Interview mit dem Herrn Doktor (Forum)
Das ist vermutlich einfach der Macht des Faktischen geschuldet. Ein Verein der einen Jahresumsatz von gut 3 Mio. € hat, besitzt 40% Anteile an einem Unternehmen, das bis zu 22 Mio. Miese im Jahr macht. Die restlichen Anteile kaufen geht nicht. Woher soll das Geld kommen? Der andere Anteilseigner ist ein unsicherer Kantonist. Man kann sich mit ihm noch nicht einmal auf persönlicher Ebene vernünftig auseinander setzen. Sondern nur über Typen mit denen man eigentlich aufgrund ihrer Vergangenheit lieber gar nicht mehr reden würde (Stimoniaris, Cassalette).
Da wären vermutlich ein oder zwei weitere Anteilseigner ein Segen. Böten sie ja vielleicht sogar die Möglichkeit eine Mehrheit gegen den jetzigen Mehrheitseigner zu bilden. Klar besteht auch die Gefahr, da einen noch größeren Stinkstiefel zu bekommen. Bin ja auch dafür, dass man versuchen sollte, die Anteile selbst zu besitzen und das alleinige Sagen zu haben. Realistisch ist das zumindest momentan leider nicht. Insofern hat er da schon Recht.
