Das ist schon richtig (Forum)
Die Gründe mögen sicher zum Teil hausgemacht sein. Vor allem die üble Phase als man bei er "AZ" glaubte, mehr so wie die "tz" werden zu müssen, um dann festzustellen, dass - oh Wunder - München kein zweites reaktionäres Boulevardblatt braucht, das Blut, Titten, PR-Nachrichten und medizinische Tipps für Senioren zum Profil hat und in der Hinsicht am Marktführer eh nicht zu rütteln ist. Die "AZ" hat darüber das speziell "Münchnerische" verloren, das ihren Charme ausgemacht hat. Da sind sie immer ganz fuchsig geworden, wenn das zur Sprache kam und haben es gern als Blödsinn abgetan. Weil bei ihnen niemand mehr wusste, was denn das sein soll, das "Münchnerische". Ihnen ist das Gefühl für die Stadt abhanden gekommen. So zumindest mein Eindruck als Leser. Deine Kritik am Sportteil mag exemplarisch dafür stehen. Die Leitung der Sportredaktion jemand anzutragen, der aus der ganz üblen Kölner Express-Schule kommt und gerne bei den Reichen und Mächtigen von der Säbenerstraße katzbuckelt, war womöglich keine gute Idee? In letzter Zeit hatte ich als Leser aber das subjektive Gefühl, dass sie versucht haben vom dem Holzweg wieder runterzukommen.
für die mitarbeiter ist es immer bitter wenn ein laden dichtmacht. aber vom niveau her ist die az doch arg abgestürzt, also da würde mir nix fehlen.
