War u.a. aufgrund des schönen Wetters (!) auch mal wieder zugegen. Gute Leute auch aus der Bar dabei, schätze mal 120 Zuschauer, schöne Anlage mit Stehtraversen und drei Sitzreihen, gute Stimmung, - zumindest am Anfang, die Dritte hatte den Gegner voll im Griff, selbst nach dem verschossenen Elfmeter, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis man in Führung ging. Ja, ich verstehe es auch nicht, wie uns das Spiel nach der 2:0-Führung regelrecht entglitt, nie und nimmer hätte ich befürchtet, dass wir das noch aus der Hand geben. Fachlichere Einschätzung siehe unten.
Feist grinsend ging der Schiedsrichter, begleitet vom ESV-Linienrichter, der sich zudem als Fan und Trainer an der Linie engagierte, in die Kabine. Der ESV-ler geriet dann noch in ein Handgemenge und wollte Anzeige erstatten, wie ich im Vorbeilaufen mitbekam. Die Dritte hat bei diesem Spiel leider viel Lehrgeld zahlen müssen, schade, das war nicht nötig.
Taktisch unkluges Spiel und Undiszipliniertheiten an der Grenze zur Dummheit von den Löwen, ein provokanter Gegner und ein vogelwilder Schiedsrichter, dem völlig der Durchblick verloren ging. Fertig ist die Niederlage.
Sechzig verschießt einen Elfmeter, ist trotzdem kurz nach Wiederanpfiff mit einem Mann weniger 2:0 vorn und muss das Ding einfach nur cool nach Hause schaukeln. Waren bis dahin die klar bessere Mannschaft. Stattdessen lassen sie sich provozieren und künstliche Hektik aufdrängen. Der Schlachtplan des ESV ging auf. Drei der vier Treffer für die Eisenbahner resultierten aus Kontern! Alle vier Tore durch den selben Spieler.
Wieso die Löwen nach dem zwei Tore Vorsprung in Unterzahl nicht einen Stürmer runtergenommen, einen weiteren Defensiven gebracht und sich einfach hinten rein gestellt haben, werden sie selbst nicht recht wissen. So sind sie den ESVlern ohne Not ins offene Messer gerannt.