Haste mal n Euro? (Forum)
Abendzeitung will sich nicht mehr "unter Wert" verkaufen.
Lüngerl, Wednesday, 16.04.2014, 00:43 (vor 4366 Tagen)
Abendzeitung will sich nicht mehr "unter Wert" verkaufen.
Wolfgang, Wednesday, 16.04.2014, 01:39 (vor 4366 Tagen) @ Lüngerl
Schlaue Idee, teurer werden, wenn keine Sau dein Produkt mehr kaufen mag.
Für den Claim "Wir verkaufen uns nicht mehr unter Wert" gibt´s von mir ein *OMG*, ein *LOL* und noch ein *ROFL* dazu.
Mein Alternativ-Claim aus dem Glücksbärchiland: "Wir holen die entlassenen Mitarbeiter zurück und versuchen in Zukunft wieder eine lesens und liebenswerte Zeitung zu machen und deswegen müssen wir jetzt ein wenig teurer werden"
daromirei, Wednesday, 16.04.2014, 06:25 (vor 4366 Tagen) @ Wolfgang
da gab es mal einen Fussballverein in München der hat das auch schon mal probiert.....
Evtl ist der Iraki der Berater vom dem Insolvenzverwalter.....
Kraiburger, Wednesday, 16.04.2014, 08:31 (vor 4366 Tagen) @ Lüngerl
Den Verkaufspreis von 60 auf 80 Cent anzuheben mit der Begründung:
bei der Abendzeitung sei seit Jahren mit jeder verkauften Zeitung 30 bis 40 Cent Verlust gemacht worden
Früher hat mal also pro Zeitung 40 Cent Verlust gemacht, ab sofort macht man 40 cent Verlust PLUS den 20 Cent, die man aufgrund der Preiserhöhung weniger verdient. Denn solange die AZ an jeder Bushaltestelle immer noch umsonst ist, wird sich das durchschnittliche Einkommen pro Exemplar nicht sonderlich erhöhen!
Leserstimme Lüngerl, Wednesday, 16.04.2014, 13:55 (vor 4365 Tagen) @ Kraiburger
finde ich grundsätzlich OK. Mit 1 Euro in der teuersten Stadt Deutschlands die teuerste Boulevardzeitung Deutschlands zu sein, kann funktionieren, wenn dafür auch die beste Boulevardzeitung Deutschlands produziert wird. Hoffentlich springt ein Investor auf. Wäre ihnen zu wünschen.
Wird spannend zu beobachten, ob sie sich auch redaktionell neu positionieren. Als regelmäßiger Leser fand ich, dass da in der Vergangenheit einiges im Argen lag. Willfährige PR-Berichterstattung auf der einen und die künstliche Skandalisierung von Nichtigkeiten auf der anderen Seite. Eine unschöne Mischung, die offenbar immer weniger Anhänger fand.
Und da reden wir noch gar nicht vom üblich gewordenen Abtippen von Polizeimeldungen, ohne auch nur im Ansatz geprüft zu haben, ob eigentlich stimmen kann, was da behauptet wird. Unkritisch bis zum Anschlag und gleichzeitig geil auf Pseudoskandale, sowas ist auf Dauer einfach wenig sexy. Und zudem ein Geschäftsmodell, das die Konkurrenz im Zweifelsfall besser beherrscht.
Ja, ja, ich weiß, der Arbeits- und Zeitdruck, die schlechte Bezahlung, der Wettbewerb, zu wenig Ressourcen, ständige wirtschaftliche Schwierigkeiten, der Medienwandel... Schon klar. Verstehe ich alles und doch wieder nicht.
