Urteilsbegründung im Fall Hoeneß veröffentlicht (Forum)

Lüngerl, Thursday, 30.10.2014, 23:17 (vor 4175 Tagen)
bearbeitet von Lüngerl, Friday, 31.10.2014, 00:12

Hoeneß, ein rasender Zocker:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gericht-veroeffentlicht-hoeness-urteil-ein-rasender-zocker-1.2199095

"Es gab im Fall Hoeneß auf Schweizer Konten über die Jahre Barabhebungen in Höhe von mehr als 1,506 409,00 Euro. Die einzelnen Beträge werden aufgelistet. Warum Hoeneß das Geld abhob, ist unbekannt."

Wow! 1,5 Mio über die Jahre. Das ist eher Kleingeld für einen wie ihn.

"Er liebte Devisentermingeschäfte. Eine "Strategie mit dem Währungspaar Euro /US-Dollar", bei der er über 150 Millionen Euro eingesetzt habe, brachte ihm laut Urteil einen Gewinn von knapp 24 Millionen Euro. Kurz darauf habe er bei der Kombination Euro und Schweizer Franken über neunzig Millionen Euro eingesetzt und einen Gewinn von 11,1 Millionen Euro erzielt. So reihen sich Zahlen an Zahlen, die klar machen, dass da einer den Boden verloren hatte und im Bodenlosen keinen Stand mehr fand."

Urteilsbegründung im Fall Hoeneß veröffentlicht

FX-Wuaschd, Friday, 31.10.2014, 11:31 (vor 4175 Tagen) @ Lüngerl

//Aaaah, hab den Artikel zuerst falsch verstanden. Die 150 Mio beziehen sich auf eine einzelne Transaktion. Na dann Glückwunsch, lieber Wohltäter Ulrich.

//Originaltext, wegen oben obsolet:

Das wären 16% bzw. 11% Rendite auf sein eingesetztes Kapital.
Die Frage ist in welchem Zeitraum die erwirtschaftet wurde. Sollte der Uli das z.B. in 10 Jahren zusammenbekommen haben ist das eher mau und lässt auf eher wenig Talent schließen, da wäre er mit einem schlichten Aktienfonds wohl deutlich besser gefahren - die absoluten Zahlen an sich sind natürlich für einen normal verdienenden Mitbürger dieses Verurteilten Steuerbetrügers trotzdem unfassbar hoch.

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