Als erklärter Gegner von Verschwörungstheorien muss ich hier feststellen, dass das alles sehr schlüssig dargelegt ist.
Hoeness ist kein Finanzfachmann, jedenfalls nicht auf dem Gebiet von Währungsgeschäften.
Der Artikel stellt dar, wie große Marktteilnehmer mit ganzen Teams agieren, um mit Währungen Geld zu verdienen, und wie chancenlos dabei Kleinanleger sind, und das ist ein Hoeness mit 20 Mio immer noch. Wie soll er - so ja die belastende Behauptung - dann sogar während anderer Veranstaltungen bis hin zu Vereinssitzungen seine Transaktionen geplant und auf der Basis aktueller Erkenntnisse durchgeführt haben?
Hoeness konnte vor Gericht keine klare Anlagestrategie (als Zocker) beschreiben.
Solchermaßen ahnungslos ist es unwahrscheinlich, dass übertrieben formuliert die ersten 35 000 Transaktionen tendentiell erfolgreich sind und zum Vermögensaufbau bis 130 Mio oder mehr (Zahl vergessen) führen und die zweiten 35 000 Transaktionen insgesamt so dämlich getätigt werden, dass dann das Vermögen wieder weg ist.
Mathematisch-statistisch unwahrscheinlich bis unglaublich.
Ausgeschlossen ist nichts, kann wohl passieren, aber es ist doch sehr sehr unwahrscheinlich.