Investorenfußball braucht keine "alten" Medien (Forum)

HHeinz @, Wednesday, 01.02.2017, 00:22 (vor 3374 Tagen) @ United Sixties
bearbeitet von HHeinz, Wednesday, 01.02.2017, 00:34

Soweit man beobachten kann sind in Leipzsch , Hoppenheim, Hannover oder bei den Adidas/Telekom/Allianz-Roten durchaus noch Zuschauer und auch Ultras vorhanden. Besser Präsidium und Ismaik als jeweilige Gesellschaftervertreter klären gemeinsam rasch eine künftige Zusammenarbeit mit div. Medienvertretern im Sinne des gesamten Vereins und seiner treuen Förderer, Sponsoren, Mitglieder und Fans.

Klar haben die noch Kunden. So lange die nicht stören und wenig Arbeit machen dürfen die auch bleiben. Wenn doch kann z.B. ein Herr Kind auch ungemütlicher werden. Ansonsten ist jeder der genannten Vereine prinzipiell daran interessiert schöne Bilder zu transportieren.

Nur transportieren die Medien in München vielfach gar keine schönen Bilder über uns. Da geht es hauptsächlich um gesprengte Weihnachtsfeiern, Dilettantismus in der Führungsetage, sportlichen oder finanziellen Misserfolg oder einen für manchen diskutablen Investor. Auf solch eine Berichterstattung kann ein Herr Ismaik vermutlich erst einmal verzichten.

Aber vermutlich sitzt Hasan Ismaik gerade ganz verzweifelt in Abu Dhabi und zittert dass irgendein Kleinsponsor seinen Vertrag kündigt weil keine Fotos mit der tollen Logowand mehr in der Zeitung abgedruckt werden.

Dabei druckt sowieso keine Zeitung Bilder von dieser hässlichen Wand denn das schaut meistens ziemlich dämlich aus. Fußballer zeigt man am liebsten beim Fußballspielen oder vielleicht mal in der Freizeit.

Mal ganz davon abgesehen dass ganz viel Bildmaterial inzwischen sowieso zugeliefert wird.

Ich persönlich halte nichts von Medienboykotten und wenn Geheimtrainings viel bringen würden dann müssten wir schon längst oben mitspielen denn das ist nun wirklich keine Neuerung von Herrn Pereira.

Das was Herr Ismaik jetzt bei uns macht könnte er auch bei zig anderen Vereinen in Europa machen. Da ist weder eine besondere Strategie dahinter noch nimmt er Rücksicht auf den Markenkern welchen sich der Verein in jahrzehntelanger Arbeit aufgebaut hat.

Das ist Investorenfußball in Reinkultur mit austauschbaren Köpfen, Bildern und gespielten Emotionen. Hauptsache das Ganze findet irgendwann in einem neuen Sportpalast am Arxch der Welt statt.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion