Der entschleunigte Verein

United Sixties, Thursday, 26.07.2018, 10:01 (vor 2853 Tagen) @ BlueMav

Mal wieder besserer Artikel von SZ/Schäflein. Er vergisst allerdings die nicht gerade günstige Hüttenalm auf dem Trainingsgelände für die VIPs, welche zur neuen Saison über infront sogar auf 600 Plätze erweitert wurde. Hier könnten sie sogar zweistöckig aufbessern und mit Shuttle-Bussen oder der schnelleren Tram mit dem „gewöhnlichen“ Löwenvolk Richtung Stadionheimat fahren. Wie geschrieben: das bessere Catering findet dann ohnehin rund um das Sechzger im Viertel statt, da wo unser TSV leibt und lebt.
Es ist an den Vereinsverantwortlichen plus Sponsoren und VIP-Freunden die nächsten Jahre mit der Stadt ein Schmuckkästchen zu gestalten,
welches seines Gleichen sucht...als innerstädtisches ökologisches Vorzeige-Fußballstadion mit Tradition, Flair und Zukunft in jeder Liga.

Der entschleunigte Verein

BlueMav, Thursday, 26.07.2018, 10:14 (vor 2853 Tagen) @ United Sixties

Letzter satz: "Von Vip-Logen war keine Rede, das Catering findet ja auch außerhalb statt."
Damit kann er natürlich das Giesinger Catering für jedermann, aber auch die Alm gemeint haben.

Der entschleunigte Verein

United Sixties, Thursday, 26.07.2018, 11:12 (vor 2853 Tagen) @ BlueMav

Alm oder Kneipenumfeld GWS, er benennt auch das eigentliche Problem der Hetzer und schändlicher Ruinenbezeichner: sie alle hatten sich an die bequeme Verkehrsanbindung, VIP-Parken mit Rolltreppenanschluss hin zum Businessbereich der CL-Arena am Müllberg gewöhnt. Dies endgültig aufzugeben und ohne Einfluss mitansehen zu müssen, wie der Verein vernünftig und bodenständiger einen Erfolg nach dem nächsten einfährt, muss sie zur Weißglut treiben. Ob Hasan-Anbeter im bisherigen Argevorstandsumfeld samt beratungsresistenter Regionsfürsten inkl. Freikartenkontigente oder B-Seat-Kunden und Meisterspieler ...sie alle genossen kürzere Anfahrten am Müllberg und hetzen daher weiter. Jetzt muss es ein unkalkulierbarer Stadionneubau am Olygelände oder doch wieder Riem werden, gegen jede gebotene Vernunft ! .
Und daher bleibt es wichtig diese gewählten Vereinsverantwortlichen zu unterstützen für Lösungen step by step mit der Stadt bis hin zu einem Mitglieder-Crowdfunding für den weiteren GWS-Ausbau mit Komplettüberdachung für jede Liga auf 25 000 bis 31 860.
Von mir aus dann auch mit einigen teuren Logen. :-D

Der entschleunigte Verein

Commander, Thursday, 26.07.2018, 11:35 (vor 2853 Tagen) @ United Sixties

Alm oder Kneipenumfeld GWS, er benennt auch das eigentliche Problem der Hetzer und schändlicher Ruinenbezeichner: sie alle hatten sich an die bequeme Verkehrsanbindung, VIP-Parken mit Rolltreppenanschluss hin zum Businessbereich der CL-Arena am Müllberg gewöhnt. Dies endgültig aufzugeben und ohne Einfluss mitansehen zu müssen, wie der Verein vernünftig und bodenständiger einen Erfolg nach dem nächsten einfährt, muss sie zur Weißglut treiben. Ob Hasan-Anbeter im bisherigen Argevorstandsumfeld samt beratungsresistenter Regionsfürsten inkl. Freikartenkontigente oder B-Seat-Kunden und Meisterspieler ...sie alle genossen kürzere Anfahrten am Müllberg und hetzen daher weiter. Jetzt muss es ein unkalkulierbarer Stadionneubau am Olygelände oder doch wieder Riem werden, gegen jede gebotene Vernunft ! .
Und daher bleibt es wichtig diese gewählten Vereinsverantwortlichen zu unterstützen für Lösungen step by step mit der Stadt bis hin zu einem Mitglieder-Crowdfunding für den weiteren GWS-Ausbau mit Komplettüberdachung für jede Liga auf 25 000 bis 31 860.
Von mir aus dann auch mit einigen teuren Logen. :-D

"Mitglieder-Crowdfunding" - was ist das wieder für eine Idee?

Wenn wir 1860-MGer den GWS-Ausbau finanzieren sollen, dann müssen zuerst die Bedingungen passen:

- Betrieb oder gar Eigentum! in die Hände der 1860-MGer!!!
- falls die Stadt nicht verkauft, wovon auszugehen ist, muss ein laaaangfristiger Vertrag mit einer Betreiberfirma, die 100-%-Tochter des TSV 1860 eV ist, geschlossen werden. Das heißt: Kein Geld der 1860-MGer für Hasans KGaA!!!

- Falls der TSV 1860 eV den Ausbau finanziert und eine eV-Tochterfirma das GWS betreibt, kommt eine weitere Bedingung: Keine roten Reservisten und keine roten Weiber mehr im GWS!

Der entschleunigte Verein

United Sixties, Thursday, 26.07.2018, 13:24 (vor 2853 Tagen) @ Commander

So in etwa sollte es sein. Und die KGaA zahlt Stadionmiete an unseren e.V. Bis ER die Lust verliert:-P

Der entschleunigte Verein

friedhofstribüne, Thursday, 26.07.2018, 17:58 (vor 2853 Tagen) @ BlueMav

https://www.sueddeutsche.de/sport/serie-zur-dritten-liga-der-entschleunigte-verein-1.4069823
guter Artikel zu 60 in der sz Serie zur 3. Liga

Soweit schon ganz gut, aber:
Sind solche Aussagen nicht konträr zu allem was einem von e.V. Seite erzählt wird.

Zitat Markus Schäflein:
"Auch für diesen Kader musste Ismaik wieder Geld zuschießen"

Sollte man daher nicht dem Autor und allen anderen Pressevertretern mal erklären, dass wir die 2 Millionen ja gar nicht benötigen, bzw. diese 2 Millionen auch noch gar nicht angewiesen wurden, und eigentlich so gar nicht ins Gewicht fallen sollten. Quasi nur in der Phantasie existent sind.

Oder sind die ganzen finanziellen Scharaden doch nicht umsonst, und wir hängen bei einem Austausch von fast der ganzen Mannschaft nach wie vor extremst am Tropf von Ismaik?

Nachdem sich die Presse ja wahrscheinlich auch etwas dabei denkt, wenn sie etwas schreibt bin ich teilweise bis umfänglich irritiert was denn jetzt Sache ist.

Auch etwas irritiert, aber evlt. doch mit Erklärung ;-)

Herbert, Friday, 27.07.2018, 14:01 (vor 2852 Tagen) @ friedhofstribüne

Oder sind die ganzen finanziellen Scharaden doch nicht umsonst, und wir hängen bei einem Austausch von fast der ganzen Mannschaft nach wie vor extremst am Tropf von Ismaik?

Nachdem sich die Presse ja wahrscheinlich auch etwas dabei denkt, wenn sie etwas schreibt bin ich teilweise bis umfänglich irritiert was denn jetzt Sache ist.

Aus den diversen Aussagen aus Artikeln, Interviews aber auch persönlichen Gesprächen und vor allem etwas "wirtschaftlicher Grundkenntnis" ;-) zum Thema Etatplanung bei Firmen sieht es für mich wie folgt aus:

Es wurden von der Geschäftsführung der KgaA (die hat nämlich solche Aufgaben) zwei Planungen für die nächste Saison (optimalerweise für die nächsten Jahre - auf die Bezeichnung "3-Jahres-Plan" wurde halt vorsichtshalber verzichtet) vergelegt. Einmal mit einem ausgeglichnen Haushalt und einmal mit einem zusätzlichen "Wunschetat" (damit Trainer und Sportdirektor auch glücklich sind bzw. eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Saison gegeben ist). Dann reden die Gesellschafter darüber und wenn HI anbietet 2 Mio. auf "Genusscheine" (Eigenkapitalersetzend und ohne Zins bzw. auch der Zins nur aus etwaiigen Gewinnen) zu zahlen, dann wird es für einen "Minderheitsgesellschafter" sehr schwer (geht natürlich durch 50+1) sich durchzusetzen. Durch eine Überschuldung von mehr als 60 Mio. in der KgaA sehe ich Genusscheine in Höhe von 2 Mio. Euro auch näher an einer Schenkung als an einem Darlehen, aber das ist halt Ansichtssache.

Auch etwas irritiert, aber evlt. doch mit Erklärung ;-)

Commander, Friday, 27.07.2018, 18:35 (vor 2852 Tagen) @ Herbert

Oder sind die ganzen finanziellen Scharaden doch nicht umsonst, und wir hängen bei einem Austausch von fast der ganzen Mannschaft nach wie vor extremst am Tropf von Ismaik?

Nachdem sich die Presse ja wahrscheinlich auch etwas dabei denkt, wenn sie etwas schreibt bin ich teilweise bis umfänglich irritiert was denn jetzt Sache ist.


Aus den diversen Aussagen aus Artikeln, Interviews aber auch persönlichen Gesprächen und vor allem etwas "wirtschaftlicher Grundkenntnis" ;-) zum Thema Etatplanung bei Firmen sieht es für mich wie folgt aus:

Es wurden von der Geschäftsführung der KgaA (die hat nämlich solche Aufgaben) zwei Planungen für die nächste Saison (optimalerweise für die nächsten Jahre - auf die Bezeichnung "3-Jahres-Plan" wurde halt vorsichtshalber verzichtet) vergelegt. Einmal mit einem ausgeglichnen Haushalt und einmal mit einem zusätzlichen "Wunschetat" (damit Trainer und Sportdirektor auch glücklich sind bzw. eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Saison gegeben ist). Dann reden die Gesellschafter darüber und wenn HI anbietet 2 Mio. auf "Genusscheine" (Eigenkapitalersetzend und ohne Zins bzw. auch der Zins nur aus etwaiigen Gewinnen) zu zahlen, dann wird es für einen "Minderheitsgesellschafter" sehr schwer (geht natürlich durch 50+1) sich durchzusetzen. Durch eine Überschuldung von mehr als 60 Mio. in der KgaA sehe ich Genusscheine in Höhe von 2 Mio. Euro auch näher an einer Schenkung als an einem Darlehen, aber das ist halt Ansichtssache.

Genussscheine sind eben nicht "eigenkapitalersetzend". Sie sind ein Zwitter zwischen Eigen- und Fremdkapital; aber doch eher Fremdkapital, weil es sozusagen ein Rückzahlungsversprechen durch die Ausschüttung zukünftiger Gewinne gibt.

Wären sie Eigenkapital, hätte HI mittlerweile ungefähr 285 % der Anteile. (Weil unser EK eben aus Aktien gebildet wird und nicht aus Genussscheinen.)

Tatsache ist, dass die KGaA völlig hoffnungslos bilanziell überschuldet ist und nie mehr wirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen kann.


Das bleibt die Kardinalsaufgabe von Präsidium und VR: einen Weg aufzuzeigen, wie aus dieser scheinbar ausweglosen Situation herausgekommen werden kann.

Auch etwas irritiert, aber evlt. doch mit Erklärung ;-)

United Sixties, Friday, 27.07.2018, 18:57 (vor 2852 Tagen) @ Commander
bearbeitet von United Sixties, Friday, 27.07.2018, 19:11

Ein bescheidener Vorschlag dazu war und bleibt: nie wieder den GF mehr Geld ausgeben ( budgetieren )zu lassen, als Einnahmen jährlich gesichert sind !
PLUS eine sicherlich weiter schwierige , aber hartnäckige Haltung gegenüber Mitgesellschafter inkl. kluger Verkaufsangebote , die ER eines Tages nicht mehr ausschlagen wird ( Stichwort neue ortsansässiger verlässlichere Mit-Gesellschafter, Mey-Konsortium ? usw.) und PLUS neuer Vereinbarungen zu Transfererlösen ( neuer Verteilerschlüssel für e.V., NLZ und Profibereich KGaA ) hinsichtlich Schuldenabbau .
Wer weiß denn heute schon , was es eines Tages für einen Rekordtransfer bei 1860 geben wird?
Aber Experten haben hier sicherlich weit bessere Eingebungen.:-D

Auch etwas irritiert, aber evlt. doch mit Erklärung ;-)

Herbert, Friday, 27.07.2018, 20:12 (vor 2852 Tagen) @ Commander

Genussscheine sind eben nicht "eigenkapitalersetzend". Sie sind ein Zwitter zwischen Eigen- und Fremdkapital; aber doch eher Fremdkapital, weil es sozusagen ein Rückzahlungsversprechen durch die Ausschüttung zukünftiger Gewinne gibt.

Je nach Ausgestaltung des Vertrages sind Genusscheine bei Bewertungen eben als Eigenkapital zu werten und haben, im Vergleich zu Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt (ebenfalls bei einer z.B. Insolvenzbewertung als Eigenkapitel zu werten) eben nicht kündbar bzw. müssen nicht "immer mal wieder" gestundet werden.

Wären sie Eigenkapital, hätte HI mittlerweile ungefähr 285 % der Anteile. (Weil unser EK eben aus Aktien gebildet wird und nicht aus Genussscheinen.)

Daher ja "eigenkaptalersetzend" und nicht "Eigenkapital".

Tatsache ist, dass die KGaA völlig hoffnungslos bilanziell überschuldet ist und nie mehr wirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen kann.

Und genau deshalb sehe ich, das kannst Du ja anders sehen, Genusscheine die incl. der Zinsen nur aus zukünftigen Gewinnen zu bedienen sind, schon sehr nahe an einer "Schenkung" (an die KgaA - nicht an den e.V.).

Das bleibt die Kardinalsaufgabe von Präsidium und VR: einen Weg aufzuzeigen, wie aus dieser scheinbar ausweglosen Situation herausgekommen werden kann.

ja, allerdings sehe ich da echt große Probleme.

Auch etwas irritiert, aber evlt. doch mit Erklärung ;-)

friedhofstribüne, Friday, 27.07.2018, 22:59 (vor 2851 Tagen) @ Herbert

Oder sind die ganzen finanziellen Scharaden doch nicht umsonst, und wir hängen bei einem Austausch von fast der ganzen Mannschaft nach wie vor extremst am Tropf von Ismaik?

Nachdem sich die Presse ja wahrscheinlich auch etwas dabei denkt, wenn sie etwas schreibt bin ich teilweise bis umfänglich irritiert was denn jetzt Sache ist.


Aus den diversen Aussagen aus Artikeln, Interviews aber auch persönlichen Gesprächen und vor allem etwas "wirtschaftlicher Grundkenntnis" ;-) zum Thema Etatplanung bei Firmen sieht es für mich wie folgt aus:

Es wurden von der Geschäftsführung der KgaA (die hat nämlich solche Aufgaben) zwei Planungen für die nächste Saison (optimalerweise für die nächsten Jahre - auf die Bezeichnung "3-Jahres-Plan" wurde halt vorsichtshalber verzichtet) vergelegt. Einmal mit einem ausgeglichnen Haushalt und einmal mit einem zusätzlichen "Wunschetat" (damit Trainer und Sportdirektor auch glücklich sind bzw. eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Saison gegeben ist). Dann reden die Gesellschafter darüber und wenn HI anbietet 2 Mio. auf "Genusscheine" (Eigenkapitalersetzend und ohne Zins bzw. auch der Zins nur aus etwaiigen Gewinnen) zu zahlen, dann wird es für einen "Minderheitsgesellschafter" sehr schwer (geht natürlich durch 50+1) sich durchzusetzen. Durch eine Überschuldung von mehr als 60 Mio. in der KgaA sehe ich Genusscheine in Höhe von 2 Mio. Euro auch näher an einer Schenkung als an einem Darlehen, aber das ist halt Ansichtssache.

Du sollst doch nicht auf meine rhetorischen Fragen antworten. :-D :-D :-D

Tatsächlich ist das für mich auch keine Frage ob das jetzt Genussscheine, Darlehen oder ähnliches sind, sondern viel mehr ob ich hier weiterhin öffentlich von HI subventioniert werden möchte. Offensichtlich stimmt das ja, was Hr. Schäflein bzgl. dem Kader und den 2 Millionen schreibt.

Auch etwas irritiert, aber evlt. doch mit Erklärung ;-)

Herbert, Friday, 27.07.2018, 23:24 (vor 2851 Tagen) @ friedhofstribüne

Du sollst doch nicht auf meine rhetorischen Fragen antworten. :-D :-D :-D

Sorry, bin noch nicht so lange hier und kenne die Regeln noch nicht.

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