ich weiß nicht vor welchem Bundesgericht das Verfahren letztinstanzlich landen wird, aber spätestens dort, sollte es tatsächlich in die Revision gehen, gibt es kein Lokalkolorit mehr, da gibt es dann auch keinen langen FCB-Arm mehr. Deswegen kann man was den Punkt betrifft m. E. relativ beruhigt sein und muss jetzt nicht Unken. Dem Staatsanwalt dürfte es nach der heute neuen Faktenlage ziemlich sauer aufgestoßen sein. Ein mildes Urteil bedeutet dann Revision.
Zweifel oder Sorgen wegen der Lage bezüglich Tatsachen und Beweismitteln, wie der von romirei angesprochenen Verjährung, angebracht. Da fehlten mir viele Daten, und schlicht auch das Wissen zum Steuer- und Strafrecht. Ich verlasse mich da auf die Kommentare anderer.
Zweifel oder Sorgen wegen der Möglichkeit, das Recht bis in die letzte Instanz zu beugen: absurd. Das ist entweder verlorenes Selbstvertrauen von blau gegenüber rot oder ein wenig blauinternes Effekthaschen, weil ja der Hinweis auf die Biegsamkeit der Judikative, vor allem verursacht von rot, in Löwenkreisen immer gut ankommt und jederzeit Konjunktur hat.
Ich bleibe zuversichtlich, dass sich das, um es mit dem Herrn Bösel zu sagen, nicht gut ausgeht, entweder für die Wurscht selbst, oder wenn man an den Theo-West-Beitrag denkt, vielleicht sogar für den FCB.
Keep cool.