Die Löwen-Bar Kommunalwahlanalyse (Forum)

Lüngerl, Monday, 17.03.2014, 07:43 (vor 4400 Tagen)

Die Wahlbeteiligung lag in München nur noch bei schlappen 42,0 Prozent. Seit 1990 ist sie von Kommunalwahl zu Kommunalwahl gesunken, auf zuletzt 47,6 Prozent vor sechs Jahren. Die Auswahl war dafür für knapp 1,1 Millionen Wahlberechtigte so groß wie nie: Neben zwölf OB-Kandidaten standen insgesamt 932 Kandidaten auf 14 Listen zum Ankreuzen.

Historisch scheinen bislang auch die Verluste der SPD bei den Stadtratsmandaten (letzter Zählungsstand 31,4%). Das wäre das schlechteste Ergebnis bei einer Stadtratswahl seit 1948. Die Grünen hingegen legen auf mind. 15,3% zu.

Die einen abgewatscht, die anderen, die genauso mit im Boot ghockt sind, dagegen gebusselt. Wie dieses?

Was gibt es an Berichten aus dem Umland? Alles hier herein.

laut KVR hat die SPD fast alle Stimmen

Ex-Mitglied, Monday, 17.03.2014, 09:07 (vor 4400 Tagen) @ Lüngerl

an die Nichtwähler verloren, konkret rund 60000 Stimmen (Stand von gestern abend).
Da sind aber noch keine panierten -tschuldigung - panaschierten und kumulierten Stimmen dabei.
Wie auch immer, ob das mit rot-grün nochmal klappt ist nach aktuellem Stand äußerst fraglich. Zur Mehrheit im Stadtrat fehlen ohne Rosa Liste und anderen Splitter-Schnickschnack 3 Stimmen.
Schwarz-grün wären genau 40 von 80, wird aber mit den Münchner Grünen in den kommenden 54-55 Jahren nix.:-D

schausduda: KVR -Stadtratswahl

ade, rot-grün

Ex-Mitglied, Tuesday, 18.03.2014, 17:21 (vor 4399 Tagen) @ Ex-Mitglied

es reicht halt nicht mehr,

Frau Strobl,
Herr Reiter,
Herr Ude,
Herr Maget...

wer da wohl abgestraft wurde und warum wohl?

:-D

egal, GroKo geht noch, oda?

rot-grün + ? oder doch schwarz-grün

Teng, Tuesday, 18.03.2014, 20:24 (vor 4399 Tagen) @ Ex-Mitglied

Das glaube ich nicht - rot-grün wird es weiter in München geben, erweitert um eine andere kleine Gruppierung. So kommt auf 39 von 80 Stimmen, vielleicht noch der OB dazu, dann sinds 40 von 81. Ein Stimmchen gibts dann vielleicht von HUT, der ÖDP oder der Linken? Aber wer weiß, vielleicht auch schwarz-grün?

Noch knappererer...

Busfahra_, Monday, 17.03.2014, 16:10 (vor 4400 Tagen) @ Lüngerl

...geht's in Wurmannsquick (Rottal-Inn) zu.
Da muss gelost werden, wer in die Stichwahl darf...

Quelle: PNP

Ex-Löwen-Funktionäre in U-föhring und Pullach

Wahllöwe, Monday, 17.03.2014, 16:04 (vor 4400 Tagen) @ Lüngerl

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wie-der-landkreis-muenchen-gewaehlt-hat-noch-mal-ran-1.1914067

In Unterföhring, wo bisher die SPD den Bürgermeister stellte, liegt nach dem ersten Wahlgang der Parteifreie Andreas Kemmelmeyer (ehemaliger Fußballabteilungsleiter) mit 47 Prozent der Stimmen vorne. Sein Gegner in der Stichwahl ist der Sozialdemokrat Thomas Weingärtner (36 Prozent).

In Pullach zog im ersten Durchgang überraschend deutlich Dr. Andreas Most (CSU) den Kürzeren gegen Susanna Tausendfreund (Grüne). Tausendfreund liegt mit 40 Prozent klar vor Most, der 27 Prozent der Stimmen erhielt. Most stammt aus der Skiabteilung des TSV, war ebenso kurzzeitiger wie glückloser Abteilungsleiter der Löwen-Ringer und kandidierte zuletzt ohne Erfolg für den Aufsichtsrat des TSV 1860. In Pullach sollte es nun der Bürgermeistersessel sein.

Ex-Löwen-Funktionäre in U-föhring und Pullach

tomtom, Monday, 17.03.2014, 16:39 (vor 4400 Tagen) @ Wahllöwe

Den Kemmelmeyer konnte ich nie leiden, der war doch auch ziemlich KHW-freundlich, oder? Das ärgert mich. Den Most kenne ich nicht, Susanna Tausendfreund ist mir bei Veranstaltungen zur Inneren Sicherheit positiv aufgefallen, da bin ich dann eher mit ihr. (-;

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wie-der-landkreis-muenchen-gewaehlt-hat-noch-mal-ran-1.1914067

In Unterföhring, wo bisher die SPD den Bürgermeister stellte, liegt nach dem ersten Wahlgang der Parteifreie Andreas Kemmelmeyer (ehemaliger Fußballabteilungsleiter) mit 47 Prozent der Stimmen vorne. Sein Gegner in der Stichwahl ist der Sozialdemokrat Thomas Weingärtner (36 Prozent).

In Pullach zog im ersten Durchgang überraschend deutlich Dr. Andreas Most (CSU) den Kürzeren gegen Susanna Tausendfreund (Grüne). Tausendfreund liegt mit 40 Prozent klar vor Most, der 27 Prozent der Stimmen erhielt. Most stammt aus der Skiabteilung des TSV, war ebenso kurzzeitiger wie glückloser Abteilungsleiter der Löwen-Ringer und kandidierte zuletzt ohne Erfolg für den Aufsichtsrat des TSV 1860. In Pullach sollte es nun der Bürgermeistersessel sein.

Ex-Löwen-Funktionäre in U-föhring und Pullach

Ringerzweitmtglied, Monday, 17.03.2014, 23:49 (vor 4399 Tagen) @ tomtom

Verglichen mit dem Most ist der Kemmelmayer beinahe ein Sympathieträger.

Der allgemein durch Keltern gewonnene vergorene Fruchtsaft ist mir bei Sechzig äußerst unangenehm aufgefallen. Anläßlich seiner Wahl zum Abteilungsleiter Ringen kam es seinerzeit zu einem bizarren Schmierentheater. Er ließ sich in einem abgekarteten Spiel in das Amt wählen und machte danach keinen Finger mehr krumm. Er sollte nur dabei helfen die Abteilung geräuschlos abwickeln zu können. Glücklicherweise haben ein paar engagierte Löwen die Sache in die Hand genommen und nach einem erfolgreichen Protest die Ringer vor dem Untergang bewahrt. Warum Most auf Biegen und Brechen da rein wollte, obwohl weitaus geeignetere Kandidaten zur Verfügung standen, weiß kein Mensch.

Dass er dann die Chuzpe hatte, kurz darauf auch noch für den Aufsichtsrat zu kandidieren, statt erst mal zu warten bis Gras über seinen peinlichen Wannabe-Funktionärsauftritt gewachsen ist, lässt ihn nicht sympathischer erscheinen. Wirkt stark nach Hauptsache ein paar Federn am Hut.

Den Kemmelmeyer konnte ich nie leiden, der war doch auch ziemlich KHW-freundlich, oder? Das ärgert mich. Den Most kenne ich nicht, Susanna Tausendfreund ist mir bei Veranstaltungen zur Inneren Sicherheit positiv aufgefallen, da bin ich dann eher mit ihr. (-;

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wie-der-landkreis-muenchen-gewaehlt-hat-noch-mal-ran-1.1914067

In Unterföhring, wo bisher die SPD den Bürgermeister stellte, liegt nach dem ersten Wahlgang der Parteifreie Andreas Kemmelmeyer (ehemaliger Fußballabteilungsleiter) mit 47 Prozent der Stimmen vorne. Sein Gegner in der Stichwahl ist der Sozialdemokrat Thomas Weingärtner (36 Prozent).

In Pullach zog im ersten Durchgang überraschend deutlich Dr. Andreas Most (CSU) den Kürzeren gegen Susanna Tausendfreund (Grüne). Tausendfreund liegt mit 40 Prozent klar vor Most, der 27 Prozent der Stimmen erhielt. Most stammt aus der Skiabteilung des TSV, war ebenso kurzzeitiger wie glückloser Abteilungsleiter der Löwen-Ringer und kandidierte zuletzt ohne Erfolg für den Aufsichtsrat des TSV 1860. In Pullach sollte es nun der Bürgermeistersessel sein.

Ex-Löwen-Funktionäre in U-föhring und Pullach

Weisswuaschd to go, Tuesday, 18.03.2014, 10:24 (vor 4399 Tagen) @ tomtom

Den Kemmelmeyer konnte ich nie leiden, der war doch auch ziemlich KHW-freundlich, oder?

Zudem hat der liebe Andi mit seiner Firma auch an der Arena mitgebaut.
Bestimmt zum KHW-Freundschaftspreis...

Kandidaten in Unterföhring

Löwenbomber, Monday, 17.03.2014, 20:10 (vor 4400 Tagen) @ Wahllöwe

SPD-Mann Thomas Weingärtner war früher mein Nachbar und ist Bayern-Fan. Ich habe des Öfteren gegen ihn in seinem Hof Fußball gespielt. In seiner SPD-Mannschaft ist auch Michael Mayer, der ehemalige "Lerchenauer" von den Bistro-Löwen Laim.

"Die SPD sah ihr Debakel schon lange im voraus"

Lüngerl, Wednesday, 19.03.2014, 12:05 (vor 4398 Tagen) @ Lüngerl

schreibt Willi Bock in der "AZ" und schlussfolgert: "Die SPD muss jetzt ihr Auftreten überdenken (...) Mit dem, was die Fraktion in den letzten Jahren bot, war die Niederlage absehbar. Das auf den Bundestrend zu schieben, ist Augenwischerei."

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.stadtratswahl-in-muenchen-die-spd-sah-ihr-debakel-schon-lange-im-voraus.20bd07fd-26c5-4ea9-80aa-b731b25fb71a.html

"Die SPD sah ihr Debakel schon lange im voraus"

Z*, Wednesday, 19.03.2014, 12:43 (vor 4398 Tagen) @ Lüngerl

Immer wenn man einige Zeit nach der Wahl an eine SPD Website geht und dort unter "Aktuelles" erst die Wahlankündigung zu finden ist, weiß man eigentlich schon bescheid.

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