Anarchy in the MVV

Kraiburger, Wednesday, 31.01.2018, 16:14 (vor 3018 Tagen) @ Schindluder

Gute Idee, aber aus reinem Selbstschutz werde ich nicht teilnehmen.


Der MVV ist einer der teuersten ÖPNV-Systeme in Europa, wobei den ständigen Fahrpreiserhöhungen keinerlei Innovationen oder Neuerungen gegenüber stehen. Also für den höheren Preis keine Mehrleistung. Die letzte U-Bahn-Station wurde 2009 eröffnet, bis dahin war es jährlich mindestens eine. Derzeit ist keine U-Bahn im Bau.


Das Zugangssystem lädt zum Schwarzfahren geradezu ein. Anstatt ticketbasierte Schleusen zu installieren wie überall üblich, wird auf einen "freien Zugang" gelauert, in der Hoffnung, man könne Schwarzfahrer direkt abkassiern. Für mich absolut unverständlich.

Pseudointellektuell verbrämter Parasitismus, und

hjs mitleidig, Wednesday, 31.01.2018, 16:54 (vor 3018 Tagen) @ Kraiburger

Herr Kraiburger is scheinbar noch nie mit der U-Bahn nach Moosach gefahren. Außerdem kann man die Investitionen nicht allein danach messen, da zum einen immer mehr U-Bahnhöfe saniert werden müssen und zum anderen ständig an der Trambahn erweitert wird.

Pseudointellektuell verbrämter Parasitismus, und

Kraiburger, Wednesday, 31.01.2018, 17:41 (vor 3018 Tagen) @ hjs mitleidig

Herr Kraiburger is scheinbar noch nie mit der U-Bahn nach Moosach gefahren. Außerdem kann man die Investitionen nicht allein danach messen, da zum einen immer mehr U-Bahnhöfe saniert werden müssen und zum anderen ständig an der Trambahn erweitert wird.

Mein Fehler: Ich war mir sicher, Moosach wurde 2009 eröffnet, tatsächlich war es 2010. Wow, .......
Welche Linien sind seitdem nochmal im Bau?

Der Kraiburger fährt seit 10 Jahren in den verschiedensten Städten der Welt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln:

- Überall auf der Welt wird saniert und nachgebessert
- Überall auf der Welt werden Stationen gebaut
- Überall auf der Welt sind sie mit Innovationen schneller dran als München
- Aber in München sind die Fahrten am teuersten, davon abgesehen dass das Tarifsystem ÜBERALL simpler gestaltet ist als in München.


Ich verstehs einfach nicht!

Also wer dem Münchner ÖPVN etwas positives abgewinnen kann, der ist noch nie woanders U-Bahn gefahren!

Für die Leistung, die der MVV/MVG bringt, war möglicherweise vor 10 Jahren der Fahrpreis noch gerechtfertigt. Nachdem aber 10 Jahre nur geschlafen und erhöht wurde, sicher nicht mehr!

Daher bekommt diese Initiative meine vollste Zustimmung!

Pseudointellektuell verbrämter Parasitismus, und

hjs naja, Wednesday, 31.01.2018, 18:57 (vor 3017 Tagen) @ Kraiburger

Also.

U-Bahnen sind halt sehr teuer. Mit Trambahnen fährt man manchmal besser. Das mit dem Schlafen ist nicht ganz falsch, aber halt auch nicht ganz richtig. Dass die MVG die schlechteste der Welt ist, kann ich dir selbst als nicht so weit gereister versichern. Mir fallen aus dem Stand mindestens fünf Städte ein, wo es in so gut wie jeder Hinsicht schlechter zugeht: Frankfurt, Berlin, Paris, New York, London.

Das mit dem komplizierten Tarifsystem und teiweise auch das mit den hohen Preisen (da gibt es andere Gründe auch noch für) wird so lange so bleiben, wie die schwarzen Landkreise die halb-rote Stadt München abzocken wollen. Also noch sehr lange.

Unabhängig davon:

hjs nochmal, Wednesday, 31.01.2018, 18:59 (vor 3017 Tagen) @ hjs naja

Wird denn irgendwas besser, wenn man MVG-Eigentum beschädigt und sich Dienstleistungen erschleicht? Also was genau wird davon besser? Ist es nicht eher so, dass ich als ehrlicher MVG-Abonnent für diese Arschlöcher extra zur Kasse gebeten werde? Ebenso wie indirekt der STeuerzahler, also gerade die Leute, für die diese heldenhaften Anarchisten zu kämpfen vorgeben.

Unabhängig davon:

HHeinz @, München, Wednesday, 31.01.2018, 19:17 (vor 3017 Tagen) @ hjs nochmal

Wird denn irgendwas besser, wenn man MVG-Eigentum beschädigt und sich Dienstleistungen erschleicht? Also was genau wird davon besser? Ist es nicht eher so, dass ich als ehrlicher MVG-Abonnent für diese Arschlöcher extra zur Kasse gebeten werde? Ebenso wie indirekt der STeuerzahler, also gerade die Leute, für die diese heldenhaften Anarchisten zu kämpfen vorgeben.

Das ist doch dieselbe Argumentation dass ohne die vielen Asylsuchenden der Hartz IV Satz doppelt so hoch sein könnte (Nein).

Oder andersrum: Das Geld für Schwarzfahrer wurde von 40 auf 60 Euro erhöht. Um wie viel Geld ist jetzt nochmal der Fahrpreis gesunken? Fiel die Preiserhöhung im darauf folgenden Jahr deutlich niedriger aus?

Wie viele Schwarzfahrer gibt es eigentlich in München, wie hoch ist der Kosten für den Personaleinsatz für Kontrollen?

Der Münchener MVV glänzt damit dass er seit vielen Jahren quasi zuschussfrei betrieben werden kann. Dabei wäre es meiner Meinung nach eigentlich die Aufgabe des Staates mit dem öffentlichen Nahverkehr Verkehrsströme sinnvoll zu steuern, soziale Härten auszugleichen und eine gute Alternative zum Individualverkehr anzubieten. Das sollte dann durchaus auch Steuergeld kosten genauso wie andere Infrastruktur (z.B. Berliner Flughäfen oder Stuttgarter Bahnhöfe) massiv mit Steuergeld subventioniert werden.

Die Aktion gefällt mir denn er legt den Finger in die Wunde während der MVV sich in der Regel nur noch selbst feiert.

Hast Du den Link wirklich komplett durchgelesen?

Herbert, Wednesday, 31.01.2018, 20:32 (vor 3017 Tagen) @ HHeinz

Die Aktion gefällt mir denn er legt den Finger in die Wunde während der MVV sich in der Regel nur noch selbst feiert.

Dir gefällt es also, wenn dazu aufgerufen wird (aufgrund zu hoher Preise oder was auch immer) die Automaten kaputt zu machen und dadurch, neben der Ausrede "der Automat war kaputt" auch noch zusätzliche Kosten bei der MVG produziert. Nein, das gefällt mir ganz und gar nicht. Wenn jemand ohne Fahrkarte fährt, dann die Kontrolleure aufhällt oder sich einen Spaß mit denen macht, dann ist mir das egal. Gefallen tuts mir nicht, aber es ist mir einfach egal. Wenn aber auf einer Website mit Worten die man juristisch nicht angehen kann, zu Vandalismus aufgerufen wird, dann gefällt mir das gar nicht bzw. ich finds ziemlich scheiße. :-(

Hast Du den Link wirklich komplett durchgelesen?

HHeinz @, München, Wednesday, 31.01.2018, 21:36 (vor 3017 Tagen) @ Herbert

Die Aktion gefällt mir denn er legt den Finger in die Wunde während der MVV sich in der Regel nur noch selbst feiert.


Dir gefällt es also, wenn dazu aufgerufen wird (aufgrund zu hoher Preise oder was auch immer) die Automaten kaputt zu machen und dadurch, neben der Ausrede "der Automat war kaputt" auch noch zusätzliche Kosten bei der MVG produziert. Nein, das gefällt mir ganz und gar nicht. Wenn jemand ohne Fahrkarte fährt, dann die Kontrolleure aufhällt oder sich einen Spaß mit denen macht, dann ist mir das egal. Gefallen tuts mir nicht, aber es ist mir einfach egal. Wenn aber auf einer Website mit Worten die man juristisch nicht angehen kann, zu Vandalismus aufgerufen wird, dann gefällt mir das gar nicht bzw. ich finds ziemlich scheiße. :-(

Erstmal vorab. Ich zünde jetzt sicherlich keine MVV Automaten an. Aber wenn Du mich fragst ob ich diesen Teil des Aufrufes gut finde dann muss ich leider gestehen dass ich mir darüber noch nicht genug Gedanken gemacht habe.

Ein bisschen erinnert mich das an die Versammlung. Du hast einen Vorschlag zur Diskussion gestellt. Dazu hast Du Dir vermutlich viele Gedanken gemacht. Ich hätte das das gerne ausdiskutiert bzw. ein paar dieser Gedanken fehlen mir anscheinend in meinem Meinungsbild. Am Ende einer Diskussion wäre ich vielleicht ebenfalls überzeugt gewesen (oder auch nicht). So wurde dann ein vielleicht etwas plumpes: "Er ist dagegen" daraus.

Um auf das Thema zurück zu kommen. Ich möchte dass sich etwas ändert. Wenn sich etwas ändern würde wenn man alle MVV Automaten anzünden würde käme ich vermutlich ins Grübeln. Meiner Meinung nach verwendet der Artikel das Stilmittel der bewussten Provokation, u.a. um Aufmerksamkeit zu erregen. Zumindest das hat funktioniert.

Aber wenn Du gerne eine Aussage hättest. Ich hätte vermutlich weniger Probleme mit der Beschädigung eines Automaten als wenn man z.B. Kontrolleure direkt angeht (auch verbal). Wer so einen Scheissjob machen muss ist bestraft genug.

Im statistischen Warenkorb eines Hartz IV Empfängers werden €26,21 veranschlagt und dafür kommt man mit dem MVV nicht allzu weit (für Bildung werden übrigens lustige €1.58 veranschlagt).

ich finde es auf jeden Fall gut wenn das Thema auf die Agenda der Menschen kommt. In Wien kostet ein Jahresticket 365 Euro für den Innenraum. Ohne Details zu kennen hört sich das auf den ersten Blick deutlich besser an als das was es aktuell in München gibt. In München kostet anscheinend schon das Jahresticket für Studenten attraktive 519 Euro.

Wäre ich Politiker würde ich jedem interessierten Bürger gerne eine fundierte Antwort geben können warum der ÖPNV in München trotzdem besser ist. Stattdessen lese ich immer nur: Frankfurt ist ja noch schlimmer also ist alles gut.

Soll jetzt kein persönlicher Angriff sein.

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Herbert, Wednesday, 31.01.2018, 22:33 (vor 3017 Tagen) @ HHeinz

Soll jetzt kein persönlicher Angriff sein.

Sehe ich auch nicht als solchen. Den MVV würde ich in München sogar komplett kostenlos anbieten. Leider würde dann wahrscheinlich das MVV-Netz zusammen brechen, aber das wäre mal interessant, was das den Steuerzahler kostet. o.K., die Konrolleure und diverse Mitarbeiter beim MVV die Karten verkaufen bzw. Dauerfahrscheine verwalten sind dann voraussichtlich arbeitslos, aber das wäre dann Mobilität für alle.

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Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Wednesday, 31.01.2018, 23:23 (vor 3017 Tagen) @ Herbert

Vandalismus und Schwarzfahren finde ich persönlich auch falsch. Selbst wenn ich das Zweite selber schonmal gemacht habe. Aber eben nicht mehr nachdem ich bis einen ersten Job hatte. Der ÖPNV ist eine Dienstleistung für die bezahlt werden sollte, was nicht verhindert, dass man die konkreten Preise durchaus kritisiert, denn auch mir erscheinen die Preise des MVV übertrieben. Aber Selbstjustiz ist halt immer so eine Sache.

Seh ich komplett anders

hjs selbstjustiziar, Thursday, 01.02.2018, 00:28 (vor 3017 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

Ich fand die Leberkässemmel, die ich mir gestern gekauft hab, deutlich zu teuer. Morgen klau ich mir eine und scheiß ihnen dann noch vor die Tür. Dann werden die sicher mit den Preisen runtergehen!

Seh ich komplett anders

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Thursday, 01.02.2018, 01:15 (vor 3017 Tagen) @ hjs selbstjustiziar

Ich fand die Leberkässemmel, die ich mir gestern gekauft hab, deutlich zu teuer. Morgen klau ich mir eine und scheiß ihnen dann noch vor die Tür. Dann werden die sicher mit den Preisen runtergehen!

*LOOOL*

Mit dem so gesparten Geld geht es dann in eine Spielhölle am Bahnhof und Du wirst reich ;-)

Seh ich komplett anders

HHeinz @, München, Thursday, 01.02.2018, 09:14 (vor 3017 Tagen) @ hjs selbstjustiziar

Ich fand die Leberkässemmel, die ich mir gestern gekauft hab, deutlich zu teuer. Morgen klau ich mir eine und scheiß ihnen dann noch vor die Tür. Dann werden die sicher mit den Preisen runtergehen!

Wo gibt es denn die staatliche Leberkasverkaufstelle? Der Staat hat ganz andere Aufgaben wie ein Vinzenzmurr und er sollte daher auch anders bewertet werden.
Auch gibt es günstige Alternativen zu teuren Leberkassemmeln, es gibt aber Menschen die sind auf den ÖPNV angewiesen den es gibt.

Aber dass es in München immer weniger echte Metzger (also nicht Vinzenzmurr Filialen) gibt ist durchaus ein Problem.

Seh ich komplett anders

hjs okay, Thursday, 01.02.2018, 11:42 (vor 3017 Tagen) @ HHeinz

Dann wende das halt auf die Stadtwerke an. Die gehoren der STadt und sollten alles umsonst anbieten. Oder auf die GWG. DA sollte man auch umsonst wohnen dürfen. Das macht dein Argument kaum besser.

Seh ich komplett anders

HHeinz @, München, Thursday, 01.02.2018, 14:52 (vor 3017 Tagen) @ hjs okay

Dann wende das halt auf die Stadtwerke an. Die gehoren der STadt und sollten alles umsonst anbieten. Oder auf die GWG. DA sollte man auch umsonst wohnen dürfen. Das macht dein Argument kaum besser.

Ich stelle mich gerne einer Diskussion über ein Anrecht auf angemessenes und bezahlbares Wohnen aber das war vermutlich nicht Deine Intention. Einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz gibt es ja auch. Es gibt sogar vereinzelt Überlegungen das kostenfrei anzubieten.

Und was die Stadtwerke betrifft. Natürlich würde ich es sehr begrüßen wenn es zumindest Sozialtarife gäbe denn dass der Energieverbrauch seit Jahren oberhalb der Inflationsrate steigt trifft vor allem die ärmeren Schichten der Bevölkerung.

Ich fahre kaum MVV, mir könnte es eigentlich egal sein aber selbstverständlich würde ich mir einen günstigeren ÖPNV wünschen. Für alle die ihn brauchen. Und selbstverständlich wäre ich bereit dafür z.B. höhere KFZ Steuern oder Benzin/Diesel Preise in Kauf zu nehmen. Wobei ich eine ortsbezogene Erhöhung der KFZ Steuer bevorzugen würde denn auf dem Land ist der ÖPNV oft gar nicht (mehr) existent.

Am Liebsten wäre mich allerdings eine City-Maut. Wer mit dem Auto rein will soll zahlen. Vielleicht wäre dann der Busbahnhof auch dort geblieben wo er viel sinnvoller war!?
Mit dem Geld finanziere ich dann den ÖPNV.

Denn leider ist der MVV zu vielen Zeiten inzwischen mehr als ausgebucht. Die Züge sind voll und die Stammstrecke ächzt unter der Last der vielen Pendler. Insofern fährt die eine Bevölkerungsgruppe jetzt SUV und die andere eben MVV. Ja, zugegeben eine ganz platte Formulierung.

Da wo ich wohne, am S-Bahnhof Laim gibt es seit Monaten keinen Aufzug mehr. Es gibt sowieso nur einen Aufzug und der wird gerade repariert. Da redet man schon gar nicht mehr drüber weil es Normalität geworden ist.
Vermutlich hat den alten Aufzug jemand angezündet.

Seh ich komplett anders

hjs pacifico, Thursday, 01.02.2018, 23:48 (vor 3016 Tagen) @ HHeinz

Stimme dir bei allem zu.

Wir könnten beim Verkehr jetzt auch über Verantwortlichkeiten reden, und wer was will, aber nicht durchsetzen kann.

Das alles ändert nix dran, dass es daneben ist, sich selbst das Recht rauszunehmen, nichts zu zahlen (während es gleichzeitig andere, z.T. auch wesentlich ärmere) tun. Und Sachen zu zerstören. Und dann zu hoffen, dass das die Preise sinken lässt. Das erschließt sich mir einfach nicht.

Aber lassen wir es.

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Joerg ⌂, Thursday, 01.02.2018, 08:23 (vor 3017 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

Vandalismus und Schwarzfahren finde ich persönlich auch falsch. Selbst wenn ich das Zweite selber schonmal gemacht habe. Aber eben nicht mehr nachdem ich bis einen ersten Job hatte. Der ÖPNV ist eine Dienstleistung für die bezahlt werden sollte, was nicht verhindert, dass man die konkreten Preise durchaus kritisiert, denn auch mir erscheinen die Preise des MVV übertrieben. Aber Selbstjustiz ist halt immer so eine Sache.

nicht ganz, ein beispiel, du gehst zu sechzig kaufst dir sagen wir mal eine sitzplatzkarte, gehts mit dieser durch den einlass und in dem moment wo du disch auf deine sitzplatz setzen möchstest steht da einer von sechzig und verlangt von dir nochmal geld, bzw. im aushang steht, dass du für den paltz nochmal bezahlen musst.
nichts anderes ist der öpnv, einmal finanzierst du den ganzen verein über deine steuern und kommunalen abgaben (so kommunalpolitiker sprüche: wir müssen dies und das erhöhen, damit wir letztendlich das defizit von bus u. bahn stopfen können) und dann mußt du noch mal eintritt bezahlen . . . von mir aus eine abgabe von x € und freie nutzung, ähnlich den studenten hier in kassel die bezahlen mit ihren semestergebühren von ca. 240 € bahn und bus mit und können diese frei nutzen, ebenso wie das fahrradverleihsytem nextbike . . . könnte man doch für alle bürger einführen

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hjs falsch vergleichi, Thursday, 01.02.2018, 09:10 (vor 3017 Tagen) @ Joerg

Das ist gewaltiger Quatsch, Jörg. Nach dieser Logik darfst du dich auch weigern, in der Kita zu zahlen, weil du auch Steuern zahlst. Und Parkgebühr, weil du auch Steuern zahlst. Und Theaterkarten, weil du auch Steuern zahlst. Und StromWasserGas an die Stadtwerke weil du ja schon Steuern zahlst.

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Joerg ⌂, Thursday, 01.02.2018, 09:20 (vor 3017 Tagen) @ hjs falsch vergleichi

Das ist gewaltiger Quatsch, Jörg.

nicht ganz

Nach dieser Logik darfst du dich auch weigern, in der Kita zu zahlen, weil du auch Steuern zahlst.

dies ist ein zusätzlicher service, nicht unbedingt notwendig, da mit der elternteilzeit kinder durchaus auch zu hause betreut werden können

Und Parkgebühr, weil du auch Steuern zahlst.

in dem falle ja, da durch die extra kfz-steuer (die ich übrigens abschaffen würde durch aufschlag auf den spritpreis, da einstehendes auto genauso viel grundkosten bezahlt wie einfahrendes)

Und Theaterkarten, weil du auch Steuern zahlst.

ist ein reines privatvergnügen

Und StromWasserGas an die Stadtwerke weil du ja schon Steuern zahlst.

ich kann ja auch mit holz feuern und mir ne solaranlage aufs dach legen, wenn ich strom bestelle muß ich oihn bezahlen, aber ich bestelle den und kann mir den anbieter aussuchen stadtwerke/eon oder oder, ebenso bei gas oder heute sogar bei wasser

ausserdem ist das keine logik, ich habe nicht gesagt, dass man den öpnv umsonst nutzen kann lies mal bitte genau nach:
von mir aus eine abgabe von x € und freie nutzung, ähnlich den studenten hier in kassel die bezahlen mit ihren semestergebühren von ca. 240 € bahn und bus mit und können diese frei nutzen, ebenso wie das fahrradverleihsytem nextbike . . . könnte man doch für alle bürger einführen

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Nik, Thursday, 01.02.2018, 09:50 (vor 3017 Tagen) @ hjs falsch vergleichi

Das ist gewaltiger Quatsch, Jörg. Nach dieser Logik darfst du dich auch weigern, in der Kita zu zahlen, weil du auch Steuern zahlst. Und Parkgebühr, weil du auch Steuern zahlst. Und Theaterkarten, weil du auch Steuern zahlst. Und StromWasserGas an die Stadtwerke weil du ja schon Steuern zahlst.

Der Staat hat aber die Möglichkeit, durch Steuern und Gebühren das Handeln der Menschen in eine gewünschte Richtung zu lenken.
wenn man will, fdass die Leute Kinder kriegen, sollte man u.a. die Kita-Gebühren abschaffen (manche Umlandgemeinden machen das ja auch schon).
Wenn man möchte, dass die Leute nicht mit dem Auto in Stadt fahren, sollte man PArkgebühren erhöhen und den ÖPNV attraktiver machen.
und zurück zum MVV-Anarchisten: Wenn immer mehr Menschen der Verwaltung zeigen, dass das jetzige System inefektiv und unattraktiv ist, passiert vielleicht eher was in der Richtung.

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hjs zweifelnd, Thursday, 01.02.2018, 11:45 (vor 3017 Tagen) @ Nik

Nein, dann werden die Preise erst recht erhöht, weil die Ausgaben steigen und die Einnahmen sinken. Der REst stimmt natürlich, und da passiert ja auch was. Aber ich bleib dabei: Wer das selbst in die Hand nimmt, wie in der Aktion beschrieben, der ist ein Parasit, der sich von den Zahlungen der anderen ernährt und das als irgendwie schönredet.

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Kraiburger, Thursday, 01.02.2018, 15:52 (vor 3017 Tagen) @ hjs zweifelnd

Nein, dann werden die Preise erst recht erhöht, weil die Ausgaben steigen und die Einnahmen sinken. Der REst stimmt natürlich, und da passiert ja auch was. Aber ich bleib dabei: Wer das selbst in die Hand nimmt, wie in der Aktion beschrieben, der ist ein Parasit, der sich von den Zahlungen der anderen ernährt und das als irgendwie schönredet.

Ich bin zu 100% beim Nik,


Und wenn sie dann weiter und immer weiter erhöhen, dann zahlt irgendwann gar keiner mehr. Und genau dafür sind die fehlenden Zugangskontrollen ja auch da?

Was spricht gegen Zugangstüren wie in Paris, London oder Lissabon üblich? Es sorgt dafür dass alle zahlen, so erspart man sich Schwarzfahrer genauso wie Kontrollettis und man kann die Kosten wieder senken.

Aber München legts ja drauf an, dass schwarz gefahren wird.

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Himbeer-Doni, Thursday, 01.02.2018, 12:19 (vor 3017 Tagen) @ Nik

Das ist gewaltiger Quatsch, Jörg. Nach dieser Logik darfst du dich auch weigern, in der Kita zu zahlen, weil du auch Steuern zahlst. Und Parkgebühr, weil du auch Steuern zahlst. Und Theaterkarten, weil du auch Steuern zahlst. Und StromWasserGas an die Stadtwerke weil du ja schon Steuern zahlst.


Der Staat hat aber die Möglichkeit, durch Steuern und Gebühren das Handeln der Menschen in eine gewünschte Richtung zu lenken.
wenn man will, fdass die Leute Kinder kriegen, sollte man u.a. die Kita-Gebühren abschaffen (manche Umlandgemeinden machen das ja auch schon).
Wenn man möchte, dass die Leute nicht mit dem Auto in Stadt fahren, sollte man PArkgebühren erhöhen und den ÖPNV attraktiver machen.
und zurück zum MVV-Anarchisten: Wenn immer mehr Menschen der Verwaltung zeigen, dass das jetzige System inefektiv und unattraktiv ist, passiert vielleicht eher was in der Richtung.

Ja, so wie in Hamburg letztes Jahr wo die unzufriedenen auch die "Richtung" vorgegeben haben,
weil Einkaufen mit Baseballschläger ist ja eh "attraktiver".
Ist der letzte Funken Anstand u. Respekt hinüber?
Ich glaube ja.

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Himbeer-Doni, Thursday, 01.02.2018, 09:47 (vor 3017 Tagen) @ HHeinz

Die Aktion gefällt mir denn er legt den Finger in die Wunde während der MVV sich in der Regel nur noch selbst feiert.


Dir gefällt es also, wenn dazu aufgerufen wird (aufgrund zu hoher Preise oder was auch immer) die Automaten kaputt zu machen und dadurch, neben der Ausrede "der Automat war kaputt" auch noch zusätzliche Kosten bei der MVG produziert. Nein, das gefällt mir ganz und gar nicht. Wenn jemand ohne Fahrkarte fährt, dann die Kontrolleure aufhällt oder sich einen Spaß mit denen macht, dann ist mir das egal. Gefallen tuts mir nicht, aber es ist mir einfach egal. Wenn aber auf einer Website mit Worten die man juristisch nicht angehen kann, zu Vandalismus aufgerufen wird, dann gefällt mir das gar nicht bzw. ich finds ziemlich scheiße. :-(


Erstmal vorab. Ich zünde jetzt sicherlich keine MVV Automaten an. Aber wenn Du mich fragst ob ich diesen Teil des Aufrufes gut finde dann muss ich leider gestehen dass ich mir darüber noch nicht genug Gedanken gemacht habe.

Ein bisschen erinnert mich das an die Versammlung. Du hast einen Vorschlag zur Diskussion gestellt. Dazu hast Du Dir vermutlich viele Gedanken gemacht. Ich hätte das das gerne ausdiskutiert bzw. ein paar dieser Gedanken fehlen mir anscheinend in meinem Meinungsbild. Am Ende einer Diskussion wäre ich vielleicht ebenfalls überzeugt gewesen (oder auch nicht). So wurde dann ein vielleicht etwas plumpes: "Er ist dagegen" daraus.

Um auf das Thema zurück zu kommen. Ich möchte dass sich etwas ändert. Wenn sich etwas ändern würde wenn man alle MVV Automaten anzünden würde käme ich vermutlich ins Grübeln. Meiner Meinung nach verwendet der Artikel das Stilmittel der bewussten Provokation, u.a. um Aufmerksamkeit zu erregen. Zumindest das hat funktioniert.

Aber wenn Du gerne eine Aussage hättest. Ich hätte vermutlich weniger Probleme mit der Beschädigung eines Automaten als wenn man z.B. Kontrolleure direkt angeht (auch verbal). Wer so einen Scheissjob machen muss ist bestraft genug.

Im statistischen Warenkorb eines Hartz IV Empfängers werden €26,21 veranschlagt und dafür kommt man mit dem MVV nicht allzu weit (für Bildung werden übrigens lustige €1.58 veranschlagt).

ich finde es auf jeden Fall gut wenn das Thema auf die Agenda der Menschen kommt. In Wien kostet ein Jahresticket 365 Euro für den Innenraum. Ohne Details zu kennen hört sich das auf den ersten Blick deutlich besser an als das was es aktuell in München gibt. In München kostet anscheinend schon das Jahresticket für Studenten attraktive 519 Euro.

Wäre ich Politiker würde ich jedem interessierten Bürger gerne eine fundierte Antwort geben können warum der ÖPNV in München trotzdem besser ist. Stattdessen lese ich immer nur: Frankfurt ist ja noch schlimmer also ist alles gut.

Soll jetzt kein persönlicher Angriff sein.

Ganz klar, der MVV ist zu teuer. Auch um wirklich wirkungsvoll gegen die immer werdende schlechte Luft in den Städten entgegenzuwirken wäre ein kostenloser ÖPNV der effektivste Schritt, ohne wenn und aber. Das wäre auch machbar wenn man wirklich wollte.
Aber Schwarzfahren und Automaten anzuzünden (ja wo samma denn?) geht wirklich nicht.
Da sollte das Gesetz mit voller Härte angewandt werden, auch für diejenigen die das noch verbreiten. Anarchie wird in jeder Demokratie bestraft, zu recht !

Ausserdem...haben manche nicht mal mehr einen Funken Anstand in sich drin ??

Pseudointellektuell verbrämter Parasitismus, und

Heidelberg, Thursday, 01.02.2018, 08:15 (vor 3017 Tagen) @ hjs naja

London? Ernsthaft?

Für mich eigentlich trotz der teils veralteten Bahnhöfe immer noch ein Vorbild an Effizienz. Alleine die Circle Line macht so unfassbar viel Sinn als Verteiler.

Ich lliebe die Londoner U-Bahn, aber

hjs londoncalling, Thursday, 01.02.2018, 08:17 (vor 3017 Tagen) @ Heidelberg

behindert darfst du da nicht sein. Oder alt.

Pseudointellektuell verbrämter Parasitismus, und

Kraiburger, Thursday, 01.02.2018, 15:33 (vor 3017 Tagen) @ hjs naja

Also.

U-Bahnen sind halt sehr teuer. Mit Trambahnen fährt man manchmal besser. Das mit dem Schlafen ist nicht ganz falsch, aber halt auch nicht ganz richtig. Dass die MVG die schlechteste der Welt ist, kann ich dir selbst als nicht so weit gereister versichern. Mir fallen aus dem Stand mindestens fünf Städte ein, wo es in so gut wie jeder Hinsicht schlechter zugeht: Frankfurt, Berlin, Paris, New York, London.


In keiner dieser Städte kostet eine vergleichbare Strecke wie vom Kolumbusplatz zum Giesinger Bahnhof (weniger als 2,0km) 2,30 Euro.

Und 2,30 Euro war der Preis dafür vor 5 Jahren, denn mittlerweile ist der Preis für die selbe Strecke um 26% gestiegen. Und zwar ohne Zugewinn für die Pendler, ausser dass manche Wägen jetzt auch grün blinken, statt nur rot. Was uns übrigens als wahnsinnig tolle Innovation verkauft wurde!


Und nein, ich lass mich mit dir nicht auf die Diskussion ein, dass nur die "schwarzen" Landkreise schuld an der Schludrigkeit wären.


Die MVV/MVG hat das Monopol auf den ÖPNV, und sie nutzen es schamlos am Kunden aus. Unverschämte Preiserhöhungen noch und nöcher, ohne dass ein tatsächlicher Leistungsgewinn dem entgegen steht.

Kein Wunder, dass immer mehr aufs Auto umsteigen!

Anarchy in the MVV

Stuttgart21, Thursday, 01.02.2018, 08:33 (vor 3017 Tagen) @ Schindluder

Die Aktion an sich finde ich nicht sonderlich ausgegoren.

Jeder, der da mitmacht, und auch die Initiatoren ziehen sich strafrechtlichen Ärger zu.

Über die aktuellen Preise des MVV und sogar die Kostenfreiheit des ÖPNV nachzudenken, halte ich aber für durchaus erlaubt.

Wir nehmen es wie selbstverständlich hin, dass wir öffentliche Straßen zu jeder Tages- und Nachtzeit mit unseren Autos kostenfrei nutzen können. Kein Mensch würde darüber nachdenken, hierfür dem einzelnen Autofahrer eine zusätzliche Gebühr abzuverlangen.

Natürlich könnte der Staat diesen kostenfreien Service auch bei Tram, Bus und S-Bahn anbieten.

Macht er aber nicht. Baut lieber für schlappe 8 Milliarden einen neuen Bahnhof im Schwabenlande. ;-)

Ist alles eine Frage der Verteilung.

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Anarchy in the MVV

Nik, Thursday, 01.02.2018, 08:49 (vor 3017 Tagen) @ Stuttgart21

Natürlich könnte der Staat diesen kostenfreien Service auch bei Tram, Bus und S-Bahn anbieten.

Macht er aber nicht. Baut lieber für schlappe 8 Milliarden einen neuen Bahnhof im Schwabenlande. ;-)

Oder einen zweiten Stammstreckentunnel in München für 3 Milliarden ;-)

Anarchy in the MVV

Dobrind, Thursday, 01.02.2018, 08:59 (vor 3017 Tagen) @ Stuttgart21

Die Aktion an sich finde ich nicht sonderlich ausgegoren.

Jeder, der da mitmacht, und auch die Initiatoren ziehen sich strafrechtlichen Ärger zu.

Über die aktuellen Preise des MVV und sogar die Kostenfreiheit des ÖPNV nachzudenken, halte ich aber für durchaus erlaubt.

. Kein Mensch würde darüber nachdenken, hierfür dem einzelnen Autofahrer eine zusätzliche Gebühr zu verlangen

Do I, und umsonst? Nimmer lang

Anarchy in the MVV

BlueMagic, Thursday, 01.02.2018, 09:11 (vor 3017 Tagen) @ Stuttgart21

Du hast nicht ganz recht. Ich denke mir jeden Tag, wenn ich an den Statussymbolfetischisten in ihren 8-10 m² Platz brauchenden Schwanzverlängerungen vorbei radle, dass man denen eigentlich für ihr asoziales raumfressendes, stinkendes und lärmendes Verhalten wesentlich mehr Geld abnehmen müsste. Nur darüber könnte man den Modal Split endlich in die richtige Richtung bringen. Und ich rede jetzt nicht von denen, die gesundheitliche Einschränkungen haben, schwere Dinge zu transportieren und ganz ungünstige Wege haben. Sondern von denen, die maximal 10 Kilometer in die Arbeit haben. Und das ist die große Mehrheit. Die meisten innerstädtischen KFZ-Fahrten sind unter 10 KM. Und dann nehmen diese Riesenteile auch noch unfassbar viel Platz weg, weil sie i.d.R. 95% der Zeit irgendwo geparkt werden müssen. Und das in der am dichtesten besiedelten Stadt in D, wo man ständig über Platzmangel jammert.
Gehe/Fahre mal mit offenen Augen durch die Stadt und schau wieviel Platz einschließlich Parkraum dem KFZ gewidmet ist und wieviel dem Fußgänger und dem Radler. Eine völlig verfehlte und menschenfeindliche Stadtentwicklungs- und Verkehrspolitik seit den 1950ern. Und nur ganz langsam ändert sich was.
Wenigstens hat man jetzt den enormen Einfluss der Automobillobbyisten erkannt und es regt sich Widerstand. Über jede Enthüllungsgeschichte von mauschelnden KFZ-Leuten freue ich mich, weil sich langsam die öffentliche Meinung dazu ändert. Leider viel zu langsam!

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Schindluder, Thursday, 01.02.2018, 11:26 (vor 3017 Tagen) @ BlueMagic
bearbeitet von Schindluder, Thursday, 01.02.2018, 11:40

Du hast nicht ganz recht. Ich denke mir jeden Tag, wenn ich an den Statussymbolfetischisten in ihren 8-10 m² Platz brauchenden Schwanzverlängerungen vorbei radle, dass man denen eigentlich für ihr asoziales raumfressendes, stinkendes und lärmendes Verhalten wesentlich mehr Geld abnehmen müsste. Nur darüber könnte man den Modal Split endlich in die richtige Richtung bringen. Und ich rede jetzt nicht von denen, die gesundheitliche Einschränkungen haben, schwere Dinge zu transportieren und ganz ungünstige Wege haben. Sondern von denen, die maximal 10 Kilometer in die Arbeit haben. Und das ist die große Mehrheit. Die meisten innerstädtischen KFZ-Fahrten sind unter 10 KM. Und dann nehmen diese Riesenteile auch noch unfassbar viel Platz weg, weil sie i.d.R. 95% der Zeit irgendwo geparkt werden müssen. Und das in der am dichtesten besiedelten Stadt in D, wo man ständig über Platzmangel jammert.
Gehe/Fahre mal mit offenen Augen durch die Stadt und schau wieviel Platz einschließlich Parkraum dem KFZ gewidmet ist und wieviel dem Fußgänger und dem Radler. Eine völlig verfehlte und menschenfeindliche Stadtentwicklungs- und Verkehrspolitik seit den 1950ern. Und nur ganz langsam ändert sich was.
Wenigstens hat man jetzt den enormen Einfluss der Automobillobbyisten erkannt und es regt sich Widerstand. Über jede Enthüllungsgeschichte von mauschelnden KFZ-Leuten freue ich mich, weil sich langsam die öffentliche Meinung dazu ändert. Leider viel zu langsam!

Sehr schön zusammengefasst und nicht zuletzt aus diesen Gründen ist der Widerstand völlig legitim. Auch und inbesondere schwarz zu fahren. Das das eine Straftat ist, aber andere mit den Drecks SUVs zu vergiften nicht, sagt doch alles. Automaten anzünden find ich auch grundstätzlich gut und verhältnismäßig´, bringt aber die Spiessbürger auf die Barrikaden und die lamentieren dann wieder von Anarchie wovon sie keine Ahnung haben (wie manche hier offenbar auch). Wenn es in der Tageschau mal wieder heisst in Somaila herrsche Anarchie, sieht man alleine schon wieder, wie die Volksverdummungsmaschine am laufen ist.
Wer Lust hat sich mit dem Thema grundsätzlich zu beschäftigen, dem sei der Link empfohlen. Wobei wichtig ist, dass der Stirner nur eine Denkrichtung im Rahmen der Anarchie vertritt. Ansonsten gilt hier, wie auch woanders, wenn man keine Ahnung von etwas hat, sollte man sich zurück halten.

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Anarchy in the MVV

Himbeer-Doni, Thursday, 01.02.2018, 12:24 (vor 3017 Tagen) @ Schindluder

Du hast nicht ganz recht. Ich denke mir jeden Tag, wenn ich an den Statussymbolfetischisten in ihren 8-10 m² Platz brauchenden Schwanzverlängerungen vorbei radle, dass man denen eigentlich für ihr asoziales raumfressendes, stinkendes und lärmendes Verhalten wesentlich mehr Geld abnehmen müsste. Nur darüber könnte man den Modal Split endlich in die richtige Richtung bringen. Und ich rede jetzt nicht von denen, die gesundheitliche Einschränkungen haben, schwere Dinge zu transportieren und ganz ungünstige Wege haben. Sondern von denen, die maximal 10 Kilometer in die Arbeit haben. Und das ist die große Mehrheit. Die meisten innerstädtischen KFZ-Fahrten sind unter 10 KM. Und dann nehmen diese Riesenteile auch noch unfassbar viel Platz weg, weil sie i.d.R. 95% der Zeit irgendwo geparkt werden müssen. Und das in der am dichtesten besiedelten Stadt in D, wo man ständig über Platzmangel jammert.
Gehe/Fahre mal mit offenen Augen durch die Stadt und schau wieviel Platz einschließlich Parkraum dem KFZ gewidmet ist und wieviel dem Fußgänger und dem Radler. Eine völlig verfehlte und menschenfeindliche Stadtentwicklungs- und Verkehrspolitik seit den 1950ern. Und nur ganz langsam ändert sich was.
Wenigstens hat man jetzt den enormen Einfluss der Automobillobbyisten erkannt und es regt sich Widerstand. Über jede Enthüllungsgeschichte von mauschelnden KFZ-Leuten freue ich mich, weil sich langsam die öffentliche Meinung dazu ändert. Leider viel zu langsam!


Sehr schön zusammengefasst und nicht zuletzt aus diesen Gründen ist der Widerstand völlig legitim. Auch und inbesondere schwarz zu fahren. Das das eine Straftat ist, aber andere mit den Drecks SUVs zu vergiften nicht, sagt doch alles. Automaten anzünden find ich auch grundstätzlich gut und verhältnismäßig´, bringt aber die Spiessbürger auf die Barrikaden und die lamentieren dann wieder von Anarchie wovon sie keine Ahnung haben (wie manche hier offenbar auch). Wenn es in der Tageschau mal wieder heisst in Somaila herrsche Anarchie, sieht man alleine schon wieder, wie die Volksverdummungsmaschine am laufen ist.
Wer Lust hat sich mit dem Thema grundsätzlich zu beschäftigen, dem sei der Link empfohlen. Wobei wichtig ist, dass der Stirner nur eine Denkrichtung im Rahmen der Anarchie vertritt. Ansonsten gilt hier, wie auch woanders, wenn man keine Ahnung von etwas hat, sollte man sich zurück halten.

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Machst jetzt du die Gesetze ?
Nein! Dann halte dich auch daran. Und andere anstiften zu etwas, wo sie sich für lange Zeit die Zukunft verbauen, weil strafbar, ist armselig und dumm.
Aber wenn man so einen Bücherschmarrn liest ist es auch kein Wunder.
Lies halt das Bistums-Bladl:-D .
Nur meine ganz bescheidene Meinung.

Anarchy in the MVV

Schindluder, Thursday, 01.02.2018, 12:34 (vor 3017 Tagen) @ Himbeer-Doni

Machst jetzt du die Gesetze ?
Nein! Dann halte dich auch daran. Und andere anstiften zu etwas, wo sie sich für lange Zeit die Zukunft verbauen, weil strafbar, ist armselig und dumm.

genau das ist der Punkt, ich mache die Gesetze nicht, darum muss ich mich auch nicht dran halten (so ein Argument der Anarchisten).
Wenn ich mir Leute wie dich ansehe ist das Argument für mich auch stichhaltig. Gegen einen Staat der Thesen wie deine vetritt würde ich mich auch mit allen Mitteln zur Wehr setzen. Soweit ist es zwar für mich noch nicht, aber die Tendenz momentan lässt mich schaudern.

Anarchy in the MVV

Himbeer-Doni, Thursday, 01.02.2018, 13:28 (vor 3017 Tagen) @ Schindluder

Machst jetzt du die Gesetze ?
Nein! Dann halte dich auch daran. Und andere anstiften zu etwas, wo sie sich für lange Zeit die Zukunft verbauen, weil strafbar, ist armselig und dumm.


genau das ist der Punkt, ich mache die Gesetze nicht, darum muss ich mich auch nicht dran halten (so ein Argument der Anarchisten).
Wenn ich mir Leute wie dich ansehe ist das Argument für mich auch stichhaltig. Gegen einen Staat der Thesen wie deine vetritt würde ich mich auch mit allen Mitteln zur Wehr setzen. Soweit ist es zwar für mich noch nicht, aber die Tendenz momentan lässt mich schaudern.

Mehr Demokrat wie ich gibts gar nie nicht.
Schön das du a bisserl zitterst, des schadet nicht:-P

Anarchy in the MVV

Schindluder, Thursday, 01.02.2018, 13:48 (vor 3017 Tagen) @ Himbeer-Doni

Mehr Demokrat wie ich gibts gar nie nicht.


Lupenrein nehm ich an.

Anarchy in the MVV

Demo-Krat, Friday, 02.02.2018, 07:35 (vor 3016 Tagen) @ Himbeer-Doni


Mehr Demokrat wie ich gibts gar nie nicht.
Schön das du a bisserl zitterst, des schadet nicht:-P

genau, deshalb brauchen wir auch keine Opposition, weil wir ja schon selber Demokraten sind :-D

Anarchy in the MVV

Chris (aus WS), Thursday, 01.02.2018, 13:11 (vor 3017 Tagen) @ Schindluder

ich sehe das alles nicht ganz so eindeutig. Der MVV macht meines Wissens 1 Mio. Defizit am Tag. Unser Landkreis (Rosenheim) hat vor wenigen Jahren mal kurzzeitig einen Beitritt erwogen, die Kosten dafür waren aber für den Gesamtlandkreis nicht machbar. Übrig geblieben ist zum Glück der kleine Streckenabschnitt von Wasserburg Bahnhof bis zur Landkreisgrenze Ebersberg (Tulling). Schön für mich, weil ich jetzt mit der Eintrittskarte vom Heimatbahnhof schön zu den Spielen ins Sechzger fahren darf. Schön auch für München-Pendler, weil deren Jahreskarte deutlich günstiger geworden ist. Ärgerlich hingegen für gelegentlich-nach-München-Fahrer mit Bahncard, weil es innerhalb des Tarifgebiets MVV keine Bahncardermäßigung gibt. Die zahlen jetzt mehr als früher.
Auch wenn man die Ticketpreise beim MVV natürlich kritisieren darf, sehe ich nicht, wie man durch Schwarzfahren eine Senkung erreichen will. Da wird eher das Gegenteil die Folge sein.
Als Frechheit sehe ich hingegen, dass Schwarzfahren immer noch eine Straftat ist, während Falschparken nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt. In beiden Fällen wird eine Leistung wie man so schön sagt "erschlichen", die Konsequenzen dafür sind höchst unterschiedlich.

Anarchy in the MVV

Schindluder, Thursday, 01.02.2018, 13:21 (vor 3017 Tagen) @ Chris (aus WS)

Auch wenn man die Ticketpreise beim MVV natürlich kritisieren darf, sehe ich nicht, wie man durch Schwarzfahren eine Senkung erreichen will. Da wird eher das Gegenteil die Folge sein.

Das das Ziel der Aktion ist die ja nicht, dass die Ticketpreise gesenkt werden. Die Forderung ist ja ein kostenfreies öffentliches Nahverkehrsystem. Was ich zu 100% unterstütze.
Es wird dort ja auch einen Gegenrechung aufgemacht, was gespart werden könnte. Dabei sind die Gesundheitskosten noch gar nicht erwähnt.

Anarchy in the MVV

Chris (aus WS), Thursday, 01.02.2018, 14:22 (vor 3017 Tagen) @ Schindluder

ein komplett aus Steuermitteln finanzierter kostenloser ÖPNV setzt natürlich voraus, dass auch flächendeckend im Land ein zeitlich wie räumlich gleichermaßen engmaschiger ÖPNV angeboten wird. Es gibt Gegenden, da würden die Leute gerne für die Busfahrkarte zahlen, wenn denn nur überhaupt ein Bus fahren würde. Dass die weiterhin zwangsweise auf den MIV angewiesen sind, während sie gleichzeitig mit ihren Steuergeldern den Münchnern den kostenlosen MVV finanzieren, wirst du dort kaum vermitteln können.

Anarchy in the MVV

Schindluder, Thursday, 01.02.2018, 14:24 (vor 3017 Tagen) @ Chris (aus WS)

ein komplett aus Steuermitteln finanzierter kostenloser ÖPNV setzt natürlich voraus, dass auch flächendeckend im Land ein zeitlich wie räumlich gleichermaßen engmaschiger ÖPNV angeboten wird. Es gibt Gegenden, da würden die Leute gerne für die Busfahrkarte zahlen, wenn denn nur überhaupt ein Bus fahren würde. Dass die weiterhin zwangsweise auf den MIV angewiesen sind, während sie gleichzeitig mit ihren Steuergeldern den Münchnern den kostenlosen MVV finanzieren, wirst du dort kaum vermitteln können.

da bin ich bei dir, natürlich flächendeckend. München leuchtet ja nach wie vor eh schon hell genug (viel zu hell für meinen Geschmack)

Anarchy in the MVV

BlueMagic, Thursday, 01.02.2018, 14:35 (vor 3017 Tagen) @ Chris (aus WS)

In einem Umkreis von bis zu 35/40 Kilometern zum Stadtrand der Kernstadt (nicht alle Arbeitsplätze sind im Zentrum) würde ich Radschnellwege bauen. Die wären wesentlich billiger zu haben als Straßen oder S-Bahnen. Mit einem S-Pedelec (bis 45 km/h) schafft man einen Schnitt von 35 km/h. Da gibt es auch schöne Statussymbole für viele tausend Euro.
Und Spaß macht es auch sich mit so einem schnellen Teil an der frischen Luft zu bewegen. Aufgrund der Motorunterstützung muss man auch nicht unbedingt viel schwitzen. Und viel gesünder als im Auto sitzen ist es auch. Wenn ich weiter draußen wohnen würde, hätte ich längst so ein Geschoß. In der Stadt selber sind sie wegen des vielen Verkehrs nicht so vorteilhaft, weil man zu oft stehen bleiben muss und nicht so schnell fahren kann. Zumindest im Berufsverkehr ist man aber in der Stadt mit einem Rad fast immer schneller am Ziel als mit dem PKW. Beim ÖPNV/Radvergleich hängt es natürlich von der Verbindung ab. Wenn man 1 x umsteigen muss, ist da i.d.R. auch das Rad die schnellere Alternative.

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Anarchy in the MVV

Nik, Thursday, 01.02.2018, 16:18 (vor 3017 Tagen) @ BlueMagic

Hör mir mit den Pedelecs auf.
Ich fahr jeden Tag knapp 20 km mit dem Rad - 10 hin, 10 zurück.
Da sitzen dann Rentner auf 5.000€-Geschossen und können's kaum beherrschen und gefährden dabei mich und sich selbst. Und die Unfallzahlen von den Teilen schnellen ja auch in die Höhe.
Zudem sind die Dinger für Ottonormalpendler wohl immer noch zu teuer.

Anarchy in the MVV

BlueMagic, Thursday, 01.02.2018, 16:53 (vor 3017 Tagen) @ Nik

Das ist die Krux mit diesen Statistiken.
Klar steigen die Unfallzahlen mit der Zunahme der Pedelecs. Logisch, dass es bei über 2 Mio. Pedelecs mehr Unfälle gibt, als noch vor vier Jahren mit unter 500.000 Pedelecs in D. Ich behaupte sogar, dass es unter Berücksichtigung der mehr gefahrenen Kilometer (mit Motor kann man einfach weitere Strecken schaffen und tut es auch weil es Spass macht!) nicht mehr Unfälle geworden sind.
Bei der Statistik nicht erfasst wurde der Unfallverursacher. Wie häufig haben die Pedelec-Fahrer den Unfall verursacht, wie häufig der Unfallgegner (i.d.R. KFZ- oder LKW-Fahrer)?

Klar gibt es viele Rentner, die nach jahrelanger Fahrradabstinenz durch die Pedelecs wieder zum Rad fahren animiert werden, bzw. ihnen der Motor das Rad fahren erst wieder ermöglicht. Das finde ich grs. sehr positiv. Denn Bewegung ist auch im hohen Alter verdammt wichtig. Wer sich viel bewegt bleibt gesünder und wird älter. Und der Zugewinn an Mobilität ist für die alten Leute einfach auch nicht zu unterschätzen. Man kommt mit den Dingern einfach weiter. Vielfach ist aber leider auch unsere unzureichende und gefährliche Fahrradinfrastruktur gehörig mit Schuld an den gefährlichen Situationen. Die Radwege meist wegen der absoluten Platzpriorität der Autos an den Rand zwischen parkende Autos und Fußgänger gezwängt. Meist geplant und gebaut vor dreißig oder vierzig Jahren als es noch wesentlich weniger Radfahrer und schon gar keine Pedelecs gab. Platz zum Überholen oft Fehlanzeige. Oder gefährlich. Kein Wunder, dass da viel passiert und auch du das Gefühl hast, dass es nicht mehr stimmig ist. Holland und Kopenhagen werden gerne als Positivbeispiele genannt. Da sollten wir hinkommen.

Klar gibt es auch Rentner, die erst mal wieder einen Fahrrad- und Verkehrskurs bräuchten.

Mal ein kleiner Beitrag von mir zum Thema Radfahren in München in einem anderen Forum:

Und ich stürze mich jetzt gleich wieder ins Großstadtgetümmel hier in MUC. Gott sei Dank kann ich dem größten Chaos jetzt zumindest z. T. ausweichen in dem ich über Hofgarten, Englischen Garten, Isarradweg einen Umweg fahre, dafür aber auf einem Teil des Weges keinen Autoverkehr habe.

Die Radl-Horrorstrecke muss ich leider viel zu oft nehmen:
Tal, Zweibrückenstraße, Rosenheimerstraße. Ein Graus! Im Tal kein Radweg, dafür aber 8m² Kisten mit meist nur einem Insassen, Taxis und Lieferverkehr. Einparken, Ausparken, in 2. Reihe stehen. Chaos. Da brauche ich mit dem Rad oft für wenige hundert Meter mehr als 5 Minuten.
Dann kommt die Kreuzung am Isartor. Meist Dauerstau im Berufsverkehr. 8 m² Symbole. Gehupe. Ampel praktisch immer rot. Nach der Kreuzung meist Fußgänger auf dem Radweg. Dann nach wenigen Metern wieder eine Ampel, die man mit dem Rad nie schafft. Danach in der Zweibrückenstraße der Radweg praktisch immer von einem Auto oder einem Lieferwagen zugeparkt. Daneben zwei Spuren stehende 8m² Symbole.
Im langsamen Schiebetempo auf dem viel zu engen Bürgersteig zwischen den Fußgängern durchschlängeln. Nach wenigen Metern eine Baustelle. Der Bauarbeiter hat seinen Baustellenzaun aufgemacht und schräg über den Radweg gestellt. Wieder auf den zu engen Bürgersteig. Über die Einmündung einer kleinen Seitenstraße drüber, wo man immer auf einen Rechtsabbieger gefasst sein muss oder es kommt einer aus der Seitenstraße, der nicht einbiegen kann, weil Stau. Ausweichen. Am Deutschen Patentamt entlang geht es dann ein paar Meter meist ganz gut. Bis zur nächsten Ampel vor der Ludwigsbrücke, die auch meist rot ist. Und wenn nicht, muss man praktisch immer damit rechnen, dass einen ein 8m² Statussymbol mit einem Insassen übersehen hat. Nach der Brücke geht es dann den Rosenheimer Berg hoch. Ein schmaler vom Gehweg abmarkierter sehr unebener Radweg. Fußgänger rechts. Langsame Radfahrer, überholen kaum möglich. Und dann auch noch -nicht so selten- Gegenverkehr/Geisterradler! Dann die Abbiegesituation vor dem Gasteig: ich will rechts die Rosenheimer weiter. Viele Radfahrer biegen an der Ampel links ab schräg über die Kreuzung in die Preysingstraße und blockieren an der roten Ampel den Radweg zum halbrechts weiterfahren. Wieder auf Fußgänger achten. Dann der auf der Straße abmarkierte Radweg in der Rosenheimer Straße neben dem Motorama. Parkende LKWs, Lieferfahrzeuge, ein- und ausparkende PKWs. Mit Warnblinke auf dem Radweg in 2. Reihe stehende PKWs. Es gibt im Berufsverkehr keinen einzigen Tag an dem ich da ohne auf die Straße ausweichen zu müssen vorbei komme! Dann die Kreuzung Rosenheimer Platz. Da ist der Radweg durch einen Grünstreifen getrennt vom Bürgersteig. Für die Fußgänger ist der Radweg damit aber der kürzeste Weg von und zur Ampel. Pech gehabt, lieber Radler: du bremst und schaffst die Grünphase der Ampel nicht mehr! Mir doch wurscht. Danach kommen die berühmt-berüchtigten 600 Meter der Rosenheimer Straße ohne Radweg. Jetzt ja gnädiger Weise seit ein paar Wochen nur noch Tempo 30. Ich will nicht nur negativ sein. Es ist tatsächlich etwas besser geworden. Einer selbsternannten Radlhauptstadt aber immer noch unwürdig. Geschwindigkeitskontrolle habe ich noch keine gesehen. Wenigstens nehmen die KFZ-Lenker jetzt mit den aufgezeichneten Fahrradsymbolen meist etwas mehr Rücksicht. Und nach den 600 Metern Tempo 30 ohne Radweg kommt die Kreuzung Orleansstraße. Auch ein Schmankerl. Die an der Ampel haltenden KFZs überhole ich immer auf dem Gehweg, weil ich es nicht einsehe mich in die Abgase zu stellen. Stelle mich dann gut sichtbar vor die Autos um bei Grün losfahren zu können. Auf der drüberen Seite der Kreuzung ist gerade Baustelle, d.h. Gehweg und Radweg sind dicht und ich muss schauen, dass ich möglichst schnell rüber komme um auf der rechten Autospur zu sein, bevor mich ein 8m² Symbol mit einem Insassen und vielen PS überholt. Dann geht es ohne Radweg (wegen der Baustelle) durch eine Bahnunterführung. Danach endet der Bauzaun und man hat eine kleine Auffahrrampe für die Radler geteert, damit sie wieder auf den Radweg kommen. Da diese relativ steil ist muss man etwas nach links in den überholenden Autoverkehr hinein ausholen, damit man nicht Gefahr läuft zu stürzen.

Man sieht, es macht so richtig Spaß im Berufsverkehr in MUC Rad zu fahren.

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Anarchy in the MVV

Nik, Thursday, 01.02.2018, 17:13 (vor 3017 Tagen) @ BlueMagic

Irgendjemand hatte mal vorgeschlagen, die Unterstützungsleistung des eBikes an die Kraft des Fahrers anzupassen - also jemand mit wenig eigenr Kraft bekommt auch nur mäßige Unterstützung, damit da eben kein Ungleichgewicht entsteht.
Klang für mich sinnvoll.
Ich persönlich finde die Dinger ja unsportlich ;-) - aber gerade für alte Leute als Mobilitäts-Ermöglicher schon toll, da hast Du recht.

Anarchy in the MVV

friedhofstribüne, Thursday, 01.02.2018, 17:25 (vor 3017 Tagen) @ Nik

Irgendjemand hatte mal vorgeschlagen, die Unterstützungsleistung des eBikes an die Kraft des Fahrers anzupassen - also jemand mit wenig eigenr Kraft bekommt auch nur mäßige Unterstützung, damit da eben kein Ungleichgewicht entsteht.
Klang für mich sinnvoll.
Ich persönlich finde die Dinger ja unsportlich ;-) - aber gerade für alte Leute als Mobilitäts-Ermöglicher schon toll, da hast Du recht.


Und dann muss ich als Rentner samt Mobilitäts-Ermöglicher mit 35 durch die Stadt brettern?

Man könnte ja auch spazieren gehen. Aber ich erkenne wahrscheinlich nicht die Zeichen der schönen neuen Welt. :-|

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Nik, Thursday, 01.02.2018, 17:42 (vor 3016 Tagen) @ friedhofstribüne

Bevor der Rentner mit seinem SUV zum Viktualienmarkt zum Einkaufen fährt, setzt er sich lieber aufs eBike, oder?

Anarchy in the MVV

friedhofstribüne, Thursday, 01.02.2018, 19:40 (vor 3016 Tagen) @ Nik

Bevor der Rentner mit seinem SUV zum Viktualienmarkt zum Einkaufen fährt, setzt er sich lieber aufs eBike, oder?

Du wirst nicht glauben wieviel Idioten mit dem SUV bei mir direkt am Viktualienmarkt zum Biosupermarkt zum einkaufen fahren, um dann eingeflogene chinesische Biolinsen zu kaufen. :-D

Anarchy in the MVV

BlueMagic, Thursday, 01.02.2018, 21:10 (vor 3016 Tagen) @ friedhofstribüne

Man wird von einem Pedelec bis zu 25/26 km/h unterstützt. Von einem S-Pedelec bis 45 km/h. Man kann z.B. bergab auch 50 oder 60 fahren. Man muss das aber nicht tun. Hat auch mit einem schnellen S- Pedelec gemütlich mit 20 dahincruisen. Dann halt mit wenig Kraftaufwand und wenig Stromverbrauch. Ich schaffe in der Stadt mit dem Pedelec einen Schnitt von 20 - 23 km/h, je nach Lust, Kraft und Verkehrslage.
Mit einem S- Pedelec könnte man einen höheren Schnitt fahren, wenn es der Verkehr zulässt. Muss man aber nicht. Aber für viele Pendler aus FS, ED, FFB, STA, DAH oder EBE wäre das eine Alternative zur überfüllten S-Bahn oder dem Auto. Bei einem Schnitt von 35 über Land sind 30 km einfache Arbeitsstrecke kein Problem.

@Nik unsportlich ist relativ. Man muss ja schon treten, wenn man Unterstützung haben will. Je mehr Kraft ich reinstecke um so mehr gibt der Motor dazu. Es ist ein Drehmomentsensor eingebaut. Den Vorschlag von dem Typen habe ich vernommen, aber nicht verstanden, weil das fast alle Pedelecs schon haben. Populistische Scheisse!
Ich bin im letzten Jahr 14.000 km mit dem Pedelec gefahren. Das hätte ich mit einem herkömmlichen Bio-Bike niemals gemacht. Ich mache es, weil es so viel Spass macht und ich süchtig nach den Endorphinen bin, die sich nach 20 Minuten an der Isar entlangradeln bilden. Grosshesseloher Brücke oder Grünwalder Berg: scheissegal, scheissegal, scheissegal ...
Würde ich mit dem Bio- Bike nie machen. Wäre ich viel zu faul mich da hoch zu quälen.
Also habe ich durch das e- Bike letztendlich viel mehr Bewegung als mit einem herkömmlichen Bike und das bei jedem Wetter. Und das Beste daran: Erkältung??? Grippe??? Seit Jahren nicht mehr.

Sorry das ich das jetzt schreibe

Est60, Friday, 02.02.2018, 08:26 (vor 3016 Tagen) @ BlueMagic

aber als leidenschaftlicher Radfahrer (Rennrad ~8.000 km bei ca. 150.000hm / Jahr) muss ich es einfach.

Du freust dich über die Bildung von Endorphinen dank Maschinenradeln?? :-D :-D :-D
Das ist vergleichbar, wie wenn eine Frau stolz auf ihre Oberweite ist, obwohl diese nur dank Silikon nach etwas aussieht.
Oder wie ein "Mann 50 aufwärts" der Dank L'Oreal noch keine grauen Haare hat und damit aussieht wie der Gazprom-Gert.

Ich stimme zu.
Dank der E-Bikes gehen viele Leute jetzt einer Freizeitbeschäftigung nach, die sie sonst nicht ausüben würden.
Dies aber als sportliche Betätigung zu bezeichnen, ist schon bisserl armselig. Sorry

Sorry das ich das jetzt schreibe

tomtom, Friday, 02.02.2018, 09:49 (vor 3016 Tagen) @ Est60

Reicht da L'Oreal wirklich? Frage für nen Freund.

(...)

Oder wie ein "Mann 50 aufwärts" der Dank L'Oreal noch keine grauen Haare hat und damit aussieht wie der Gazprom-Gert.

Sorry das ich das jetzt schreibe

Est60, Friday, 02.02.2018, 10:03 (vor 3016 Tagen) @ tomtom

Keine Ahnung.
Der Wedel, der Schröder, der ........????
Die müssen das wissen ;-)

Sorry das ich das jetzt schreibe

BlueMagic, Friday, 02.02.2018, 11:05 (vor 3016 Tagen) @ Est60

Ich glaube diese weit verbreitete Fehlinterpretation des Radfahrens mit Motorunterstützung kommt von der Fehleinschätzung, dass man sich damit überhaupt nicht mehr anstrengen muss. Das ist falsch. Man muss beim Anfahren etwas weniger Kraft aufwenden. Wenn das schwere Ding mal rollt, ist der Kraftaufwand in der Ebene ähnlich wie bei einem normalen Bio-Rad. Den ganz großen Vorteil haben diese Dinger aber wenn es bergauf geht. Da muss man auch stärker treten, damit man hoch kommt, sich aber nicht vollständig verausgaben, wenn man einigermaßen schnell oben sein will. Irgendwelche Hügel oder Anstiege halten einen nicht mehr davon ab, bestimmte Strecken zu fahren, die man sich nach 40 gefahrenen Kilometern dann mit einem Bio-Bike doch überlegt. Mit 30 oder 40 vielleicht noch nicht, aber wenn man auf die 60 zugeht eben schon. Und so fahre ich eben wesentlich mehr als ich ohne Unterstützung jemals fahren würde und bin dann am Abend genau so ausgelaugt als wenn ich mit dem Bio-Rad nur die halbe Strecke gefahren wäre. Und wenn man im Büro nicht komplett verschwitzt ankommen will, macht es natürlich auch großen Sinn.
Kann nur jedem raten, mal Pedelec zu fahren. Und zwar nicht nur eine halbe Stunde rund um den Block des Händlers. Sondern mehrere Tage die ganz normalen Strecken und Ausflüge. Und plant gleich mal mehr Zeit ein, weil ihr nämlich feststellen werdet, dass man einfach Lust hat, das nächste Ziel in 15 Kilometern auch noch mit zu nehmen, weil man es jetzt kann. 80-90 Kilometertouren sind problemlos möglich. Einige Sport-Aficionados mit ihren Rennrädern lachen da vielleicht drüber. Aber allzu viele normal sportliche Menschen, die mal an einem Tag solche Strecken fahren, gibt es bestimmt nicht.
Und das Beste ist:
Im Pedelecforum gibt es immer wieder Rückmeldungen von ehemaligen adipösen Couchpotatoes, bei denen innerhalb weniger Wochen Pedelec-Pendeln die Pfunde gepurzelt sind. Was glaubst wie sich deren Pumpe und der Arzt freuen.

Es ist natürlich kein Powersport. Aber um die Ausdauerfitness zu erhöhen und sich genug zu bewegen ist es genial!

Anarchy in the MVV

Ludwigshafener, Thursday, 01.02.2018, 15:51 (vor 3017 Tagen) @ Schindluder

Ist hier bei mir genauso unverschämt teuer und wird eigentlich jedes Jahr noch mehr; natürlich ohne dass sich etwas bessert (gut, dass ist wohl rein subjektiv). Jeden morgen unpünktlich und abends genauso. Dafür zur Rushhour alles überfüllt. Habe nur ein Ticket, weil ich den ÖPNV beruflich nutze (arbeite in der Innenstadt; ja so was gibt's in Ludwigshafen (noch)).

Aber ist halt dann doch günstiger als 4-6 Euro täglich fürs parken zu bezahlen. Der normale Einzelfahrschein kostet aktuell 2,60 Euro. Einfach unverschämt!

Anarchy in the MVV

Himbeer-Doni, Thursday, 01.02.2018, 18:58 (vor 3016 Tagen) @ Schindluder

Da müsst schon sehr viel passieren das meine Frau u. ich mit den öffentlichen fahren würde...
1; Zu teuer, deswegen schwarzfahren würde ich selbstverständlich nicht.
2; alles zu unappetitlich, von den U/S- Bahnen hin bis zu den Bahnhöfen. Alles speckig, dreckig runtergekommen und es stinkt nach allem Menschenmöglichem.
Vandalismus überall, gut neuerdings ist dies ja nicht mehr unanständig und beileibe keine Straftat wie mir der angezeigte Link oben sagen will.
3; Von den Mitfahrern sind mir die meisten suspekt. Alles dabei was Rang u. Namen hat.
Bsuffane, Zugedröhnte immer mehra, Assoziale, Gegröhle, das ganze (Gsindl)Spektrum halt.
Die normalen Fahrgäste werden anscheinend immer weniger, so kommts mir halt vor.

Darum hab ich meiner Frau auch einen kleinen Fiat gekauft, weil sie schon selbst mehrere unappetitliche Erfahrungen machen musste. Auch die viel gepriesene "Armlänge Abstand" hat sich als nicht wirkungsvoll erwiesen (in den Schritt gefasst u. gezwickt). Da hatts gschaut und fast geweint die Altbürgerin. Zu denjenigen die das gemacht haben schreib ich nix, weil ich dann nämlich wieder ein Nazi, oder zumindest rechts angehaucht bin. Das möchte ich vermeiden.

Weil im Auto bestimm ICH wer drin sitzt. Daß das alles ein bisserl mehr kostet ist OK.
Und einen SUV, und Diesel fahr ich eh nicht, weil so etwas in der Stadt a Blödsinn ist.

Anarchy in the MVV

hjs ursache-wirkung, Wednesday, 14.02.2018, 16:44 (vor 3004 Tagen) @ Schindluder

Das haben mit Sicherheit die deutschlandweiten Schwarzfahrer erreicht. Und die Automaten-Anzünder. Die waren das.

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Schindluder, Thursday, 15.02.2018, 11:57 (vor 3003 Tagen) @ hjs ursache-wirkung

Das haben mit Sicherheit die deutschlandweiten Schwarzfahrer erreicht. Und die Automaten-Anzünder. Die waren das.

tut mir leid wenn dir der Gedankensprung zu gross war. Geht dann doch eher darum, dass die Verzweiflung der Autolobby Verbände jetzt sogar schon dazu führt, dass man Brüssel vorschlägt den ÖPNV für umsonst zu machen und mir dafür ein extra Fred zu blöd war.
Aber Schwarzfahren und Automaten abfackeln bleibt trotzdem geil.

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Nik, Thursday, 15.02.2018, 12:08 (vor 3003 Tagen) @ Schindluder

Aber Schwarzfahren und Automaten abfackeln bleibt trotzdem geil.

Made my day :-D

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hjs klar, Thursday, 15.02.2018, 15:09 (vor 3003 Tagen) @ Schindluder

Geil schon.
Solange einem bewusst ist, dass man selbst der Arsch ist und nicht der MVV.

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