Jetzt mal ehrlich (Forum)
Was da zur Zeit abgeht, ist das würdeloseste, was bei sechzig je abgegangen ist.
Der Verein ist nur noch eine Ware, die zwischen einem Investor aus Jordanien und einer anonymen Investorengruppe um einen ehemaligen roten meistertrainer hin -und hergeschachert wird. Es ist zum kotzen! Ich finde das alles 1000 mal erniedrigender als in einer unteren Liga einen sauberen Neustart zu machen.
Auf der einen Seite haben wir einen Besitzer, dem 60% der KGaA gehören, der sich in 4 Jahren keine 10 mal in München hat blicken lassen, geschweige ins Stadion gegangen wäre. Der uns als Gipfel der Frechheit diesen Clown von noor basha vorsetzt, der 0,0 Ahnung von Fußball hat und den Namen 1860 durch andauerndes hochgradig unprofessionelles bis veriensschädigendes Verhalten durch den Dreck zieht. Ich glaube auch, dass mit diesem Anteilseigner auf keinen grünen Zweig zu kommen ist.
Also haben wir - auf der anderen Seite - eine Vereinsführung, der trotz 50+1 Regel die Hände gebunden sind, weil sonst die laufenden Kosten ("strukturelles Defizit" genannt und hauptsächlich aus der Miete der Arena resultierend) nicht gedeckt werden können, weil ismaik sonst die Darlehen nicht verlängert. Ich glaube mayrhofer, dass sie redlich versucht haben, mit ismaik Kontakt aufzunehmen und ihm die Budgetierung der nächsten Jahre zu besprechen. Da haben sie wohl auch gemerkt, dass man mit dem nicht weiter kommt.
Aus diesem Dilemma hat das Präsidium wohl einen Ausweg gesucht. Den gibt's wohl im Moment nur, wenn man einen anderen Investor holt. Offenbar hatte man jemanden oder mehrere jemands. Angeführt von einem ehemaligen roten meistertrainer, der selbst der "neue starke Mann" werden will als Trainer-Sportdirektor-minderheitsinvestor in persona. Tut mir leid, da ist doch der nächste Akt des Wahnsinns schon vorprammiert. Für mich wäre das auch nur eine marginale Verbesserung ggü. dem Status Quo gewesen. Vielleicht hätten sich die potentiellen Investoren mehr um ihr Investment namens "1860" gekümmert, aber ich empfinde es generell als unerträglich ein Investment zu sein.
Wahrscheinlich hat das Präsidium die Hoffnung aufgeben, mit ismaik irgendwie weiter zu kommen. Andererseits ist der - aus welchen Gründen auch immer - nicht bereit, seine Anteile zu verkaufen. Aus dieser Sackgasse sieht man wohl keinen Ausweg und wollte mit dem rücktritt ein Fanall Richtung abu Dhabi setzen. Mal schauen, was passiert..
Aber alles außer einem sauberen Neustart wird eine suboptimale Lösung sein, in der sechzig de facto frembestimmt bleiben wird.
