Journalismus heute (Forum)
Naja, leider ist das Buch offenbar nicht ganz so gut wie es sich hier liest, siehe Kritik von Heribert Prantl.
Interessantes Interview mit Politikwissenschaftler Thomas Meyer. Nicht verwandt mit dem Gottvater des Sportjournalismus, Claudius, der schreibt sich mit "ay".
http://www.heise.de/tp/artikel/45/45077/1.html
"In den letzten 15-20 Jahren hat sich eine Uniformität in der Berichterstattung entwickelt, die es zuvor in dem Ausmaße nicht gegeben hat. Eine wechselseitige Kritik der Journalisten untereinander, sei es politisch, kulturell, ideologisch, findet nicht mehr statt. Journalisten orientieren sich nur noch an dem, was andere Medien bringen. In der Wissenschaft nennen wir das Selbstreferenz. Alles was nicht in die Wirklichkeitsvorstellungen der Journalisten passt, wird aus der Berichterstattung ausgeblendet. Ihre eigentliche Realitätsprüfung besteht immer mehr in der wechselseitigen Bestätigung."
