dazu passend aus dem Nachwuchsfußball (Forum)

Michi, Tuesday, 07.10.2014, 10:10 (vor 4193 Tagen) @ Est60

ich finde es einen absoluten Schmarrn.

Beispiel 1: Das Team (F2) meines Juniors (2008)
Er, ein absolut gewiefter und bestimmender Bursche, der Fußball lebt und die meisten Regeln kennt. Dem spielt die "Anti-Schiri-Regel" voll in die Karten. Einwurf bekommt der, der wo schneller und aggressiver handelt. Allein in seinem Team kennt mind. die Hälfte der Spieler die Regeln nicht. Somit ist einer der sich auskennt der Chef.

Beispiel 2: Das ältere Team (F1) spielt immer nach der F2 meines Juniors, somit muss auch das angeschaut werden.
Letztens gab es ein Tor für den Gegner, obwohl der Ball nicht drin war.
Nur trat der Gegner (inkl. Trainer) energischer auf, setzte sich durch und somit bekamen die das Tor.

Fair-Play lernen ja.
Aber nicht bei den kleinsten.
Eher ab der D-Jugend, wo durch die Pubertät eine solche pädagogische Maßnahme sinnvoll ist und die schon alle Regeln des Fußballs beherrschen.

Problem sind dabei aber selten die Kinder. Die Probleme finden am Seitenrand statt, wo Spieler vom Trainer gezielt in die Richtung Unfairness oder, sagen wir es freundlicher, in Richtung Dominanz gecoacht werden.


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