Präsidentensuche verkommt zum Sinnbild der Planlosigkeit (Forum)
Meine Meinung:
Was hier (auch von Bay) versucht wird klein zu reden ist, dass der Präsident des e.V. als Vertreter eines Anteilseigners gleichzeitig in einer Haftungssituation für das Handlen der KGaA steht, welche nicht zu unterschätzen ist.Da die Kontrollgremien der KGaA, wie man immer wieder hört, de facto nicht mal arbeiten, geschweige denn funktionieren, muss ein Präsident heutzutage die KGaA “an der kurzen Leine” führen. Insbesondere wegen der angespannten Kapitalsituation der KGaA steht er andernfalls immer mit einem Fuß im Gefängnis…
Zu behaupten, ein Präsident solle sich (bei unserer derzeitigen Situation und aktuellen Strukturen) aus der KGaA raushalten, ist schlicht dumm oder bestenfalls unrealistisch.
Solche Aussagen werden meist von Leuten getroffen, die sich einfach nicht ausreichend über Kapitalgesellschaften im Allgemeinen, sowie Spielbetriebsgesellschaften als Anschluss an einen e.V. und die Haftung von Vereinsvorständen im Besonderen, informiert haben.
Wie ist eure Meinung hierzu???
Vorab hätte ich gerne mal belastbare Informationen zur Haftungssituation für kommende Präsidenten des e.V. Seit der mayrhoferschen Präsidentschaft ist diese latente Gefahr irgendwie urplötzlich en Vogue. Wie das die vorhergehenden Präses ohne Haftstrafen geschafft hatten wurde mir dabei aber nie verständlich erklärt.
Also bevor ich hier meine Meinung äußere, hätte ich gerne dazu entsprechende Informationen.
