Und die Freiheit hat einen Preis (Forum)
Fremdbestimmt ist (fast) jeder Verein im heutigen Profi-Fußball. Der eine mehr - der andere weniger.
Ich gehe aber davon aus, dass der Verein/die KGaA die Anteile zum Teil selbst zurückkaufen wird, um beim Einstieg eines neuen Investors max. 49% in dessen Portfolio zu lassen. Würde ich zumindest so machen.
Die Weigl-Ablöse (2,5m€) bringt schon 10%, wenn die kolportierten 25m€ passen. Die Ablöse war zur Sicherung der Lizenz für die dritte Liga eingeplant, um Mindereinnahmen kompensieren zu können (Reduktion TV et al.) - sie sollte verfügbar sein. Sollte Bobby Wood wirklich 1,2m€ bringen wie aktuell berichtet wird (Darauf ein Prosit!), erhöht sich dieser potentielle Spielraum noch.
Wenn sie sich jetzt nicht ganz doof anstellen und wirklich ein bis drei ernsthafte Interessenten an der Hand haben, mit denen man "spielen" kann, ist das alles eine echte Chance für Verein und KGaA! Investitionen in den Kader erfolgen durch den neuen Investor, dass ist ein wichtiger Punkt in der Verhandlung - und ja, der mindert natürlich wieder die operative Freiheit, verbessert aber insgesamt die Lage im Vergleich zum status quo deutlich. Dem Rejek traue ich durchaus zu, dass er das weit vor mir überrissen hat und bereits entsprechend handelt. Der (angekündigte) Mayrhofer "Rücktritt" war sowieso Teil des Druck-Szenarios auf Scheich und Neffe, funktioniert doch recht gut. Zu gut, um löwig zu sein? Wer weiß das schon.
In jedem Fall ist es spannend wie lange nicht mehr.
