ich als fan (Forum)

transferbub, Saturday, 26.11.2016, 14:40 (vor 3433 Tagen)

ich als fan hab vor langer zeit folgende Entscheidung getroffen

- ich als fan steh dem verein als fan solange nicht mehr zur verfügung, solange unfähige arschlöcher das sagen haben

- ich als fan respektiere den umstand das der spielbetrieb aufrechterhalten werden muss, gehe aber nicht hin

quelle fan

Weshalb die Brudermänner irren

Lüngerl, Monday, 28.11.2016, 08:37 (vor 3431 Tagen) @ transferbub
bearbeitet von Lüngerl, Monday, 28.11.2016, 09:24

In der "tz" kommentiert ein Redakteur Bernd Brudermanns die Vorgänge rund um Ismaik und den TSV und mahnt "1860 geht einen gefährlichen Weg".

Neben einer Reihe durchaus zutreffender Anmerkungen, die so ähnlich in fast allen Zeitungen zu finden sind, schreibt er zum Schluss:

"Sich in die Hände eines bar jeden Fußballverstandes handelnden Zahlmeisters zu begeben, war keinesfalls alternativlos. Der Gang zum Konkursrichter und der Neuanfang in der Regionalliga wäre eben auch ein gangbarer Weg gewesen. Auch wenn er mit dem (zumindest vorübergehenden) Verlust des 1860-Leistungszentrums in seiner jetzigen Form verbunden gewesen wäre. Dass die Vereinsführung das nicht wollte, obliegt ihrer Verantwortung."

Und das ist grotesk. Denn es wären die Brudermänner der Zunft gewesen, die jeden Funktionär des TSV 1860, der einen solchen Weg hätte einschlagen wollen und öffentlich dafür geworben hätte, medial ans Kreuz genagelt und ihren Lesern mit Furor zum Fraß vorgeworfen hätten.

Ich bin ein absoluter Gegner der "Medien-Politik" Ismaiks und halte sie für in jeder Hinsicht dumm und kontraproduktiv. Aber die Krokodilstränen, die viele Medienschaffende jetzt vergießen, sind auch nicht viel schöner. Trotzdem würde ich mich im Zweifel noch für den letzten schreibenden Hornochsen verwenden, damit er weiter machen kann.

http://www.tz.de/sport/1860-muenchen/kommentar-zum-medienboykott-1860-geht-einen-gefaehrlichen-weg-7023439.html

Weshalb die Brudermänner irren

Theo West, Monday, 28.11.2016, 11:54 (vor 3431 Tagen) @ Lüngerl
bearbeitet von Theo West, Monday, 28.11.2016, 12:35

Weswegen die Presse so keift, hat meiner Meinung nach einen viel tieferen Hintergrund. Weiter unten habe ich den Link gepostet. Es geht nicht um Pressefreiheit (sehe ich bei Sportreportagen überhaupt nicht , na klar sagen die Mahner - wehret den Anfängen - ) sondern um die Funktion des Journalisten, der auf "Nachrichten und Infos" angewiesen ist. Die haben einfach Angst. Ebenso deren Auftraggeber, die Medienhäuser. Durch die neuen Social-Media-Strukturen ist es für die Contentproducer, sprich in diesem Fall die Vereine, wesentlich leichter geworden, die Konsumenten direkt zu erreichen. Und zwar so, wie sie es gerne haben möchten. Keine medienwirksame Kritik auf Spruchbändern aus der Kurve, "Bilder, die wir nicht sehen wollen", "neue bisher nicht dagewesene Dimensionen von Gewalt" etc. Wobei das ja jetzt schon bei den Fernsehübertragungen schon praktiziert wird. Zusammengefasst: Die Löwen testen dieses Szenario - wenngleich aus vergleichsweisen trivialen Gründen - wieder unrühmlich und möglicherweise unbewusst als erstes mal wieder aus. Andere Vereine beobachten dieses Szenario wahrscheinlich mit größtem Interesse. Als dummer Minenräumer geht die KGaA freudig als erstes voran.

PS: Mal allgemein gesprochen. Wenn BMW, Journalisten, die täglich auf dem Werksgelände rumlungern würden, um von den Mitarbeitern irgendwelche Infos zu erlangen, ein Hausverbot auf dem Firmengelände ausspricht, würde jeder sagen, BMW hat recht. Und bitte kommt nicht mit öffentlichen Interesse, was den TSV 1860 betrifft.

Weshalb die Brudermänner irren

Lüngerl, Monday, 28.11.2016, 12:00 (vor 3431 Tagen) @ Theo West

Weswegen die Presse so keift, hat meiner Meinung nach einen viel tieferen Hintergrund. Weiter unten habe ich den Link gepostet. Es geht nicht um Pressefreiheit (sehe ich bei Sportreportagen überhaupt nicht , na klar sagen die Mahner - wehret den Anfängen - ) sondern um die Funktion des Journalisten, der auf "Nachrichten und Infos" angewiesen ist. Die haben einfach Angst. Ebenso deren Auftraggeber, die Medienhäuser. Durch die neuen Social-Media-Strukturen ist es für die Contentproducer, sprich in diesem Fall die Vereine, wesentlich leichter geworden, die Konsumenten direkt zu erreichen. Und zwar so, wie sie es gerne haben möchten. Keine medienwirksame Kritik auf Spruchbändern aus der Kurve, "Bilder, die wir nicht sehen wollen", "neue bisher nicht dagewesene Dimensionen von Gewalt" etc. Wobei das ja jetzt schon bei den Fernsehübertragungen schon praktiziert wird. Zusammengefasst: Die Löwen testen dieses Szenario - wenngleich aus vergleichsweisen trivialen Gründen - wieder unrühmlich und möglicherweise unbewusst als erstes mal wieder aus. Andere Vereine beobachten dieses Szenario wsl. mit größtem Interesse. Als dummer Minenräumer hgeht die KGaA freudig als erstes voran.

PS: Mal allgemein gesprochen. Wenn BMW, Journalisten, die täglich auf dem Werksgelände rumlungern würden, um von den Mitarbeitern irgendwelche Infos zu erlangen, ein Hausverbot auf dem Firmengelände ausspricht, würde jeder sagen, BMW hat recht. Und bitte kommt nicht mit öffentlichen Interesse, was den TSV 1860 betrifft.

Deine Gedanken halte ich für völlig richtig. Gut beobachtet.

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