen Ehrenamtliche Mitarbeiter«. Wie daraus hervorgeht, kassieren die Präsidiumsmitglieder Summen, die teilweise an Professorengehälter heranreichen. Rainer Koch, im Hauptberuf Richter in München, bekommt demnach inklusive Sachleistungen knapp 7000 Euro monatlich vom DFB. So stellte der Verband seinem Vize eine Mercedes-E-Klasse, die Koch auch privat nutzen durfte. Listenpreis brutto des Dienstwagens: 80 259,55 Euro. Die Betriebskosten übernahm der DFB, Tankkarte inklusive. Das Gleiche beim Fliegen: Wer es als Funktionär ins Präsidium schafft, darf auf Verbandskosten in der Businessclass abheben. Also fliegt Koch grundsätzlich vorne mit, selbst auf Kurzstrecken im Inland. Und kaum ein Funktionär fliegt so fleißig wie Koch. Noch delikater als der Luxus, den das Amt im gemeinnützigen DFB so beschert, ist aber die Tatsache, dass Koch noch eine halbe Stelle am Oberlandesgericht München hat. Obwohl er Spitzenämter in drei Verbänden besetzt. Außerdem winkt noch ein weiteres Amt. Koch, der sich um einen Sitz im Uefa-Exekutivkomitee bewerben will. Auch diese Aufgabe, so Koch, wäre zeitlich nur zu schaffen, wenn er als Richter aufhörte. Und noch etwas ließe sich mit dem Justizjob wohl nur schwer vereinbaren. Der Uefa-Posten ist mit 160 000 Euro im Jahr dotiert.

Rede vom Amateukongress des Herrn Koch und die Wirklichkeit

tomtom, Saturday, 07.03.2020, 07:11 (vor 2323 Tagen) @ Walter Zitzlsperger

Servus, Danke für die Info, ich bin da leider überhaupt nicht im Thema und hatte damals nur auf die „Spiegel“-Berichterstattung hingewiesen und hatte dann zwei mal ganz kurz Kontakt mit Rainer Koch der sich jeweils rechtfertigen wollte.

Dass es offenbar um den Amateurfußball in Niederbayern nicht gut aussieht, war mir nicht gewahr, das nimmt man in der Stadt überhaupt nicht wahr, man denkt sich, dass es schon irgendwie läuft.

Habt Ihr den „PNP“-Journalisten Alexander Augustin eingeladen? Von ihm könnte ich mir am ehesten vorstellen, dass er mal über diese von Dir angeprangerten Zustände recherchiert.

Bei Koch wunderte mich in dieser Woche, wie er sich am Dienstag bei Facebook auf dem UEFA-Kongress in Amsterdam wohlfühlte – soll ihm ja unbenommen sein, aber ob das derzeit wiederum gut bei der Basis ankommt, dass ein DFB-Vizepräsident sich feiern lässt, weiß ich nicht.

Hallo Tom Tom, nur mal zur info, wir werden am 29.3 einen Stammtisch in Osterhofen machen, es haben uns über 50 Vereinesvorstände schon die Zusage geben, um endlich mal die Wahrheiten und Machnenschaften über Herrn Koch und den BFV die den Fußball an der Basis in Niederbayern komplett vernichtet haben/werden.Wenn man hinter die Kulissen schaut ist das ein reiner Sumpf.

Koch Rede vom Amateurkongress:
Wir Amateurfußballer arbeiten in aller Regel im Stillen und ohne Entgelt, stehen nicht auf den großen Bühnen, wir veranstalten außer an Silvester keine Feuerwerke. Es ist an der Zeit – und dieser Kongress bietet dazu die Gelegenheit – deutlich zu machen, dass die 25.000 Amateurfußballvereine das Fundament des Fußballs
Wir spielen, wir leben und wir lieben Amateurfußball inmitten dieser verrückten Welt. Unsere Welt des Amateurfußballs unterscheidet sich von der Welt des Glamours, des Geldes und des großen Fußballs auf vielfache Weise. Oftmals werden wir deshalb heute als „ewig Gestrige“ belächelt, die die Anforderungen der globalisierten Welt nicht kapieren. Aber wir angeblich „ewig Gestrige des Amateurfußballs“, wir sind in Deutschland über sieben Millionen Mitglieder in über 25.000 Vereinen. wenn das Motto „Fußball füreinander miteinander“ aktiv gelebt wird, wenn es um die Menschen, vor allem um die Kinder und Jugendlichen geht, kurzum, wenn es „um die Sache Fußball“ und nicht um Geld, Posten und Pfründe geht – dann entsteht Freude am Fußball und Freude am ehrenamtlichen Engagement

Ausschnitte aus Spiegel:
Hehre, leere Worte
Großer Dienstwagen, teure Flüge: Interne Papiere zeigen, dass Vizepräsident Rainer Koch vom alten Schlag ist. Kurz vor seiner erhofften Wiederwahl gibt er sich als Reformer – ein durchsichtiges Manöver. Zum Glück hatte Koch, 60, das Rezept für eine »gute Neuordnung« gleich parat: »Transparenz« und »Sachaufklärung«. Genau dafür stehe nämlich die neue Führung – nur dass die kurz nach dieser Rede im Februar 2019 schon wieder ganz alt aussah. Schließlich hieß der DFB-Chef damals noch Reinhard Grindel, der nichts dabei fand, sich eine Luxusuhr von einem Oligarchen schenken zu lassen.Keine Frage, Transparenz und Sachaufklärung wären ein Anfang für einen geläuterten DFB – wäre da nicht auch Koch selbst, der Prototyp jener Funktionärskaste, die das Ansehen des größten deutschen Sportverbands über Jahre abgewirtschaftet hat. Koch diente sich vom DFB-Sportgericht bis in die Führung des Verbands hoch – und trug all jene Dinge willfährig mit, die beim Finanzamt die Gemeinnützigkeit des DFB gefährdet haben: luxuriöse Funktionärsreisen zu großen Turnieren, dubiose Beraterverträge, First-Class-Catering und Saufgelage bei Weihnachtsfeiern und Tagungen. »Übersicht monatliche Aufwandsentschädigungen Ehrenamtliche Mitarbeiter«. Wie daraus hervorgeht, kassieren die Präsidiumsmitglieder Summen, die teilweise an Professorengehälter heranreichen. Rainer Koch, im Hauptberuf Richter in München, bekommt demnach inklusive Sachleistungen knapp 7000 Euro monatlich vom DFB. So stellte der Verband seinem Vize eine Mercedes-E-Klasse, die Koch auch privat nutzen durfte. Listenpreis brutto des Dienstwagens: 80 259,55 Euro. Die Betriebskosten übernahm der DFB, Tankkarte inklusive. Das Gleiche beim Fliegen: Wer es als Funktionär ins Präsidium schafft, darf auf Verbandskosten in der Businessclass abheben. Also fliegt Koch grundsätzlich vorne mit, selbst auf Kurzstrecken im Inland. Und kaum ein Funktionär fliegt so fleißig wie Koch. Noch delikater als der Luxus, den das Amt im gemeinnützigen DFB so beschert, ist aber die Tatsache, dass Koch noch eine halbe Stelle am Oberlandesgericht München hat. Obwohl er Spitzenämter in drei Verbänden besetzt. Außerdem winkt noch ein weiteres Amt. Koch, der sich um einen Sitz im Uefa-Exekutivkomitee bewerben will. Auch diese Aufgabe, so Koch, wäre zeitlich nur zu schaffen, wenn er als Richter aufhörte. Und noch etwas ließe sich mit dem Justizjob wohl nur schwer vereinbaren. Der Uefa-Posten ist mit 160 000 Euro im Jahr dotiert.

Rede vom Amateukongress des Herrn Koch und die Wirklichkeit

Walter Zitzlsperger ⌂ @, Walchsing, Wednesday, 18.03.2020, 06:09 (vor 2312 Tagen) @ tomtom

Sorry, das ich jetzt Antworte, aber wir wollten abwarten, wie Koch sich verhält, da er zu meinem Heimatverein letzten Donnerstag gekommen ist. Er ist fast mit dem ganzen BFV Vorstand gekommen, daran sieht man wie wichtig Ihm das war.
Auch wie erwartet wurden Robert Rothmeier und Ich wieder ausgeladen, damit keine kritische Fragen kommen. Auch hat er die Einladung zum Stammtisch nicht angenommen, obwohl 50 Vereine (Vorstände oder Abteilungsleiter)aus Niederbayern die ich in 2 Tagen zusammen hatte, darauf unterschrieben hatten. Nachdem wir Ihn wieder mit Sachthemen konfrontiert haben, hat er gestern 5 Tage diesen Post auf Kosten meines Heimatvereines gemacht, daran sieht man wie er alles manipuliert.

Hi Robert,
ich habe die Wette gewonnen, (Wann bekomme ich meinen Eisbecher?) hättest nicht geglaubt das Koch gleich reagieren wird. (Das hätte ich auch nicht besser schreiben können.)
Du kannst mir ruhig alles glauben, was ich über Ihn sage, ich kenne Ihn jetzt fast schon besser wie seine Frau, auch wenn es nur eine „Fernbeziehung“ ist.
Bei Harald Haase hast Du es ja auch nicht geglaubt.
Jetzt habe ich 2 Wochen viel Zeit, werden mal die Vereine auf 100 Aufstocken und müssen halt jetzt den Virus abwarten (Probleme werden trotzdem bleiben), dann kann ja wieder ein Spielleiter die Vereine anreden, warum diese bei der Unterschriften Aktion mitgemacht haben.
Scheinbar haben wir den Virus schon. Herr Koch hat in Walchsing geäußert dass er sich mit uns nicht treffen will.
Und Bernkopf und Hasse mussten es dann scheinbar umsetzen.
Leid ist mir nur um Bracht Tobi, aber habe damit auch gerechnet, kann mal halt leider nicht ändern.
Und vor allem meinem Verein, aber war klar, er wird immer alles für Seine Zwecke nützen, aber auch hier werden wir unserer Linie treu bleiben, da kann kommen was mag.
Wäre super, wenn wir Dich mal kontaktieren dürfen, wir haben jetzt seit einem Jahr erlebt, wie Herr Koch alles aus dem Weg räumt. Er ist übrigens der einzige, der beim DFB alles "überlebt" hat, obwohl er überall dabei war. Beim BFV ist es noch viel schlimmer, das ist ein richtiger Sumpf.


Bis Samstag.
Walter
Rainer Koch
2 Std. ·
Es erscheint wie Fotos aus längst vergangenen Tagen, dabei ist der Vorstandsdialog des BFV beim RSV Walchsing nur eine Woche her. So schnell wird es zu keinem weiteren solchen Vereinsdialog kommen, Verband und Vereine werden die nächste Zeit online oder telefonisch miteinander kommunizieren müssen. Ich möchte aber trotz aller drängenden Tagesprobleme hier auch über diesen intensiven Gesprächsabend von Geschäftsführer Jürgen Igelspacher, Verbandsjugendleiter Flo Weißmann, Niederbayerns Bezirksvorsitzendem Harald Haase und dem Kreisvorsitzenden Christian Bernkopf mit der gesamten Vereinsführung des RSV Walchsing berichten. Ein Verein von der absoluten Vereinsbasis. Wichtig für uns an der BFV-Spitze war es zu hören, welche Ideen, Sorgen und Pläne rührige, engagierte und kompetente Dorfvereine haben. Und noch wichtiger für mich war es festzustellen, wie groß die Übereinstimmung und das gemeinsame Verständnis von Verbandsspitze und Walchsinger Vereinsführung in allen über drei Stunden hinweg behandelten wichtigen Themen war, von der Juniorentrainerausbildung, über Schule und Verein, Juniorenaltersklassen, Spielgemeinschaften, moderne Spielformen, verändertes Vereinsleben in der heutigen Zeit bis hin zu Eventveranstaltungen und E-Football. Wir bleiben weiter eng im Gespräch. Verband und Vereine im Team. Danke an die Walchsinger Vorstandschaft für den schönen Abend. Er wird mir lange in Erinnerung bleiben. Hoffen wir, dass ich baldmöglichst wieder zu solchen Besuchen an der Vereinsbasis vor Ort aufbrechen kann.

Rede vom Amateukongress des Herrn Koch und die Wirklichkeit

Amafan, Wednesday, 18.03.2020, 08:21 (vor 2312 Tagen) @ Walter Zitzlsperger
bearbeitet von Amafan, Wednesday, 18.03.2020, 08:48

Nachdem wir Ihn wieder mit Sachthemen konfrontiert haben, hat er gestern 5 Tage diesen Post auf Kosten meines Heimatvereines gemacht, daran sieht man wie er alles manipuliert.

Nur so interessehalber, was sind denn die Sachthemen, mit denen ihr Koch konfrontiert habt? Schriftlich nehme ich an, denn du und ein anderer Kritiker waren vom Besuch ausgeladen um die gute Stimmung nicht zu trüben?

Rede vom Amateukongress des Herrn Koch und die Wirklichkeit

Walter Zitzlsperger ⌂ @, Walchsing, Saturday, 21.03.2020, 03:01 (vor 2309 Tagen) @ Amafan

Ja genau, das wären unsere Sachthemen bei den Treffen gewesen, leider wurden diese nicht beantwortet, außer was er für tolle Aktion er mit Schulen und Lehrer macht?

JFG und SG der Tod von allen Vereinen
Futsal das mit Macht durchgedrückt wurde, damit ist die Hallenkultur vernichtet
Funino kommt jetzt als großer Heilsbringer, was vor 30 Jahren schon gemacht wurde
Stützpunkte in der jetzigen Form komplett sinnlos
Spielform 9x9 nur damit man die Statistik noch etwas hoch halten kann
Altersgrenze auf 16 oder 17 Jahre für Seniorenspielbetrieb ändern
E Sport als absolute Frechheit, das der Verband organisiert
Fußballiade als Selbstdarstellungsprojekt des Herrn Koch, wo Geld verbrannt wurde
Alterstruktur reformieren wieder mehr Jahrgänge zusammenfassen

Wir haben nur noch Praxisfremde und Trittbrettfahrer an der Spitze, nur noch wissenschaftliche Studien.

https://www.kicker.de/771787/artikel

Rede vom Amateukongress des Herrn Koch und die Wirklichkeit

Maradona, Saturday, 21.03.2020, 09:16 (vor 2309 Tagen) @ Walter Zitzlsperger

Versteh mich bitte nicht falsch, ich bin weit davon entfernt Verbände im Allgemeinen und den BFV/ DFB im Speziellen in Schutz zu nehmen. Aber bei ein paar von dir angesprochenen Punkten würde mich dann doch deine Alternativen interessieren:

JFG und SG der Tod von allen Vereinen
Meiner Einschätzung nach gäbe es ohne JFG/SG schon seit längerer Zeit weniger Vereine. In kleineren Dörfern kriegst du einfach in den Juniorenbereichen keine eigenständigen Mannschaften mehr zusammen. Das ist leider so, hat aber nur wenig mit JFGs/SGs zu tun. Ursache - Folge ist da eher umgekehrt.

Futsal das mit Macht durchgedrückt wurde, damit ist die Hallenkultur vernichtet
Ich weiß jetzt nicht, was du unter Hallenkultur verstehst, aber die Zeiten von Hallenmasters wie in den 1990er sind vorbei. Auch konnte ich Grätschen rustikaler A-Klassen-Verteidiger in den Hallen noch nie etwas Kulturelles abgewinnen. Soweit ich weiß, ist es auch jetzt noch erlaubt, Hallenfußballturnier auszurichten. Den Fakt, dass sich landauf landab NEUE Futsalclubs gründen, verschweigst du hier. Man könnte nämlich durchaus auch anführen, dass der BFV die Entwicklung beim Futsal jahrelang eher gebremst als angeschoben hat.

Funino kommt jetzt als großer Heilsbringer, was vor 30 Jahren schon gemacht wurde Vor 30Jahren Funino? Ernsthaft? Da hätte ich mich aber gefreut, wenn ich als fünfjähriger Bimpf nicht auf ein Fußballfeld spielen hätte müssen, dass im Verhältnis einem vierfachen Fußballfeld bei Erwachsenen glich. Von einem meiner Spezl, der beim 7:7 in der F-Jugend in drei Spielen insgesamt fünf Ballkontakte hatte (zweimal wurde er angeschossen, dreimal durfte er nach dem Spiel beim obligatorischen Siebenmeterschießen antreten) fange ich erst gar nicht an. Was Kindern in Trainingsformen angeboten wird, die für Erwachsene vor 20 Jahren schon hirnlos waren, geht auf keine Kuhhaut. Vielleicht sollte man da mal drüber nachdenken, wenn Kinder nicht mehr Fußballspielen.

Spielform 9x9 nur damit man die Statistik noch etwas hoch halten kann s. Funino...

Wie gesagt, ich bin weit davon entfernt, den Verband in Schutz zu nehmen. Die Tickerpflicht bei Spielen über die BFV-Homepage, etc. pp., da gibt es wirklich viele Dinge, die den Vereinen das Leben schwer machen. Aber bei den zitierten Punkten, solltest du zumindest in Erwägung zu ziehen, dass man dies auch anders sehen kann

Rede vom Amateukongress des Herrn Koch und die Wirklichkeit

domlöwe, Saturday, 21.03.2020, 15:13 (vor 2309 Tagen) @ Walter Zitzlsperger

Ein wesentlichen Grund für den Rückgang der Jugendfußballmannschaften hat der Kicker nicht erwähnt: Spitzenfußball ist im Free-TV deutlich weniger präsent als noch vor ein paar Jahren.

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Zeit für einen neuen, eigenständigen Amateurverband...

Fred, München, Saturday, 07.03.2020, 11:28 (vor 2323 Tagen) @ tomtom

… meinetwegen regional in München. Der Sumpf ist einfach zu tief!!

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Sechzig München gibt's nur in Giasing!

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