"SZ"-Interview mit Christian Waggershauser (Forum)

ex-mitglied, Saturday, 03.12.2016, 14:11 (vor 3425 Tagen) @ friedhofstribüne

Mein Verhältnis zum Christian Waggershauser ist und bleibt wohl arg ambivalent.

...

Unbestritten aber, dass der Ziffzger Rauswurf das Beste war, was er mitentschieden hat.

Ich glaube, daß man in der Außensicht sehr leicht Gefahr läuft, wegen nicht bekannter oder gar geheimzuhaltender Sachverhalte Fehleinschätzungen zu unterliegen. Wer weiß, was in so einem - wohlgemerkt - Ehrenamt alles nicht öffentlich gesagt werden darf....
Ich finde dieses Interview vor allen extrem mutig, gerade wegen diesem Hintergrund. Die eine Sache ist es, so, wie wir hier hin und wieder süffisante, defätistische, manchmal witzige und oft auch gute oder richtige Kommentare abzugeben, die andere Sache ist es aber, zehn Jahre lang im Haifischbecken des Intrigantenstadels TSV und in der Interessenssphäre zwielichtiger Spielerberater, EHRENAMTLICH unverbogen Haltung zu haben. Ich bin auch nicht der Meinung, daß der Christian immer alles gut und richtig gemacht hat, klar. Aber ich weiß zumindest im Ansatz, daß wir es uns mit einem Urteil viel zu leicht machen, wenn wir glauben, daß er als Aufsichts- oder Verwaltungsrat die meiste Zeit allein nach seinem Gewissen oder seiner Haltung handeln und entscheiden konnte. Das werden andere Räte vielleicht und hoffentlich bestätigen.
Beim Ziffzer-Rauswurf war er übrigens die treibende Kraft. Albrecht hätte das alleine oder von sich aus nicht gemacht. Ich war damals direkt dabei, stand nicht mehr als 2m daneben. Zyischerweise denke ich mir heute öfters mal, es wäre vielleicht auf Dauer besser gewesen, wenn damals der Ziffzger "gewonnen" hätte...es hätte den Lauf der Dinge wohl nur schneller dahin gebracht, wo sie heute sind. ;-)


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