Gut, dann ist es mit unserer Einigung bereits wieder vorbei ;)
Doch, das ist Ismaik eben schon.
M.E. hat Ismaik doch jahrelang alle tun lassen was sie wollten. Gut, man weiss nicht, inwiefern die Entlassungen Schäfers und Hinterbergers von Ismaik gewollt waren. Aber ich hatte insgesamt wirklich jahrelang den Eindruck, der sitzt in Abu Dhabi und lässt die Leute in München einfach mal machen. Von Einmischungen gar ins operative Geschäft habe ich nie etwas gehört. Mich persönlich hat das gewundert, denn wenn ich irgendwo Millionen investieren würde, würde ich mich viel mehr um dieses Investment kümmern (Dies alles unter dem Vorbehalt, dass wir alle keine Interna wissen und nur nach dem gehen, wie es nach aussen hin scheint...)
Und jetzt hatte er halt genug. M.E. vollkommen verständlich. Er hat jede Menge Geld bei 1860 verbraten und nichts kam dabei heraus. Als jetzt Magath installiert werden sollte, hat er sich halt quer gestellt (und da ich selber von Magath nicht überzeugt bin, bin ich da eben gar nicht mal unfroh darüber.) Als Nebeninvestor würde Ismaik ihn selbstverständlich nie dulden und alle Anteile an ihn und Andere abzutreten, kommt halt nur bei einem Preis zustande, der Ismaik gefällt und dieser Preis wurde halt nicht geboten.
Die konnten mit Ismaik, bis am Ende auch sie feststellen mussten, der ist nicht nur schwierig, sondern absolut unzuverlässig. Eine Zumutung für jeden Partner.
Also mir ist persönlich komplett schleierhaft wieso eine kooperative Zusammenarbeit nicht gelingen will. Würde gerne mal erklärt bekommen, was da nicht klappt. Ich sehe keinen einzigen Grund wieso man mit Ismaik nicht zusammenarbeiten können soll. Sogesehen verstehe ich auch den Rücktritt des Präsidiums nicht ausser dass denen der Magath vielleicht so wichtig war, dass sie jetzt lieber zurücktraten als ohne Magath zusammen weiter zu machen.
Wenn die Anekdote stimmt, dass er bei Ismaiks wenigen Besuchen in München nicht mit am Tisch sitzen darf, wenn die Erwachsenen reden, sondern den Raum verlassen muss, sagt das alles aus.
Wenn das stimmt, wäre das furchtbar dumm von Ismaik, denn Noor Basha ist eminent wichtig als Brücke zwischen den beiden Kulturen/Mentalitäten. Missverständnisse zwischen Arabern und Europäern sind nämlich so sicher wie das Amen in der Kirche.
Tatsache ist jedenfalls: es muss einen Präsidenten geben, der mit Ismaik gut kann.
Das kann auch ein Präsident sein, der sich eisern nur um die Belange des e.V. kümmert, für eine mögliche Insolvenz der KgaA vorsorgt und in der KgaA die Macht dem Jordanier überlässt, der wiederum der GF die notwendigen Freiheiten überlassen wird.