Wahre Worte (Forum)
Eben bei DB24 gelesen:
Diese Professionalisierung á la Ismaik hat ja mal wirklich super geklappt.
Wer jetzt den e.V. und seine Akteure oder gar die Fans (das gestern Abend war aber tatsächlich mitunter a bisserl zu arg) für diesen Absturz verantwortlichen machen will, der ist entweder blind, nicht ganz dicht und chronisch beratungsresistent.
Ich empfinde den Abstieg eher als Erleichterung und wenn jetzt, wo schon der Geschäftsführer und der e.V.-Präsident zurückgetreten sind, auch noch die Oberratte (und das ist aufs Sprichwort bezogen) das sinkende Schiff verlässt, kann Sechzig vielleicht das Sechzig werden, das ich vor 30 Jahren kennen- und liebengelernt habe.
Leid kann einem doch nur die Entwicklung der Löwen tun: erst Wildmoser samt seiner schrecklichen Stadionentscheidungen ohne Plan B (Abstieg), die die jetzige finanzielle Situation ja erst heraufbeschworen haben, dann Ismaik - zu dem brauche ich wohl nichts mehr schreiben. Das Schlimme ist ja, dass dem Investor so viele Menschen blind folgen in der Hoffnung, man könne sportlichen Erfolg haben. Kein Hinterfragen, keine Kritik erlaubt, einfach folgen. So funktioniert auf anderen Ebenen Faschismus.
Da kann man als kritischer Fan gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte. Und immer sind die anderen schuld: die Medien, die Ewiggestrigen, die Grünwalder Stadion-Befürworter, die e.V.-Verantwortlichen. Statt dass diese *dazensierichmichliebermaldirektselber* einfach mal ihr Hirn einschalten (wenn vorhanden) und der Realität ins Gesicht sehen: ein starker Mann (ob nun Investor oder größenwahnsinniger Präsident à la Wildmoser), dem man völlig unkritisch nachläuft, ist immer schlecht!
Quelle: http://www.dieblaue24.com/1860/10900-es-hat-keinen-sinn-internes-1860-chaos-vergraetzt-ian-ayre
