um etwas ablehnen zu können, (Forum)
muss man sich zuerst damit auseinandersetzen....
Die Darstellung der Münchner Nachkriegsjahre fand ich gelungen, die Geschichte bisserl zuviel fiktion und gestellt - man
hätte sich mehr an die Fakten halten und eine Dokumentation machen sollen und weniger einen Spielfilm....
Z.b. fand ich die Naktszene etwas komisch und deplaziert... was wollte man dem geneigten TV Seher damit zeigen?
Das die Rolle unserer Löben nicht besser ausfallen würde, war mir klar - hätte man aber auch darauf verzichten können, zumal mit
keinem Wort erwähnt wird, dass das Stadion von den Löwen gebaut wurde und dann aus Finanzieller Not verkauft werden musste - im Film kam es so rüber, als hätte es immer schon der Stadt gehört und Bayern war der Hauptnutzer und allein an den Aufbau interessiert und die Löwen nur geduldet...
Mein Fazit:wäre ich ein Roter, wären alle meine Vorurteile über die Turner und meinen großartigen Verein bestätigt worden, die Frage warum es 52 Jahre gedauert hat, dass man diesen Fussballverrückten Bayernpräsidenten zum Ehrenpräsidenten gemacht hat, würde sich mir nie
stellen.....
Als Mitglied des Turnvereins, ist mir der Film egal, die Person Landauer und sein Einsatz für die Roten respektiere ich, den Verein
finde ich trotzdem scheisse und finde es bezeichnend, dass erst eine Fangruppierung ihn den Stellenwert im Verein zukommen lässt,
den er verdient..... - die Selbstverliebten
Ich fand das Wunder von Bern als Film stimmiger, aber mir gefallen auch so Filme wie die Nordwand oder Nanga Parbat und andere Filme über "historische Ereignisse"...
