Ich begleitete einige professionell fotografierende Kolleg*innen – auch Löwenfans darunter – dort über rund fünf Stunden. Ja, es war übel, was der III. Weg dort bot: Neben der behördlich erlaubten Pyro, gab es ständiges Getrommel und auch militärisch anmutende Kleidung der Teilnehmer*innen. Für 500 Nazis bot die Polizei 1300 Beamte auf, die Demonstration und auch der Gegenprotest verliefen friedlich.
Am Rande gab es immer wieder Gespräche mit Einheimischen, die in der Aussage „Ich bin ja kein Nazi, aber ...“ mündeten und die den martialischen Aufmarsch tolerierten oder guthießen.
Noch ein kleines Fundstück von mir, die Zeichnung wirkt recht banal, sie basiert auf den Figuren „Vater und Sohn“ des Plauener Zeichners e. o. plauen, der sich vor seinem Prozess vor dem Volksgerichtshof 1944 erhängte.
Fotografisch hervorragend dokumentiert hat den gestrigen Aufzug der Münchner Kollege Thomas Witzgall, 165 Bilder von ihm gibt es bei Flickr zu sehen.
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Was in Sachsen auf der Strasse erlaubt wird, lässt vor dieser Europawahl schon sehr nachdenklich werden:
https://www.rosenheim24.de/politik/mai-demo-in-plauen-sachsen-rechte-marschieren-mit-fackeln-auf-polizei-sieht-nur-zu-zr-12238477.html
Polizei Sachsen
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@PolizeiSachsen
Wir haben Rücksprache mit der Versammlungsbehörde in #Plauen gehalten. Es gibt tatsächlich einen Auflagenbescheid, welcher das Abbrennen von Signalfackeln am Anfang und Ende der Versammlung erlaubt. #pl0105
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13:02 - 1. Mai 2019