Das lässt sich wohl nie ganz vermeiden. Die B. Meier wollte es mit dem Abriss des Stadions damals massiv beschleunigen. Das Stadion mit seinem 60er/70er-Jahre-Look sehe ich als kleines Bollwerk gegen die Gentrifizierung. Das passt nicht zu den Architekturbüros. Der TAZ-Artikel ist auch schon vier Jahre alt. Man kann schon an der einen oder anderen Stelle sehen, dass sich was ändert, aber es geht m. E. doch vergleichsweise langsam voran. Laufe häufig durch die Feldmüllersiedlung oder fahre mit dem Rad durch die Lohestraße in Untergiesing. Das Viertel hat einfach unheimlichen Charme. Fast schon ein Wunder, dass hier nicht schon wesentlich mehr kaputtsaniert wurde. Woolworth finde ich persönlich schrecklich. Allerdings war ich froh, als ich bewusst wahrgenommen habe, dass selbst nach dem Neubau an der Stelle wieder der alte Billigheimer drin ist. In der TeLa geht es überhaupt eher sehr langsam mit den Yuppieläden.
Passt schon noch. Auf lange Sicht wird es sich aber nicht aufhalten lassen. Die alten Giesinger sterben raus und eine neue, betuchtere Klientel zieht zu.