@tomtom Erklärung weiter unten (Forum)

transferbub, Friday, 23.12.2016, 14:14 (vor 3405 Tagen)

In Meinen Augen hat die bei uns das ganze Flüchtlings/Asyl Debattenproblem sehr viel damit zu tun, das Frau Merkel den Satz sagte : Wir schaffen das; (einen Satz den gut und richtig find), aber danach vergaß uns zu sagen ; Wie. Das wird vermutlich ihr größter Fehler gewesen sein den Sie gemacht hat. Man muß den Menschen das erklären, damit sie wissen wie damit umzugehen ist . Da hat die gesamte Politik versagt, man labert, jeder kocht sein Süppchen und spricht schlau daher, anstatt das man sich gemeinsam, eigentlich Weltweit, hinsetzt und einen gemeinsamen irgendwie humanen Lösungsweg für Menschen in Not findet ( eine Träumerei, ich weiß ) . Dadurch hat man Spekulationen, Falschmeldung, Populismus Tür und Tor geöffnet. Und zwar auf beiden Seiten, und es wird ein hartes Stück Arbeit sein, die Diskussion wieder in einen einigermaßen für alle Seiten fair geführten Diskurs zu bringen.
Wir leben in einem reichen Land, wir können geben. Wir leben in einem reichem Land, das meiner Meinung nach durch die Demokratie und die soziale Marktwirtschaft dazu geworden ist. ( das sozial wird immer mehr ausgedüngt, eine Katastrophe). Ich halte die soziale Marktwirtschaft für das beste bis jetzt bekannte Staatswesen, das für den Menschen das geeigneteste, da , vereinfacht, der Mensch: Überlebenswille Egoist = Kapitalist und anderenseits und Wesen ist das ohne sozialen Umgang nicht lebensfähig ist= Sozialist, ( gut, sehr vereinfacht). Für unseren Staat brauchen wir ein gewisses Maß an sozialem Frieden, die Abgesichertheit. Für ein gesundes kapitalistisches System ( da leben wir grad) braucht man vermutlich auch einen gewissen Prozentsatz an Arbeitslosen, damit das Angebot und Nachfrage Prinzip funktioniert. Das ist nicht schön, so würde es aber in einem gesundem Kapitalmarkt funktionieren. Dieses System ist schön und gut, wenn es dort eine Art Rotationsprinzip gäbe, also keine Langzeitarbeitslosen. Dieses System ist durch die Agenda 2010 und Hartz 4 ausgehebelt worden. So gut die Agenda für die Wirtschaft war, es ist eine Katastrophe für diejenigen die dort hineinfallen( Hartzler). Sie kommen so gut wie nicht mehr raus und es hat sich eine Parallelgesellschaft entwickelt, die sich in meinen Augen zu Recht vom Staat vergessen fühlen. Man muss diese Menschen wieder in ein würdevolles Leben unserer Gesellschaft integrieren. Man muss Ihnen erklären wie man das versucht.
Vom Leben in einer, bei manchen auch gefühlten, Missachtung der Politik und somit auch der restlichen, gutlebenden Gesellschaft ist es nicht weit zum Gedanken für Flüchtlinge wird alles getan, für uns nichts.
Jedem Menschen dem es schlecht geht muss geholfen werden, da gibt es auch keine Obergrenze. Nun werd ich mich eventuell etwas unbeliebt machen, aber wir können nur solange Menschen helfen, solange das unser Sozialsystem und der sozialer Friede zulassen.( ok der soziale Friede ist schwammig). Ich halte das für sehr wichtig, das wir in der Lage bleiben zu helfen. Da kann man schon die Gedanken nachvollziehen, das es ja sein kann, das die Flüchtlingszahlen so bleiben, ( grad gestoppt durch die Türkei), wie lange bleibt der Soziale Friede erhalten. Er muss erhalten bleiben, für uns und andere. Aus diesem Grund sollte dies International geregelt werden ( ok Utophie) . Es sollte Regelungen geben, was ist wenn in einem betreffendem Land wieder Frieden eingekehrt ist, kann man die Menschen dort dann wieder zurückschicken? Ich meine ja. Ich weiß, die Menschen integrieren sich hier teileweise ganz, teilweise nicht, ( find ich egal) in ein soziales Umfeld, die Frage ob man Sie da wieder rausreissen kann ist hart, es betrifft letztlich jeden hier aufgenommenen, jeder hat hier eine Art von sozialem Umfeld. Mit dem Argument des sozialen Umfelds sind letztlich alle gemeint, und das geht eben nur solange es der Arbeitsmarkt soziale Staat hergibt, und schränkt die Hilfe für Menschen ein die neu in Not geraten sind.Ok nur dann wenn es sich um Leute handelt, die nicht in die Arbeitswelt integriert sind. Es muss uns klar sein, wir können nur solange helfen, solange wir in der Lage sind, ( ich glaube nicht das der Deutschen groß in der Lage ist zu helfen wenn er gefühlt nichts mehr hat, nicht so wie manch andere Länder. Der Deutsche ist wehleidig).
Ganz wichtig halt ich eben auch, das Menschenentwürdigende Hartz 4 System abzuschaffen.


Eine häufige Beobachtung von mir beim Flüchtlings/Asyl Thema ist, das gerne mal vereinfacht und pauschalisiert wird, und zwar von beiden Seiten (auch pauschalisiert),
Die eine Seite wirft der anderen vor man mag keine Ausländer und nicht helfen, die andere wiederum wirft der anderen Seite vor, man sei blauäugig, realitätsfern, das Boot ist voll und verhelfe Terroristen ins Land ( vereinfacht). Wenn man miteinander redet mach ich häufig die Feststellung, wenn man jemanden direkt frägt, möchtest du wirklich einem Menschen nicht helfen der zuhause grad nichts mehr hat, der dann schon der Meinung ist man müsse helfen, aber.. bei dem Aber fehlt aber der Weg , den die Politik nicht erklärt. Ebenso geht es mir auf der anderen Seite, wenn man sagt. Irgendwo braucht man aber Regelungen wegen zum Beispiel der Rückführung, damit man auch weiterhin helfen kann, das die dann auch zum überlegen anfängt. ( bin grad nicht in der Lage mich grammatisch richtig auszudrücken). Es gibt immer welche, bei denen ist Hopfen und Mais verloren. Ok.
All denen, die sagen durch Flüchtlinge holt man sich Terroristen ins Land möchte ich sagen, Terrorismus zeigt sich dadurch aus das er zuschlägt wo und wann man nicht damit rechnet.
Die Gefahr des Terrorismus gibt es auch ohne Flüchtlinge. Man kann jetzt sagen Gelegenheit macht Diebe, und denen möchte ich zum einen Sagen, das ich persöhnlich meine Fenster zuhause nicht schließe und die Türe nicht mit 10 Vorhängeschlösser Verrammeln. Ich möchte für mich die Freiheit haben das so zu tun. Mit der Gefahr, ich weiß , Gelegenheit mach Diebe. Ebenso glaub ich auch, das durch unkontrollierte Einreise dies eventuell auch für Terroristen gilt. Dies ist meiner Meinung nach aber der Tatsache geschuldeter, das letztes Jahr unser Staat durch die Menge der Flüchtlinge schlicht überfordert war, alle zu erfassen. Mit diesem Makel wird man leben müssen. Ist nicht schön, ist aber so. Kann man Terrorismus vermeiden. Ich meine Nein. Darf man deshalb jemandem unter generalverdacht stellen, nein. In dem Zusammenhang stell ich mir die Frage, Wie kann man Flüchtlinge und Asylsuchende erfassen. Irgendwie muß man sie erfassen. Das ist teilweise schwierig. Manche haben ihre Papiere, andere haben sie verloren, andere geben an sie haben sie verloren, wie will man die letzten zwei gruppen unterscheiden. Ich weiß es nicht und vermute, es wird nur eine extrem unfaire Lösung geben. Nämlich die das man der Mehrheit nicht glaubt.
Es ist wichtig das man versucht, vernünftig miteinander zu reden, und nicht zum Hass und Hetze aufruft,, es ist wichtig das man sich nicht immer gleich beleidigt fühlt. Wenn einer Neger sagt, sagt er es halt, er wird sein denken dadurch nicht verändern in dem man es ihm verbietet. Wenn man der Meinung ist, das man findet das geht nicht, das soll man das dem gegenüber sagen das man das nicht gut findet, erhört sich das an und gut. Aber nicht gesellschaftlich moralisch verbieten. Man spricht darüber und gut.
Das Denken des Menschen ist durch Vorurteile geprägt. Wenn wir diese nicht hätten könnten wir nicht denken. Unser ganzes denken ist von Vorurteilen geprägt, ich beurteile einen Menschen erst mal was er anhat, um nicht bei jedem ganz von vorne anfangen zu müssen, man ist dadurch manchmal ungerecht, aber es verhilft dem Gehirn sich auf andere Sachen zu konzentrieren. Selbst wie wir aufs Fahrrad steigen ist von Vorureilen geprägt. Wir alle neigen zu Vorurteilen, ( ein paar werden schreien und sagen ich nicht) , neigen also auch zum Populismus und zum pauschalisieren. Wir übernehmen gerne Meinungen, die unserer Weltvorstellung entsprechen, glauben diesen eher ungeprüft, werden dadurch selbst zum Populisten. Sehr schön hat mir dies der Blog in der FAZ von Don Alphons vorgeführt, wie ich mich teilweise winden mussten ihn weiterzulesen, ich könnte kotzen wegen der meiner Meinung nach teilweisigen Propaganda, man fängt an alles zu bezweifeln was er schreibt, ertappt sich dann irgendwie dabei, das man sich selber dazu verleiten läßt, sich selbst genehmes ungeprüft zu glauben. Man verhält sich wie die sogenannte Gegenseite. Für mich eine beunruhigende Feststellung, die mir gut tut. Zumal ich nicht alles schlecht find was er schreibt. Teilweise sehr schlecht. Und jetzt zu TOMTOM. Ich bin kein geübter oder profi in Sachen wie der löwenbar, habe mir aber die letzten Tage gedanken über dich gemacht, wegen Entfernung von Blogs oder einen Link eines Teilnehmers richtig zu stellen. Ich kenn dich nicht, nehme aber an du bist eine Art Administrator der Löwenbar. Wow hab ich mir gedacht, ist das eine Arbeit die ganzen Beiträge, zu überprüfen, man macht sich selber zu einer Art Moralische Instanz, indem man entscheidet was im chat bleibt und was nicht. Da die richtige Schnittstelle zu finden ist glaub ich wahnsinnig schwer und ich glaube, bei Schnittstellen gibt es immer Ungerechtigkeit, damit muss man leben. Und es braucht jemanden der das Tut, auch wenns nur die „Löwenbar“ ist, ich stells mir schwer vor. Ich habe die letzten Sachen von Trucker und den Link vom Nordkurvenasso nicht gelesen, aber ich habe das Gefühl das du das letztlich fair machst, Hetzte darf nicht geteilt werden, und wollt mich dafür bedanken . weil weihnachten ist. Zum Nordkurvenasso möchte ich noch sagen, das ich natürlich oft eine andere Meinung hab wie du, deine Beitrage teilweise lustig, teilweise zum aufregen und teilweise, ( ich habs nicht gelesen, war vorher gelöscht), naja sagen wir schwierig find, trotzdem find ichs gut es zu lesen. Es bereichtert, wenn auch ein bischen weniger provo uns allen gut täte. ( was für ein moralisches Arschloch ich bin)


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