Empfehlung: "Das ewige Leben". (Forum)
"Simon Brenner, Österreicher, Absteiger, Stehaufmännchen. Was ihn aufrecht hält, ist der Sarkasmus eines Mannes, der nichts zu verlieren hat. Schlimmer geht’s nimmer: Zu Anfang hockt Brenner auf dem Amt, in einer Szenerie wie von Ulrich Seidl. Überall müde, gezeichnete, deprimierte Gesichter. „Für die Pension müssen’s orbeitn, bis 84 san“, sagt die Sachbearbeiterin. Brenner quittiert es mit stoischem Blick. Keine Rente, nichts. „Ich hab ein Haus“, fällt ihm ein. „Wo denn? Auf dem Mond?“, unkt die Kaltmamsell vom Amt. Nein, in Graz, in den Jagdgefilden seiner Jugend. Wo er als Mofa-Rocker die Gegend unsicher machte. 8...)
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