FCB verlegt Billigarbeitsplätze von München nach Leipzig (Forum)

Lüngerl, Thursday, 17.11.2016, 10:00 (vor 3441 Tagen) @ tomtom
bearbeitet von Lüngerl, Thursday, 17.11.2016, 10:11

Wobei der AZ-Autor sich einen Bären aufbinden hat lassen. "Doch bei der jüngsten Ausschreibung, zu der der FC Bayern als Aktiengesellschaft gesetzlich verpflichtet ist(...)" Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung dieser Art. Interne Richtlinien können diese erfordern. Aber ansonsten ist eine AG wie jeder andere private Unternehmer auch in ihrem Handeln grundsätzlich frei. Aktionäre können sich beklagen, wenn sie den Eindruck haben, der Vorstand habe gegen Sorgfaltspflichten verstoßen. Aber es gibt keinen Zwang zur Ausschreibung. Anders natürlich bei der öffentlichen Hand.

PS: Für die Betroffenen ist das nicht schön, das verstehe ich. Aber hey, Leipzig geht ja noch. Andere verlegen gleich nach Indien, Irland oder die Türkei, weil noch billiger.

Auch interessant in pekuniären Dingen: U.a. in der "AZ" wurde darüber berichtet, dass der FCB sein Callcenter ab 1.7.2017 nach Leipzig verlegt: "47 Mitarbeiter – nur einige wenige davon festangestellt, die meisten sind Studenten oder im Nebenjob beschäftigt – [erfuhren] per E-Mail vom Ende der Zusammenarbeit. Sie verlieren zum 30. Juni 2017, wenn der aktuelle Vertrag von BTD mit den Bayern endet, ihren Job. (...) Wie die AZ erfuhr, verdienen die BTD-Mitarbeiter bislang 10,23 Euro pro Stunde, die Teamchefs etwas mehr."


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