Morgengedanken zum SZ Artikel (Forum)
was die SZ schreibt ist doch auch merkwürdig
Die Interessen des Vereins waren zuletzt: Investor Hasan Ismaik ein Angebot für seine Anteile am Fußballklub (60 Prozent, davon 49 Prozent stimmberechtigt) zu unterbreiten , das er nicht ablehnen kann. Nach SZ-Informationen war der Vertragsabschluss mit einer deutschen Investorengruppe nur daran gescheitert, dass Ismaik plötzlich und vehement ein verbindliches Angebot (binding-offer) gefordert hatte. Dieses wollte ihm das interessierte Konsortium allerdings erst nach einer sorgfältigen Due-Diligence-Prüfung unterbreiten - die wiederum Wochen dauern könnte.
1) Das Präsidium könnte ja ohne Mitgliederbeschluss einen solchen Kauf, zumindest nicht im Namen des eV, durchführen
2) Wenn das Präsidium bestrebt war, einen Investor zu finden, der dem Ismaik die Anteile abkauft, hätten Sie ja dem
Konsortium die geforderten Unterlagen schon lange vorher zur Verfügung stellen können.
3) eine Due Dilligence bei 60 dürfte eine schnelle Sache sein, da die Verbindlichkeiten im Gegensatz zu Zeiten des Ismaik Einstieg, nur bei einem Gesellschafter liegen, sonstige Vermögenswerte gibt es nicht, den Wert der Spieler ist eine buchhalterische Luftnummer, dies sollten aber Interessierte an einem Fussballclub eigentlich wissen. Geschäftsprognosen, positive Fortführungsprognosen, Vermarktung und sonstiges Bodenzial liegen ebenfalls im Auge des Betrachters.
Das Ismaik eine verbindliches Angebot gefordert hat, verwundert mich nicht, der hat sicher irgendwo auf einen Spickzettel stehen, was ihm das Invest bisher gekostet hat, was er in Zukunft investieren will ( Tendenz geht eher gg rote Null), von daher weiss er genau was man ihm bieten muss, dass er verkaufen will.
Ich denke, wie bereits geschrieben, Weihnachten ist der Investor Ismaik Geschichte - Aber die Erfahrung lehrt:
Schlimmer geht bei 60 immer... (geklaut aber gut)
