als alter Verschwörungstheoretiker (Forum)

Theo West, Monday, 10.03.2014, 15:36 (vor 4402 Tagen)

gehen mir die von mir hervorgehobenen Aussagen nicht aus dem Sinn:

Ist es denn so unwahrscheinlich, dass es ein konto vom schmutz selber war? 18 mio an einem Tag verloren? Alles mit belegen beweisbar? Diese Spekulation?
Ist alles sehr merkwürdig. Zuzutrauen wäre es dem Hoeneß schon, dass er den Schmutz schützt.

http://www.stern.de/sport/fussball/geheimes-fussballkonto-in-der-schweiz-spitzenvertreter-der-bundesliga-bunkerte-halbe-milliarde-1955286.html


aus dem welt.de ticker (btw. florian kienas)
13:25 Uhr: Der Münchener Steuerfahnder Helmut I. (63) war elektrisiert, als er von „mehreren Hundert Millionen“ auf einem Schweizer Konto hörte. Es habe auch den Hinweis gegeben, berichtete I. aus dem Gespräch von Kollege B. mit dem Journalisten, dass das Konto 2009 einer Privatperson übertragen worden sei, und zwar dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Fußball-Vereins. Da habe es sich eigentlich nur um den FC Bayern München handeln können, bei diesen Summen, so I. Er habe gegoogelt, wer gerade Aufsichtsratschef des FC sei, und so kam zum ersten Mal der Name Hoeneß ins Spiel. Das war am 17. Januar 2013. An diesem Morgen um 8:15 Uhr hatte Hoeneß`Sohn Florian die Selbstanzeige in Rosenheim abgegeben.

Das schicksalsträchtige Datum 17. Januar ist mittlerweile übrigens auch noch aus einem anderen Grund von Bedeutung für Hoeneß: Am 17. Januar 2014 brachte die Tochter des Bayern-Präsidenten ihren Sohn Leopold zur Welt. Der Richter beglückwünschte Opa Hoeneß zum Familiennachwuchs. Der konnte darüber aber kaum lächeln.
14:13

Die Welt:
Steuerfahnder als erster Zeuge


Welt-Autorin Hannelore Crolly ist im Münchner Gericht vor Ort und berichtet wie folgt über die letzte Stunde des Prozesses:


13:06 Uhr: Der erste Zeuge ist Manfred B., 57, Steuerfahnder aus Stuttgart. Er war ganz zu Beginn beteiligt. Im Spätsommer 2012 rief ihn privat der Stern-Reporter Johannes Röhrig an, weil er Informationen über ein Schweizer Bankkonto mit mehreren Hundert Euro haben wollte. Der Journalist wollte wissen, ob Gewinne aus Devisengeschäften steuerpflichtig seien und bei welchen Kriterien ein Steuerfahndern näher hinschaut. Um Fußball oder einen Verein sei es nicht gegangen. Am 16. Januar 2013 kam der zweite Anruf, da war die „Stern“-Geschichte gerade in Kurzform im Internet vorab zu lesen. Darin war allerdings noch nicht der Name Honeß genannt. Bei seinem Anruf sagte der Journalist aber, es gehe um das Schweizer Nummernkonto eines bayerischen Fußballvereins. B. rief am Folgetag einen Kollegen in München an. So brach die Lawine los.

als alter Verschwörungstheoretiker

LU-Löwe auf der Arbeit, Monday, 10.03.2014, 15:43 (vor 4402 Tagen) @ Theo West

Das wollte ich so ähnlich auch hier noch schreiben. Du warst schneller. Also zumindest sollte das mal ganz genau geprüft werden... :-)

Ich bitte dich!

Kraiburger, Monday, 10.03.2014, 16:01 (vor 4402 Tagen) @ Theo West

Diese Idee ist schon sehr weit hergeholt!


Wie kann man nur einen Querverweis ziehen zwischen einem korrupten Fußballfunktionär und einem Verein, der sich mit Hilfe dessen krimineller Energie bis an die Weltspitze katapultiert hat?


Das eine hat mich dem anderen NICHTS zu tun!

Die Süddeutsche schreibt

Commander, Monday, 10.03.2014, 16:09 (vor 4402 Tagen) @ Theo West

"Bevor spätabends die Selbstanzeige gemacht wurde, hatte sich am Nachmittag des 16. Januar ein Stern-Reporter bei der Steuerfahndung in München gemeldet und erklärt, ein großer bayerischer Sport-und Fußballverein habe beim Bankhaus Vontobel einen Betrag in Höhe von 800 Millionen Schweizer Franken angelegt, das Guthaben sei 2009 auf ein Konto einer Einzelperson übertragen worden. So steht es in einem Vermerk der Steuerfahndung München."

SZ-Artikel von gestern


Es sieht langsam echt so aus, als nähme er alles auf seine Schultern, um den verschiXXXXen Waffenhändler- und Mafia-Geldwäscheverein zu retten.

Die Süddeutsche schreibt

laimerloewe (c), Monday, 10.03.2014, 16:25 (vor 4402 Tagen) @ Commander

da bekommt die sulidarität eine ganz andere bedeutung...

irgendwie passt doch da auch ins bild, dass das geld angeblich vom ehemaligen adidas chef dreyfuss stammen soll. die wiederum sind doch im fraglichen zeitraum als aktionär beim schmutz eingestiegen.

Die Süddeutsche schreibt

my nixverstehen mind, Monday, 10.03.2014, 18:40 (vor 4402 Tagen) @ laimerloewe (c)

da bekommt die sulidarität eine ganz andere bedeutung...

irgendwie passt doch da auch ins bild, dass das geld angeblich vom ehemaligen adidas chef dreyfuss stammen soll. die wiederum sind doch im fraglichen zeitraum als aktionär beim schmutz eingestiegen.

Ich frage mich schon die ganze Zeit ob da nicht schon jemand ermittelt, wo die ganze Kohle herkommt. Wenn man solche Beträge auf einem Konto hat, dann muss man die doch auch verdient und erklärt haben. Das ist mE interessanter als die Frage ob er mit der Anlage der Summen Gewinne oder Verluste gemacht und diese ordentlich erklärt hat.

Das ist im Moment wohl nur nicht Gegenstand des Prozesses.

Die Süddeutsche schreibt

my taxmax mind, Monday, 10.03.2014, 19:41 (vor 4402 Tagen) @ Commander

"Bevor spätabends die Selbstanzeige gemacht wurde, hatte sich am Nachmittag des 16. Januar ein Stern-Reporter bei der Steuerfahndung in München gemeldet und erklärt, ein großer bayerischer Sport-und Fußballverein habe beim Bankhaus Vontobel einen Betrag in Höhe von 800 Millionen Schweizer Franken angelegt, das Guthaben sei 2009 auf ein Konto einer Einzelperson übertragen worden. So steht es in einem Vermerk der Steuerfahndung München."

SZ-Artikel von gestern


Es sieht langsam echt so aus, als nähme er alles auf seine Schultern, um den verschiXXXXen Waffenhändler- und Mafia-Geldwäscheverein zu retten.

Ich sage mal, dass das nicht stimmen kann. Das hat ein Reporter falsch verstanden oder falsch wiedergegeben. Wenn dem so wäre, dann wäre diese ganze Steuerkiste ein Fliegenschiß gegen das was da dahinter steckt.

Aber als investigativer Journalist könnte man sich ja schon mal für das Thema interessieren.

Man könnte versuchen herauszufinden ob Herr Hoeness wirklich so viel Geld verdienen konnte wie er auf seinen diversen Konten liegen hatte. Oder ob er überhaupt so viel verdient und erklärt hat wie er alleine schon verloren hat.

Man könnte im Jahresbericht der XXX AG oder im Rechenschaftsbericht der Vereins nachsehen, was er vom Verein (und AG) pro Jahr an Vergütung bekommen hat und versuchen herauszufinden wie viel die HoWe Wurstwaren KG im Jahr so abwirft. Wenn der Betrieb so viel Gewinn macht, dass der Gesellschafter dreistellige Millionenbeträge verdienen und verlieren kann und immer noch Geld übrig ist, dann unterliegt diese Gesellschaft ja vielleicht der Publizitätspflicht und muss den Jahresabschluß beim Handelsregister hinterlegen. Dann könnte man diesen mal ansehen.

Man könnte versuchen herauszufinden warum der Adidaschef 20 Mio Privatdarlehen vergibt und ob es da einen zeitlichen Zusammenhang mit geschäftlichen Entscheidungen gibt. Und wenn man da schon wühlt, dann fallen einem bestimmt noch ein paar weitere Dinge ein, die man mal ansehen oder fragen könnte.

Man könnte so vieles machen wenn man ein investigativer Journalist wäre. Leider bin ich keiner und weiß auch nicht wie man so etwas macht und ich habe auch keine Zeit dafür.

Die Süddeutsche schreibt

Commander, Monday, 10.03.2014, 22:45 (vor 4401 Tagen) @ my taxmax mind


Ich sage mal, dass das nicht stimmen kann. Das hat ein Reporter falsch verstanden oder falsch wiedergegeben. Wenn dem so wäre, dann wäre diese ganze Steuerkiste ein Fliegenschiß gegen das was da dahinter steckt.

Aber als investigativer Journalist könnte man sich ja schon mal für das Thema interessieren.

Man könnte versuchen herauszufinden ob Herr Hoeness wirklich so viel Geld verdienen konnte wie er auf seinen diversen Konten liegen hatte. Oder ob er überhaupt so viel verdient und erklärt hat wie er alleine schon verloren hat.

Man könnte im Jahresbericht der XXX AG oder im Rechenschaftsbericht der Vereins nachsehen, was er vom Verein (und AG) pro Jahr an Vergütung bekommen hat und versuchen herauszufinden wie viel die HoWe Wurstwaren KG im Jahr so abwirft. Wenn der Betrieb so viel Gewinn macht, dass der Gesellschafter dreistellige Millionenbeträge verdienen und verlieren kann und immer noch Geld übrig ist, dann unterliegt diese Gesellschaft ja vielleicht der Publizitätspflicht und muss den Jahresabschluß beim Handelsregister hinterlegen. Dann könnte man diesen mal ansehen.

Man könnte versuchen herauszufinden warum der Adidaschef 20 Mio Privatdarlehen vergibt und ob es da einen zeitlichen Zusammenhang mit geschäftlichen Entscheidungen gibt. Und wenn man da schon wühlt, dann fallen einem bestimmt noch ein paar weitere Dinge ein, die man mal ansehen oder fragen könnte.

Man könnte so vieles machen wenn man ein investigativer Journalist wäre. Leider bin ich keiner und weiß auch nicht wie man so etwas macht und ich habe auch keine Zeit dafür.


Ich bin auch kein investigativer Journalist, drum spekulier ich mal drauf los:

Kann mir nicht vorstellen, dass er bei der FCB AG Millionengehälter eingestrichen hat. Muss eine AG nicht die Gehälter veröffentlichen? Also das wäre publik geworden und dann hätts einen Aufschrei gegeben.

Howe AG? Sein Sohn Florian ist dort schon seit 2001 Geschäftsführer. Kann mir nicht vorstellen, dass sich der Sohn jeden Tag mit den Metzgern rumärgert für ein Geschäftsführergehalt und der Papa sahnt die Gewinne ab, um damit in der Schweiz zu spekulieren.

Hab jetzt gelesen, der Uli hat noch eine Minderheitsbeteiligung an der Wurstfabrik.


Also sehr wahrscheinlich kommt das Geld weder direkt vom FCB noch von Howe. Dass er alles mit Devisen- und Börsenspekulation generiert (verdient kann man nun wirklich nicht sagen) hat, ist wahrscheinlicher. Aber noch wahrscheinlicher ist, dass er über Quellen wie in meinem vorigen Post genannt verfügt.

Die Süddeutsche schreibt

Daromirei, Tuesday, 11.03.2014, 06:34 (vor 4401 Tagen) @ Commander

Man nehme die Summer der Transfers der Seitenstrasse der letzten 15 Jahre, zieht daraus eine Provision von z.b. 10 %
zu zahlen auf ein Nummernkonto in der Schweiz und schon hat man die Quelle für das Spielgeld.....

By the Way, die Vorstände und Aufsichtsräte zahlen sich auch generöse Pensionszusagen aus, da hat trotz Veröffentlichung in den Bilanzen bis jetzt auch noch kein Mitglied, Fan oder investigiver Journalist nachgefragt.....

Evtl hat der Höness auch nur die Pensionskasse der AG verzockt, soll ja auch schon bei Komunen vorgekommen sein, das Bürgermeister und Stadträte, das Vermögen der Allgemeinheit durch Swaps, cads und/oder wie der Scheiss genannt wurde verspielt haben.....

Das würde auch erklären, warum das Konto auf eine Privatperson umgeschrieben wurde....

Das man bei der Bayern AG, gerne auf die Möglichkeiten der Methoden der Finanzwelt zurückgegriffen hat, zeigte ja die Abschreibung des Cross Currency Zinsswap von 20mio € im Jahr 2012 durch Finanzvorstand Hopfner......

Es wird aber keiner Nachfragen woher das Geld eigentlich stammte, es war halt einfach da - 3 Stellige millionenbeträge kann man schon aus einem Startkapital von 20 mio € durch Spekulationen an der Börse generieren, besonders in den Jahren 2007/2008......

Und nicht nur das:

Kraiburger, Tuesday, 11.03.2014, 08:50 (vor 4401 Tagen) @ Daromirei

Es muss nicht nur geprüft werden wo das Geld her kommt, sondern auch, ob Gelder, die normalerweise als Steuern gezahlt werden hätte müssen (und damit der Allgemeinheit entzogen wurden) möglicherweise zur sportlichen Weiterentwicklung des jetzigen Weltmarktführers eingesetzt wurden.

Ein sofortiges Verbot des FC Bayern sowie die Enteignung sämtlicher Titel müsste die sofortige Konsequenz sein.

Ein deutliches Indiz dafür, dass es darauf hinausläuft, ist ja, dass der FC Bayern in dieser Saison (ähnlich wie Frankreich bei der EM-Qualifikation) quasi schon ausser Konkurrenz in der Liga mitspielt um diese "voll" zu halten. Sie mimen quasi Testspielgegner, mischen sich aber bis Abschluss des Verfahrens insofern nicht in die Meisterschaft ein, als dass jeder Verein gegen sie ein quasi ähnliches Ergebnis erzielt.

Interessante Spekulation

Lüngerl, Tuesday, 11.03.2014, 08:57 (vor 4401 Tagen) @ Daromirei

... die ich so ähnlich auch schon gehört hab. Drehbuchautoren wären begeistert davon. Vor allem der Part mit den Transferprovisionen und der Pensionskasse wäre absolut tauglich für einen ganz großen Wirtschaftskrimi. Das Stillhalten und die unverbrüchliche Solidarität im Aufsichtsrat würden damit erklärlich. Ein Angeklagter verteidigt mit seinem Buckel das rote Nest und deckt eine Historie, die man nicht veröffentlicht sehen möchte. Reine Fiktion natürlich. Aber als Skribble für einen Filmplot nicht schlecht.

Die Wahrheit ist freilich viel einfacher: Ein an und für sich grundguter und ehrenwerter Mensch hat ohne Betrugsabsucht einen dummen Fehler begangen, den er nach der Aufdeckung, die er selbst tatkräftig unterstützt, zutiefst bedauert und finanziell wieder gut macht. Die Gründe für sein Fehlverhalten sind ausschließlich persönlicher Natur.

Interessante Spekulation

Theo West, Tuesday, 11.03.2014, 09:21 (vor 4401 Tagen) @ Lüngerl
bearbeitet von Theo West, Tuesday, 11.03.2014, 09:40

Und weiter mit dem Spekulieren:
Meine Lieblingsverschwörungstheorie, die Rotarschverschwörung (Copyright Lounge-User?)

Hoeneß: "An 1 Tag verzockte ich 18 Mio."
http://sport.oe24.at/fussball/Hoeness-An-1-Tag-verzockte-ich-18-Mio/135554608

http://www.spiegel.de/sport/fussball/1860-muenchen-investor-ismaik-kuendigt-darlehensvertraege-a-896033.html

Ismaik kauft für 18 Mios Anteile von der KGaA:

Folge: Arena-Mieter bleibt erhalten, Logenverträge und Namensrechte können weitergeführt werden.

Wie funktioniert das:
http://homment.com/fall-hoeness

PS: In meiner Theorie (bezogen auf das Beispiel im Link) ist aber der Dreyfuß der Hoeneß und Ismaik der Hoeneß

Interessante Spekulation

Panzerknacker, Tuesday, 11.03.2014, 09:30 (vor 4401 Tagen) @ Theo West

wenn ich nur den verdammten Safe im Keller eines Hauses in Tegernsee aufbekommen würde.......

Die Süddeutsche schreibt

my taxmax mind, Tuesday, 11.03.2014, 09:14 (vor 4401 Tagen) @ Daromirei

Es wird aber keiner Nachfragen woher das Geld eigentlich stammte, es war halt einfach da - 3 Stellige millionenbeträge kann man schon aus einem Startkapital von 20 mio € durch Spekulationen an der Börse generieren, besonders in den Jahren 2007/2008......

Das könnte zwar sein, dann kommt aber nicht nur eine Steuerschuld von 18,5 Mio dabei raus.

Bei all der Aufregung um Hoeneß, Motörgerd & AZ ...

tomtom, Monday, 10.03.2014, 16:40 (vor 4402 Tagen) @ Theo West

... bitte ich doch die geneigte Leserschaft nicht zu übersehen, dass sich vor den Toren Münchens gerade ein kleiner Verein in ehrenhafter Weise sehr darum bemüht, uns wenigstens ein bisserl Spaß in der kommenden Saison der Regionalliga Bayern zu verschaffen ... Also drückt auch hier kräftig die Daumen. (-;

So schön...

Weisswuaschd to go, Tuesday, 11.03.2014, 09:11 (vor 4401 Tagen) @ Theo West

...die Idee der ganz großen Sauerei ist, ich glaube sie nicht.
Der Wurst-Uli ist seit Jahrzehnten im Geschäft und dürfte im Laufe der Zeit neben einem üppigen Salär als Manager (und seinem Grundstock aus seiner Fußballzeit) auch einige Milliönchen durch Werbeverträge, Aufsichtsratsposten, Wurstproduktion, Gagen und anderen Quellen verdient haben. Durch gute Kontakte zu Wirtschaft und Politik ist es dann ein leichtes, den Flinns durch geschickte Geldanlage deutlich zu vermehren.

Ich halte es deswegen für ganz und gar nicht ausgeschlossen, dass der Wurstdandla mehrere Hundert Millionen schwer ist, was dann wiederrum seine immensen Beträge in der Schweiz erklärt.

So schön...

Commander, Tuesday, 11.03.2014, 09:39 (vor 4401 Tagen) @ Weisswuaschd to go

...die Idee der ganz großen Sauerei ist, ich glaube sie nicht.
Der Wurst-Uli ist seit Jahrzehnten im Geschäft und dürfte im Laufe der Zeit neben einem üppigen Salär als Manager (und seinem Grundstock aus seiner Fußballzeit) auch einige Milliönchen durch Werbeverträge, Aufsichtsratsposten, Wurstproduktion, Gagen und anderen Quellen verdient haben. Durch gute Kontakte zu Wirtschaft und Politik ist es dann ein leichtes, den Flinns durch geschickte Geldanlage deutlich zu vermehren.

Ich halte es deswegen für ganz und gar nicht ausgeschlossen, dass der Wurstdandla mehrere Hundert Millionen schwer ist, was dann wiederrum seine immensen Beträge in der Schweiz erklärt.

Also ich versteh ja nicht allzuviel von dem ganzen Vermögensanlage-Krimskrams. Aber: Das Vermögen, das ich mir über die Jahre mit meiner Hände und Füße Arbeit verdient hab, leg ich das nicht möglichst sicher und wertbeständig an? in Immobilien, in sicheren Firmenanteilen (also möglichst nicht-börsennotierte Firmen in krisensicheren Branchen), sichere Renten- und Wertpapiere.

Aber ich zock doch nicht mit meinen Hunderten von Millionen an der Börse und mit Devisen. Wenn, dann höchstens mit einem kleinen Teil davon. Vielleicht mit 10 %.

Dann müsste der Würschtl Uli also schon Milliarden schwer sein.

So schön...

Finanzhai, Tuesday, 11.03.2014, 09:47 (vor 4401 Tagen) @ Commander


Aber ich zock doch nicht mit meinen Hunderten von Millionen an der Börse und mit Devisen. Wenn, dann höchstens mit einem kleinen Teil davon. Vielleicht mit 10 %.


Das liegt aber nur daran, weil du knickriger und geiziger Schwabe bist.......
Mit so einer Bausparermentalität wirst Du es auch nie zu solchen Reichtum schaffen, ich hätte da paar 100% sichere Anlagentipps mit
bis zu 30% Rendite für mich ehhh Dich....

Ruf mich mal an 0900/18601860

So schön...

Weisswuaschd to go, Tuesday, 11.03.2014, 10:02 (vor 4401 Tagen) @ Commander

Aber ich zock doch nicht mit meinen Hunderten von Millionen an der Börse und mit Devisen. Wenn, dann höchstens mit einem kleinen Teil davon. Vielleicht mit 10 %.

Mei, da kann ich halt (wie alle anderen auch) nur spekulieren.
Wenn der liebe Ulrich eine halbe Milliarde schwer ist, wären 10% 50 Millionen.
Das mal in ein paar gute Devisentermingeschäfte gesteckt (davon schreibt die Presse ja), schon hat man seinen Einsatz vervielfacht.
Gerade zu Zeiten der Krise konnte man durch die hohen Volatilitäten einiges an Geld machen, wenn man auf die richtige Seite gesetzt hat.

Aber, wie geschrieben: Ich kann auch nur mutmaßen, glaube aber nicht an die vielen Verschwörungstheorien. Aus dem Alter bin ich raus :D

So schön...

Zahlenlöwe, Tuesday, 11.03.2014, 11:23 (vor 4401 Tagen) @ Commander

doch, das passt zu ihm. Das Gefühl des ewigen Erfolgs und der Unverwundbarkeit, die steigenden Einnahmen, der öffentliche Applaus, dann die Spielsucht und der Kontrollverlust. Gezockt wird mit allem, was da ist, so wie man das von Leuten mit fast leerer Geldbörse am Spielautomaten kennt, die zwanghaft ihre letzten 50 EUR in den Automaten stecken und dann irgendwann mit 0 da stehen. Der Hoeneß hat nachts gezockt, gewonnen, verloren, gewonnen, verloren, am Schluss ohne Überblick über die Transaktionen, 70 000 sollen es gewesen sein (oder waren es Blatt Papier), wachte morgens spielsuchtverkatert auf und ging dann als großer Uli wieder in die Säbener Straße. Ob er nicht wusste, dass in diesem Spiel aus Gewinnen und Verlusten die Gewinne kapitalsteuerpflichtig sind, und die Verlusten halt unter "dumm gelaufen" fallen, oder ob er es verdrängt hat, weil der Kater noch so stark war und ja an der Säbener Straße wieder der helle Tag des Dr. Jekyll bevorstand, schwer zu beurteilen.

Für mich ein Zeichen von Sucht und komplettem Kontrollverlust. Da wird nicht mehr darauf geschaut, ob 10 oder 90 % des Vermögens aufs Spiel gesetzt werden.

Ich finde die ganze Geschichte so geil, fast dass es egal ist, was prozessual dabei herauskommt. Aber die Merkel stößt mit dem nicht mehr an auf den großen Banketten. Die ganz große Welt, also die, die ihm gefällt, die Retterwelt und Daumdemontagewelt, die ist Vergangenheit. Natürlich werden seine bayerischen Speichellecker weiterhin zu ihm halten, und der Firlefranz, weil er nichts versteht, und der Rumgeficke, weil er dauerhaft außer Betrieb ist, damit beschäftigt ist, sein Rolexverfahren inhaltlich zu überreißen, dabei aber nicht voran kommt, und dann natürlich noch seine Fans, die jetzt geschlechtsunabhängig alle ein Kind von ihm wollen. Jedem FCB-Fan seinen Solidaritätsschratzen. Der Andi Brück wird sich wahrscheinlich als erster begatten lassen, bloß um zu zeigen, was der Uli doch für ein guter Mann ist.

FC Bayern-Erlebniswelt. Ganz weit vorne in der Tabelle und doch unendlich provinziell. Diese ganze Zeit ist - jedenfalls für mich, Garp, wie ich die Welt sehe - ein großartiges Geschenk. Ich kann jedem Bayernfan, ich kenne ja leider ein Paar, verbal ins Gesicht rotzen, und es kommt nichts zurück, außer halt wenn es dumm läuft Dummheiten. Und dann wird halt noch einmal arrogant gelacht und das Thema beendet.

sehr geil, danke!

"Swiss Lion" Dani (c), Tuesday, 11.03.2014, 11:49 (vor 4401 Tagen) @ Zahlenlöwe

yelo

So schön...

LU-Löwe auf der Arbeit, Tuesday, 11.03.2014, 12:03 (vor 4401 Tagen) @ Zahlenlöwe

Servus Zahlenlöwe! Schön mal wieder von dir zu hören. Und sehr schön deine Sicht der Dinge hier zu lesen! Man spürt dein Grinsen förmlich :-)

Was ich sagen wollte: Vielleicht sollten wir uns alle ein wenig dahin orientieren. Gar nicht so sehr das Urteil abwarten. Er hat schon verloren...

Absteiger

Zahlenlöwe, Tuesday, 11.03.2014, 12:07 (vor 4401 Tagen) @ LU-Löwe auf der Arbeit

Servus nach LU,
das ist für mich der Punkt. Er hat bereits verloren. Was am Schluss herauskommt kann mehr oder weniger hart sein, ohne Frage, aber es ist bereits eine Niederlage, die für ihn auf der emotionalen Seite höchst bitter ist. Finanziell sitzt der Bratarsch das alles ohne Probleme aus, und wie geschrieben die Speichellecker und Sektenmitglieder, die bleiben ihm alle. Nur die ganz große Welt, da wird es ihm nicht mehr bequem sein in Zukunft, wenn er denn noch eingeladen wird. Und das tut ihm weh. Mir reicht das. Ich brauche bei so was keine Komplettzerstörung.

Schön ist: "Fußball-Reporter: Hoeneß-Verehrung sektenhaft"

Lüngerl, Tuesday, 11.03.2014, 11:40 (vor 4401 Tagen) @ Weisswuaschd to go

eine zutreffende Beschreibung des Säbenerstraßen-Milieus: http://www.tz.de/muenchen/stadt/uli-hoeness-prozess-ere117169/uli-hoeness-prozess-kritik-hoeness-hart-aber-fair-3409741.html

...die Idee der ganz großen Sauerei ist, ich glaube sie nicht.
Der Wurst-Uli ist seit Jahrzehnten im Geschäft und dürfte im Laufe der Zeit neben einem üppigen Salär als Manager (und seinem Grundstock aus seiner Fußballzeit) auch einige Milliönchen durch Werbeverträge, Aufsichtsratsposten, Wurstproduktion, Gagen und anderen Quellen verdient haben. Durch gute Kontakte zu Wirtschaft und Politik ist es dann ein leichtes, den Flinns durch geschickte Geldanlage deutlich zu vermehren.

Ich halte es deswegen für ganz und gar nicht ausgeschlossen, dass der Wurstdandla mehrere Hundert Millionen schwer ist, was dann wiederrum seine immensen Beträge in der Schweiz erklärt.

geil der Kommentar

Zahlenlöwe, Tuesday, 11.03.2014, 11:48 (vor 4401 Tagen) @ Lüngerl

vom K. Goetze, wird wohl der Spielervater sein, der beschreibt, wie sehr das für ihn Familie ist. Leck mich am Arscs sind die roten Säcke bescheuert. Und bestätigt dabei alles, was Breuckmann sagt. Großer Schreibsport von Goetze. 25 Jahre Stricher schüttelt man halt nicht mehr so einfach aus den Klamotten.

SECKTENHAFT :-)

geil der Kommentar

Weisswuaschd to go, Tuesday, 11.03.2014, 13:52 (vor 4401 Tagen) @ Zahlenlöwe

Das Gebrabbel von diesem "roten Andi" ist aber auch faszinierend :-)

der rote Andi

Zahlenlöwe, Tuesday, 11.03.2014, 14:19 (vor 4401 Tagen) @ Weisswuaschd to go

ist aber anscheinend sehr aufgewühlt, weil er das Unrecht in der Welt sieht. Und das muss sich dann Luft machen, auch wenn dann mal ein wenig die Rechtschreibung und die Logik auf der Strecke bleiben. Mehr Mitgefühl für die rote Welt. Dieser Rachefeldzug, dieser ganz und gar unberechtigte Rachefeldzug der Bösen gegen das Rote unter Sonne gibt ihm Recht.

Wir brauchen jetzt alle wieder ein wenig mehr gesunden Volkszorn.

Gegen das Unrecht, das dem Uli angetan wird.

Ihr neidischen Arschlöcher

der rote Andi

Weisswuaschd to go, Tuesday, 11.03.2014, 14:43 (vor 4401 Tagen) @ Zahlenlöwe

DER HAT DOCH RECHT MIT DME WAS ER SCHEIBT
im Namen DES VOLKES DA MUSS ICH DOCH LACHEN
VOLKMANN ODER WAS

Schön ist: "Fußball-Reporter: Hoeneß-Verehrung sektenhaft"

Theo West, Tuesday, 11.03.2014, 11:55 (vor 4401 Tagen) @ Lüngerl

wobei man dazu sagen muss, dass die KHW-Verehrung gewisser arger Kreise auch schon was äußerst Sektenhaftes hatte. Nur waren leider damals die Sektierer vor allem auch in der Presse die Greawoider-Vabrächar.

Manni Breuckmann

Weisswuaschd to go, Tuesday, 11.03.2014, 13:51 (vor 4401 Tagen) @ Lüngerl

...ist und bleibt ein cooler Hund!

RSS-Feed dieser Diskussion