Neugründung Löwen-Fanclub (Forum)

Z*, Monday, 29.01.2018, 10:48 (vor 3021 Tagen)

Gestern gründeten wir einen Löwen-Fanclub, aus dem Stand über 100 Beitritte.
Einen prächtigen Eindruck vermittelte Löwenpräsident Robert Reisinger, der in unserer Gemeinde wohnt.
Interessant daß es in unserer Region (im Osten Münchens) keine Mitgliedschaften in der ARGE gibt. Das bleibt hoffentlich so!

Gratuliere!

Amafan, Monday, 29.01.2018, 10:49 (vor 3021 Tagen) @ Z*

Gestern gründeten wir einen Löwen-Fanclub, aus dem Stand über 100 Beitritte.
Einen prächtigen Eindruck vermittelte Löwenpräsident Robert Reisinger, der in unserer Gemeinde wohnt.
Interessant daß es in unserer Region (im Osten Münchens) keine Mitgliedschaften in der ARGE gibt. Das bleibt hoffentlich so!

Wie heißt euer Fanclub? Sind einige auch Vereinsnmitglieder?

Gratuliere!

Z*, Monday, 29.01.2018, 11:31 (vor 3021 Tagen) @ Amafan

Fan-Verein Poinger Löwen e.V. !
Einige sind Mitglieder.
Der jmaas glänzte allerdings durch Abwesenheit.

Neugründung Löwen-Fanclub

Kraiburger, Monday, 29.01.2018, 11:32 (vor 3021 Tagen) @ Z*

Gestern gründeten wir einen Löwen-Fanclub, aus dem Stand über 100 Beitritte.
Einen prächtigen Eindruck vermittelte Löwenpräsident Robert Reisinger, der in unserer Gemeinde wohnt.
Interessant daß es in unserer Region (im Osten Münchens) keine Mitgliedschaften in der ARGE gibt. Das bleibt hoffentlich so!

Die Münchner ARGE-Region wird seit einigen Monaten "kommissarisch" von Neuburg aus betreut, da sich innerhalb der Stadtgrenzen niemand finden ließ, der die Münchner Fans gemäß den ARGE-Statuten betreut.

Die Leute, die sich selbst vorgeschlagen hatten, wurden energisch abgelehnt.

ARGE macht durchaus Sinn, auch für den Osten von München

Herbert, Monday, 29.01.2018, 18:56 (vor 3021 Tagen) @ Z*

Interessant daß es in unserer Region (im Osten Münchens) keine Mitgliedschaften in der ARGE gibt. Das bleibt hoffentlich so!

Die ARGE und auch eine Mitgliedschaft dort macht für einen Fanclub schon Sinn. Wenn einige eine andere Sichtweise auf vergangene bzw. vorhandene Sachverhalte und natürlich auch evtl. Konflikte haben, dann ist das kein Grund "die ARGE" bzw. vor allem die Fanclubs in der ARGE schlecht zu finden. Denkt doch darüber nach, ob eine Mitgliedschaft in der ARGE nicht doch Sinn für Euch macht. Wenn Ihr dann zum Entschluss kommt, macht keinen Sinn ist das o.K., aber evtl. macht es ja doch Sinn und Ihr entscheidet Euch für eine Mitgliedschaft.

Nicht die einzelne Meinung von Personen sondern das:

§ 2 Zweck, Ziele und Aufgaben:
a) Zweck des Vereins ist es, alle Fanclubs des TSV München von 1860 e.V. in einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen.
b) Ziel des Vereines ist es, die sportlichen und Freizeit bezogenen Interessen der angeschlossenen Mitglieder durch entsprechende Angebote zu fördern und zu lenken. Dazu werden vom Verein Veranstaltungen auf kulturell und Freizeit bezogener Basis, Fußballveranstaltungen außerhalb des Deutschen Fußballbundes sowie andere, den Zielen und Aufgaben entsprechende Veranstaltungen durchgeführt.
c) Der Verein stellt sich insbesondere die folgenden Aufgaben:
1. Betreuung und Beratung der ihm angeschlossenen Fanclubs.
2. Unterstützt Aktionen gegen Rowdytum, Diskriminierung, Rassismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus.
3. Zur Verwirklichung der Aufgaben ist der Verein bestrebt, qualifizierte Personen als ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen.
4. Die ARGE unterstützt den TSV München von 1860 e.V. zu jeder Zeit und in jeglicher der Sache dienlichen Form.

ist die ARGE bzw. die Ziele und Aufgaben der ARGE. Es liegt an jedem einzelnen Fanclub innerhalb der ARGE was aus den obigen Zielen und Aufgaben wird.

Fragt doch einfach mal, was die ARGE unter "Betreuung und Beratung der ihm angeschlossenen Fanclubs" genau meint bzw. macht und evtl. seid Ihr ja überrascht, was die ARGE Euch bringt. Wenn nicht, dann könnt Ihr immer noch entscheiden in der ARGE nicht Mitglied zu werden.

ARGE macht durchaus Sinn, auch für den Osten von München

Commander, Monday, 29.01.2018, 20:52 (vor 3021 Tagen) @ Herbert

Ja, geht in die ARGE.

Jeder registrierte Fanclub mit Mitgliedern, die einen ungetrübten Blick auf Sechzig München haben und die sich nicht von der ARGE-Vorstandschaft beeinflussen lassen, ist wichtig!!!

ARGE macht durchaus Sinn, auch für den Osten von München

Kraiburger, Monday, 29.01.2018, 21:16 (vor 3021 Tagen) @ Herbert

Herbert, manchmal bist komisch ...

ARGE macht durchaus Sinn, auch für den Osten von München

Herbert, Monday, 29.01.2018, 21:21 (vor 3021 Tagen) @ Kraiburger

Herbert, manchmal bist komisch ...

Ich weis, aber die ARGE an sich ist doch eine gute Organisation. Wenn man sich auf die Betreuung der Fanclubs konzentrieren würde und eine sinnvolle Informationspolitik (fair und objektiv) betreiben würde, dann wäre das doch perfekt. o.K., zweimal "würde" in einem Satz ist problematisch, aber evtl. ändert sich ja auch in der ARGE was.

ARGE macht durchaus Sinn, auch für den Osten von München

Weisswuaschd to go, Tuesday, 30.01.2018, 10:37 (vor 3020 Tagen) @ Herbert

aber evtl. ändert sich ja auch in der ARGE was.

Den Satz hört man inzwischen auch schon über 20 Jahre :D :D :D

ARGE macht durchaus Sinn, auch für den Osten von München

tomtom, Tuesday, 30.01.2018, 11:06 (vor 3020 Tagen) @ Weisswuaschd to go
bearbeitet von tomtom, Tuesday, 30.01.2018, 11:16

aber evtl. ändert sich ja auch in der ARGE was.

Den Satz hört man inzwischen auch schon über 20 Jahre :D :D :D

Habe den u.a. Text über die ARGE 2004 für den "Löwenmut" geschrieben. Wer's layoutet sehen will, im "Löwenmut"-Archiv sind bekanntlich alle Hefte als PDF erhältlich, der Text erschien in der Ausgabe Nr. 3/2004, S. 28f. Naja, jeder möge sich selbst ein Bild davon machen, was sich in knapp anderthalb Jahrzehnten geändert hat. (-;

50000 Löwenfans wo seid Ihr?
Oder warum die ARGE ein Auslaufmodell ist

Warum muss ich wenn ich an die ARGE denke, immer
an ein volles Wirtshaus denken? So eine gut gefüllte
Schankstätte ist ja in den meisten Fällen nix
Schlechtes. Nur in diesem Wirtshaus ist die Stimmung
irgendwie dahin, der Wirt versucht, mit Freigetränken
die Gäste noch zum Bleiben zu bewegen, und der
Raum ist von Rauch und anderen Ausdünstungen
geschwängert; beim genaueren Hinschauen erkennt
man auch, dass die Gardinen vergilbt sind, die
Tapeten nicht mehr ganz frisch, an den Stühlen und
Tischen nagt auch schon der Zahn der Zeit, und die
Anwesenden sind auch nimmer gut beieinander. Es ist
einfach nimmer schön. Es ist eigentlich Zeit, nachhause
zu gehen.

Aber zurück zum Thema ARGE. An und für sich ist
ja keine schlechte Sache, wenn Fans sich untereinander
organisieren. Man kann ohne großen Aufwand für
den Einzelnen günstigere Fahrten organisieren, dann
und wann merkt man auch, dass sich die Gruppe ganz
gut versteht, man unternimmt mehr miteinander,
trifft sich zu Stammtischen und Festen; manchmal
werden auch sportliche Ambitionen verwirklicht, man
nimmt an Turnieren teil oder organisiert selber welche.
Auch die Vereinsoberen nehmen organisierte
Fans und deren Interessen mitunter sehr ernst, es
finden Gespräche statt, es wird über Probleme diskutiert,
hie und da gibt’s es auch mal Gefälligkeiten
vom Verein, wie etwa verbilligte Fanartikel oder
Eintrittskarten, und manchmal besuchen sogar Spieler
die Fanclubs. Einige Anhänger legen auch großen
Wert auf Besuche des Präsidenten.

Seit 1977 gibt es die ARGE, „eine Organisation, zu
der sich die Fanclubs des TSV München von 1860 e.V.
zusammengeschlossen haben“, heißt es auf der ARGEHomepage.
Mittlerweile sind es rund 500 Fanclubs
mit über 50000 Löwenfans. Doch die an und für sich
gute Idee hat sich im Laufe der Jahre abgenutzt. Die
ARGE ist einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Wer etwa in seinen Zielen angibt, das „Rowdytum
innerhalb der Sportstätten zu bekämpfen“, hinkt den
Problemen der Fans gewaltig hinterher. Die ohne
Übertreibung als wahnsinnig zu bezeichnende
Kommerzialisierung des Fußballsports durch Marketingstrategen
und Medien, der immer wieder aufkeimende
Rassismus in den Stadien – um nur einige
Probleme zu nennen. Nichts davon wird von der
ARGE wahrgenommen oder gar bekämpft – vielmehr
beugt man sich den Anweisungen „von oben“. So
erscheint es zumindest Außenstehenden. Das in der
heutigen Zeit immer wichtiger werdende Networking
wird vernachlässigt – beim bundesweiten und für
seine Arbeit allseits geschätzten Bündnis Aktiver
Fußballfans (BAFF) ist die ARGE nicht bekannt. Auch
beim Kampf des für den TSV 1860 lebenswichtigen
Erhalt des Grünwalder Stadions glänzte die ARGE
weitestgehend durch Abwesenheit bzw. durch ein klares
„Ja“ für die Allianz-Arena. Der ehemalige
Präsident Karl-Heinz Wildmoser hatte schließlich
diese Richtung vorgegeben, und die ARGE folgte dessen
Vorgaben bedingungslos. Dabei brauchte zumindest
die ARGE-Führung nicht auf die Zähne beißen:
Die ARGE-Führung und Wildmoser spielten sich in
den letzten Jahren gegenseitig die Bälle zu: Hier ein
Pöstchen, da eine Gefälligkeit, hier ein Besuch des
Präsidenten bei der Weihnachtsfeier des Fanclubs, da
eine Einladung in Wildmosers Hinterbrühl, hier eine
nette Pressemeldung, dass 50000 Mitglieder hinter
Wildmoser stehen. Dieser Spuk ist nun vielleicht vorbei.

Gehen wir doch in das eingangs erwähnte
Wirtshaus zurück (da ist es auch gemütlicher): Es sollten
dringend mal die Fenster aufgemacht werden, es
sollte erst mal richtig gelüftet werden, dann sollte
man über die Renovierung nachdenken – die meisten
Gäste wären dankbar, und vielleicht würden dann
auch ein paar mehr mal wieder ins Stadion, am
besten ins Grünwalder Stadion gehen und unsere
Löwen unterstützen.

ARGE macht durchaus Sinn, auch für den Osten von München

Herbert, Tuesday, 30.01.2018, 15:22 (vor 3020 Tagen) @ tomtom

o.K., ich habs verstanden, bin halt doch noch nicht so lange "intern" dabei wie Ihr. ;-)

Aber immerhin steht jetzt nicht mehr nur Rowdytum, sondern viel mehr in der Satzung:
2. Unterstützt Aktionen gegen Rowdytum, Diskriminierung, Rassismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus.

Ob die Satzung auch in diesem Sinne "gelebt wird" und was konkret von der ARGE gegen Diskriminierung, Rassismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus getan wird, das kann ich nicht wirklich beurteilen. Und wie wir ja alle Wissen ist eine Satzung immer nur so gut "wie sie gelebt wird".

Evtl. kann ja jemand von den Löwenfans gegen Rechts sagen, wie die ARGE unterstützend tätig wird.

ARGE macht durchaus Sinn, auch für den Osten von München

Ulla, Tuesday, 30.01.2018, 16:11 (vor 3020 Tagen) @ Herbert

soweit mir bekannt ist die antirassistische Arbeit der ARGE ganz schwer im Argen liegend... (upsi, Wortspielschelmin, die ich bin).
Da tut sich nichts, da wird nicht reagiert, da wird nicht nachgefasst... wenn man da nicht selbst dahinter bleibt als Nicht-ARGE-Mitglied, würde mit Sicherheit der Fanbetreuungsleitung noch nicht einmal auffallen, dass es Nazis/Neonazis/gruppenbezogene Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gibt (aber das alles gibt's ja auch bei uns in der unorganisierten Fanszene und auch hier tun wir uns schwer).
Auffallend ist halt nur, dass mit Aufnahme der von Dir genannten Punkte in die ARGE-Satzung das Engagement auch schon vorbei war.


Ich wurde übrigens schon vor der Gründung der Poinger Löwen informiert, dass sie sich gründen. Die sind gut drauf da in Poing :-) Glückwunsch!

Frage zu Neugründung Löwen-Fanclub

Amafan, Monday, 29.01.2018, 22:54 (vor 3021 Tagen) @ Z*

Gestern gründeten wir einen Löwen-Fanclub, aus dem Stand über 100 Beitritte.
Einen prächtigen Eindruck vermittelte Löwenpräsident Robert Reisinger, der in unserer Gemeinde wohnt.
Interessant daß es in unserer Region (im Osten Münchens) keine Mitgliedschaften in der ARGE gibt. Das bleibt hoffentlich so!

Bist du im Vorstand?

Frage zu Neugründung Löwen-Fanclub

Z*, Tuesday, 30.01.2018, 06:20 (vor 3020 Tagen) @ Amafan
bearbeitet von Z*, Tuesday, 30.01.2018, 08:45

Nein, aber ich bedanke mich bei allen für die wohlgemeinten Beiträge und bin jederzeit für verschiedene Meinungen offen!!!

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