Arschlöcher auf Auswärtsfahrt? (Forum)

Lüngerl, Tuesday, 02.07.2013, 17:28 (vor 4652 Tagen)

Arschlöcher gibt es überall ...

Herbert, Wednesday, 03.07.2013, 08:32 (vor 4651 Tagen) @ Lüngerl

... aber was ich mehr als bedenklich finde ist:
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Sein Versuch, bei der Vereinsleitung des Fanclubs eine Stellungnahme wegen der Vorfälle zu erhalten, blieb erfolglos. "Erschreckend war für mich auch, dass im Bus niemand außer mir etwas sagte, als der Angeklagte die Nazi-Lieder sang."
Der Angeklagte, der nach einem kurzzeitigen Austritt aus dem Fanclub nun wieder dessen Mitglied ist, bestreitet die Vorwürfe. Er kenne keine Nazi-Lieder und habe sich nie derart geäußert. Er habe zudem nie etwas von einem Horst-Wessel-Lied gehört, geschweige denn, dass er dessen Text kenne. Dass es Probleme mit dem Hauptbelastungszeugen gegeben habe, räumte er ein. Dies seien jedoch kleinere Streitigkeiten gewesen.
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Daher ist entweder der LKA-Beamte komplett neben der Spur (glaube ich schon aus dem Grund nicht, da er sich, wenn es nur um irgendein persönliches Problem mit dem Verurteilten gehen würde, sicherlich nicht einen Kleinbus mit zig Zeugen als Ort für eine evtl. falsche Beschuldigung aussucht, sondern das ganze unter vier Augen inszeniert) oder der Fan-Club hat ein viel größeres Problem, als nur einen besoffenen Nazi. Leider muss man wohl davon ausgehen, dass dies der Fall ist. :-(

Arschlöcher gibt es überall ...

tomtom, Wednesday, 03.07.2013, 08:42 (vor 4651 Tagen) @ Herbert

Sehe ich - aus der Ferne betrachtet - auch so wie Herbert.

Ob und wie das Thema überhaupt beim ARGE-Dachverband diskutiert wird? Hat man doch in seiner Satzung (§ 2, Abs. c)) den wohlklingenden Passus stehen:

"Der Verein stellt sich insbesondere die folgenden Aufgaben: (...) Unterstützt Aktionen gegen Rowdytum, Diskriminierung, Rassismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus."

... aber was ich mehr als bedenklich finde ist:
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Sein Versuch, bei der Vereinsleitung des Fanclubs eine Stellungnahme wegen der Vorfälle zu erhalten, blieb erfolglos. "Erschreckend war für mich auch, dass im Bus niemand außer mir etwas sagte, als der Angeklagte die Nazi-Lieder sang."
Der Angeklagte, der nach einem kurzzeitigen Austritt aus dem Fanclub nun wieder dessen Mitglied ist, bestreitet die Vorwürfe. Er kenne keine Nazi-Lieder und habe sich nie derart geäußert. Er habe zudem nie etwas von einem Horst-Wessel-Lied gehört, geschweige denn, dass er dessen Text kenne. Dass es Probleme mit dem Hauptbelastungszeugen gegeben habe, räumte er ein. Dies seien jedoch kleinere Streitigkeiten gewesen.
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Daher ist entweder der LKA-Beamte komplett neben der Spur (glaube ich schon aus dem Grund nicht, da er sich, wenn es nur um irgendein persönliches Problem mit dem Verurteilten gehen würde, sicherlich nicht einen Kleinbus mit zig Zeugen als Ort für eine evtl. falsche Beschuldigung aussucht, sondern das ganze unter vier Augen inszeniert) oder der Fan-Club hat ein viel größeres Problem, als nur einen besoffenen Nazi. Leider muss man wohl davon ausgehen, dass dies der Fall ist. :-(

Arschlöcher gibt es überall ...

Kraiburger, Wednesday, 03.07.2013, 10:42 (vor 4651 Tagen) @ tomtom

Wo steht denn, dass die Alb-Löwen ein ARGE-Fanclub sind?

Arschlöcher gibt es überall ...

tomtom, Wednesday, 03.07.2013, 11:07 (vor 4651 Tagen) @ Kraiburger

Die Qualle hat doch der Lüngerl verlinkt. "Immer kucken!", predigte mein erster Lehrherr in meiner tollen Ausbildung in Stuttgart. (-;

Wo steht denn, dass die Alb-Löwen ein ARGE-Fanclub sind?

Eine gute Ausbildung ...

Herbert, Wednesday, 03.07.2013, 11:19 (vor 4651 Tagen) @ tomtom

"Immer kucken!", predigte mein erster Lehrherr in meiner tollen Ausbildung in Stuttgart. (-;

... ist halt doch die Grundlage für alles andere. ;-)

Eine gute Ausbildung ...

tomtom, Wednesday, 03.07.2013, 11:32 (vor 4651 Tagen) @ Herbert

"Immer kucken!", predigte mein erster Lehrherr in meiner tollen Ausbildung in Stuttgart. (-;


... ist halt doch die Grundlage für alles andere. ;-)

Der Mann war vor seiner zivilen Tätigkeit Spieß in Calw, vielleicht hat mich das auch son beeindruckt. Herrje, ist das schon wieder lang her ... Aber schee wars und ich war stark engagiert (bin ich ja heute auch noch!), manchmal trauere ich der Karriere in diesem Beruf (Speditionskaufmann) ein wenig nach.

Eine gute Ausbildung ...

daromirei, Wednesday, 03.07.2013, 16:13 (vor 4651 Tagen) @ tomtom

Der Mann war vor seiner zivilen Tätigkeit Spieß in Calw, vielleicht hat mich das auch son beeindruckt. Herrje, ist das schon wieder lang her ... Aber schee wars und ich war stark engagiert (bin ich ja heute auch noch!), manchmal trauere ich der Karriere in diesem Beruf (Speditionskaufmann) ein wenig nach.

sei froh dass du diesen Beruf nicht mehr ausüben musst - ich weiss leidvoll von was ich spreche.....

Eine gute Ausbildung ...

friedhofstribüne, Wednesday, 03.07.2013, 18:06 (vor 4651 Tagen) @ daromirei

Der Mann war vor seiner zivilen Tätigkeit Spieß in Calw, vielleicht hat mich das auch son beeindruckt. Herrje, ist das schon wieder lang her ... Aber schee wars und ich war stark engagiert (bin ich ja heute auch noch!), manchmal trauere ich der Karriere in diesem Beruf (Speditionskaufmann) ein wenig nach.


sei froh dass du diesen Beruf nicht mehr ausüben musst - ich weiss leidvoll von was ich spreche.....

wenns nach meim Papa ( der bei der Zollausfuhr am Salzburger Bhf. gearbeitet hatte) gegangen wäre, hätte ich 78 auch eine Ausbildung als Speditionskaufmann begonnen.
Die Schenker-Ausbilder hatten schon die Messer gewetzt.

Nachdem ich aber ein sturer, bockbeiniger und widerspenstiger Mann (damals halt wenigstens jung) war, konnte ich dem Schicksal noch einmal entfliehen. Ob sich das Leben deshalb zum Guten entwickelt hat, vermag ich nicht zu sagen. Aber anders wäre es sicher gelaufen.

Jetzt können wir wieder eine Reihe beginnen. Wir erzählen uns aus unserer Vergangenheit. :-D

Eine gute Ausbildung ...

tomtom, Thursday, 04.07.2013, 09:33 (vor 4650 Tagen) @ friedhofstribüne

Und für mich war eben der Schenker die große Chance, Dank eines Eignungstestes nahm man mich, obgleich ich einen miserablen Realschulabschluss mit 3,2 oder so ähnlich hatte ... Und es war eine sehr gute Ausbildung; Herr tomtom strengte sich nach den verschlafenen Schuljahren an und erhielt einen Preis als einer der besten Auszubildenden im Bezirk Stuttgart. Das ehrte mich, zumal ich in der Schulzeit beispielsweise bei den Bundesjugendspiel kein einziges Mal eine Urkunde schaffte, auch diese Schwimmabzeichen erlangte ich nie, von den miesen Noten in anderen Fächern ganz abgesehen. Genug Vergangenheitsbewältigung. Für heute. (-;

Der Mann war vor seiner zivilen Tätigkeit Spieß in Calw, vielleicht hat mich das auch son beeindruckt. Herrje, ist das schon wieder lang her ... Aber schee wars und ich war stark engagiert (bin ich ja heute auch noch!), manchmal trauere ich der Karriere in diesem Beruf (Speditionskaufmann) ein wenig nach.


sei froh dass du diesen Beruf nicht mehr ausüben musst - ich weiss leidvoll von was ich spreche.....


wenns nach meim Papa ( der bei der Zollausfuhr am Salzburger Bhf. gearbeitet hatte) gegangen wäre, hätte ich 78 auch eine Ausbildung als Speditionskaufmann begonnen.
Die Schenker-Ausbilder hatten schon die Messer gewetzt.

Nachdem ich aber ein sturer, bockbeiniger und widerspenstiger Mann (damals halt wenigstens jung) war, konnte ich dem Schicksal noch einmal entfliehen. Ob sich das Leben deshalb zum Guten entwickelt hat, vermag ich nicht zu sagen. Aber anders wäre es sicher gelaufen.

Jetzt können wir wieder eine Reihe beginnen. Wir erzählen uns aus unserer Vergangenheit. :-D

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