@ludwigshafener:
Deine Punkte sind sicherlich nicht falsch, aber alle Argumente entkräftet, weil das alles schon seit Jahren der Fall ist
Natürlich verlieren wir bereits seit zig Jahren potentielle neue Fans an die Roten. Je tiefer die Sechzger gehen, desto schlimmer wird es aber wohl.
Wenn man den sportlichen Untergang seit 2003 sich ansieht, ist das sowieso enorm frustrierend. Zumal wenn gleichzeitig Vereine wie Hoffenheim, Augsburg oder Mainz
erste Liga spielen 
Nach einem Abstieg spielen wir auch nicht automatisch oben in Liga drei mit. Das GWS wäre beileibe nicht immer ausverkauft (jedenfalls nicht, wenn die Kapazitätsbeschränkung wieder aufgehoben wird) und nicht jedes Spiel dort automatisch ein Fest. Und falls ein theoretischer Wiederaufstieg doch gelingen würde, was dann?
Heute gibt es natürlich auch gar keinen Plan, nur Fantasiegelaber von einem Luftschloss in Riem.
Die Frage des Projektes: ja oder nein ist also die Frage welche planlose Option man besser findet. Ok, das klingt jetzt noch pessimistischer als das, was Du schreibst, aber ich hoffe halt dass irgendwann doch noch ein vernünftiger Plan ausgearbeitet wird, ohne dass der TSV vorher erneut absteigen muss.
Bei Dir in der Familie ist das Thema Abstieg auch ein spaltendes, oder?
@laimerloewe:
geht das Kind in ein anderes Stadion ist viel weniger Vergleichbarkeit gegeben und damit fällt das schon mal weg
Das stimmt. Aber ob das allein ausreicht ?
Aund die spiele gegen nürnberg und kiel hat es nur gegeben, weil man einen Millimeter vorm Abgrund stand. wenn es sportlich wieder etwas bergauf gehen sollte, dann steht man vielleicht im gesicherten Mittelfeld und es gibt nicht mal mehr diese spiele
Es gab diese Spiele, weil es um etwas ging. Solche Spiele gibt es immer nur wenn es um irgendwas Großes und/oder Wichtiges geht. Das kann der Klassenerhalt sein oder auch der Aufstieg.
weiter unten gäbe es halt solche spiele wie die gegen Bayreuth, weiden, Schweinfurt usw. die meine Generation geprägt haben.
Da pickt man sich heute nachträglich doch auch die Rosinen heraus. Diese Spiele sind nicht zuletzt so im Gedächtnis geblieben, weil sie eben nicht alle 14 Tage das Standardprogramm waren.
Die beiden Spiele gegen den Club und Kiel waren nicht die typischen AA-Spiele und es wäre falsch aus ihnen zu schlussfolgern, dass wir ein Stadion in der Größenordnung der AA brauchen. Genauso wenig werden aber die meisten GWS-Spiele so sein wie Schweinfurt oder Neunkirchen. Das hat man ja bereits 2004/2005 gesehen, auch wenn ich mich sehr gerne an diese Saison zurück erinnere.
Was wir allem voran brauchen, ist einfach sportlicher Erfolg. Darauf kommt es heute mehr denn je an. Natürlich wäre ein eigenes Stadion, am besten ein modernisiertes GWS, ebenfalls sehr wichtig, aber für ein solches braucht man Geld. Geld gibt nur, wenn endlich vernünftig gewirtschaftet wird und es sportlich wieder aufwärts geht. Das Erste wird aber u.a. gerade auch durch die AA verunmöglicht. Die Lage ist wie ein gordischer Knoten. Je näher wir dem Mietvertragsende kommen, desto leichter wird es aber vielleicht auszusteigen.