Rosenheim: Republikaner stellt Antrag auf Fusion der Vereine (Forum)
Das wirklich Schlimme ist ja nicht, dass ein minderbemittelter Rechter (Pleonasmus) einen total schwachsinnigen Antrag stellt. Schlimm ist, dass es dafür eine bühne gibt und man sich zunehmend fragt, ob man auf Gemeindeebene wirklich demokratisch gewählte Volksvertreter braucht. Die Wahrscheinlichkeit, dass da solche Kasperl gewählt werden ist einfach zu groß. Das beschränkt sich ausdrücklich nicht auf rosenheim.
Komische Methoden da draußen in den Suburbs, ohne Schmarrn ...
Er sitzt halt nunmal im Stadtrat, ist übrigens (leider) auch ein passionierter Löwenfan. Und er hat die Chance genutzt, die Katastrophenstimmung um die beiden größeren Rosenheimer Vereine inklusive lächerlicher Fusionsdiskussion - als Erfolgsmodelle und Vorbilder wurden in einem OVB-Kommentar allen Ernstes Traunstein (Bezirksliga), Kolbermoor (ebenfalls Bezirksliga) und Ingolstadt (Wo in Rosenheim ein Konzern á la Audi herkommen soll, wurde nicht gesagt) genannt - PR-mäßig auszuschlachten. Wobei er höchstwahrscheinlich wirklich an diesen Schmarrn glaubt.
Dass über diesen Antrag dann auch berichtet wird war klar, unabhängig von der diskutablen Qualität der Rosenheimer Medien.
Mir stellt sich eher die Frage, was so ein Antrag überhaupt im Stadtrat verloren hat. Was sollte der entscheiden? Eine Zwangsfusion auf städtische Anordnung? Das nicht angemessen kommentiert zu haben scheint mir eher eine Verfehlung der Medien als die Berichterstattung an sich.
