Schräg genug, dass der als Medienvertreter durchgeht (Forum)
Griss' Wehklagen erinnerte mich an meinen Artikel "Kaisers Diener" über die großartige PR-Kampagne Münchner Medien für die Arena:
"Bei Radio Gong wird es konkreter. Dort vermerkt der Plan [der PR-Agentur, tomtom]: „Diskussionsforen mit aufbereiteten Contra-Stimmen“. Stephan Schmitter, Chefredakteur von Radio Gong, räumt ein: „Eine positive Tendenz für den Stadionbau ist bei uns nicht zu leugnen.“ Und fügt hinzu: „Aber wir haben immer Argumente gegen Argumente gestellt. Meinen Sportredakteuren habe ich aber Freiheit bei der Bearbeitung dieses Thema gelassen, schließlich müssen die ja im Olympiastadion immer frieren.“ Sachgerechte Kritik am Stadionprojekt? Fehlanzeige."
Hoffentlich hat der Oli mit seinen luftigen Designerklamotten am End in Kiel ned noch gefroren ... (-;
In meinen Augen betreibt er ein privates Fußballfanblog. Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen, aber daraus abzuleiten, er hätte Anspruch auf einen internetfähigen Pressearbeitsplatz im Stadion ... warum?
Viele Journalisten sind durch die weltmeisterschaftswürdigen Bedingungen in der Presselounge der AA korrumpiert. Ein Arbeiten ohne weiche Sessel, warmes Büffet, Freigetränke, High Speed Internet und begleitende TV-Konferenzschaltungen zu allen anderen Spielen, scheint ihnen unzumutbar. Zuviel Bequemlichkeit verdirbt den Charakter. Der Blick für die Realität außerhalb der Komfortzone geht verloren.
.....18.52: Wenn man die Allianz Arena mit dem Holstein-Stadion vergleicht, dürfen wir Medienvertreter nur DANKE sagen. Es gibt weder Internet noch Plätze für alle Pressevertreter. Und das Flutlicht soll auch nicht das beste sein. Das erinnert alles ein wenig ans Grünwalder Stadion.....
