Philosophie für Angestellte (Forum)
Die Paulusche Folgerung I (ISF)
Dem Menschen stehen während seines Daseins zwei Gewalten feindlich gegenüber:
1. Die Natur (Hitze, Kälte, Naturkatastrophen etc.)
2. Der Mensch selber, in Form des Kollektives (Krieg, Mord, Neid, Satussymbole,Massenarbeitslosigkeit usw.) (beachte dazu auch: homo homini lupus)
Beide Extreme kann er nur dadurch überwinden, in dem er:
1 a) sich gegen die Naturgewalten schützt, Kleidung, Sonnenschirm, Heizung etc.
1 aa) mit der Natur lebt, sich ihr nicht entgegenstellt, sie belässt (so wie sie ist) bzw. nicht mit roher Gewalt auf sie einwirkt.
2 a) Sein Ich vom Kollektiv fern hält bzw. zum Individuum zurückkehrt. Der Mensch als Individuum ist per se nicht böse, verdorben, habsüchtig. Nur, wenn der einzelne Mensch sich vom Kollektiv fern hält, es negiert, kann er zur wahren menschlichen Reinheit, Größe, Existenz zurückkehren. Anders gesagt, der Mensch (als Individuum) wird im laufe seines Mernschseins nur durch eine s.g. Kollektivisierung zur bösen, schlechten, neidvollen Kreatur.
Demnach wäre der Eremit der reinste Mensch !
