Fanszene: Spaltung oder Einigung? (Forum)

Schreihals fragend, Monday, 24.07.2017, 01:28 (vor 3151 Tagen)

Zunächst einmal Glückwunsch an alle gestern Gewählten, aber auch ein Dankeschön an alle, die sich in den letzten Wochen und Monaten positiv in den Verein eingebracht haben, dazu zählen auch die unterlegenen Kandidaten für den Verwaltungsrat.

Was mich interessiert: Wie war die Zusammensetzung der anwesenden Mitglieder? Waren die "Ewiggestrigen" wirklich so stark in der Überzahl oder haben sich die Arge-Fanclubs emanzipiert?

Falls letzteres zutrifft, wäre es umso wichtiger, diese Leute jetzt mitzunehmen. Es wäre doch schön, in Zukunft nicht mehr über PRO oder Arge diskutieren zu müssen und das Lagerdenken zu beenden. Vielleicht nur ein Traum, vielleicht gibt es aber gerade jetzt die Chance, weite Teile der Fanszene zu einen.

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Fanszene: Spaltung oder Einigung?

Fred, München, Monday, 24.07.2017, 08:07 (vor 3151 Tagen) @ Schreihals fragend

Bin da unschlüssig. Es sah schon mehr nach blockmäßiger Abstimmung aus. Ich gehe davon aus, dass einfach weniger ARGE Leute da waren. Sei es die Uhrzeit oder die Aussicht auf eine Mammutveranstaltung gewesen, die das bewirkte. Ich hatte schon den Eindruck, dass mehr unorganisierte, wie ich selber, im Saal waren, die eben schon HI kritisch gepolt waren und in Robert Reisinger eine echte Chance sehen, endlich mal in der Realität zu landen. Und vielleicht auch langfristig in einem ausgebauten Sechzger oder einer attraktiven Alternative.
Nach der Präsidentenwahl brachen viele der Blöcke geschlossen auf. Hatten ja auch eine lange Rückfahrt vor sich. Grundsätzlich hatten die Vorträge von Reisinger, Fauser, Drees - aber natürlich auch Biero - das Zeug zur Integration. Es wäre uns zu wünschen. Ich hoffe eher, dass sich die ARGE nun von innen her selbst reorganisiert, denn grundsätzlich ist das ja eine gute Idee. Die Zeit wird's zeigen. Die richtigen Impulse sind definitiv gesetzt! Es ist halt die Krankheit, dass die Menschen nicht mehr reflektieren, sondern gleich bei der ersten Schlagzeile losledern. Das zeigen die Reaktionen auf Ulla Hoppens Initiative deutlich. Ein Großteil der Kommentierer hat in keiner Weise erfasst, was da drin steht.

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Fanszene: Spaltung oder Einigung?

tomtom, Monday, 24.07.2017, 08:21 (vor 3151 Tagen) @ Fred

Sehr vernünftige Worte, gute Analyse. Sehe es auch so, dass vor allem mal die ARGE in sich gehen sollte, die jetzige Führung sollte abdanken. Es sind ja auch dort sehr viele Leute dabei, denen das Gebaren ihrer Organisation nicht gefällt. Im Übrigen wären auch die Fanbeauftragten gefragt, aber über die lasse ich mich jetzt besser nicht aus ...

Bin da unschlüssig. Es sah schon mehr nach blockmäßiger Abstimmung aus. Ich gehe davon aus, dass einfach weniger ARGE Leute da waren. Sei es die Uhrzeit oder die Aussicht auf eine Mammutveranstaltung gewesen, die das bewirkte. Ich hatte schon den Eindruck, dass mehr unorganisierte, wie ich selber, im Saal waren, die eben schon HI kritisch gepolt waren und in Robert Reisinger eine echte Chance sehen, endlich mal in der Realität zu landen. Und vielleicht auch langfristig in einem ausgebauten Sechzger oder einer attraktiven Alternative.
Nach der Präsidentenwahl brachen viele der Blöcke geschlossen auf. Hatten ja auch eine lange Rückfahrt vor sich. Grundsätzlich hatten die Vorträge von Reisinger, Fauser, Drees - aber natürlich auch Biero - das Zeug zur Integration. Es wäre uns zu wünschen. Ich hoffe eher, dass sich die ARGE nun von innen her selbst reorganisiert, denn grundsätzlich ist das ja eine gute Idee. Die Zeit wird's zeigen. Die richtigen Impulse sind definitiv gesetzt! Es ist halt die Krankheit, dass die Menschen nicht mehr reflektieren, sondern gleich bei der ersten Schlagzeile losledern. Das zeigen die Reaktionen auf Ulla Hoppens Initiative deutlich. Ein Großteil der Kommentierer hat in keiner Weise erfasst, was da drin steht.

Fanszene / Kooperationsvertrag

Schreihals nächster Punkt, Monday, 24.07.2017, 09:02 (vor 3151 Tagen) @ Fred

Danke für die Info! Es bröckelt wohl noch nicht so stark, wie ich gehofft hatte. Wobei die kritischen Leute in der Arge vielleicht auch eher zuhause geblieben sind als die "Fundis". Ob eine Selbstreinigung von innen heraus gelingt, halte ich für fraglich.

Was das mit dem Hoppen-Antrag jetzt bedeutet, habe ich selbst noch nicht verstanden. Dass ein Kündigungsgrund für den Kooperationsvertrag vorliegt, der juristisch auch haltbar ist, kann ich mir vorstellen (kommt ggf. auch darauf an, was zum Thema Kündigung im Vertrag steht). Aber das hat ja erst mal nichts mit den 60% an der KGaA zu tun, die Hasan Ismaik dann immer noch gehören, richtig? Was sind also die Konsequenzen einer Kündigung und welche Rechte hat Ismaik als Mehrheitsgesellschafter dann trotzdem noch?

Fanszene / Kooperationsvertrag

grasober, Monday, 24.07.2017, 09:41 (vor 3151 Tagen) @ Schreihals nächster Punkt

Klar, die 60% kann man ihm nicht einfach so per Votum auf einer MV wieder wegnehmen.
Ich verstehe das so, dass sich die Kündigung des Kooperations-Vertrags dann eher auf so Dinge auswirkt wie die festen Sitze für die Investoren-Seite im Aufsichtsrat und im Beirat der KGaA.

Wobei ich dann wiederum etwas unschlüssig bin, was das dann für Auswirkungen hätte. Der Aufsichtsrat wird ja in einer KGaA normalerweise von den Gesellschaftern gewählt. Und wenn ich da jetzt nicht völlig falsch liege, dann sind die 60% vom Hasan ja aktuell komplett stimmberechtigt (50+1 wird ja über die GF-GmbH formal sichergestellt). Wenn nun die (von mir vermuteten) Vereinbarungen im Kooperations-Vertrag über die Aufteilung der Sitze wegfallen, könnte dann der Hasan bei der nächsten AR-Wahl evtl sogar einfach alle 6 AR-Mitglieder bestimmen?
Und was ist mit dem Beirat? Das ist ja kein gesetzlich vorgeschriebenes Gremium, dh der würde dann bei einer Kündigung des Kooperations-Vertrags komplett entfallen?

Es wäre schön, wenn hier jemand etwas Licht ins Dunkel bringen würde.
Leider musste ich gestern nach Ullas Vorstellung die Versammlung verlassen, ich hoffe aber dass die Konsequenzen der Kündigung vor der Abstimmung transparent diskutiert wurden, und nicht einfach nur reflexhaft der Stimmzettel gehoben wurde, weil es so schön nach einer Watschn für den Mecki ausschaut.

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Fanszene / Kooperationsvertrag

Fred, München, Monday, 24.07.2017, 10:15 (vor 3151 Tagen) @ grasober

Ich kopier mal, das Einverständnis des Verfassers Bernhard Leitner voraussetzend, einen guten Text dazu ein:

Ich muß mal wieder Sachen klarstellen, die von einigen anscheinend nicht verstanden werden. Den Kooperationsvertrag aufzulösen bedeutet nicht Hasan Ismaik auszuzahlen, sondern die Geschäftsführungs GmbH vor dem Zugriff durch HI, falls die 50+1 Regel fallen sollte, zu schützen. In der Satzung der GmbH und Co. KGaA ist festgelegt, daß der Geschäftsführer der KGaA durch die Geschäftsführungs GmbH (gehört zu 100% dem Verein) gestellt wird. Das bedeutet die Geschäfte werden, egal wie hoch die Anteile eines Investors sind, nur durch den Geschäftsführer, der vom der GmbH gestellt wird, gesteuert. Herr Fauser hat das auf der MV gestern am Beispiel Dortmund die im Prinzip genauso aufgestellt sind wie wir mit dem Unterschied, daß bei denen 95% der Aktien nicht mehr im Besitz des Vereins sind sondern im Gegensatz zu uns an der Börse gehandelt werden, daß aber trotzdem, durch die Geschäftsführungs GmbH, die volle Kontrolle über das operative Geschäft beim Verein liegt. Sollte 50+1 Fallen hätte Hasan Ismaik durch bestimmte Klauseln im Kooperationsvertrag, der faktisch nichts mit seinen Krediten für die KGaA oder Anteilen an der KGaA zu tun hat, Zugriff auf die Geschäftsführungs GmbH, deren Anteilsmehrheit ihn dann 12501,-- Euro kosten würden. Dieser Kooperationsvertrag soll nun aufgelöst werden. Der Vertragsbruch den Hasan Ismaik zweifellos durch Verweigerung der Lizenzsicherung zur 3. Liga begangen hat ist ein Grund diesen Vertrag zu Kündigen. Anscheinend sehen das wohl auch die Mehrzahl der bei der MV anwesenden Mitglieder ebenfalls so. Die Auflösung dieses Vertrages bedeutet also nichts weiter, als daß die Zusammenarbeit mit dem Mehrheitsgesellschafter aufgekündigt wird, damit er im Fall der Fälle keinen Zugriff auf die Geschäftsführungs GmbH, an der bei der KGaA eben alles hängt was mit dem operativen Geschäft zu tun hat, bekäme.

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Schreihals dankend, Monday, 24.07.2017, 10:33 (vor 3151 Tagen) @ Fred

Danke für die Aufklärung! Das ist mit Sicherheit der wichtigste Punkt, aber im Kooperationsvertrag werden auch noch weitere Details festgelegt sein, die ggf. einer Neuregelung bedürfen, falls es keine gesetzlichen Vorgaben dazu gibt.

Man darf natürlich auch gespannt sein, wie die Investorenseite auf die krachende Niederlage reagiert.

Fanszene / Kooperationsvertrag

Lüngerl, Monday, 24.07.2017, 10:38 (vor 3151 Tagen) @ Fred

Das ist korrekt beschrieben. Der Verfasser irrt lediglich bei seiner Vermutung, wer dieses Prinzip am Beispiel Dortmund auf der Versammlung erklärt hat. Das war nicht Fauser, sondern Roman Beer.

Ich kopier mal, das Einverständnis des Verfassers Bernhard Leitner voraussetzend, einen guten Text dazu ein:

Ich muß mal wieder Sachen klarstellen, die von einigen anscheinend nicht verstanden werden. Den Kooperationsvertrag aufzulösen bedeutet nicht Hasan Ismaik auszuzahlen, sondern die Geschäftsführungs GmbH vor dem Zugriff durch HI, falls die 50+1 Regel fallen sollte, zu schützen. In der Satzung der GmbH und Co. KGaA ist festgelegt, daß der Geschäftsführer der KGaA durch die Geschäftsführungs GmbH (gehört zu 100% dem Verein) gestellt wird. Das bedeutet die Geschäfte werden, egal wie hoch die Anteile eines Investors sind, nur durch den Geschäftsführer, der vom der GmbH gestellt wird, gesteuert. Herr Fauser hat das auf der MV gestern am Beispiel Dortmund die im Prinzip genauso aufgestellt sind wie wir mit dem Unterschied, daß bei denen 95% der Aktien nicht mehr im Besitz des Vereins sind sondern im Gegensatz zu uns an der Börse gehandelt werden, daß aber trotzdem, durch die Geschäftsführungs GmbH, die volle Kontrolle über das operative Geschäft beim Verein liegt. Sollte 50+1 Fallen hätte Hasan Ismaik durch bestimmte Klauseln im Kooperationsvertrag, der faktisch nichts mit seinen Krediten für die KGaA oder Anteilen an der KGaA zu tun hat, Zugriff auf die Geschäftsführungs GmbH, deren Anteilsmehrheit ihn dann 12501,-- Euro kosten würden. Dieser Kooperationsvertrag soll nun aufgelöst werden. Der Vertragsbruch den Hasan Ismaik zweifellos durch Verweigerung der Lizenzsicherung zur 3. Liga begangen hat ist ein Grund diesen Vertrag zu Kündigen. Anscheinend sehen das wohl auch die Mehrzahl der bei der MV anwesenden Mitglieder ebenfalls so. Die Auflösung dieses Vertrages bedeutet also nichts weiter, als daß die Zusammenarbeit mit dem Mehrheitsgesellschafter aufgekündigt wird, damit er im Fall der Fälle keinen Zugriff auf die Geschäftsführungs GmbH, an der bei der KGaA eben alles hängt was mit dem operativen Geschäft zu tun hat, bekäme.

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Fanszene / Kooperationsvertrag

Fred, München, Monday, 24.07.2017, 10:42 (vor 3151 Tagen) @ Lüngerl

Hat er in dem Threat auch korrigiert. Aber die Einkopierung der Korrektur hab ich mir erspart. Hast gut aufgepasst!

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Fanszene / Kooperationsvertrag

grasober, Monday, 24.07.2017, 11:16 (vor 3151 Tagen) @ Fred

Danke. Diese Erläuterung ist sehr hilfreich.

Fanszene / Kooperationsvertrag

Ulla, Monday, 24.07.2017, 11:28 (vor 3151 Tagen) @ Fred

natürlich stellt ein Mitgliedervotum auch das Präsidium und den VR in die "Enthaftung", so dass sie bei der Kündigung nicht persönlich haftbar sind, da sie ja "im Auftrag" handeln.

Fanszene / Kooperationsvertrag

Commander, Monday, 24.07.2017, 11:40 (vor 3151 Tagen) @ Ulla

natürlich stellt ein Mitgliedervotum auch das Präsidium und den VR in die "Enthaftung", so dass sie bei der Kündigung nicht persönlich haftbar sind, da sie ja "im Auftrag" handeln.

Stattdessen ist bei der Kündigung des Vertrags die Antragstellerin voll haftbar! ;-)

Fanszene / Kooperationsvertrag

Ulla, Monday, 24.07.2017, 11:43 (vor 3151 Tagen) @ Commander

klar, ist doch auch voll logisch :P

Fanszene / Kooperationsvertrag

harie, Monday, 24.07.2017, 19:43 (vor 3151 Tagen) @ Schreihals nächster Punkt

Was das mit dem Hoppen-Antrag jetzt bedeutet, habe ich selbst noch nicht verstanden. Dass ein Kündigungsgrund für den Kooperationsvertrag vorliegt, der juristisch auch haltbar ist, kann ich mir vorstellen (kommt ggf. auch darauf an, was zum Thema Kündigung im Vertrag steht).

Da sehe ich kein Problem.
Einen Grund braucht man in der Regel für eine außerordentliche Kündigung.
Hier reicht ja eine ordentliche die aber auf jeden Fall vor dem Fall von 50+1 erfolgen sollte.

wohin geht sie denn, die ARGE?

ex-mitglied, Monday, 24.07.2017, 12:02 (vor 3151 Tagen) @ Schreihals fragend

Geht mich ja immer noch nicht wieder was an, aber:

Nach gestern ist die ARGE in ihrer aktuellen Beschaffenheit Geschichte.
Die alten Strukturen haben keine Schlagkraft mehr und werden sie auch keine mehr erreichen.
Aber:
Eigentlich ist ein Dachverband von Fanorganisationen ja die ideale Interessenvertretung von Fans gegenüber der KGaA.
Vielleicht könnte man ja die "Trümmerfrauen" der ARGE dazu überreden, ihre Organisation als Fan-Interessenvertretung in der KGaA mit Mitbestimmungsrechten zu etablieren? Mit dem e.V. hat ein oder viele Fanclubs per se eh nichts am Hut...

Die gestern wieder sichtbar gewordene Spaltung hat ja vor allem damit zu tun, daß die allermeisten ARGE-Anhänger ausschließlich der Profifußball interessiert.

wohin geht sie denn, die ARGE?

Argezausl, schleich di, Monday, 24.07.2017, 12:04 (vor 3151 Tagen) @ ex-mitglied

Aha, die Fanclubs sind der Vorstandschaft nur angeschlossen?Genau dies beschreibt das Problem der ARGE.

Hier der Eintrag bei FB:

Die ARGE-Vorstandschaft mit angeschlossenen Fanclubs trauert um Ihren Ehrenvorsitzenden Dieter Schneider.
Mit ihm erlebten wir die angenehmste und schönste Zeit
in der Fanarbeit. Auf diesem Weg noch ein herzliches Danke !

wohin geht sie denn, die ARGE?

nordkurvenasso, Monday, 24.07.2017, 12:11 (vor 3151 Tagen) @ ex-mitglied

Kann mich noch gut r an die triste bayernligazeit Mitte der 80er erinnern als ein westkurvensteher immer "Bergsteiger raus" gerufen hat . Die Bedeutung seines Geplärres wurde mir erst nach der wildmoserzeit bewusst... Klar interessiert primär die erste Mannschaft der Löwen. Damals war der Feind der Fußballer halt die bergsteigerabteilung und kein Mann aus dem morgenland

wohin geht sie denn, die ARGE?

Joerg ⌂, Monday, 24.07.2017, 12:23 (vor 3151 Tagen) @ ex-mitglied

Geht mich ja immer noch nicht wieder was an, aber:

Nach gestern ist die ARGE in ihrer aktuellen Beschaffenheit Geschichte.
Die alten Strukturen haben keine Schlagkraft mehr und werden sie auch keine mehr erreichen.

liegt einfach auch daran, dass jetzt die meisten ARGE-mitglieder fernmitglieder ohne stimmrecht sind

Aber:
Eigentlich ist ein Dachverband von Fanorganisationen ja die ideale Interessenvertretung von Fans gegenüber der KGaA.

in der tat war die arge als interessensvertreter der fans und deren zudammenschluß gedacht, leider hat durch das delegiertensaystem und durch obirkeitshörigkeit sich dies verändert, und durch die bekannte schnell/schnell entwicklung eine andere richtung bekommen, dazu kam noch die einführung von regionen und den sog. regionsbeauftragten /pöstchen schaffen für den treuen anhang)

Vielleicht könnte man ja die "Trümmerfrauen" der ARGE dazu überreden, ihre Organisation als Fan-Interessenvertretung in der KGaA mit Mitbestimmungsrechten zu etablieren? Mit dem e.V. hat ein oder viele Fanclubs per se eh nichts am Hut...

vielleicht sollte man bei der region 1 in münchen anfangen, und die arge an ihre eigentliche bestimmung erinnern, da könnte sich was bewegen

Die gestern wieder sichtbar gewordene Spaltung hat ja vor allem damit zu tun, daß die allermeisten ARGE-Anhänger ausschließlich der Profifußball interessiert.

naja, profifussball ja, dann aber 1860, natürlich will man 1860 lieber im profibereich sehen, ich auch, aber auch im profibereich bei seinen wurzeln bleiben, dies zu vereinbaren ist die aufgabe

ich stand mal ein paar jahre dem arge fanclub nr. 557 (Kurhessenlöwen/Hekules-Löwen) vor, wir sind aber kein mitglieder der arge mehr

wohin geht sie denn, die ARGE?

Commander, Monday, 24.07.2017, 12:42 (vor 3151 Tagen) @ Joerg

Geht mich ja immer noch nicht wieder was an, aber:

Nach gestern ist die ARGE in ihrer aktuellen Beschaffenheit Geschichte.
Die alten Strukturen haben keine Schlagkraft mehr und werden sie auch keine mehr erreichen.


liegt einfach auch daran, dass jetzt die meisten ARGE-mitglieder fernmitglieder ohne stimmrecht sind


Das stimmt so wohl nicht. Gestern wurde berichtet, dass durch die Umstellung die allermeisten Fernmitglieder zu Vollmitgliedern wurden. Nur ganz wenige machten von der Möglichkeit Gebrauch, auf eine "Light"-mitgliedschaft ohne Stimmrecht zu switchen.


Die Hoffnung auf eine "Reinigung von innen" bei der ARGE hegen viele doch schon seit Jahren. So wie ich das sehe, wird das nicht geschehen.

Es ist vielmehr so, dass bei den Fanclubs - nicht zuletzt durch Internet - immer mehr klar wird, dass die ARGE-Führung ein intriganter Haufen ist, der seine Fanclubs - nicht zuletzt zum Vorteil eben dieser Personen - manipuliert.

wohin geht sie denn, die ARGE?

Schindluder, Monday, 24.07.2017, 12:45 (vor 3151 Tagen) @ Commander

vor mir war eine ganze Reihe voll Argenauten. Ziemlich komisch und vogelwild wie die abgestimmt haben. Ich versteh die jeden Tag weniger.

wohin geht sie denn, die ARGE?

Commander, Monday, 24.07.2017, 12:54 (vor 3151 Tagen) @ Schindluder

vor mir war eine ganze Reihe voll Argenauten. Ziemlich komisch und vogelwild wie die abgestimmt haben. Ich versteh die jeden Tag weniger.

Die, die gestern bei der Aussprache im Sinne der ARGE sprachen (wsl. wurden sie vorher "gebrieft") waren alles alte Knackis, die "die Meisterschaft 1966 schon erlebt haben" oder "schon seit 1975 Löwen-Mitglied" sind. Sie kamen von sonstwo her und waren mit der aktuellen Vereinspolitik nicht vertraut. Sie trugen plumpe Hetze vor, die das eingetrichterte Bild "Reisinger ist Regionalliga" offenbarte.

Sie sagten nichts zu den vorgetragenen Berichten, hatten keine Fragen. Nur plumpe Hetze und Meinungsmache.

Dass der Versammlungsleiter da einschreiten muss, ist eigentlich klar.

Wenn diese "grauen Wölfe" ihre letzten Waffen sind, haben wir jetzt gute Karten.

wohin geht sie denn, die ARGE?

ludwigshafener löwe, Monday, 24.07.2017, 14:59 (vor 3151 Tagen) @ Commander

vor mir war eine ganze Reihe voll Argenauten. Ziemlich komisch und vogelwild wie die abgestimmt haben. Ich versteh die jeden Tag weniger.


Die, die gestern bei der Aussprache im Sinne der ARGE sprachen (wsl. wurden sie vorher "gebrieft") waren alles alte Knackis, die "die Meisterschaft 1966 schon erlebt haben" oder "schon seit 1975 Löwen-Mitglied" sind. Sie kamen von sonstwo her und waren mit der aktuellen Vereinspolitik nicht vertraut. Sie trugen plumpe Hetze vor, die das eingetrichterte Bild "Reisinger ist Regionalliga" offenbarte.

Sie sagten nichts zu den vorgetragenen Berichten, hatten keine Fragen. Nur plumpe Hetze und Meinungsmache.

Dass der Versammlungsleiter da einschreiten muss, ist eigentlich klar.

Wenn diese "grauen Wölfe" ihre letzten Waffen sind, haben wir jetzt gute Karten.

Was soll ich meinen Kindern sagen? Die können nie mehr ins Stadion. (weils ja in der Ruine niemals Karten gibt).

War einer meiner Höhepunkte.

wohin geht sie denn, die ARGE?

Ulla, Monday, 24.07.2017, 15:27 (vor 3151 Tagen) @ ludwigshafener löwe

ich glaube genau darauf gab es einen Zwischenruf "Das musst Du die Jutta fragen!"

wohin geht sie denn, die ARGE?

ludwigshafener löwe, Monday, 24.07.2017, 16:32 (vor 3151 Tagen) @ Ulla

Ja stimmt, den gabs auf jeden Fall und das könnte sehr gut an dieser Stelle gewesen sein.

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